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Wolken über dem K11

GeschichteAllgemein / P12 / Gen
Alexandra Rietz Christian Alsleben Gerrit Grass Michael Naseband Robert Ritter
03.05.2021
05.05.2021
7
5.151
2
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03.05.2021 779
 
Es war ein ganz normaler Tag im K11 . Frühschicht für den jüngsten Robert der blanke Horror, er kam fast immer zu spät . Er liebte es lange zu schlafen, und haßte früh aufstehen. Er sah oft aus ,als kommt er direkt aus dem Bett, stellten die andern dann immer fest. Alex und Michael waren ein Muster an Disziplin stellten Gerrit und Robert immer wieder fest. Gerrit war mal so mal so , wenn er mal wieder unterwegs war. Er liebte das Leben und schöne Frauen , da war Arbeit schon mal Nebensache. Aber sie waren ein gutes und erfolgreiches Team ,und wenn es darauf ankam konnten sie sich blind aufeinander verlassen.Privat waren sie alle befreundet und sie gingen auch schon mal gerne zusammen weg.
Etwas besonderes war die Freundschaft von Michael und Gerrit , sie waren nicht nur im Job ein gutes Team . Auch privat verbrachten sie gerne Zeit miteinander, und gingen oft zusammen weg. Da ihr Beuteschema sehr unterschiedlich war, gab es auch bei dem weiblichen Geschlecht keine Probleme. Schon als Gerrit im K11 anfing hatte ihn Michael unter seine Fittiche genommen, er mochte seine Einstellung und seinen Ehrgeiz. Ok ab und zu war Michael ein bißchen eifersüchtig , der große smarte Bayer war sehr beliebt , seine Art mit Menschen umzugehen, sein mitreißendes Lachen . Er war hier im Präsidium jemand den jeder mochte. Und die Frauen ,seine tolle Figur , sein knackiger Hintern . Wenn er mit federnden Schritte über die langen Flure lief , da war manch heißer Blick unterwegs. Aber das faszinierende an ihm waren seine schönen blauen Augen . Zusammen mit Lippen die zum Küssen einluden, und einem gepflegten drei Tage Bart war er mehr wie einen Blick wert.
Das wußte er und er flirtete für sein Leben gern , manchmal drückte Michael ihm einen Spruch, aber damit konnte er leben. Aber es gab auch Tage die waren nicht so schön . Wenn Michael schlechte Laune hatte , er war ein guter Chef. Aber im Büro konnte man ihn an solchen Tagen nicht ertragen. Sie kannten es, aber es konnte ganz schön nerven. Dann konnte man ihm nichts Recht machen ,er polterte rum und man versuchte ihn aus dem Weg zu gehen. Was im Büro nicht so einfach war, und mit ihm an solchen Tagen zum Einsatz zu fahren mußte auch keiner haben. Am schlimmsten waren an solchen Tage seine sarkastischen Sprüche , die dann auch schon mal beleidigend und unfair waren.
Im Moment war aus welchen Gründen auch immer Gerrit sein bevorzugtes Opfer. Gerrit hatte die Migräne von seinen Mutter geerbt. An solchen Tagen machten ihn seine Kopfschmerzen wahnsinnig ,es pochte hinter seinen Schläfen und die Augen schmerzten. Alles kam ihm doppelt so laut wie sonst vor und die Tage wollten nicht zu Ende gehen. Es war nicht zu übersehen wenn es ihm so schlecht ging , und Alex und Robert versuchten ihn immer helfen ,sie übernahmen seine Verhöre und gingen für ihn ans Telefon . Gerrit schickte ihnen ein dankbares Lächeln und versuchte  irgendwie  solche Tage zu überstehen. Nur Michael hatte wenig Verständnis, ein Mann hatte mal Kopfschmerzen weil das Bier und die kurzen zuviel waren . Aber keine Migräne , dann war er in Michaels Augen ein Mädchen , ein Weichei . Er spottete und ärgerte ihn ,er war doch ein Mann , aber einer der auch zur Maniküre ging. Als er das mitkriegte , zog er ihn den ganzen Tag damit auf.
Das Schlimmste  war ,das er nicht merkte wenn es genug war. Er hatte einfach Spaß daran ihn zu quälen , es verbesserte seine Launen wenn er es an jemanden auslassen konnte. Gerrit versuchte es zu ignorieren, er schätze ihn und er war sein Freund , aber manchmal mußte er sich dafür ganz schön zusammen reißen. Heute war wieder so ein Tag ,Michael kam schlecht gelaunt ins Büro , Robert bekam sofort einen Abschiss weil seine Füße auf dem Schreibtisch waren und Alex weil sie lachend mit einer Freundin telefonierte. Gerrit war noch nicht da , er kam nach einer viertel Stunden mit dreckigen Händen ins Büro . Sein Auto war liegen geblieben. Michael sah spöttisch auf seine Hände , seine schönen Manikürten Hände für die waren wohl Männerarbeiten nicht gedacht . Zumal er in Michaels Augen auch keine Ahnung von Autos hatte. Gerrit sagte nichts und ging sich seine Hände waschen
Als er zurück kam lag ein zusätzlicher Stapel Akten auf seinen Schreibtisch. „was soll das ,“ fragte er Michael. Der grinste „ schaffst du schon mußt ja sowieso länger machen .“ Gerrit sah ihn wütend an ,warum war er manchmal so ein Ekel . Er mochte diesen glatzköpfigen Mann als Kollegen und Freund . Aber an Tagen wie heute verstand er ihn nicht. Da mußte er sich echt zusammen reißen. Ohne ein weiters Wort setzte er sich an seinen Schreibtisch und fing an konzentriert zu arbeiten.
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