Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast 

Zerstörerische Wahrheit

GeschichteDrama, Humor / P6 / Gen
Ran Mori Shinichi Kudo
04.05.2021
04.05.2021
1
2.710
 
Alle Kapitel
1 Review
Dieses Kapitel
1 Review
 
 
 
04.05.2021 2.710
 
Happy Birthday, Shinichi Kudo und Conan Edogawa!

---

Zerstörerische Wahrheit

Dunkelrotes Scharlachrot

Ran war wütend.
Als sie vor Shinichis Haustür stand, um ihn für die Schule abzuholen, nahm sie sich vor, ihn ungespitzt in den Boden zu rammen, sollte er auch nur den Versuch wagen, sie mit einer scheinheiligen Ausrede abzuspeisen.

Als ihr Freund, der Oberschülerdetektiv Ostjapans, jedoch die Haustür aufriss, erschrak sie und schluckte leer. Er war ebenfalls ziemlich sauer, das sah sie ihm sofort an.
"Ran, es tut mir leid, dass ich dich gestern versetzen musste, aber ich hab Hausarrest. Hast du meine Nachricht nicht gekriegt?"

Die Oberschülerin starrte ihn an.
Sie wusste zwar, dass seine Eltern, der weltberühmte Kriminalschriftsteller Yusaku Kudo und seine Frau, die ehemalige Schauspielerin Yukiko Fujimine, gerade in Japan waren, aber... Hausarrest?
Shinichi hatte sich immer darüber hinweggesetzt, aber dieses Mal offenbar nicht. Warum nicht? Was hatte er ausgefressen?

Shinichi wusste genau, was seiner Freundin durch den Kopf ging, und seufzte genervt, bevor er ihr erzählte, worüber sich seine Eltern unterhalten hatten.
"Zuerst dachte ich, mein Vater stellt sich auf meine Seite, aber dann fiel er mir in den Rücken, bevor er doch wieder Partei für mich ergriffen hat."
"Das ist doch gut, oder etwa nicht?", fragte Ran, die sich trotz der Erzählung kein richtiges Bild vom ganzen Geschehen machen konnte. "Bei euch ist es ja oft so, dass sich dein Vater eher auf deine Seite stellt, also solltest du froh darüber sein. Oder nicht?"
Ran machte eine Pause, bevor sie fortfuhr. "Na ja, immer noch besser Hausarrest, als mit nach Amerika zu müssen, oder?"

Shinichi schaute seine Freundin scharf an.
Eigentlich hatte Ran ja Recht, es war alles besser, als mit seinen Eltern nach Los Angeles ziehen zu müssen, sogar die drei Wochen Hausarrest. Aber glücklich war er darüber trotzdem nicht. Drei Wochen Hausarrest, das waren 21 Tage. 504 Stunden. 30'240 Minuten. Oder 1'814'400 Sekunden, die er zu Hause eingesperrt sein würde!

"Würdest du mit mir tauschen wollen, Frau Mori?"
"Natürlich nicht", sagte Ran schroff, bevor sie die Nachdenkliche spielte. "Aber vielleicht ist diese Strafe gar nicht mal so fies, Shinichi. Ist dir noch nie in den Sinn gekommen, dass du sie möglicherweise sogar verdient hast?"

Der Jungdetektiv stemmte die Fäuste in die Hüfte und schaute seine Freundin finster an.
"Wie bitte?", fragte er mit dunkler Stimme. "Warum sollte ich den dreiwöchigen Hausarrest verdient haben?"
"Na ja...", begann Ran, bevor sie leer schluckte. Diese dunkle Stimme kannte sie gar nicht von ihm, sie war echt bedrohlich. Sollte sie ihren Satz wirklich beenden oder doch besser den Mund halten?
Doch dann erinnerte sie sich daran, dass sie sehr gut Karate beherrschte und Shinichi niederstrecken konnte, falls es nötig war. Sie sass eindeutig am längeren Hebel.
"Ran?"
Die Sechzehnjährige straffte die Schultern.
"Na ja, Shinichi, es ist doch so: Wir beide wissen, dass du deinen Eltern gegenüber, ganz besonders deiner Mutter, rotzfrech sein kannst. Eine Strafe war also nur eine Frage der Zeit, und offensichtlich ist dieser Zeitpunkt jetzt gekommen."


