Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast 

endless love

Kurzbeschreibung
GeschichteRomance, Liebesgeschichte / P6 / Gen
Rebecca Jungblut Sabine Kaiser
27.04.2021
24.05.2021
26
13.459
2
Alle Kapitel
16 Reviews
Dieses Kapitel
2 Reviews
 
16.05.2021 729
 
Sabine drehte die Schlüssel im Schloss  dann flog die Tür auf und die beiden Frauen traten über Die Schwelle nach Drinnen. Sie waren immer noch komplett durchnässt und allmählich begannen sie zu frösteln. Die Brünette steuerte die Wohnzimmertür an und Rebecca folgte ihr, wobei sie eine nasse Spur auf dem Holzboden verteilte.

,,Tsch.. Tsch.. Tschuldigung", erwiderte sie mit zitternder Stimme woraufhin die Ältere im Bad verschwand und wenig später triumphierend 3 Handtücher in die Höhe hielt. Mit dem einen trocknete sie schnell den Boden, das andere warf sie der Blonden zu und mit dem dritten wickelte sie sich selbst ein, um sich ein wenig aufzuwärmen, denn allmählich begann auch sie zu frösteln. Dann ging sie zielstrebig auf die Kommode in der Mitte des Raumes zu, um zwei Schubladen hervorzuziehen. Zum Vorschein kamen zum Einen bequeme Klamotten wie einige Jogginghosen und weite Pullis und T- shirt als aber auch weiche Decken in die sie sich einkuscheln konnten, denn die Handtücher waren mittlerweile genauso nass wie ihre Kleidung.

,,Hier. Such dir was aus", erwiderte Sabine und wies auf eine der Schubladen dann zog sie selbst eine graue Jogginghose und einen weißen Pulli heraus und verschwand im Bad während sich Rebecca für ein schwarzes T shirt und eine ebenso graue Hose entschied. Beides war ihr etwas zu groß, aber das war ihr egal. Zum einen weil ihr so endlich warm wurde und zum anderen weil sie so in Sabines Kleidung schlüpfen konnte, deren Duft sie nun von allen Seiten umhüllte.

Als sie sich beide umgezogen hatten und ein wenig aufgewärmt waren setzte Sabine eine Kanne Tee auf, um sie auch noch von Innen aufzuwärmen. Der warme fruchtige Geschmack prickelte auf Sabines Zunge als sie zusammen mit Rebecca auf der Coach Platz nahm und sich in eine Decke kuschelte.

Lange saßen sie einfach nur da und nippten an ihrem Tee dann ergriff Rebecca das Wort.

,,Du, Sabine?", fragte sie

,, Ja...", kam es von links

,,Wann und wie sollen wir unseren Familien davon erzählen?", fragte sie vorsichtig und biss sich nervös auf die Lippe.

,,Von was?", fragte Sabine und zog auffordernd eine Augenbraue nach Oben.

,,Na, du weißt schon. Von uns", flüsterte sie lächelnd und bei dem Klang dieses einen Wortes bereitete sich ein neues Gefühl in Sabines Körper aus, von dem sie nicht wusste, wie sie es beschreiben sollte.

,, Sabine ich mein's ernst. Vor allem mit dir, aber meine Familie  bedeutet mir dennoch sehr viel. Ich habe wirklich keine Ahnung, wie ich ihnen erklären soll, dass ich mich statt in einen Mann in eine Frau verliebt habe. In dich, Sabine. Vor allem meinem Vater. Ich habe mein Leben lang versucht es allen Recht zu machen und der Person zu entsprechen, die alle in mir sehen wollten, aber das bin nicht ich. Ich bin nicht die Person, die alles kann, in allem perfekt ist und das perfekte Leben führt, aber du hast alles besser gemacht. Bei dir konnte ich endlich sein, wer ich wirklich bin aber sag mir, was soll ich machen, wenn sie dich nicht akzeptieren, wenn sie uns nicht akzeptieren? Ich bin das erste Mal ich selbst mit allen Ecken und Kanten und ich bin glücklich. Was soll ich machen, wenn mich die Menschen, die mich großgezogen haben nicht so annehmen, wie ich bin. Ich liebe dich, Sabine, aber ich weiß einfach nicht, was ich tun soll", Rebeccas Stimme begann zu zittern als Sabine sie in ihre Arme zog.

,,Ich weiß es nicht, Rebecca, aber es ändert auch nichts daran, dass wir es hinter uns bringen müssen. Du kannst es ihnen nicht ewig verheimlichen. Mein Vater hat mich schon immer gehasst. Ich war ihm von Anfang an nicht gut genug, aber meine Mutter stand schon immer hinter mir und hat mich immer unterstützt. Ich hoffe für dich, dass das deine ganze Familie tut. Ich werde es auf jeden Fall", erwiderte Sabine, um sie ein wenig aufzuheitern, was ihr auch ein wenig gelang.

,,Du hast ja Recht", antwortete diese schließlich. ,, Ich wünschte nur, es wäre nicht so schwer".

,,Aber Sabine?", fragte sie.

,,Ja?", erwiderte diese

,,Könntest du mich begleiten?", Rebeccas Stimme klang zerbrechlich, fast wie Glas doch Sabine konnte gar nicht anders.

,,Natürlich", erwiderte sie und ein schwaches Lächeln huschte über die Lippen der Jüngeren dann zog Sabine sie fest in ihre Arme...
 Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast