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The Origin: Gas Smask

GeschichteThriller, Horror / P18 / Gen
Hoodie / Brian Thomas Slenderman Toby "Ticci" Erin Rogers
04.05.2021
04.05.2021
7
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04.05.2021 1.165
 
Es war ein regnerischer Tag in Florida. Eine junge Frau kam aus dem  UF Health Shands Cancer Krankenhaus. Sie hatte lange hellbraune Haare, grün-graue Augen und trägt eine halb zerfetzte schwarze Sweatjacke und eine ebenso dunkelblau zerfetzte Hose. Sie hatte eine normale Größe von 1,75m, eine üppige Oberweite, ein rundliches Gesicht und war 19 Jahre alt. Sie hielt sich schmerzend den linken Arm. Unter der zerfetzten Sweatjacke  ragte ein weißer Verband hervor. Ihre Kapuze hatte sie sich über gezogen. Sie hatte ein schmerzverzogenes Gesicht gemacht bei der Bewegung. „Die Medikamente wirken wohl nicht mehr.“, sprach sie zu sich selbst. Mit schleppenden Schritten ging sie zur Taxihaltestelle. An der Haltestelle hatte sie nicht lang warten müssen. Ein Taxi kam angerollt und sie war eingestiegen. „Hallo junge Frau. Wo soll ich Sie den hin fahren?“, fragte der Fahrer mit einer aufgezwungen Freundlichkeit. Kurz verzog Samantha Smith ihr Gesicht bei so einer vorgespielten Freundlichkeit bevor sie in Trance antwortet: „ Fahren sie mich bitte nach Jonesville 19.“„Wird gemacht.“, sagte der Herr unbehagen.

Die Fahrt über sah Samantha wie in Trance aus dem Fenster. Manchmal war sie zusammen gezuckt wenn sie abgebogen. Sie musste sich unwillkürlich an die letzten Momente mit ihrer Mutter erinnern. Beide wollten sie vom shoppen nur noch nach Hause. Ihre Mutter hatte ihr neue Hosen und Pullovers für den anstehenden Winter gekauft. Beide stiegen sie ein und ihre Mutter fuhr langsam aus dem Parkhaus. Es hatte dann angefangen zu regnen. Als sie in die vorletzte Kreuzung einbiegen wollten, kam von links ein Auto angerast und rammte das von Samantha und ihrer Mutter Alice. Die Airbags gingen auf, doch für die Mutter kam jede Hilfe zu spät. Der Aufprall hatte die linke Seite komplett eingequetscht. Somit war Alice zerquetscht. Samantha hatte mit ansehen müssen wie der Torso unter dem Aufprall zerquetscht wurde. Das letzte an was Samantha sich erinnern konnte bevor sie von dem Anblick ihrer Mutter in Ohnmacht fiel, war, wie von der Mutter die Innereien aus ihr gequollen waren. Als nächstes war sie im Krankenhaus aufgewacht und bekam einen Nervenzusammenbruch als ihre Erinnerungen hochkamen. Der Arzt hatte ihr erklärt, dass der andere Fahrer es überlebt hatte. Samantha kam mit einem aufgeschlitzten Arm und vielen Schnittwunden ins Krankenhaus. Der Arzt hatte erklärt, dass sie am selben Tag schon nach Hause konnte, doch sie musste sich ein Taxi nehmen. Sie wollte im selben Moment fragen, ob ihr Vater sie nicht fahren könnte. Doch der Arzt kam ihr zuvor und hatte dann geantwortet, dass ihr Vater unter Alkohol steht und nicht mehr fahrtüchtig sei. Samantha hatte ihren Vater in dem Moment gehasst. Ihr Vater Jeremy, war nie für sie da. Noch nicht mal in der schlimmen und dramatischen Situation, wo ihre Mutter gestorben war.

