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Explos!ve ~ Katsuki Bakugou x Reader

GeschichteRomance, Action / P18 / Het
Eijiro Kirishima Izuku Midoriya Katsuki Bakugo OC (Own Charakter) Ochaco Uraraka Tenya Iida
29.04.2021
20.05.2021
28
55.059
7
Alle Kapitel
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Dieses Kapitel
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03.05.2021 2.356
 
Wow, schon Kapitel 16! Ich freu mich über alle, die hier sind und die Story so fleißig lesen!
Der Sound für das Kapitel ist übrigens der hier: https://www.youtube.com/watch?v=q-9kPks0IfE
Habt Spaß beim Lesen! <3

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XVI. Montage sind zum Küssen da

Auch wenn das Wochenende ereignisreich und für die meisten wenig erholsam war, besteht Aizawa auf die Überprüfung.
Seit deiner überstürzten Flucht aus dem Krankenzimmer hast du Kiri und Kacchan nicht mehr gesehen, was vor allem auch daran liegt, dass du dich in deinem Zimmer verkrochen und darauf gehofft hast, die beiden würden deine selten dämliche Frage vergessen.
Als du schließlich am Morgen in die Klasse kommst und Katsuki wie üblich in seinem Sessel lümmelt, die Beine auf dem Tisch liegend, weißt du, dass er sie nicht vergessen hat. In dem Moment, als er dich erblickt, steht er auf und kommt dir entgegen. Du bleibst zwischen den Tischen stehen und wartest ab. Du könntest immer noch die Flucht nach draußen antreten.
Doch er legt bestimmt einen Arm um deine Schulter und zieht dich zu sich heran. »Ich muss zugeben, ich war schon ein wenig geknickt, als du gestern so einfach abgehaut bist, nachdem wir so schön in Stimmung waren«, raunt er dir mit seiner tiefen Stimme zu.
Ein Schauer läuft dir über den Rücken, während du den Sinn seiner Worte zu ergründen versuchst. Dein Verstand scheint sich gerade völlig abgeschaltet zu haben. War es wirklich erst eine Woche her, seit du diesen Typen kennengelernt hast?
»Du müsstest mal dein Gesicht sehen, Baka!«, macht er sich dann wieder über dich lustig und zeigt auf dich.
Auch wenn du um einiges kleiner bist als er, verfehlt dein böser Blick dennoch nicht seine Wirkung. »Uru se e, Baka!«, knurrst du und machst dich von ihm los. Wenn er dich nur zu sich gezogen hat, um dich vorzuführen, hätte er sich das auch sparen können.
Kopfschüttelnd gehst du auf deinen Platz zu und lässt dich verärgert auf den Stuhl fallen. Für den Rest des Vormittags ignorierst du ihn und lässt die Prüfung über dich ergehen, die du mehr schlecht als recht hinter dich bringst. Einige der Themen liegen dir, aber von vielen hast du überhaupt keine Ahnung.

Am Nachmittag trefft ihr euch wieder im Gym Gamma. Aizawa scheint wie immer keinerlei Gefühle zu vermitteln, doch All Might gibt sich heute irgendwie aufgeregter. Auf eine gar männliche und heldenhafte Weise.
Bevor ihr euch also umziehen geht, überreichen dir die beiden, vor den Augen aller Klassenkameraden, dein Heldenkostüm. »Letzte Woche war es noch nicht fertig und auch jetzt werden sicherlich noch einige Adjustierungen gemacht werden müssen, wenn du erst einmal beginnst, deine Macke zu verfeinern. Aber das werden wir dann ja sehen!«
Die Worte aus den Mündern deiner Lehrer, aber auch die großen Augen, die deine Mitschüler machen, siehst und hörst du schon gar nicht mehr. Zu sehr freust du dich über dein Outfit. Der orange-rote, eng anliegende und zum Teil etwas strukturierte Stoff erinnerte von der Farbe her ein wenig an das X, das Katsuki über der Brust seines Heldenkostüms trägt. An der Hüfte würde ein breiter, grau-schwarzer Gürtel hängen, in dem du einige nützliche Utensilien verstauen kannst, ebenso wie im Schaft deiner Stiefel, die in derselben Farbe gehalten waren. Schließlich waren da noch deine , schwarzen fingerlosen Handschuhe, um deine Macke anwenden zu können, und die Maske, die ein wenig an Zorro erinnerte. Ein durchaus gelungenes Kostüm, wie du findest. Außerdem warst du froh, zu hören, dass du beim Anwenden deiner Macke nicht aus Versehen dein Kostüm zerstören könntest.

