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Tales of Starlight 1: Anothers Life

Kurzbeschreibung
GeschichteMystery, Schmerz/Trost / P16 / FemSlash
Chibi-Usa / Sailor Chibi Moon / Serenity III Pegasus / Helios Seiya Kou / Sailor Star Fighter Taiki Kou / Sailor Star Maker Usagi "Bunny" Tsukino / Sailor Moon / Serenity II Yaten Kou / Sailor Star Healer
25.04.2021
06.02.2022
46
232.945
9
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Dieses Kapitel
3 Reviews
 
12.12.2021 3.240
 
Liebste Lästerschwester,

es ist wieder eine Weile her, seit ich dir geschrieben habe. Bitte verzeih. Aber es ist so viel zu tun. Gestern hatte ich ein umfangreiches Meeting mit meinem Vater. Wir haben nicht nur die Zukunft der TL besprochen, wo ich mich noch nicht so weit aus dem Fenster lehnen wollte und meine eigene. Er ist sehr zufrieden mit mir. Das freut mich ungemein. Du musst wissen, dass mein kleiner Bruder Dai, ein ganz gescheiter Kerl ist und ein guter Sportler. Aber abgesehen von seinem Biss im Sport und seine Ader die Leute zu provozieren, hat er leider nicht das Organisationstalent und den Charme wie ich. Ich lasse mir nun schon nicht die Butter vom Brot nehmen, aber Dai eckt viel zu oft an, als dass er in einem solchen Buiseness bestehen könnte. Also muss das Töchterchen ran un ich mache das wirklich gerne. Ich könnte mir echt keinen anderen Job vorstellen. Daher freut es mich umso mehr, dass Dad mir zutrauen würde die Zweigstelle in Tokyo zu leiten. Hana, die bis jetzt den Posten inne hatte, fühlt sich langsam zu alt für den Job und würde diesen gerne abgeben. Ich kann sie verstehen. Er ist mit langen Arbeitszeiten und viel Stress verbunden. Wer das nicht aushalten kann, ist einfach fehl am Platz. Und ab einem bestimmten Alter macht der Körper auch nicht mehr mit. Von daher haben wir alle vollstes Verständnis dafür. Es wäre mir also eine Ehre, die Nachfolge anzutreten. Es bleibt also spannend. Aber vorm nächstem Jahr wird es keinen Wechsel in der Führungsriege geben. Das ist mir sogar ganz lieb, wie du dir vielleicht denken kannst. Die ThreeLights. Ich hoffe einfach – so schmerzhaft das auch ist – dass sie nicht noch ein Jahr warten müssen, bis sie ihre Prinzessin finden. Sie machen alles, für nichts sind sich die drei zu schade. Sie haben einfach ein Happy End in dieser Hinsicht verdient, auch wenn es mir das Herz bricht, sie ziehen zu lassen. Aber es war ja von vorneherein klar, dass diese Zeit ein Ende findet.
