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She wants it that way

GeschichteLiebesgeschichte, Erotik / P18 / Het
Draco Malfoy Hermine Granger
26.04.2021
15.06.2021
17
16.656
5
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11.06.2021 1.021
 
Die Tränen brennen schon fast auf meinen Wangen. Ich hasse ihn! So ein Widerling! Wie kann er gestern mich und heute Pansy küssen? So ein Schwein. Meine Wut ist groß, aber nicht so groß wie die Trauer und der Schmerz in meiner Brust. Ich wollte nicht mehr als ein neues Leben. Ich wollte mich nicht mehr verlieben. Aber dann kommt er und macht alles kaputt!

Du warst doch schon von Anfang an in ihn verliebt. Ich denke über die Worte meines Gewissens nach. Kann es wirklich sein? Liebte ich ihn schon bevor ich es überhaupt realisiert habe? Scheiss drauf! Eine Beziehung mit ihm wäre doch sowieso toxisch!

Ich wische mir die Tränen weg und betrachte mich im Spiegel. Ich kann von Glück sprechen, dass Ginnys schminke wasserfest ist. So schlimme Augenringe hatte ich noch nie. Ich verlasse die Toilette mit gehobenen Kinn. Wenn ich ihm heute nochmal begegne dann stolz und voller Kraft!

»Warum hast du geweint?« Ich zucke zusammen und blicke zu Malfoy der neben der Tür anscheinend auf mich gewartet hat. Ich schnaube wütend. Kann der sich nicht um seine eigenen Sachen kümmern? »Ich wüsste nicht was dich das angehen sollte« Ich gehe an ihm vorbei. Die letzte Stunde fängt in weniger als fünf Minuten an und ich habe nicht vor zu spät zu kommen, nur um eine Konversation mit Malfoy zu führen.

Er läuft neben mir her, beobachtet mich und lässt meine Reaktionen nicht aus den Augen. »War es wegen mir?« Ein stich macht sich in meinem Herzen breit. Ich spüre wie sich wieder Tränen in meinen Augen bilden und drehe mich wütend zu ihm um. Die Augen extra zusammengekniffen, damit er nicht sieht das ich beinahe weine.

»Was bildest du dir eigentlich ein? Du kleiner verlogener-« »Wow, wow, wow, ganz ruhig kleine, dein Puls!« Er grinst als wäre ich eine Comedy Show. Mein Blick verfinstert sich noch mehr. Wie konnte ich mich in so einen selbstverliebten, ekelhaften, rücksichtlosen und provokanten Arsch verlieben?

»Du kannst doch einfach zugeben das du mich willst Granger, daran ist doch nichts verwerfliches« Sein Grinsen wird noch größer und er spricht mit ruhiger Stimme. Sie klingt verführerisch, aber ich wiederstehe der Versuchung diesem Arschloch meine Lippen aufzudrücken. Er hat es mir gestern klargemacht, er hasst mich, er hasst alles an mir.

Es hat mich zwar glücklich gemacht zu wissen das er sich einen Kopf um mich gemacht hat, aber dennoch haben seine Worte mich sehr verletzt.

»Ich will dich ganz sicher nicht!« Ich verschränke demonstrativ die arme vor der Brust. Meine Augen mustern ihn aufs genauste. Seine Haare fallen ihm mal wieder ins Gesicht. Seine Hände hat er locker in die Hosentaschen gestopft während er mich mustert. Seine Augen strahlen etwas aus, dass ich nicht ganz deuten kann. Was steckt bloß hinter diesem Blick? Hinter dieser arroganten Fassade...

»Gut Granger, ich geh dann mal, dass zwischen uns würde eh nichts mehr werden« Sein Blick fährt kurz an mir runter und wieder rauf, dann wendet er sich um und geht locker weg. Pansy wartet an der nächsten Ecke auf ihn und fällt ihm um den Hals. Wieder versetzt dieses Bild mir einen Stich. Es ist fast unerträglich.

Er wendet seinen Kopf in meine Richtung, während er mit Pansy im arm weitergeht und zwinkert mir einmal zu bevor sie hinter der nächsten Ecke verschwinden. Ich hingegen stehe noch völlig perplex mitten in einem der Gänge von Hogwarts und bin bereits über sieben Minuten zu spät für Zaubertränke.

Während dem Abendessen versuche ich nicht darauf zu achten wie Pansy auf Dracos Schoß sitzt und ihm die Zunge in den Hals steckt. Stattdessen versuche ich das erste Mal seit langem mal nicht nur in meinem Essen rumzustochern, sondern es wirklich zu essen.  Ginny mustert mich kritisch während ich kleine Stücke meines Essen irgendwie in mich reinzwänge. »Habt ihr Lust gleich noch ein Butterbier trinken zu gehen?« Harry schaut zu uns in die Runde.

Ginny stimmt freudig zu und auch Ron stimmt, mit kurzem Blick zu mir, zu. Ich fühle mich recht unwohl als Ron seinen Blick wieder auf mich richtet. »Ich würde mich freuen, wenn du mitkommen würdest« sagt er mit etwas zittriger Stimme. Ihm scheint es genauso unangenehm zu sein wie mir. Harry und Ginny mustern uns mit großen Augen, scheinen aber beide erfreut zu sein als ich mit einem kleinen Lächeln nicke. Auch auf Rons Lippen sehe ich ein kleines Lächeln.

Scheint so als würde ich wenigstens meine Freunde wiederbekommen. Nach dem Abendessen machen wir uns auf zum Gemeinschaftsraum, um uns umzuziehen. Ginny entscheidet sich für eine einfache Jeans und eine rote Bluse. Ich hingegen entscheide mich für einen schwarzen, engen Rock, eine weiße Bluse und dazu passende weiße High heels.

Ron und Harry, beide mit Hemd und Jeans, stehen bereits am Ausgang. Wir machen uns zu viert auf den Weg zum drei Besen. Dabei entgeht mir nicht das Harry und meine beste Freundin, mit Absicht etwas schneller gehen. »Sie wollen uns wahrscheinlich die Möglichkeit geben zu reden.« sagt Ron etwas schüchtern. Die Nase leicht gerötet von der frischen Luft.

»Ich will nur das du glücklich bist Hermine« Ich erwidere seine Aussage mit einem kleinen Lächeln. »Ich möchte auch das du glücklich bist Ron« Er nickt. Sein Blick ist auf den Boden gerichtet. »Ich kann den Kerl zwar nicht ausstehen, aber solange er dich-« »Da ist nichts mehr zwischen mir und Malfoy« unterbreche ich ihn, woraufhin ich mir einen fragenden Blick einfange. »Lass uns nicht mehr darüber reden, lass uns einfach zusammen spaß haben« Ich lächle ihn an. Seine Hand greift nach meiner. Seine Wärme durchflutet mich und verwirrt blicke ich ihn an.

Er zieht mich etwas näher zu sich. Die Augen wendet er nicht einen Augenblick von mir ab. Wir stehen ganz nah aneinander. »Ich gebe nicht auf« flüstert er kaum hörbar. »Ich werde dich nicht aufgeben Hermine, ich weiß das ich dich glücklich machen kann« Ich wende meinen Blick von ihm ab mir ist die ganze Sache ein wenig unangenehm. Er scheint dies zu bemerken, denn er lässt meine Hand los und bringt wieder ein wenig Abstand zwischen uns, wendet seinen Blick jedoch nicht von mir ab.


»Ich liebe dich Hermine«
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