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endless love

Kurzbeschreibung
GeschichteRomance, Liebesgeschichte / P6 / Gen
Rebecca Jungblut Sabine Kaiser
27.04.2021
24.05.2021
26
13.459
2
Alle Kapitel
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24.05.2021 689
 
Wortlos hielt Hubsi den Wagen dann lief er ins Revier. Riedl kümmerte sich in der Zwischenzeit um die Verdächtigen. Girwidz war noch immer in seinem und Hubsis Büro und beschwerte sich mal wieder über den Führungsstyl der Kaiser.  Wenn er wüsste...Die beiden Frauen waren noch immer nicht im Revier aufgetaucht und irgendwie hatte Hubsi die Vorahnung, dass sie dort zumindest heute auch nicht mehr auftauchen würden. Also ging Hubsi zusammen mit seinem Kollegen Riedl in den Konferenzraum und wartete darauf, dass auch sein Kollege Girwidz dort erschien. Währenddessen versuchte er erneut die neue Information zu verdauen und zu überlegen, wie er damit umgehen sollte doch recht schnell wurden seine Gedanken wieder unterbrochen als Girwidz durch die Tür kam und in seinem Kopf blieb nichts als eine undurchdringliche Wolke. Schnell schickte er Girwidz mit den beiden Verdächtigen in den Verhörraum und nahm selbst gegenüber von Herrn Klein Platz während sich Girwidz neben ihm und gegenüber von Herrn Schumann niederließ. Herr Schuhmann blickte noch immer panisch vom Einen zum Anderen sodass sich Hubsi räusperte und schließlich das Wort ergriff.

,,Also. Da ich davon ausgehe, dass ihre Anwesenheit, Herr Klein, Auswirkungen auf die Verhörung von Herrn Schuhmann hat würde ich Sie bitten mit unserem Kollegen draußen zu warten, bis wir sie reinholen", erwiderte er und begleitete Herrn Klein zur Tür. Dieser demonstrierte zunächst heftig doch schließlich schwieg er und ging zu Riedl nach Draußen.

In der Zwischenzeit begann Girwidz das Verhör.

,,Also, Herr Schuhmann", begann er. ,, Wir wissen, dass Sie mehr wissen, als sie uns bislang preisgegeben haben, aber bitte sagen Sie uns alles , was sie wissen. Sie wollen doch schließlich selbst, dass der Fall möglichst schnell gelöst wird, oder ?".

Herr Schuhmann nickte. Währenddessen nahm Hubsi wieder neben seinem Partner Platz und sah Herrn Schuhmann aufmerksam an.

,,Also?", fragte er dann und zog eine Augenbraue nach Oben.

,,Okay, schon gut. Ich erzähle es Ihnen", begann Herr Schuhmann und ein schwaches Lächeln huschte über Hubsis Lippen.

,,Also. Mein Cousin und ich hatten nie ein sonderlich gutes Verhältnis. Er hat mich mein ganzes Leben lang nur ausgenutzt und nie als eigenen Menschen gesehen. Ich war einfach zu gutmütig, um etwas zu sagen und habe alles gemacht, was er verlangt hat. Ich weiß, das war dumm aber so bin ich eben. Jedenfalls hat es mir dann irgendwann gereicht und ich bin weggezogen. Seit dem hatten wir so gut wie keinen Kontakt mehr und ich hatte eigentlich schon längst mit ihm abgeschlossen, bis er mich dann irgendwann einfach angerufen hat. Ich weiß bis jetzt nicht, warum ich den Anruf angenommen habe, aber irgendwas hat mich plötzlich geritten. Er meinte, dass es ihm Leid tut, was er mir angetan hat und dass er es nicht böse gemeint hat. Ich sollte nur eine Sporttasche aus dem besagten Spint im Schwimmbad holen und nach draußen transportieren und dann würde ich stinkreich werden. Naiv, wie ich eben bin bin ich natürlich direkt darauf hereingefallen. Ich habe auch nicht einmal geschaut, was sich in der Tasche befindet. Aber ich weiß es trotzdem. Hendrick hat am Telefon mit jemandem über die Tasche gesprochen. Es sollen wohl etwa 5 kg harte Drogen darin gewesen sein. Er weiß nicht, dass ich es weiß, aber er nutzt trotzdem jede Chance, um mich fertig zu machen. Er ist sogar extra auch nach Wolfratshausen gezogen, um mir möglichst oft über den Weg zu laufen", Herr Schuhmann schwieg.

,,Warum... Warum haben Sie uns das nicht früher erzählt", fragte Girwidz geschockt.

,,Warum? Warum? Warum wohl ? ich hatte Angst.

,,Wissen Sie denn vielleicht wohin ihr Cousin die Tasche gebracht haben könnte?", fragte nun Hubert.

,,Ja, ich denke schon. Ganz dumm war ich doch nicht. Ich habe einen Peilsender an der Tasche befestigt. Hier schauen Sie", erwiderte er und schob sein Handy über den Tisch. Dort war eine Karte geöffnet, auf der ein roter Punkt blinkte. Er befand sich in einem der umliegenden Wohnblöcke.

,,Vielen Dank", erwiderte Hubsi. ,, Sie haben uns sehr geholfen".

Ein schwaches Lächeln huschte über Herrn Schuhmann Lippen.

,, Gern geschehen", sagte er. Dann stand er auf und folgte den beiden Polizisten nach Draußen...
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