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Explos!ve ~ Katsuki Bakugou x Reader

GeschichteRomance, Action / P18 / Het
Eijiro Kirishima Izuku Midoriya Katsuki Bakugo OC (Own Charakter) Ochaco Uraraka Tenya Iida
29.04.2021
20.05.2021
28
55.059
7
Alle Kapitel
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Dieses Kapitel
2 Reviews
 
08.05.2021 1.714
 
Uuuh, jetzt wird's langsam spannend <3
Ob er kochen kann oder nicht, sage dir gleich ... ich!
Wir wissen ja bereits, dass er verdammt gut mit Messern umgehen kann. Besser jedenfalls als mit seinen Emotionen ^^


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XXII. Katsukis Kochkünste


Du sitzt noch immer mit einem unruhigen Gefühl in der Magengegend in deinem Zimmer und ärgerst dich, die Frage überhaupt gestellt zu haben.
Warum zur Hölle musstest du auch wissen, was das zwischen euch war? War es nicht in Ordnung, wie es jetzt war?
Eine kleine Stimme in deinem Inneren sagt dir, dass es gut war, es angesprochen zu haben. Aber es ist dieselbe kleine Stimme, die auch rasende Angst vor der Antwort hat.
Völlig aufgewühlt beschließt du, ein Glas Orangensaft zu trinken, das dich vielleicht wieder etwas beruhigen wird. Du lässt die Kühle deines Zimmers hinter dir und wirst sofort vom freudigen Getratsche deiner Mitschüler umspült. Dir fällt auf, dass Deku sich, beinahe ohne rot zu werden, mit Ochaco-chan unterhält.
Während dich deine Füße in die Küche leiten, beobachtest du deine Mitschüler, die den Abend genießen und miteinander scherzen, doch dir schlägt das Herz bis zum Hals.
Als du dann endlich beim Kühlschrank stehst, vernimmst du ein lautes Zischen hinter dir und drehst dich um.
Kacchan.
Er sieht deinen Blick und beginnt zu grinsen. Während in der Pfanne etwas vor sich hinbrutzelt, geht er zum Schneidbrett und zerkleinert in Rekordgeschwindigkeit Gemüse und Fleisch. Das beeindruckt dich nicht nur ziemlich, irgendwie wirkt es auch extrem heiß, dass dieser aufbrausende Typ solche Fähigkeiten hat.
»Noch nie jemanden kochen gesehen?«
»Ich bin nur gerade beeindruckt von dem, was du mit dem Messer anstellst«, sagst du völlig perplex und bist froh, diese verdammte Wette gewonnen zu haben. Das, was er da kocht, riecht himmlisch und ist auf jeden Fall besser als alles, was du so geschafft hättest.
Du siehst dir die Zutaten an und bist dir zwar nicht ganz sicher, was er zaubern wird, aber kannst es dir in etwa vorstellen.
»Komm einfach in etwa 15 Minuten in mein Zimmer. Bis dahin hab ich alles fertig.« Er grinst dich auf diese hinreißende Art und Weise an, dass dir die Knie weichen.
Als du dann wieder in deinem Zimmer sitzt und dir überlegst, ob du dich noch umziehen sollst, erinnerst du dich daran, dass du eigentlich in die Küche gegangen bist, um was zu trinken. Na, kein Wunder, dass du es vergessen hast, nachdem Katsuki ...

