Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast 

One first Try

GeschichteLiebesgeschichte, Erotik / P18 / Mix
29.04.2021
09.05.2021
7
11.099
2
Alle Kapitel
1 Review
Dieses Kapitel
1 Review
 
03.05.2021 1.764
 
Von einem Tag auf den anderen hörte Tyson mit dem täglichen Matratzensport auf. Warum wollte er mir nicht sagen. Auch gut. Stattdessen widmete er sich... mir.
"Ich brauche keine Massage, danke", versuchte ich ihn erneut abzuwimmeln. Doch er ließ mich nicht in Ruhe.
"Du wirkst immer so verspannt. Lass dir doch mal was Gutes tun. Das ist ja kein Angebot zum Sex, sondern nur eine Massage", bettelte er.
Seufzend ließ ich mich auf meinem Stuhl zurück sinken. "Schön. Aber dann gibst du Ruhe, verstanden?"
Er nickte und luchste mir mein Shirt ab. "Hey!", beschwerte ich mich, doch dann verstand ich. Er hielt eine Massagelotion in der Hand und sah mich abwartend an. "Was denn?"
"Leg dich auf dein Bett. Ein Handtusch habe ich schon ausgebreitet, damit ich nicht aus Versehen dein Bett mit massiere", grinste er und wedelte auffordernd mit der Hand. Murrend folgte ich seiner Anweisung und ließ mich mit dem Bauch voran auf das große Badetuch fallen, den Kopf auf die verschränkten Arme gelegt.
"Du hast so einen heißen Körper", seufzte Tyson und träufelte etwas von dem Gel auf meinen Rücken.
Ich zuckte etwas zusammen, als ich den ersten Tropfen spürte. Als er mit der Menge an Gel zufrieden war, begann er zuerst alles über meinen Rücken und meine Schultern zu verteilen. Dann begann die Massage. Und Ty war nicht zimperlich. Schon nach wenigen Sekunden stöhnte ich schmerzerfüllt.
"Man, bist du verspannt!", entfuhr es ihm entsetzt, während er weiter meinen Körper folterte.
Nach einiger Zeit wurde es besser und ich konnte mich unter seinen Händen tatsächlich entspannen. Fallen lassen konnte ich mich allerdings nicht vollkommen, da ich es immer noch etwas seltsam fand, dass er mich unbedingt massieren wollte.
"So, umdrehen!", kommandierte er und nahm seine Hände von meinem Rücken.
"Was?", fragte ich verwirrt.
"Umdrehen. Deine Vorderseite ist auch dran. Warst du noch nie bei einer Massage?", fragte er grinsend.
"Nein. Und ich kann mir auch nicht denken, dass Frauen eine Frontmassage so toll finden", verneinte ich.
Tyson lachte schallend. "Du bist aber keine Frau. Also, dreh dich um."
Murrend tat ich ihm den Gefallen, wenn ich mich auch richtig unwohl fühlte, nur in Jogginghose vor ihm zu liegen und mich massieren zu lassen.
Tyson träufelte wieder Gel auf mich, wenn auch dieses Mal nicht so viel. Zuerst begann er bei meinen Schultern und dem Schlüsselbein. Das war auch noch vollkommen ok. Doch als er anfing, meine Brustmuskeln zu massieren, wurde mir mulmig zu mute. Bauch war sogar fast schlimmer als Brust, da er sich so nah am Hosenbund befand und ich von seiner Tugendhaftigkeit noch nicht vollkommen überzeugt war.
Da aber auch nach einigen Minuten nichts geschah, entspannte ich mich und döste vor mich hin. Bis ich eine Hand an meinem besten Stück fühlte. Ich fuhr hoch und riss Tysons Hand aus meiner Hose.
"SPINNST DU?", brüllte ich ihn an.
Doch der sah nur wie hypnotisiert auf meinen Schritt. Da er auch auf Schnipsen nicht reagierte, folgte ich seinem Blick und wurde auf einen Schlag knallrot im Gesicht. Eine deutliche Beule war in meiner Hose zu sehen. Ich hatte gar nicht bemerkt, dass ich einen stehen hatte.