Du merkst also: einmal ganz von meiner regulären Arbeit abgesehen, muss ich ja auch noch einen Blick auf meine Schützlinge haben. Obwohl die sich auch in Tokyo mittlerweile eingegroovt haben. Selbst Taiki scheint ein wenig Anschluss gefunden zu haben. Ein ruhiges und sehr schlaues Mädchen Namens Ami. Ich habe die Punkteliste gesehen. Sie ist gleichauf mit Taiki. Beide Jahrangsbeste. Nicht schlecht. Offenbar gehört sie mit zu Minakos Gang, denn sie waren alle zusammen beim Physiklehrer Sternegucken, oder eher Kometgucken. Aber da greife ich vor. Und mal so unter uns gesagt: Ich finde es ehrlich gesagt sehr beeindruckend, dass sich Taiki das alles so schnell angeeignet hat. Sie hat den Schulstoff sehr schnell drauf. Obwohl die anderen beiden ja auch gut sind. Ich meine: wir lernen hier für diesen Kram ein Jahrzehnt in der Schule und die TL schütteln das weitestgehend aus dem Ärmel. Ich habe mal gefragt, was die Lerninhalte auf Kinmoku sind? Da erkläte Taiki mir, dass ich mir keinen strickten Frontalunterricht vorstellen soll. Lehrer gäbe es wohl auf Kinmoku wie Sand am Meer. Daher haben sie wohl auch die Kapazitäten, die Schüler als Indivduum zu fördern. Dass das Wahlpflichtsystem besser ausgebaut ist. Wenn du also eher ein Ass in Mathe bist, kannst du dich darauf spezialisieren. Bist du eher ein Künstler, wählst du halt solche Sachen. Alle müssen das lernen, um sich später in der großen weiten Welt zurechtzufinden. Seiyas Kommentar werde ich wohl niemals vergessen. „Da muss keiner Nullstellen berechnen, wenn er nicht will oder es eben einfach nicht kann.“ Um dieses System beneide ich sie. Auch um die größere Praxis.
Aber noch einmal zurück, ich schweife ab. Denn wir waren alle auch im Planetarium – okay, zumindest Taiki, Minako, ihre Gang und ich. Diese Show wollte ich mir nicht entgehen lassen. Yaten und Seiya wollten sich bei diesem Mistwetter lieber verkriechen. Auch gut. Das habe ich dann ja auch gemacht. Ich endete mit Seiya zusammen in der Badewanne und einem ausgewachsenen Gummienten-Fight, den ich gewonnen hatte. Muahahaha *lach* Das war mächtig episch. Die Überschwemmung im Bad auch. Aber das war's wert. Auch Yatens Genöle, dass sie aufs Klo musste. Ich zietiere es hier, einfach weil es so lustig war:
Yaten: „Wenn ihr nicht ersoffen seit, dann macht mal hinne, oder es gibt hier draußen ein großes Unglück.“
Ich: „Mach nen Stöpsel rein.“
Yaten: „Komm du nur mal da raus, dann geb ich dir nen Stöpsel!“
Seiya: „Wenn's so dringend ist, geh doch runter zu Hiro in den Club, da sind genug Klos. Außerdem haben wir dich vorher gefragt, ob du mal musst.“
Yaten: „Ihr seid jetzt so lange in der Wanne, da musste ich noch nicht!“
Ich: „Mi mi mi mi.“
Yaten: „Ach werdet doch schrumplig wie alte Rosinen.“
Damit ging sie dann tatsächlich unten im Club aufs Klo.
Ich schweife schon wieder ab. Was ist denn nur los. Das war aber auch lustig. Woher die Gummienten stammen, fragst du? Das waren mal Werbegeschenke, die ich einfach in der Wohnung der TL ausgelagert habe. Ich sage dir: wenn ich Chefin bin, werde ich mich um sinnvollere Werbegeschenke kümmern. Wir sind ein Musiklabel und kein Spaßbad... Obwohl Seiya und ich an diesem Abend eines hatten – ein spaßiges Bad.
...
Zurück zum Planetarium. Yaten und Seiya hatten ein paar schöne Weisheiten verpasst. Ihr Physiklehrer hatte eine wirklich sehr angenehme Art gehabt, auch mit den Kindern umzugehen. Einer der Jungs fragte, ob es stimme, dass Verstorbene zu Sternen werden. Lehrer Aman meinte, dass es möglich sei, wenn man nach all den Geschichten und Legenden ginge. Ich persönlich fänd die Vorstellung auch sehr tröstend, dass meine Ahnen als Sterne über mich wachen. Obwohl ich ja mittlerweile eines Besseren belehrt worden bin. Denn einer dieser drei Sterne wiedersprach Aman. Klar, das ist alles ein heikles Thema, wenn man bedenkt, was bei den Starlights daheim abging. Taiki ist manchmal wirklich unsensibel. Wie die Axt im Walde. Aber auch ihr Gedanke war wirklich schön: Nur die Energie von lebenden Menschen erschafft neue Sterne. Auch wenn ein Teil tief in mir diesen Worten zustimmte, frage ich mich zwar, wie das gehen soll, aber gut. Ich glaube nur, dass das kein Thema für eine wissenschaftliche Abhandlung wäre. Das geht weit über Wissenschaft hinaus.Das geht viel tiefer. Ich kann es dir nicht richtig erklären. Es ist einfach so ein Gefühl. Aber zurück zum eigentlichen Thema.