Shinichi verschränkte seine Arme vor der Brust.
"Aha, Fräulein Mori fällt mir in den Rücken und schlägt sich auf die Seite meiner Eltern", grummelte er. "Warum tust du das, Ran? Du bist meine Freundin, also solltest du Partei für mich ergreifen, und nicht für die-!"

"Ach Shinichi, jetzt denk doch mal nach", unterbrach Ran ihn und seufzte. "So wie ich das sehe, war eine Strafe unvermeidlich, du hast sie geradezu provoziert. Es war nur die Frage, wie diese Strafe aussehen sollte. Und nach allem, was du mir erzählt hast, solltest du froh sein, dass es nur Hausarrest ist. Sonst müsstest du jetzt deine Koffer packen, hast du das nicht bedacht?"

Nun war Shinichi derjenige, der leer schluckte.
Die Koffer packen.
In die Vereinigten Staaten ziehen, ans andere Ende der Welt.
In Los Angeles leben.
Japan verlassen.
Seine Freundin verlassen...

Nun wurde er ganz leise.
"Du weisst, dass ich das nicht kann, Ran. Ich würde die Trennung von dir nicht überleben."
"Wir würden uns doch nicht trennen, Shinichi, nur-"
"Zwischen Tokyo und Los Angeles liegen 8825 Kilometer, Ran. Ich will keine Fernbeziehung mit dir führen, ich will bei dir sein."
"Und wenn ich mitkomme?"
Shinichi schaute sie entgeistert an.
"Du willst deine Familie und deine Freunde zurücklassen?"
Ran blieb für einen Moment lang stumm.
"Nein", sagte sie schliesslich. "Das würde mir das Herz brechen."

Shinichi schloss die Augen und liess den Kopf hängen.
"Weisst du, Ran, ich liebe meine Eltern, ich liebe sie wirklich. Aber sie den ganzen Tag um mich haben... Meine Nerven würden Selbstmord begehen, und zwar massenweise."

Ran grinste trotz der Ernsthaftigkeit des Gesprächs, das sie gerade mit ihrem Freund führte.
"Als ich neulich einkaufen war, habe ich in der Gartenaufzucht-Abteilung eine Packung Nerven gesehen", begann sie zu erzählen. "Du musst die Samen in eine dunkelrote Schale geben, zwei Zentimeter Erde darüber und sie dann wortwörtlich im Wasser ertränken. Bereits einen Tag später kannst du die Nerven ernten."

Shinichi starrte seine Freundin an.
Sollte er über ihren Versuch, ihn aufzumuntern, erfreut sein, oder sollte er ihr besser noch einmal und eindringlich erklären, dass er nicht in der Stimmung war, über irgendwelche Witze zu lachen? Schliesslich standen sein Leben und sein Liebesglück auf dem Spiel! Darüber machte man keine Witze!

Als Ran ihn erwartungsvoll anschaute, seufzte er und liess sich dann zu einem Lächeln hinreissen. Er konnte ja beides machen, aber auf ihren Witz eingehen konnte er zuerst.
"Ran, bei mir gehen alle Pflanzen kaputt. Du weisst doch, dass ich keinen grünen Daumen habe."


Ran grinste erneut.
"Ja, ich weiss, diesbezüglich hast du eher einen blauen Daumen. Hauptsächlich dann, wenn du ihn irgendwo eingeklemmt hast."
"Haha, sehr witzig", murrte Shinichi, der es überhaupt nicht lustig fand.
"Ist es denn nicht so?", fragte sie, und er antwortete sofort.
"Der blaue Daumen? Nein. Und witzig sowieso nicht."