Fluchend sprang ich auf, riss mir mein Shirt über den Kopf und lief zu den Toiletten. Meine Gebete wurden erhört und ich begegnete keinem. Ich schloss mich in der hintersten Kabine ein und lauschte meinem rasenden Herzen, versuchte zu verstehen, was eben geschehen war. Warum hatte ich reagiert? Warum auf einen Kerl? Und warum ging diese verdammte Erektion nicht mehr weg?
Ich wartete 15 Minuten, doch sie ging einfach nicht weg. Also legte ich Hand an. In einer öffentlichen Toilette. In die jederzeit jemand rein kommen und mich hören konnte. Die nicht schallisoliert war. Und ich war spitz wie Nachbars Waldi. Wundervoll.
Sobald ich angefangen hatte, musste ich alles was ich hatte aufbieten, um nur keinen Ton von mir zu geben. Himmel war ich hart. Ich spürte den Orgasmus in meinen Eiern beginnen und langsam aber unaufhaltsam aufsteigen. Gott, ich würde so hart kommen und ich konnte einfach nicht stoppen.
Und es kam was kommen musste. Die Türe zu den Klos wurde geöffnet und zwei Schüler traten ein. Aber ich konnte nicht mehr aufhören zu Wichsen, ich war so knapp davor.
"Ja, das war schon geil. Tyson kann es definitiv von allen am Besten", bestätigte einer der Beiden.
Der Andere sagte: "Wobei ich mich schon gerne auch mal von Nathanael vögeln lassen würde. Ich wette der hat eine Megaausdauer." Verträumtes Seufzen. "Er ist so groß und stark. Er ist bestimmt wild."
Oh Gott, bitte nicht. Der Orgasmus kam. Ich biss mir heftig auf die Unterlippe, damit ich nur keinen Ton von mir gab. Auf der Zunge hatte ich plötzlich einen kupfrigen Geschmack. Ich hatte wohl zu heftig zugebissen.
"Hast du das gehört?", fragte der Erste.
"Was?", fragte der Zweite.
"Da hatte gerade jemand einen Orgasmus. Ich hab es gehört!"
"Du spinnst."
"Nein, nein. Es klang, als hätte er es unterdrückt."
"Du spinnst. Lass uns gehen." Der Wasserhahn rauschte kurz und dann gingen sie.
Mein Herz raste noch immer. Meine Hand war voller Sperma und mein Schwanz erschlaffte langsam. Ich konnte deutlich die Wärme in meinen Wangen spüren. Himmel, was war ich verlegen. Schnell wischte ich mir die Hand notdürftig mit Klopapier die Hand und den Schwanz ab und spülte die Spuren im Klo hinab. Dann zog ich meine Hose wieder an und trat aus der Kabine. Beim Händewaschen sah ich mir meine Lippe im Spiegel an und zuckte zusammen. Ich hatte wirklich heftig zugebissen. Verdammt. Wie sollte ich Tyson das erklären?
Moment. Warum sollte ich ihm überhaupt etwas erklären? Er hatte mich angefasst. Ich war ihm keine Erklärung schuldig. Genau!
Mit diesem Gedanken lief ich zurück zu unserem Zimmer und ging mit leichtem Herzklopfen hinein. Tyson sah mir auf seinem Bett sitzend entgegen. In den Händen hatte er immer noch das Gel.
"Hast du es dir gerade selber gemacht?", fragte er mit leuchtenden Augen.
"Was geht es dich an?", fauchte ich mit roten Wangen.
Er sprang auf und nahm mich an der Wand gefangen, seine Arme links und rechts neben meinem Kopf abgestützt. "Ich hätte dir auch helfen können, wenn du mich gelassen hättest. Und es wäre besser gewesen, als deine eigene Hand, vertrau mir", wisperte er nahe an meinen Lippen.
Ich schluckte panisch und versuchte ihn weg zu drücken. Als er sich von mir weg bewegte wusste ich ganz genau, dass er das nur tat, weil er es so wollte. Wenn er es darauf anlegte, würde ich ihm nichts entgegensetzen können.