Das war jedenfalls eine sehr aufregende Zeit für Taiki. Ami hat ihn offenbar zum Nachdenken gebracht, nachdem sie versuchte Taiki zu verklickern, dass Wissenschaft und Träume durchaus vereinbar waren. Da bin ich voll und ganz ihrer Meinung. Träume sind ein sehr großer Antreiber für alles. Sei es in der Kunst oder in der Wissenschaft. Und mal abgesehen davon: hätten die Starlights nicht den „Traum“ heimkehren und mit ihrer Prinzessin den Planeten wieder aufbauen zu können, würde das hier alles gar nicht so gut laufen. Aber es hatte offenbar etwas genützt, denn wie oben schon geschrieben, war Taiki ausgeangen. Zwar mit einem wissenschaftlichen Hintergrund, aber wer wird denn schon kleinlich sein? In jedem Fall versuche ich mich nicht mehr in alles einzumischen. Mittlerweile müssen sie vor allm was das Zwischenmenschlich angeht, selbst klar kommen. Auch hier war ich eher der stille Beobachter.
Und weil das alles so gut klappte, war ich tollkühn genug und habe den TL mal etwas mehr Entscheidungsfreiheiten gegeben. Wir haben also erst einmal eine Sondererlaubnis erwirkt, dass Taiki Autofahren darf – nach einer umfangreichen Prüfung natürlich. Ich kann sie nun leider nicht immer 24 Studen am Tag von A nach B kutschieren. Und Taiki macht das wirklich gut. Sie trifft sehr gute Entscheidungen. Was man von unserem Giftzwerg nicht behaupten kann. Da habe mich doch dazu verleiten lassen, sie die nächste Show, beziehungsweise den Fernsehauftritt, aussuchen lassen. GROßER FEHLER. „Stars und ihre Haustiere.“ Also bitte... Die drei und ein Haustier? Sie haben doch gerade erst einmal ansatzweise gelernt, sich um sich selbst zu kümmern. Okay... Yaten hatte immer die Katzen in Shinkos Anwesen versorgt, aber … nein... Wenn sie sich wenigstens eine Katze zugelegt hätten. Du wirst es mir nicht glauben, Lästerschwester. Von allen möglichen Haustieren haben sie sich ein CHAMÄLEON ausgesucht. Was ja genaugenommen nicht mal ein Haustier ist. Ja, du ließt richtig. Ein Chamäleon... Oh man. Wenn Muddi mal nicht aufpasst. Ich will gar nicht wissen, auf wessen Mist das gewachsen ist. Ich tippe da leider auf meine Liebste. Warum kann ich mir Seiya und Yaten zuammen im Zooladen vorstellen „Das sieht ja witzig aus, wir nehmen das.‟ Ohne sich mal darüber schlau zu machen... Und natürlich ist ihnen das Vieh abhanden gekommen. Schwubbs war's weg. Aber von fast 16-jährigen Mädels erwarte ich einfach, dass sie das Chamäleon nicht offen die Straße entlangtragen und sich vorher etwas schlau machen, was so ein Ding braucht. Man führt das doch nicht spazieren. Das gehört hinter Glas … oder hinter Gitter … je nachdem. Obwohl ich das Tier um seine Kunst des Augenrollens beneide. Das würde ich auch manchmal können – vor allem in solchen Momenten. Und was hatten sie dann als Ersatz? Eine Straßenkatze. Manchmal kann ich nur den Kopf schütteln. Ja, das Vieh war niedlich, aber es hat sich keiner der drei auch nur ansatzweise gewundert, dass die Miez nen Halbmond auf der Stirn hatte. Das ist doch genauso unnormal wie ein Chamäleon auf offener Straße spazieren zu führen.