„Wir sind da.“, sagte der Fahrer freundlich. Somit wurde Samantha aus ihren Gedanken gerissen. Sie stieg aus, kramte das Fahrgeld aus ihrer Hosentasche und übergab es dem Taxifahrer. „Miss, das ist aber zu viel Fahrgeld.“, sagte der Fahrer verwirrt. „Passt schon.“, sagte Samantha und hob zum Abschied die Hand. Als das Taxi über den Horizont verschwand, schleppte sie sich zur Haustür. Je näher sie der Haustür kam, desto langsamer wurden ihre Schritte. Als sie an der Haustür zum Stehen kam, überlegte sie. Sollte sie wirklich rein gehen? Sie musste, weil Samantha sonst niemanden hatte. Keine Freunde und keine andere Verwandten. Mit zittrigen Fingern, fischte sie den Hausschlüssle aus der Hosentasche und öffnete langsam die Tür. Ihr Zuhause war nichts Besonderes. Von außen, sah es wie alle die anderen Häuser in der Straße aus. Alle Häuser hatten, ein braunes spitz Dach und ein rot geziegelt Fassade. Nur die Einrichtung jedes Hauses war individuell. Als sie die Tür geöffnet hatte, konnte man die Treppe zum nächsten Stock erkennen. Wenn man rein kam, war rechts war die Küche und links war das Wohnzimmer. Wenn man durch das Wohnzimmer ging, gelang man in den großen Garten. Samantha sah sich kurz um. Alles war dunkel. Das einzige was man hören konnte, war der Fernseher aus dem Wohnzimmer. Anscheinend ist er wohl wieder vor dem Fernseher eingeschlafen. Samantha rollte genervt mit ihren Augen, ging ins Wohnzimmer und schaltet den Fernseher aus. Als das Gerät aus war, hörte sie von oben winseln. Mit schnell Schritten ging sie die Treppe hoch. Oben angekommen ging sie nach links in ihr Zimmer. Da fand sie ihren Rotweiler Jimmy. „Mein armer Jimmy. Ist der alte Sack nicht mit dir raus gegangen?“, fragte sie sanft ihren Rüden und streichelte ihn. „Na dann gehen wir jetzt.“, sagte sie enthusiastisch. Zusammen ging sie mit Jimmy runter und zog ihn sein Halsband an. Dann nahm sie die Leine und öffnete die Tür. Draußen regnete es immer noch wie aus Eimern. Doch Samantha kümmerte es wenig. Wenn sie mit Jimmy spazieren ging, vergaß sie alles in den Moment. Mit einem gequälten Lächeln schloss sie die Tür hinter sich und schritt mit Jimmy voran in den regen. Sie genoss die Kälte von dem Regen.

Nach ein paar Stunden kam sie wieder nach Hause. Es war schon sehr spät geworden. Als sie drinnen war, hörte sie ihren Vater brüllen. „Wo warst du, du dumme Göre?? Du solltest schon seit Stunden zu Hause sein!“, brüllte Jeremy aufgebracht. „Ich war noch mit Jimmy spazieren.“, antwortet Samantha monoton. „Diese blöde Töle macht nichts als nur Arbeit. Wann bringst du ihn ins Tierheim??“, fragte er verärgert. „Gar nicht! Jimmy bleibt bei mir. Das ist das einzige was noch von Mutter bleibt!!“, schrie sie zurück. Ihre Mutter Alice hatte ihr den Hund, letztes Jahr zum Geburtstag geschenkt. Jimmy war ihr ein und alles. „Sei doch froh, dass sie weg ist. Dann nervt die mich nicht mehr.“, gab Jeremy abfällig von sich. Wütend ging Samantha ins Wohnzimmer und verpasste ihrem Vater eine. „Du erhebst die Hand gegen mich?! Das wirst du büßen!“, brüllte er aufgebracht. Samantha wusste nicht wie ihr geschieht. Jeremy hatte ihr die Leine aus der Hand gerissen. „Nein lass Jimmy in Ruhe!!“, schrie sie ihn an. Sie versucht den Vater davon abzuhalten mit Jimmy in die Küche zu gehen. Doch jeder Versuch war gescheitert. Als Jeremy in der Küche ankam, nahm er in seine rasende Wut ein Messer und stach auf das wehrlose Tier ein. Samantha sah mit an wie  Jimmy in der Küche erstochen wurde. Erneut kamen ihr die Tränen. Sie konnte und wollte nicht mehr. „ So das hast du jetzt davon.“, sagte er erschöpft und ging dann hoch ins Bad. „Ich hasse dich. Ich hasse, hasse, hasse dich vom ganzen Herzen.“, flüsterte Samantha zu sich selbst. Langsam ging sie auf das Tier zu und nahm es in den Arm. „Ich werde dich vermissen.“, flüstert sie Jimmy zu. Den Leblosen, kleinen Körper brachte sie in den Garten und legte ihn auf der Wiese ab. Dann holte sie aus dem Geräteschuppen eine Schaufel und vergrub Jimmy im Garten. Der Erdboden war durch den Regen sehr aufgeweicht. Als sie damit fertig war, ging sie in Trance in ihr Zimmer hoch, legte sich ins Bett und schlief vor Erschöpfung ein.
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