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The Origin: Gas Smask

GeschichteThriller, Horror / P18 / Gen
Hoodie / Brian Thomas Slenderman Toby "Ticci" Erin Rogers
04.05.2021
04.05.2021
7
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04.05.2021 1.080
 
In ihrem Traum war sie umgeben von schwärze. Sie schwebte förmlich. Sie hörte eine verzerrte Stimme von sich selbst. „Töte ihn. Er hat es nicht verdient zu leben.“, sagte diese Stimme. „Ich kann so was nicht. Ich kann niemanden töten.“, sagte sie verzweifelt und presste sich die Hände gegen die Ohren. „Das bringt dir nichts. Du wirst mich trotzdem hören.“, sagte die Stimme und kicherte. „Dann verschwinde aus meinen Kopf.“, sagte Samantha verzweifelt. „Nicht bevor du ihn getötet hast!!“, sagte die Stimme in einem schrillen Ton und lachte dabei.


Schweiß gebadet wachte Samantha in ihrem Bett auf.  Verängstigt sah sie sich im Zimmer um. Es war schon morgen. Erleichtert atmete sie auf. Das war nur ein Alptraum. Nicht mehr und nicht weniger. Als sie aufstehen wollte, durchfuhr sie ein höllischer Schmerz. „Ach ja. Da war ja noch etwas.“, sprach sie zu sich selbst und lächelte traurig. Sie ging langsam die Treppen hinunter zur Küche, wo sie ihre Tablettendose aus der Jacke fischte. Doch sie stockte im Türrahmen. Überall war noch das Blut von gestern. Bei dem Anblick wurde ihr schlecht. Sie bemerkte nicht wie ihr Vater sich von hinten anschlich. „Du machst das gefälligst sauber. Ist das klar Fräulein??“, fragte er harsch. „Yes Sir.“, gab sie betrübt die Antwort. „Ist auch gut so.“, sagte Jeremy und ging wieder ins Wohnzimmer. Samantha nahm sich dann einen Schwamm und schrubbte das Blut vom Vortag an den Fliesen und den Wänden ab. Immer wieder kullerten ihr Tränen über die Wage als sie ihre Arbeit verrichtete. Es hatte eine Stunde gedauert. Als sie fertig war, räumt sie alles ordnungsgemäß weg. Dann holte sie sich aus der Jackentasche die Tablettendose mit Morphium raus. Die Tablette nahm sie mit Wasser ein. Danach ging sie hoch, holte sich ein hell-blauen, dünnen Kapuzenpullover, dunkelblaue Jeans und Unterwäsche. Zusammen mit den Sachen ging sie ins Badezimmer. Wenn man die Treppen hoch kam, sah man die Tür zum Badezimmer. Samantha gönnte sich dann eine schöne warme Dusche.


Als sie fertig war, ging sie zurück in ihr Zimmer. Es war nichts Besonderes. Die Wände von ihrem Zimmer waren grau und schmucklos. Rechts unterm Fenster stand ihr Bett. Die Bettwäsche  hatte ein Wolfsmuster drauf. Neben ihrem Bett waren ein Nachttisch und ein Eichenholzschrank. Daneben stand ihr Schreibtisch. Da lagen noch Schulaufgaben und ein Bild mit ihrer Mutter, ihren Vater und sich selbst drauf. Am Eichenholzschrank hing in der Länge ein Spiegel. Der Spiegel hatte einem Wunderschönen Gold verzierten Rahmen. Samantha ging zum Fenster und schaute hinaus. Draußen hatte es aufgehört zu regnen. Sie entschied sich kurzer Hand hinaus in den nah gelegenen Wald zu gehen. Sie wusste nicht warum sie genau dahin wollte, doch sie besaß diesen drang dazu. Mit schnellen Schritten kam sie schon am Treppenansatz an nahm sich eine schwarze Regenjacke. Die regen Jacke saß eng an ihr. Als sie hinter sich die Tür zu machen wollte hörte sie noch etwas. „Wehe du vergisst etwas zu essen mit zubringen. Ich habe nämlich Hunger.“, sagte er angetrunken. Angewidert verzog Samantha ihr Gesicht und antwortet: „ Wird gemacht Sir.“ Dann schloss sie die Tür hinter sich und machte sich auf dem Weg in den Wald.