"Ach Shinichi", seufzte Ran erneut und strich ihm über die Wange. "Natürlich werde ich die Nervenaufzucht höchstpersönlich überwachen, ist doch klar. Ich möchte schliesslich nicht, dass du völlig nervenlos bist, wenn du drüben in Los Angeles mit deinen Eltern unter einem Dach lebst."
"Ich habe jetzt schon keine Nerven mehr, wenn ich nur daran denke."

Shinichi schluckte erneut leer, dann packte er Rans Handgelenk und zog sie ins Wohnzimmer, wo er sich verzweifelt auf das Sofa fallen liess.
Ran sah, dass seine Verzweiflung nicht gespielt war, und wurde ebenfalls wieder ernst. Jetzt hatte er ihre Unterstützung und ihre lieben Worte dringend nötig. Witze und Aufmunterungen waren immer gut, aber jetzt war es wirklich ernst.
Ran kniete sich vor ihn und legte ihre Hand auf seine Schulter.
"Du musst unbedingt nochmal mit deinen Eltern reden und ihnen verdeutlichen, dass sie mit einem Umzug nach Los Angeles dein Leben zerstören würden."
"Das wissen sie", erwiderte Shinichi nur und seufzte.
"Sag ihnen, dass sie damit auch mein Leben zerstören."
"Das wissen sie auch."
Ran starrte ihn an.
"Das ist nicht dein Ernst."

Shinichi seufzte tief.
"Leider doch. Ich habe ihnen die Konsequenzen aufgezeigt, die ein solcher Umzug mit sich bringen würde, aber besonders meine Mutter wollte das gar nicht hören. Sie sagte dauernd, dass sie nicht tatenlos zuschauen will, wie ich hier in Japan sterbe."

Ran prustete verächtlich. Daher wehte also der eigentliche Wind.
"Ach, und in Los Angeles oder sonstwo auf der Welt stirbt man nicht? Gibt’s nur hier in Japan Verbrecher?"
"Du weisst, wie ich das meine, Ran."
"Ja, allerdings."
"Was soll ich jetzt tun?", fragte Shinichi ernst. "Was würdest du an meiner Stelle tun?"
Ran warf einen kurzen Blick auf ihre Uhr, dann seufzte sie leise.
"Erstmal würde ich heute in die Schule gehen, oder ist das auch verboten?"

Shinichi schaute sie entgeistert an.
"Als ob ich jetzt in der Stimmung wäre, in die Schule zu gehen. Ich bitte dich, Ran."
Seine Freundin zuckte mit den Schultern und erhob sich.
"Stimmung oder nicht, Schule ist Schule. Ich glaube nicht, dass es für dich von Vorteil ist, wenn du heute die Schule schwänzt. Hausarrest ist das eine, aber in die Schule wirst du trotzdem gehen müssen. Wenn ich mal Kinder habe, werde ich es jedenfalls so machen, da können sie sagen, was sie wollen."
Shinichi grinste.
"Wenn du mal Kinder hast? Mit wem denn?"

Ran lief knallrot an, als ihr bewusst wurde, was sie gerade gesagt hatte.


Shinichi grinste breit, während Ran fuchsteufelswild wurde.
"Mit niemandem!", keifte sie. "Und jetzt mach dich endlich bereit, sonst kommen wir zu spät!"
"Du kannst gehen, meine Liebe, aber ich bleibe hier zu Hause- Schon gut, schon gut, gib mir eine Minute!", gab Shinichi sofort klein bei, als Ran vor Wut das Salontischchen mit einem einzigen Faustschlag zertrümmerte.

"Los jetzt, du Krimispinner! Beeil dich!"
"Meine Güte, jetzt weiss ich, warum meine Mutter mich unbedingt aus Japan raushaben will", grummelte Shinichi und stand auf. "Sie hat nicht Angst, dass ich von einem Killer oder so was umgebracht werde. Sie hat Angst, dass [i]du[/i] mich umbringst! Vielleicht sollte ich wirklich zu ihnen nach Los Angeles ziehen!"