Aber sowas kommt bei rum, wenn ich sie einfach mal machen lasse. Aber gut. Yaten hat sich dann auch wirklich um die Miez gekümmert. Da will ich nicht's sagen, obwohl ich sie mal hätte fragen sollen, ob sie auf Kinmoku ihre Haustiere auch in so komische Kostüme stecken? Wenn ich daran denke, frag ich mal. Die Arme Katze... Also hätte mich jemand in so nen Kleid gesteckt, ich hätte wild um mich gekratzt. Allerdings habe ich sie dann doch ein wenig zusammengestaucht, als ich mitbekommen habe, dass Yaten die Liebesbriefe der Fans einfach wegwirft. Ja okay es sind wahnsinnig viele. Im Label haben wir bereits Säckeweise voll. Dennoch gehört sich das nicht. Da steckt die Leidenschaft vieler junger Menschen dahinter. Sie brauchen ihre Fans. Also haben wir uns alle zusammen mit Len in der Wohnung der TL getroffen und haben ein Liebesbriefe-Sit-In veranstaltet. Lecker Essen, guter Musik … und dann haben wir im Akkord alle Briefe geöffnet, sodass die TL sie lesen konnten. Besonders schöne und poetische haben wir vorgelesen. Das war schon schön. Und wenigstens war die Haustiersache wieder vom Tisch. Und auch das mit dem Geld ausgeben, üben wir nochmal.

Damit die TL etwas Unverfängliches machen können, habe ich Taiki in einer Kochshow angemeldet. Da alle drei eigentlich ganz gut kochen können, bin ich davon ausgegangen, dass dabei nichts groß schiefgehen kann. Pustekuchen. Es ging weder schnell über die Bühne noch ohne Zwischenfall. Was gebe ich mir eigentlich noch Mühe? Aber Taiki war daran tatsächlich nicht schuld... na ja... vielleicht zu 10 Prozent. Denn Taiki kam auf die gloreiche Idee eine Klassenkameradin zu fragen, ob sie ihr hilft. Okay. Soweit so gut. Das Mädchen war im Kochkurs. Gute Idee, Taiki, aber den Rattenschwanz, nicht bedacht. Denn natürlich tauchte nicht nur Makoto im Studio auf, sondern auch Chaos-Fee Bunny, die sich selbst eingeladen hat. Wundert mich eigentlich, dass Minako nicht auch noch da war. Iregendwie hängt immer eine von Minakos Gang mit in den Abenteuern meiner drei Sterne. Mittlerweile kenne ich auch alle Namen. Bunny, Ami, Rei, Makoto und Minako. Es ist immer spannend, wie die TL über sie erzählen. Seiya ist immer begeistert und versteht sich eigentlich mit jedem. Taiki spricht eigentlich – wenn – nur von Ami oder eben von ihrer Begegnung in den Gewächshäusern mit Makoto und Bunny. Yaten ist alles herzlich egal, meckert aber den ganzen Nachmittag, wenn eines der Mädchen sie mal wieder besonders genervt hat. Oft fallen die Namen Bunny und Minkao. Es ist immer dasselbe Lied, dass sie da singt. Ein echter Teufelskreis. Yaten ist von den Mädchen genervt und wir sind von der maulenden Yaten genervt, was sie wiederrum nervt. Manchmal komme ich mir schon vor wie Fran Fine aus „Die Nanny‟. Drei Kids außer Rand und Band, um die ich mich kümmere und dafür bezahlt werde. Wo ist mein Butler, der mir nen Schnaps bringt?Manchmal könnte ich echt einen gebrauchen. Gleich weißt du auch warum.