Als es Zeit wird, stehst du auf und gehst zu seinem Zimmer, darauf hoffend, dass dich niemand sieht. Aber eigentlich ist es auch egal. Schließlich haben die meisten sicherlich schon bemerkt, was da abgeht. Oder auch nicht. Was nun völlig von eurem Gespräch abhing.
»Dachte schon, ich muss ohne dich anfangen«, sagt er und zeigt auf den Platz ihm gegenüber. Ob er es nun alleine gemacht hat oder sich von Kiri helfen hat lassen, ist dir nicht ganz klar, aber er hat einen Tisch und Stühle von draußen hier reingeschafft und das Essen schon bereitgestellt.
Du setzt dich und merkst, dass auch er angespannt ist, was nicht gerade dazu beiträgt, dass du dich etwas entspannst. Tief ein- und ausatmend weißt du nicht recht, was du mit deinen Händen machen sollst.
»Das hier sieht nach mehr Gerichten aus, als ich überhaupt kochen kann. Gott sei Dank hast du die Wette verloren«, lachst du verlegen und beißt dir auf die Unterlippe.
»Hör auf damit, sonst muss ich das Essen nochmal warm machen«, erwidert er und zeigt auf dein Gesicht. Als du dir nicht ganz im Klaren darüber bist, was er eigentlich meint, fügt er noch an: »Das Herumkauen auf deiner Unterlippe. Das ...«
Alarmiert sieht er dich an, als hätte er etwas preisgegeben, von dem er eigentlich nicht wollte, dass du es weißt. Du kicherst, hörst aber auf.
»Ich wusste nicht recht, was ich kochen soll, also hab ich ein bisschen was von allem gemacht«, sagt er dann und reibt sich den Nacken. »Udon, Fisch-Teriyaki und Kushiage mit Gemüse, aber auch Fleisch und Garnelen.«
Während er erzählt, läuft dir bereits das Wasser im Mund zusammen und du musst wirklich aufpassen, dass du nicht anfängst zu sabbern.
»Itadakimasu!«, sagt ihr beinah zugleich und beginnt zu essen. Die Auswahl der Speisen komplimentiert einander und du fragst dich, ob seine Aussage, dass er nicht recht wusste, was er kochen sollte, wirklich der Wahrheit entsprach. Die süß-saure Katsu-Sauce schmeckt vor allem mit den panierten Kushiage, im Kontrast dazu zweierlei vom Fisch, das er als Teriyaki mit Gemüse und Salat gereicht hat und schließlich die Udon, die zwischendrin immer mal wieder sein müssen.
Als du schließlich pappsatt auf deinem Stuhl zusammensinkst, fängst du Katsukis Blick auf, der dich unverhohlen angrinst.
»Gochisōsama«, sagst du, rundum glücklich und schließt die Augen.

Während das Fenster geöffnet ist, verräumt ihr die Teller und geht wieder zurück aufs Zimmer. Da keiner von den anderen euch mit Fragen löchert, wissen sie entweder von der Wette oder keiner getraut sich, Katsuki eine blöde Frage zu stellen, da er glücklich grinst. Und jeder, der sein Gesicht kannte, wusste, dass das höchstselten vorkam. Böse grinsen, ja. Wahnsinnig grinsen, ja. Gruselig grinsen, jaaaaah.
Katsuki schließt das Fenster und dreht sich zu dir um.
Unschlüssig stehst du bei der Tür und siehst ihn erst einmal an.
»Ich beiße nicht, weißt du«, sagt er langsam. »Noch nicht.«
»Baka«, du kommst näher, umrundest den Tisch und zum ersten Mal fühlst du dich in seiner Gegenwart richtig nervös. Nicht dieses kleine Kitzeln, das durch deinen gesamten Körper fährt, wenn er dich ansieht oder sich an dir vorbeidrückt. Nein, seine ganze Aufmerksamkeit liegt auf dir und das wird dir mit einem Mal bewusst.
»Lass uns spazierengehen«, schlägt er dann vor, denn auch er scheint nicht recht zu wissen, was er sagen sollte.
In diesem Moment wäre euch beiden lieb gewesen, wenn Kiri euch mit seiner lockeren Art von dem abgelenkt hätte, was euch beide ziemlich beschäftigte.