So schnell, wie Ran sich aufgeregt hatte, so schnell beruhigte sie sich wieder und reagierte traurig und geschockt.
"Was?", hauchte sie leise. "Du willst Japan wirklich verlassen?"
Shinichi seufzte erneut und liess die Schultern hängen.
"Nein, natürlich nicht", versuchte er seine Freundin zu beruhigen und wieder aufzumuntern. "Ich werde Japan nicht verlassen, und dich schon gar nicht. Niemals. Aber du solltest aufhören, mich mit deinen Karatekünsten zu bedrohen, sonst könntest du eines Tages noch in grosse Schwierigkeiten geraten."
"Ha, eins kann ich dir versprechen, mein Lieber", widersprach Ran, nun wieder selbstbewusst. "Wenn du heute nicht in die Schule gehst, wirst [i]du[/i] in grosse Schwierigkeiten geraten."

Shinichi schaute seine Freundin berechnend an, dann erkannte er, dass sie nicht sich selbst meinte, sondern jemand ganz anderen;
Sie meinte die zwei Menschen, die als einzige in der Lage waren, sein Leben zu kontrollieren. Wenn er es sich jetzt mit seinen Eltern verscherzte, dann war es aus mit ihm. Dann konnte er betteln und flehen, so viel er wollte, sie würden ihn gar nicht mehr anhören und ihm sowieso kein Wort mehr glauben.
Wenn er jetzt nicht in die Schule ging, konnte er gleich seine Koffer packen.
"Schon gut, Ran, du hast gewonnen."
Wenigstens konnte er in der Schule das tun, was er immer tat: Schlafen.

Ran, die eine Ahnung hatte, woran ihr Freund gerade gedacht hatte, schüttelte energisch den Kopf.
"Vergiss es, Shinichi, schlafen kannst du zu Hause."
"Schlafen ist gesund, also willst du, dass ich krank werde?", konterte der junge Detektiv sofort und grinste. Er hatte sein Selbstbewusstsein zurückerlangt. "Du sagst ja dauernd, dass ich mehr schlafen soll, und jetzt möchte ich es tun, aber du hast immer noch etwas dagegen? Entscheide dich endlich."
"Das ist nicht dasselbe", versuchte Ran ihren Standpunkt zu verdeutlichen, bevor sie eine Gegenfrage stellte. "Hast du denn letzte Nacht überhaupt nicht-?"
"Nicht wirklich", wich Shinichi aus und lächelte verlegen. "Ich hab nur die ganze Nacht geträumt, ich könne nicht schlafen."

Ran rollte mit den Augen und stöhnte lautlos.
Ob Schlafen jetzt wirklich das Richtige war...?
"Na ja, solange das deine Eltern nicht mitbekommen...", seufzte sie. "Wenn du schlafen willst, dann mach das, aber wundere dich nicht, wenn du erwischt wirst und dann nachsitzen musst, ja?"
Der junge Detektiv prustete.
"Das Risiko gehe ich ein, denn was ist schlimmer, Ran: Hausarrest oder Nachsitzen?"
"Das ist vollkommen egal", versuchte Ran ihrem Freund wieder ins Gewissen zu reden. "Wenn du zum Nachsitzen verdonnert wirst, werden deine Eltern davon Wind bekommen, und möglicherweise bringt sie das dann zu der Ansicht, dass du ihre Aufsicht doch dringend nötig hast. Du weisst, was das bedeutet, oder?"

Shinichi schluckte ein weiteres Mal leer.
So weit hatte er gar nicht gedacht. Wenn er nachsitzen musste, würde er nicht pünktlich zu Hause sein, und dann gäbe es definitiv ein Donnerwetter. Dann würde ihm niemand mehr helfen können, nicht einmal die Schulleitung selbst. Mit seinen Eltern legte man sich nicht an.
Er hatte zwar absolut keine Lust auf Schule, aber war es das Risiko wirklich wert?