Tatsächlich waren es die Mädels und die Kochshow gewesen, was Taiki in dem Moment gebraucht hatte. Meine Große war nämlich nicht sonderlich gut drauf. Taiki ist eigentlich immer die Ruhe selbst, aber irgendwann ist auch bei ihr das Fass voll. Und das war bei unserem kleinen Meeting der Fall. Eigentlich hatten wir das ganz fix über die Bühne gebracht, als Seiya Sailor Moon ansprach. Da nahm sich meine Schöne doch tatsächlich heraus Sailor Moon mit Kakyuu zu vergleichen. Ich nehme an, sie meinte von der Aura her. Wer weiß schon, was ihr Instinkt ihr wieder zugeflüstert hatte... Das fand Taiki natürlich nicht so prall. Natürlich … die drei werden langsam ungeduldig. Ich kann es ja verstehen. Ein Jahr ist fast rum und immer noch gibt es keine Spur von der Prinzessin. Aber bei solchen Diskussionen halten Len und ich uns raus. Nachher kriegen wir noch einen auf den Deckel. Wir gehen nur dazwischen, sollte es ausarten. Aber bisher haben sie sich immer wieder gefangen. Mal gucken, wie lange das noch so bleibt.
Aber Taiki fing sich wieder. Spätestens als der Ofen während der Aufzeichnung explodierte weil Funny-Bunny anstatt Mehl Backpulver verwendet hatte. Verstehe einer dieses Mädchen. Sie meint es zwar gut, aber einfach so in die TV-Aufnahme zu kommen und das Ruder an sich zu reißen, ist schon arg dreist. Aber wir haben es alle mit Humor genommen. Selbst Taiki... Manchmal muss man einfach, trotz der verzwickten Situation, herzhaft Lachen, dann sieht die Welt meistens schon anders aus.
Tja... diese Bunny... Die ist echt … besonders. Seiya scheint sie wirklich zu mögen. Sie hatte mal etwas von Ausstrahlung gesagt, aber da hab ich nicht richtig zugehört. Ich muss dir nämlich gestehen, meine Lästerschwester, dass ich manchmal schon etwas eifersüchtig bin, wenn Seiya so viel Zeit mit ihr verbringt. Aber gut. Offiziell sind wir ja kein Pärchen. Sie kann machen was sie will. Tja. Aber irgendetwas hat Funny-Bunny an sich, dass die Menschen anzieht und sie bei ihr hält. Das ist eigentlich eine sehr große Gabe, auch wenn die Methoden manchmal ein wenig fragwürdig sind. Und bei Seiya hat sie es wohl auch geschafft. Argh!

Gott sei Dank war genug los, dass ich nicht immer darüber grübeln musste. Das internationale Musikfestival fand nämlich statt. Ich hatte die TL dazu genötigt sich so viele Konzerte wie möglich anzuschauen. Wann hatten sie als Aliens schon die Möglichkeit so viel unterschiedliche Livemusik an einem Ort zu sehen? Auch wenn sie selbst auftraten, durften sie sich die Erfahrung nicht entgegehen lassen. Der Manager von Michiru Kaioh war auf mich zugekommen und hatte gefragt, ob wir nicht etwas zusammen für das Musikfestival auf die Beine stellen wollen. Ein Joined Concert passte perfekt in das Ambiente. Pop meets Classic. Perfekt! Meinen Mädels passte das natürlich nicht so, aber Michiru ist sehr beliebt im Bereich der Klassik. Es würde die TL auch in diesem Verein bekannt machen. Dafür würde ich auch darauf verzichten die Drums zu spielen, damit das auch richtig wirkte. Es war trotzdem schwer sie zu Proben zu bewegen. Sie würden am liebsten ihr eigenes Ding machen. Kann ich auch bis zu einem gewissen Grad nachvollziehen, aber damit kommen sie nicht weit. So sind die Regeln hier leider nicht. Und mein Job ist es, sie zu fairen Teamplayern zu machen. Seiya fand das alles zwar ganz spannend, hatte aber auch ihre Not Taiki und Yaten dazu zu bewegen. Ich musste sie dennoch alle drei bezirzen, dass sie das auch durchzogen. Manchmal rede ich mir aber auch den Mund fusslig. Sie sind alle drei echte Dickköpfe. Man muss schon wissen, wie man sie zu nehmen hat, vor allem unseren Giftzwerg.