»Aber geht nicht zu weit weg! Bald ist Nachtruhe!«, ruft euch Iida-kun nach, was Katsuki nur ein müdes Lächeln abringt.
Als euch die kühle Nachtluft umfängt, scheint es, als würdet ihr euch beide etwas entspannen. Der Abend erinnert dich daran, als du mit Topf und Brot bewaffnet hier nach draußen gegangen warst, um zu trainieren.
Eine Weile lang geht ihr schweigend nebeneinander her. Du hast die Frage zwar gestellt, aber du wagst es nicht, sie sofort aufzugreifen.
»Ich weiß es nicht.«
Du drehst dich zu ihm und fragst dich, was er meint. Doch der Blick, den er dir zuwirft, sagt mehr, als Worte es könnten. Eine eigenartige Traurigkeit umfängt dein Herz und es wird schwer, sinkt hinab in deine Magengegend und zieht sich zusammen. Am liebsten hättest du das Gesicht verzogen.
»Ich rede nicht über Dinge ... die ...«, er scheint nach Worten zu suchen und einmal mehr hättest du dir gewünscht, Gedanken lesen zu können. Das Gespräch wäre so viel einfacher gewesen. »Ich ... fühle. Oder so. Komm schon, Baka, sieh mich nicht so an. Das kommt jetzt wohl nicht überraschend.«
Nein, kam es wirklich nicht. Aber deshalb tat es trotzdem irgendwie weh. Du sagst nichts, denn du weißt nicht, was du darauf erwidern sollst. ›Ja, ich finde es völlig ok, nicht zu wissen, was ich für dich bin, und wir reden am besten nie wieder darüber?‹, wäre wohl nicht die beste Antwort gewesen.
»Ich ... m-«, er seufzt. »Das ist so schwer! Können wir drum kämpfen? Du sagst etwas, ich sage etwas und der Sieger bestimmt, was passiert?«
Für einen Moment siehst du ihn an und fragst dich, ob du gerade halluziniert hast. Aber er sieht dich abwartend an und du erkennst, dass er die Frage wirklich allen Ernstes gestellt hat.
»Ich verbringe gern Zeit mit dir und bin auch nicht zu feige, um das zu sagen! Und ich werde mit Sicherheit nicht mit dir kämpfen!« Was dachte er sich nur dabei? Am liebsten würdest du die Zeit zurückdrehen und die Frage nicht stellen. Verdammt. Warum zum Teufel hattest du keine nützliche Macke?
Sein Augenlid zuckt und die Ader direkt darüber scheint wütend zu pumpen. »Was meinst du mit ›zu feige‹?«
Oh, oh. Dein Instinkt rät dir zur Flucht. Alles in dir schreit, die Beine in die Hand zu nehmen und zu laufen. Aber du stehst da und fragst dich, ob das alles war, was er gehört hat. »D-das ...«, beginnst du, doch er unterbricht dich.
»Ich mag dich, ich verbringe gern Zeit mit dir, aber verdammt, zwing mich nicht, über meine Gefühle zu sprechen wie so ein gefühlsduseliger Bastard. Ich bin nicht Deku, dieses verdammte Extra! Scheiße!«
Gut, natürlich hättest du dir so ein Zugeständnis etwas schöner vorgestellt, aber dafür, dass es Bakugou war, der dir gegenüber stand und dir eigentlich gerade genau das gesagt hatte, was du hören wolltest – mit seinen eigenen Worten, so beleidigend sie auch für manche waren – warst du ganz zufrieden.
Du siehst ihn dir an und er wirkt ganz anders als das dumme Arschgesicht, das dich an deinem ersten Tag beinah über den Haufen gerannt hätte. Das bringt dich zum Lächeln, woraufhin er fragt: »Was grinst du so dämlich?«
»Ich hab nur gerade an das gedacht, was von unserer Wette noch ausständig ist«, erwiderst du achselzuckend und das aufreißerische Grinsen, das er dir zuwirft, entgeht dir nicht.
»Dann los! Wer zuletzt im Zimmer ankommt, spendiert die zweite Runde!«, schreit er und läuft bereits los.
»He, schummeln zählt nicht!«, brüllst du ihm nach, woraufhin Iida-kun empört ein Fenster öffnet und euch anlinst. »Wir sind schon am Weg nach drinnen, Iida-kun, kein Grund zur Sorge! Die Nachtruhe wird gewahrt!« Dass du hier unten rumläufst und brüllst wie brünftiges Wild und damit deine Aussage zunichtemacht, ignorierst du gekonnt, als du Katsuki nachrennst, der bereits einen beträchtlichen Vorsprung auf dich hat.
Dieser verdammte Bastard baut seinen Vorsprung noch weiter aus und du bist dir sicher, ihn dafür noch zu rügen, da er einen Frühstart hingelegt hat. Absolut unsportlich und unfair, aber offenbar spornte ihn der Preis etwas an.

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Dieses Kapitel und die Kochkünste Katsukis widme ich den himmlischen Gerichten, die mein Chef zaubert. Ich arbeite neben dem Studium in einem japanischen Restaurant und liebe dieses Essen. Merkt man vielleicht ... oder? :D

Wie fandet ihr das Kapitel? Hat es euch gefallen und vielleicht ein wenig Hunger auf japanisches Essen gemacht? MIr nämlich schon ^^
<3
~notanotherkat
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