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Wolken über dem K11

GeschichteAllgemein / P12 / Gen
Alexandra Rietz Christian Alsleben Gerrit Grass Michael Naseband Robert Ritter
03.05.2021
05.05.2021
7
5.151
2
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04.05.2021 692
 
Seit zwei Wochen war Gerrit jetzt schon weg , und alle vermissten ihn. Auch Michael , er war der Freund der abends mit in seine Kneipe ging , mit ihm konnte er über alles reden . Aber auch seine Erfahrung und sein Wissen im Job war wichtig. Er war durch eine harte Schule gegangen und kannte viele Schicksale. Am Einsatzort waren sie ein Team ,sie mußten sich nicht absprechen. Jetzt war er oft mit anderen unterwegs , und das war oft frustrierend. Wenn Alex oder Robert mitfuhren passte es ,aber wenn es ein anders war ,der nicht seinen Ansprüchen entsprach , mußte er oft tief Luft holen . Er hatte aus seinem Fehler mit Gerrit gelernt , und versuchte sich mit seinen Sprüchen zurück zuhalten.
Heute war wieder so ein Tag wo er seinen Kollegen und Freund schmerzlich vermisste. Er mußte mit einem aus dem K9 zum Tatort, der ununterbrochen redete.Er war froh als sie ihr Ziel erreicht hatten. Es war eine dunkelhäutige junge Frau die erschossen worden war . Michael erschütterte der Anblick , sie war blutjung und offenbar verprügelt worden . Sie hatte keine Papiere und mindestens schon einen Tag tot. Eine Umfrage im näheren Umfeld brachte nichts, niemand hatte sie hier vorher gesehen. Immer öfter tauchten junge dunkelhäutige Mädchen in den Bordellen auf , man vermutete das sie eingeschleust worden . Aber niemand sagte was ,alle hatten Angst.
Im K11 war Michael froh den Dummschwätzer aus dem K9 wieder los zu sein. Genervt ging er ins Büro . Dort wartete der Staatsanwalt auf ihn ,Michael hatte ihn gebeten sich um die Sache mit Gerrit zu kümmern. Er wußte der Staatsanwalt hielt viel von Gerrit, er mochte diesen langen Sturkopf. Er hatte schon in seiner Zeit beim Drogendezernat mit ihm  zu tun . Er schätzte seine Fähigkeiten und wußte das er für das K 11 ein wichtiger Mann war.Alle sahen ihn gespannt an , er wollte Alex und Robert nichts verraten. Er wollte das Michael dabei ist. „ Herr Grass wird noch seinen aktuellen Fall zu Ende bringen, und dann gehört er wieder zu ihnen. Alle freuten sich sehr , Michael hätte den Staatsanwalt am liebsten geküsst . Ließ es dann aber doch lieber sein. Er freute sich und nahm sich fest vor  in Zukunft nicht mehr so ein Arsch zu sein.
Gerrit war inzwischen ständig unterwegs , man vertraute ihn. Das machte ihn ein bißchen nachdenklich, er machte hier scheinbar einen bessern Eindruck wie bei Michael . Bei dem war er sich manchmal unsicher ob er ihn immer vertraute. Er jedenfalls würde ihm sein Leben anvertrauen. Inzwischen wußte er ,das es um junge Frauen ging ,die man auf Kundenwunsch nach hier schaffte. Egal welche Hautfarbe oder Nationalität. Der Kundenwunsch wurde gegen Bargeld erfüllt. Es gab so etwas wie einen Katalog , Alter ,Größe ,Hautfarbe wie als ob man ein Kleidungsstück kaufte. Gerrit hatte ihn einmal durchgeblättert ,ihm drehte sich der Magen um. Wozu Menschen fähig sind immer wenn er dachte er hätte schon alles gesehen , kam etwas Neues . Er mußte oft an seine Freunde denken , wie gern würde er jetzt mit Michael darüber reden, und so den Druck ein bißchen von sich nehmen.
Er wußte das Morgen drei Mädchen für einen wohlhabenden Mann in der Stadt hier eintreffen. Er informierte seine der zeitige Dienststelle und erfuhr ,das schon zwei dunkelhäutige Mädchen tot aufgefunden worden . Er mußte dem ganzen ein Ende machen , es durften nicht noch mehr Mädchen sterben.Er mußte an dieses Buch ran und es fotografieren . Vor allem die Käufer und Zeitpunkte wann und wo die Mädchen ankamen. Er schaffte es und leitete alles weiter, aber aus irgendeinem Grund schickte er die Informationen auch Michal. Er konnte garnicht erklären warum, es war so ein Gefühl .und auf sein Gefühl konnte er sich immer verlassen. Er wurde zum Boss gerufen . Schnell löschte er die verschickten Daten und ging zu ihm. In seinem Büro stand er abwartend vor ihm ,als einer der Leibwächter plötzlich eine Waffe an den Kopf hielt . Er wurde untersucht , alles wurde ihm abgenommen . Bevor er etwas sagen konnte schlug ihn der Leibwächter mit einem Schlagstock gegen die Beine. Schmerzvoll ging er zu Boden , der Boss trat ihn in die Rippen „ Was weißt du Bulle ,“ sagte er und Gerrit wußte irgendwer hatte ihn verraten .
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