"Du kennst die Antwort auf diese Frage, Shinichi", sagte Ran, die genau wusste, woran ihr Freund dachte. "Ich bitte dich, auch in meinem Sinne: Tu es nicht. Geh in die Schule, streng dich an, und gib deinen Eltern keinen Anlass, ihre Drohung wahrzumachen. Es lohnt sich einfach nicht."

"Du hast Recht", murmelte er leise.
"Ich meine es wirklich ernst, Shinichi", sprach Ran weiter, ohne auf seine Worte einzugehen. "Du hast Hausarrest, also kannst du abends nicht raus."
"Ich weiss, was das bedeutet, Ran-"
"Du könntest zur Abwechslung mal früh ins Bett."
"Hä?"
Shinichi blinzelte. "Was?"
"Oder du liest die ganze Nacht, so wie du es immer tust", seufzte sie und rollte mit den Augen. "Von mir aus kannst du das tun, aber ich bitte dich, Shinichi: komm jetzt mit mir mit. Wenn wir sofort losgehen, können wir es noch pünktlich schaffen."
"Ja, ja."
Fast schon deprimiert verliess Shinichi zwei Minuten später sein Zuhause.
Ein Tag voller Langeweile erwartete ihn...
Oder doch nicht?

Sieben Stunden später langweilte sich Shinichi zu Tode.
Der Vormittag hatte sich so zähflüssig dahingezogen wie noch nie, die Mittagspause war in Rekordschnelle vorbei, und der Nachmittag war genauso zähflüssig wie die Stunden davor.
Obwohl er mehrmals kurz davor stand, tatsächlich einzuschlafen, riss er sich zusammen. Er musste heute den braven Schüler spielen, sowohl für ihn als auch für Ran. Schlafen konnte er auch zu Hause, genau wie sie gesagt hatte. Eigentlich hatte sie ja Recht.

Ran drehte sich zu ihm um und lächelte aufmunternd.
Beide freuten sich auf das Ende der Schule, aber als sie schliesslich Shinichis Zuhause betraten, wurden sie bereits von Yusaku und seiner Frau erwartet.
Sie waren mächtig sauer. Auf ihren Sohn Shinichi.

Und auch auf Ran.

Shinichi warf seiner Freundin einen Blick zu.
Warum waren seine Eltern sauer auf Ran? Sie hatte doch gar nichts getan, ausser ihn in die Schule geschleift...? War das seit Neuestem ein Verbrechen?

Yukiko beschloss, die Katze aus dem Sack zu lassen und den Grund für ihre Wut zu verraten.
"Ran, du bekommst von uns ebenfalls drei Wochen Hausarrest, weil du unser schönes Salontischchen zertrümmert hast. Wir erwarten dich in jeder freien Minute hier."

Shinichi klappte die Kinnlade herunter, ihm verschlug es die Sprache.
Das kaputte Tischchen hatte er total vergessen! Ran hatte es mit einem einzigen Faustschlag zerstört! Wie hatte er das vergessen können? Er stand ja direkt daneben!


Ran entschuldigte sich sofort in aller Form beim Ehepaar, dann lächelte sie Shinichi verlegen an, der sie mit grossen Augen anstarrte.
"Hast du das extra gemacht?", keuchte er, doch sie schüttelte den Kopf.
"Natürlich nicht", antwortete sie, dann musste sie lächeln. "Aber jetzt ist der Hausarrest besser ertragbar, oder?"
"Jetzt ist er perfekt!", rief Shinichi freudig aus und lachte. "Ich hoffe, er geht nie zu Ende!"

Eine Stunde später, nachdem sie die Hausaufgaben erledigt hatten, sassen beide eng aneinander gekuschelt auf Shinichis Bett und lehnten mit dem Rücken an der Wand.
Ran schmiegte sich glücklich an ihn.
Vielleicht war dieser gemeinsame Hausarrest die Strafe dafür, weil sie sich liebten und nicht voneinander getrennt sein wollten. Aber es war eine Strafe, mit der sie sehr gut leben konnten.

Sie beide hatten es geschafft und kamen noch einmal mit einem blauen Auge davon.

Owari
 
 
 Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast