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endless love

Kurzbeschreibung
GeschichteRomance, Liebesgeschichte / P6 / Gen
Rebecca Jungblut Sabine Kaiser
27.04.2021
24.05.2021
26
13.459
2
Alle Kapitel
16 Reviews
Dieses Kapitel
1 Review
 
23.05.2021 512
 
Sabine stand noch immer wie versteinert da , während Rebecca panisch versuchte ihre Gedanken zu sortieren. Dann erwachte auch ihre Chefin langsam aus ihrer Starre und sah die Jüngere panisch an. Diese griff schnell nach ihrer Hand, um die Brünette zu beruhigen und allmählich entspannte sich ihre Chefin. Langsam ging sie näher auf die Blonde zu, um sie in ihre Arme zu schließen und wenigstens für einen kurzen Moment zu vergessen, was gerade passiert war, da klingelte Rebeccas Handy. Sofort lehnte sie den Anruf ab und wollte das Telefon schon wieder zurück in ihre Tasche stecken als es erneut zu Klingeln begann.

,,Jetzt geh halt ran", sagte Sabine und sah Rebecca auffordernd an.

Diese seufzte dann drückte sie auf das grüne Hörersymbol und nahm den Anruf entgegen.

,,Mama? ", fragte sie zögerlich schließlich saß ihr die Reaktion ihres Vaters noch immer tief in den Knochen. Dann wich ihr schlagartig jegliche Farbe aus dem Gesicht und sie starrte fassungslos auf die Straße.

,,Alles okay?", fragte Sabine besorgt obwohl sie wusste,dass offensichtlich nichts okay war. Doch Rebecca reagierte nicht. Wie erstarrt umklammerte sie noch immer ihr Handy während sich langsam eine einzige Träne aus ihren Augen löste. Doch ihr Gesicht zeigte dennoch keine Regung.  Dann plötzlich drang die Information durch ihr Unterbewusstsein und setze sich in ihrem Kopf fest. Ihr ganzer Körper begann schlagartig zu zittern. Immer heftiger und heftiger bis sie schließlich Panik überkam. Erst nur ganz schwach Doch sie wurde immer stärker bis sie plötzlich keine Luft mehr bekam. Ihr Hals war wie zugeschnürt.

,,Hey. Hey,Rebecca. Ich.bin. da", Sabines Worte drangen nur ganz leise zu ihr, fast wie aus einer anderen Welt während sie verzweifelt versuchte Luft zu holen. Dann plötzlich schlang sich etwas um ihren Körper und drückte sie fest an sich. Zuerst wollte sie sich aus der Umarmung befreien doch langsam hörte sie auf zu Zittern und beruhigte sich ein wenig. Die Brünette hielt sie weiterhin fest an sich gedrückt und dachte gar nicht daran sie loszulassen.

,,Hey. Es ist alles gut" , begann Sabine sie zu beruhigen.,,Ich bin da".

Ich. Bin. Da.

Es waren nur drei kleine Worte aber Rebecca konnte nicht in Worte fassen wie unfassbar dankbar sie darüber war und wieviel ihr dieses Versprechen bedeutete.

,,Willst du mir erzählen, was los ist ?", fragte Sabine. Es war ein Angebot. Rebecca wusste, dass sie nicht darauf eingehen musste, aber sie wollte. Schnell schluckte sie den Kloß in ihrem Hals herunter dann erwiderte sie mit leiser Stimme:
,,Er ist tot, Sabine". ,,Mein Vater ist bei einem Autounfall ums Leben gekommen".

Es auszusprechen schien das ganze erst so richtig wahr zu machen doch Rebecca zeigte keine Regung. Sie stand einfach nur starr da. Dann plötzlich drückte Sabine sie erneut an sich und hielt sie während Rebecca zusammenbrach. Sabine fragte nicht weiter, gab ihr keine Schuld und verlangte keine Antworten. Sie war einfach da und blieb, in einer Situation in der andre das Weite gesucht hätten. Und die Blonde würde vermutlich niemals in Worte fassen können wiviel ihr das bedeutete...
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