Auch wenn in der Theorie einige Mitschüler als Übungspartner zur Verfügung gewesen wären, war es natürlich Kacchan, der dir zugeteilt wurde. Als dein Buddy, versteht sich.
Dieses Mal ist er nicht so zimperlich und bekämpft dich richtig. Du siehst es als Zeichen, dass er dich nun als ernsthafte Trainingspartnerin anerkannt hat, gleichzeitig siehst du dich aber auch mit einem absolut wahnsinnigen, mächtigen Gegner konfrontiert, der dir keine Verschnaufpause gönnt.
Als er dich bereits zum dritten Mal in Folge geschlagen hat, bittest du um eine kurze Pause und sinkst, im Schatten einer Säule, versteckt vor den Mitschülern und Lehrern, vorerst einmal zu Boden.
Kacchan kommt mit einer Flasche Wasser auf dich zu und setzt sich. Während du schweißgebadet bist, sieht er noch seltsam frisch aus und für einen kurzen Moment hasst du ihn ganz besonders dafür.
Du siehst ihn nicht an, denn dir ist kotzübel. Der Kampf hat dir mehr abverlangt, als es vermutlich mit jedem anderen Trainingspartner der Fall gewesen wäre, und so verfällst du in Schweigen.
»Weißt du, auch wenn ich euch sage, dass ihr die Klappe halten sollt, dann mein ich das nicht so. Was ist heute los mit dir?«
Dein Kopf schnellt in seine Richtung und mal wieder bist du mit seinem Anblick konfrontiert. Stahlharte Oberarmmuskeln und ein selbstbewusstes Lächeln fallen dir sofort auf. »Nichts«, erwiderst du und bist froh, dass der Satz nicht länger gedauert hat. Dein Verstand scheint sich verabschiedet zu haben, um Urlaub zu machen.
»Hör mal ... Auch wenn du dich für die Frage mit Recovery Girl ...«, beginnt er, doch du unterbrichst ihn, was ihn mehr aus dem Konzept zu bringen scheint, als er beabsichtigt hat. Offenbar passiert ihm das nicht sehr oft.
»Lass die Frage fallen. Bitte. Sie war unbedacht und völlig harmlos. Mach nichts größeres daraus, als es ist«, sagst du und bist unheimlich stolz auf deine Antwort. Jeder andere hätte vermutlich genau das getan, aber das hier war immerhin Katsuki Bakugou. Bei dem war nie etwas einfach.
»Ich dachte nur, dass Recovery Girls heilerische Fähigkeiten vielleicht auf mich übergegangen sind durch ihre Behandlung und wollte sie mal ausprobieren«, erklärt er grinsend und rückt ein wenig näher.
Dein Mund ist mit einem Mal staubtrocken. Hat er gerade ...?
Bevor du länger darüber nachdenken kannst, was er gerade gesagt hat, überbrückt er den wenigen Abstand zwischen euch und fasst dich an der Hüfte, um dich vollends zu sich heranzuziehen.
»Wenn du mich küssen willst, dann sag das doch einfach«, kicherst du verhalten und kannst nicht aufhören, als er dir einen verdutzten Blick zuwirft. »Es ist absolut nicht unmännlich, das zuzugeben.«
Er sieht kurz danach aus, als würde er etwas erwidern wollen, besinnt sich dann jedoch eines Besseren und drückt seine Lippen auf die deinen. Heute schmeckt er nicht nach Erdbeeren, aber immer noch nach Minze und dein Bauch flattert wie verrückt.
Als du deine Hand an seinen Hals legst, scheint das für ihn die Bestätigung zu sein, dir die restlichen Fetzen Verstands, die dir in dieser Situation geblieben sind, in wilder Leidenschaft aus dem Kopf zu küssen. Du hättest nicht gedacht, dass so etwas überhaupt möglich ist, aber deine Gedanken sind mit einem Mal wunderbar leer. Seine Küsse werden fordernder und ein brennendes Verlangen entflammt in deinem Bauch. Alles in dir will, dass dieser Augenblick niemals endet und er dich einfach für immer festhält.
»Küsst ihr euch eigentlich immer montags? Ist das ab jetzt so euer Ding?«, fragt plötzlich die Stimme Kirishimas und du erstarrst. Nicht, dass du deine Lippen von Katsukis nehmen würdest, aber du bewegst dich für einige Momente nicht. Vielleicht war das ja auch gerade nur eine akustische Täuschung.