Seit diesem kleinen Abenteuer war nun schon fast wieder eine Woche vergangen, in der ich Tyson so gut es eben ging auswich. Ich wollte nicht erneut in eine solche Situation kommen. Heute lag ich in der Nähe des Sportplatzes auf dem Rasen und genoss die Sonne. Luc und Rob wollten am Samstag, sprich morgen, vorbei kommen und mit mir hier auf dem Gelände Zeit verbringen, da ich noch immer bewacht wurde. McCade war immer hinter mir her wie ein abkommandierter Hund.
Ein paar der Jungs spielten auf dem Platz Fußball. Das Knallen, wenn ein Schuh auf das Leder des Balls traf und die trampelnden Schritte waren beruhigend. Die Sonne war so schön warm und der Boden hatte einiges von der Wärme gespeichert. Doch so angenehm es auch war, ich konnte mich nie entspannen.
"Hallo, Nathe", sagte eine Stimme schüchtern über mir.
Ich schlug ein Auge auf und sah einen schmächtigen Jungen vor mir stehen. Er hatte sandfarbenes, kurzes Haar und braune Augen. Dazu ein eher schmales Gesicht. In den Händen hielt er ein Handy.
"Hey. Was gibt's?", fragte ich bemüht freundlich. Er war vielleicht 14 oder 5 Jahre alt und definitiv nicht schuld an meiner schlechten Laune.
"D-Da-Darf ich d-deine H-H-H-Handynummer haben?", stotterte er schüchtern.
Ich setzte mich auf und drehte mich zu ihm um. "Wieso? Du kennst mich ja nicht einmal." Ich war ehrlich verwirrt.
"Naja, also, ich dachte... w-wir k-k-k-könnten ja mal zusammen l-lernen. Ich b-b-bin e-eine NieteinMatheunddubistsoverdammtgutundallewiessendas!" Er wurde immer schneller und undeutlicher.
"Ach, es geht um Nachhilfe? Klar, kein Problem. Wann?", fragte ich und nahm das hingehaltene Handy entgegen.
"Am Montag?", quiekte der Junge, während ich meine Nummer eintippte.
"Klar. Aber ich muss erst zum Nachsitzen. Danach können wir uns gerne treffen. Wie heißt du denn?", stimmte ich zu und gab ihm das Handy zurück.
"Antoine, aber d-du k-k-kannst Toni sagen", stotterte er weiter.
"Gut, Toni. Dann bis Montag."
Er nickte und verschwand mit roten Wangen zu seinen Freunden. Zumindest vermutete ich, dass die kleine Gruppe Jungs seine Freunde waren. Ich legte mich wieder auf den Rücken und genoss die Sonne. Aber ich konnte nicht mehr in meine vorherige Ruhe zurück finden. Seufzend setzte ich mich auf und war Auge in Auge mit Josh.
Erschrocken wich ich zurück. "Himmel, Josh! Mach das nie wieder!", fauchte ich atemlos und hielt mir eine Hand ans Herz.
Der Braunhaarige grinste breit. "Aber das macht so viel Spaß." Er ließ sich neben mich fallen.
"Was machst du hier? Und wo sind Sam und Clark? Sind sie nicht immer um dich rum?", fragte ich mehr aus Höflichkeit als wirklichem Interesse.
"Sam ist etwas nervös wegen seiner Nachprüfung in Geschichte und Clark hilft ihm beim Lernen. Und ich wollte mit dir reden", erklärte er.
"Weshalb?"
"Ich hab von Sasha und Roe gehört, dass sich jemand in der Jungstoilette im vierten Stock einen Orgasmus unterdrückt hat. Und ich hab dich kurz davor über den Flur wetzen sehen. Also... Warum musstest du dir einen ruhigen Ort suchen?", fragte Josh.
Alles Blut wich mir aus dem Gesicht. Verdammt, ich dachte ich wäre unentdeckt gewesen. "Warum interessiert dich das?", versuchte ich cool zu bleiben.
"Naja, wenn du jetzt doch auf Jungs stehst, werde ich eindeutig mein Glück bei dir versuchen", antwortete Josh breit grinsend.
Fassungslos fuhr ich zu ihm herum. "Wa-Wa-was?"
"Ja. Und ich bin nicht der Einzige. Der Kleine von eben war vermutlich auch ein Kandidat", bejahte Josh und lehnte sich entspannt zurück.
Review schreiben
 Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast