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endless love

Kurzbeschreibung
GeschichteRomance, Liebesgeschichte / P6 / Gen
Rebecca Jungblut Sabine Kaiser
27.04.2021
24.05.2021
26
13.459
2
Alle Kapitel
16 Reviews
Dieses Kapitel
1 Review
 
14.05.2021 748
 
Genervt blickte Riedl aus dem Fenster. Diese ständigen Zeugenverhörungen, die zu nichts führten langweilten ihn zu Tode, aber sinnlos im Revier zu sitzen und von irgendwelchen Kollegen ständig herumkommandiert zu werden war auch nicht besser. Also saß er jetzt auf der Rückbank des Polizeiwagens neben dem Verdächtigen, der bei jedem noch so kleinen Regentropfen, der auf das Dach prasselte panisch zusammenzuckte. Immerhin wurde er so nicht nass, denn der Regen war mittlerweile deutlich stärker geworden und die Regentropfen prasselten ungebremst auf das Dach. Riedl blickte gelangweilt aus dem Fenster. Gerade griff er nach der Wasserflasche neben ihm und setzte sie an seinen Mund, als er das Lachen hörte. Es kam von links und immer näher. Dann sah er die beiden Frauen und verschluckte sich schlagartig an dem Schluck Wasser, den er gerade herunterschlucken wollte. Er traute seinen Augen kaum. Schnell kniff er sich in den Arm und zuckte zusammen. Nein, er träumte nicht. Da waren sie wirklich. Ihre Klamotten waren vom Regen schon komplett durchnässt doch das schien sie nicht im geringsten zu stören. Ihr Lachen erfüllte die gesamte Straße. Gerade tanzten sie noch ausgelassen im strömenden Regen. Ihre Haare klebten feucht auf ihren Schultern als sie begannen sich immer schneller im Kreis zu Drehen und dabei die Regentropfen mit der Zunge aufzufangen. Sie wirkten wie zwei kleine Kinder doch Riedl wusste es besser. Er musste ihre Gesichter nicht sehen, um zu wissen, um wen es sich handelte. Rebecca trug noch immer ihre Dienstklamotten, die mittlerweile eng an ihrem Körper anlagen während sich seine Chefin offenbar umgezogen hatte. Sie trug ein kurzes schwarzes Sommerkleid dessen Rock sich bei jeder ihrer Bewegungen um ihre Taille bewegte.  Riedls Mund stand offen doch als er erneut zu den Beiden sah traute er seinen Augen nicht.
Rebecca drehte sich immer schneller und enger um ihre Chefin die sie schließlich eng an sich zog. Dann drehten sie sich gemeinsam im Kreis und wurden dabei immer schneller bis sie zu einem ganzen verschmolzen und Riedl kaum mehr ihre Umrisse voneinander unterscheiden konnte. Dann passierte es. Ihre Drehungen wurden langsamer, ihre Berührungen zärtlicher. Der Regen prasselte auf die Straße, als die Brünette ihren Kopf wenige Zentimeter von dem der Blonden entfernte, sodass sie sich genau in die Augen sahen. Ihre Blicke hafteten aneinander während sie sich immer noch langsam im Kreis drehten. Dann nahm die Ältere Rebeccas Gesicht in ihre Hände und sah ihr tief in die Augen. Riedl befand sich nur wenige Meter entfernt sodass er regelrecht sehen konnte, wie sich die Wangen der Beiden hellrot verfärbten. Dann gab die Blonde nach. Mit der Hand fuhr sie den Nacken der Brünette hinauf und zog ihren Kopf näher dann legte sie ihre Lippen auf die der Älteren. Diese ging sofort auf den Kuss ein. Es wirkte nicht so, als küssten sie sich das erste mal. Dann wurde der Kuss fordernder. Rebecca zog die Brünette näher an sich ohne sich auch nur eine Sekunde von ihr zu lösen. Riedls Atem stockte. Passierte das gerade wirklich?
Um sein Gefühl zu verstärken umfasste die Ältere nun die Beine der Jüngeren und schlang sie um ihren Körper. Dann begannen sie sich erneut zu Drehen während ihre Lippen immer wieder erneut aufeinandertrafen. Erst Minuten später wurden sie langsam langsamer und lösten sich voneinander. Eine Weile sahen sie sich noch intensiv in die Augen dann griff die Brünette nach den Händen der Jüngeren und lief mit ihr in Richtung der Hausnummer 7.
Augenblicklich fiel es Riedl wie Schuppen von den Augen. Gartenweg 7. Frau Kaisers Zuhause. Das hatte also bei ihm geklingelt, als er den Namen der Straße gehört hatte indem der Verdächtige wohnte. Immer noch baff und wie versteinert starrte er auf die Straße auf der bis vor wenigen Minuten noch seine beiden Kolleginnen gestanden und sich geküsst hatten. Langsam öffnete sich die Wolkendecke und gab die Sonne frei woraufhin sich ein Regenbogen am Himmel bildete. Doch Riedl blieb keine Zeit, um seine Gedanken zu sortieren, denn in dem Moment klingelte das Telefon neben ihm.

,,Hallo?", fragte er noch immer verwirrt darüber, was gerade passiert war.

,,Riedl? Komm mal bitte zusammen mit dem Schuhmann in die Wohnung. Ich brauch ihn hier als Zeuge", erwiderte sein Kollege am anderen Ende der Leitung.

,,Äh.. Okay... Ich.. Ich bin sofort da", stammelte Riedl doch bewegte sich keinen Zentimeter.

,,Riedl?", Hubsi klang besorgt. ,, Alles okay bei dir? Hör zu ich komme gleich raus, okay? Bleib wo du bist"

,,Okay", sagte Riedl nur noch dann legte er auf
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