Kacchan erwidert mit einer Explosion, die auf Kiri gerichtet ist und ihn zum Weggehen bringen soll. Aber dieser lacht nur, wird dann wieder ernst und meint: »Aizawa geht schon patrouillieren, um seine Tipps zu verteilen. Er sollte euch besser nicht hier ... so ... erwischen.«
Es läuft dir heiß und kalt den Rücken hinunter. Dass Aizawa euch erwischen könnte, daran hast du freilich nicht gedacht. Und nach allem, wie du ihn einschätzt, würde er es auch nicht einfach so abtun, sondern euch eine saftige Strafe erteilen.
Zwar hält dich Katsuki noch immer fest im Arm, doch hat er mittlerweile seine Lippen von den deinen gelöst. Dort, wo sie vor wenigen Sekunden noch waren, prickelt deine Haut. »Dass ihr immer solche Spaßverderber sein müsst, ihr Scheiß-Extras!«, knurrt er zwischen zusammengebissenen Zähnen hervor. Ah, da war er wieder. Kacchan wie er leibt und lebt. Aber auch wenn seine Aussage über die Maßen aggressiv klingt, lässt er dich dennoch sehr zärtlich los, was dich für einen Augenblick stutzen lässt. Dein verwirrter Blick trifft den seinen und er verzieht das Gesicht zu einem überheblichen Grinsen. »So ein dämlicher Gesichtsausdruck steht dir nicht, Baka!«
»Halt.doch.die.Fresse!«, sagst du und haust ihm bei jedem Wort auf die Brust.
»Ich polier dir gleich die deine!«, erwidert er und es scheint, als wäre das Raubtier in ihm wieder einmal erwacht. Er stemmt sich hoch, greift nach deiner Hand und zieht auch dich auf die Beine. »Und wehe, du strengst dich nicht an!«
»Warum? Wirst du mich dann umso mehr küssen, um etwas von deiner göttlichen Stärke auf mich zu übertragen? Oh weh, wie soll ich mit dieser Entscheidung nur leben?«
Kiri habt ihr in der Zwischenzeit völlig vergessen, doch der sieht sich euer kleines Schauspiel völlig fasziniert an, bevor er sich zu Wort meldet und euer verbales Gefecht vorerst beendet. »Manchmal, wenn man euch zuhört, hat man das Gefühl, man würde TV sehen und ständig den Kanal wechseln. Eure Gespräche ergeben oftmals absolut keinen Sinn und wechseln alle paar Minuten die Stimmung.«
Katsuki will etwas sagen, scheint sich dann aber doch anders entschieden zu haben, setzt einmal mehr sein raubtierhaftes Lächeln auf und meint: »Mhm, das erregt mich jetzt aber.«
Im ersten Moment bist du dir nicht sicher, ob du ihn richtig verstanden hast, wendest dich ihm dann aber trotzdem, mit roten Flecken im Gesicht, zu. Deine Augen weiten sich, als er dich mit einem gierigen Blick ansieht. Er zieht dich einmal mehr zu sich und du bist dir nicht sicher, ob du, so nah wie du ihm bist, nicht etwas spürst. Etwas ...
»Ihr seid einfach so leicht aus der Fassung zu bringen!«, er geht davon und lässt euch beide stehen. Du bist völlig verdattert und weißt nicht so recht, was du tun sollst. Als du dich zu Kiri umdrehst, der immer noch offenen Mundes stur geradeaus starrt, erkennst du, dass du nicht die Einzige bist, die Schwierigkeiten mit Kacchans Verhalten hat.
»Ich werde nicht schlau aus ihm«, murmelst du dann und gehst davon, immer diesem Idioten nach, der sich offenbar wirklich so verhält, wie Kiri es gesagt hatte.
»Mir geht's genauso. Aber ich bin wenigstens nur mit ihm befreundet. Das, was da zwischen euch ist, würde mich in den Wahnsinn treiben«, sagt Kiri dann und winkt dir zum Abschied.
›Ja, Kiri, danke, das ist mir auch klar. Aber du hättest es verdammt nochmal nicht aussprechen müssen‹, denkst du dir, während du Katsuki nachrennst, um das Training wieder aufzunehmen.
Wie erwartet wird es nicht einfacher. Für eine Weile verzichtet er sogar komplett auf das Verwenden seiner Macke, nur um dir zu zeigen, dass er dir immer noch meilenweit voraus ist. »Ich hab doch gesagt, du sollst dich verdammt nochmal anstrengen!«, brüllt er und lässt wütend ein paar Explosionen los.
»Mach ich ja! Deswegen sind deine Muskeln und deine Reaktionsfähigkeit der meinen trotzdem überlegen! Ich kann da nicht einfach so mithalten, Baka!«, schreist du zurück und siehst ihn zornig an. Euch trennen einige Meter, doch die Luft zwischen euch scheint zu sirren. Er ist nicht hasserfüllt, aber wütend, weil er denkt, du hältst dich zurück. Dabei ist das alles, was dein Körper hergibt.
»Bullshit!«, schnauzt er und kommt auf dich zugestampft. Als er dich erreicht hat, baut er sich vor dir auf und wirkt muskulöser, vor allem aber größer als sonst. »Sieh genau hin.«
Er packt dich und zwingt dich, zu Kiri zu sehen, der sich gerade an eine Säule gelehnt eine Pause gönnt. Bevor du etwas machen kannst, lässt Kacchan eine Explosion los, die geradewegs auf die Säule zuschießt.
Du rufst deinem Freund eine Warnung zu, aber über die Kämpfe der anderen hinweg hat deine Stimme keine Chance. Hektisch versuchst du dich, von Kacchan loszumachen, doch er hält dich weiterhin fest, bis du ihm eins auf die Nase gibst und er seinen Griff fluchend lockert. Es bleibt nicht viel Zeit und du rennst auf Kiri zu, der zu spät gemerkt hat, dass die Säule über ihm zusammenbricht.
Kiri härtet sich, anstatt wegzulaufen, vielleicht, weil er das als Art Training ansieht. Du jedoch bist dir nicht sicher, ob der Teil der Säule, der auf ihn niederprasselt, ihn nicht umbringen wird. Mit einem kräftigen Tritt schießt du in die Luft und fliegst der Säule entgegen, auf die du deine Hände legst und deine Macke aktivierst.
Die Angst um Kiri und die unbändige Wut über Kacchans Verhalten sorgen dafür, dass du die Säule nicht nur zerstörst, sondern vollständig pulverisierst. Dass du auch wieder landen musst, daran hast du freilich nicht gedacht. Du fällst und bist dir sicher, dass du einige Knochenbrüche davontragen wirst, doch Kiri fängt dich auf. Sicher landest du in seinen Armen und blickst in sein breites Grinsen.
»Na, war ich eine gute Jungfrau in Nöten?«
»Wie bitte?«
»Glaubst du wirklich, ich würde stehenbleiben, wenn eine Säule auf mich zu fallen droht?«
»Du ... hast das mit Katsuki vereinbart?«, fragst du zornig und machst dich von ihm los. Mit dem harschen Ton in der Stimme wischst du ihm das freundliche Grinsen aus dem Gesicht. »Ihr zwei seid echt das Letzte!«
Aizawa ist außer sich. Er steht bereits bei Katsuki, der ihm ungerührt erklärt, dass er es nur getan hat, um dir zu beweisen, wie stark du sein kannst und dass die ganze Aktion abgesprochen war. Aber wie schon so oft lässt sich der Klassenlehrer dadurch nicht besänftigen oder von einer saftigen Strafe abbringen. Er geht sogar so weit, dass er der ganzen Mannschaft verbietet, heute den Spieleabend zu veranstalten.
Iida-kun sieht aus, als würde er gleich umkippen und verfällt in schwere Schnappatmung. Seine Pläne wurden gerade durchkreuzt und das Protokoll, das er sich zurechtgelegt hat, kann nicht eingehalten werden.
Schade, und dabei hattest du dich so auf Karaoke gefreut.
Du wendest dich von Kiri ab und bist froh, dass Aizawa an dieser Stelle den Unterricht beendet.

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Was.für.zwei.Trottel. Da führen sie sich einfach derart auf, dass der Karaoke-Abend nicht stattfinden kann. Verdammt! Iida kippt uns hier gleich um! :0
Ich freu mich auf eure Kommentare <3

~notanotherkat
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