10 Minuten später, stand sie am Waldrand. Verkrampft hielt sie ihren linken Arm. In ihr machte sich ein mulmiges Gefühl breit. Du hast keine Angst Samantha. Du liebst es in den Wald zu gehen. Egal welche Jahreszeit. Also, entspann dich. Sie atmete einmal tief ein und wieder aus und ging mit einem leichten grinsen in den Wald. Immer tiefer und tiefer ging sie hinein. Es war Herbst. Die Leblosen Blätter lagen schon alle auf dem Waldboden. Doch so Leblos sahen sie nicht aus, denn die Blätter waren noch recht bunt in rot-orangen und brauen Nuancen. Die Bäume waren mittlerweile kahl. Der Winter würde bald herein brechen und alles in einem Wunderschönen Unschuldigen weiß schmücken. Samantha hatte gar nicht bemerkt wie weit sie schon in den Wald hinein gelaufen war. Sie stockt. Kurz war ihr ein Bild, von Jimmy aufgeflackert. Ihr atme wurde unruhig. Panisch dreht sie sich im Kreis. Im nächsten Moment sah sie eine Gestalt und erstarrt. Ihr Herzschlag verdoppelte sich. Diese Gestalt oder ehr Person starrt sie einfach an. Sie konnte ihn nicht richtig erkennen. Diese Person versteckte sich halb hinter einem Baum und hielt eine Kamera. Die Person trug einen gelben Kapuzenpullover und eine dunkelblaue abgewetzte Jeans. Ihr liefen die schweißen perlen hinunter. Doch lange verharrte sie nicht. In der nächsten Minute, eilte sie durch den Wald. Bloß weit weg von ihm, dachte sie.

Erst als sie an ihrer Haustür ankam, machte sie eine verschnaufe Pause. Ihre Brust hebt und senkte sich unregelmäßig, dabei stemmte sie ihre Arme gegen ihre Oberschenkel. Als sie sich ihr puls beruhigt hatte, fiel ihr ein, das sie noch essen holen musst. Also machte sie sich langsam auf dem Weg zur nah gelegenen Pizzeria. Da holte sie für ihren Vater eine mittel große Pizza Hawaii und für sich eine kleine Salami Pizza. Es hatte nicht lang gedauert und sie war auch schon wieder zu Hause. Als sie die Tür schloss, stand ihr Vater schon hinter der Tür. „Das hat aber lang gedauert! Weißt du eigentlich wie spät es ist?“, fragte er energisch. Sie schüttelte den Kopf. „Es ist verdammt nochmal schon 20:00 Uhr! Du warst schon um 10:00 Uhr aus dem Haus. Was hat das so lange gedauert?!“, fragte er harsch. Samantha war erschrocken von der Tatsache, dass sie den ganzen Tag im Wald war. „Ähm ich war spazieren und habe die Zeit vergessen.“, antwortet sie nervös. „Nun gut. Hauptsache du hast essen mitgebracht.“, sagte er und entriss ihr die Pizza Hawaii und ging dann zurück ins Wohnzimmer. Angespannt ging sie in die Küche und setzte sich an den Esstisch. Der Esstisch stand mit Stühlen unter dem Fenster, was Richtung Straße ausgerichtet war. Genüsslich aß sie ihre Pizza. Dabei dachte sie an diese Person im Wald. Ihr ließ es keine Ruhe. Wie er sie gefilmt hatte. Das ließ ihr einen Schauer über den Rücken jagen. Warum hat er mich gefilmt? Fragte sie sich selbst. Als sie die Pizza gegessen hatte, ging sie hoch in ihr Zimmer und machte sich Bett fertig. Sie hatte sich für ein weißes Nachtkleid entschieden. Samantha betrachtet sich damit im Spiegel. Doch als sie in den Spiegel sah, sah sie eine schwarze große Gestalt. Schnell drehte sie sich um. „Du bildest dir das nur ein Samantha. Da ist nichts und wird auch nichts sein.“, sprach sie zu sich selbst.
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