Aber im Endeffekt haben sie das wirklich gut gemacht. Sie überraschen mich immer wieder. Sie maulen und nölen wie eine Gruppe Halbstarker, aber das Endergebnis kann sich IMMER sehen lassen. Nur eine Sache hat Seiya in den Sand gesetzt: Da machte sich Seiya doch echt an die gute Michiru ran, um herauszufinden, warum sie von der Energie eines mächtigen Sterns umgeben ist und wird dabei auch noch erwischt. *lach* Ohje. Das müssen wir nochmal üben. Oder lieber nicht, nachher nimmt mir jemand meine Seiya weg. Nope. Nichts da. Solange sie hier ist, ist sie meine. Spricht das eifersüchtige Monster aus mir. Argh. Ich sollte mich da wirklich nicht so reinsteigern. Wobei es mich wirklich glücklich macht, wenn Seiya die Männer vertreibt, die mir zu nahe kommen. Sie kann es also offenbar auch nicht ab, wenn mich wer anflirtet. Auch das sollten wir unterlassen. Nachher sperrt uns mein Vater zusammen solange in einen Raum, bis wir ihm gestehen, dass Seiya und ich eine Beziehung führen. Er hatte ja schon in Nagasaki immer darauf herumgeritten. Aber diesen Wunsch können wir ihn nicht erfüllen. So sehr ich mir es manchmal wünsche. Seiya und ich sollte da wirklich noch einmal drüber reden. So kann das irgendwie nicht weiter gehen.
Aber dem Himmel sei Dank, erinnert uns das Leben immer wieder an die nackten Tatsachen. So auch unsere Diskussion über Michiru. Ich habe mal meine unqualifizierte Meinung kundgetan und gemeint, was wäre, wenn Michiru eine Sailorkriegerin wäre. Warum auch nicht? Möglich ist erst inmal alles, bis es bewiesen ist. Yaten und Seiya haben mich ausgelacht. Wenigstens Taiki hat mal darüber nachgedacht. Sie war schon immr Muddis Hellste. Gutes Mädchen! Doch am Ende wurde diese Spur nicht weiter verfolgt. Aber ich bleib dabei. Das könnte durchaus sein. Vor allem da zwei neue Kriegerinnen aufgetaucht sind. Doch die jugen Wilden hören ja nicht auf die Muddi.
Aber was mich gefreut hatte: Unsere Diplomatentochter wollte sich mit Sailor Moon verbünden. Einander in der Not zu helfen, vor allem wenn einem Galaxia im Nacken sitzt, ist besonders wichtig. Seiya weiß das und dahin gehend bin ich wirklich froh, dass sie die Anführerin der Starlights ist. Genau aus eben diesem Grund! Und dann … argh... diese beiden neuen Kriegerinnen. Die schießen auf meine Sternchen mit dem dämlichsten Grund, den ich mir vorstellen kann. Sie wollen die Erde erobern? Bitte? Wenn es nicht so ernst wäre, würde ich lachen. Wo waren die denn bitte die ganze Zeit? Die Starlights sind nicht erst seit gestern hier. Das fällt denen echt früh auf, dass Eindringling auf der Erde sind. Kann denen mal jemand sagen, dass hier irgendwo eine Irre in Gold rumsitzt, gegen die ein solches Vorgehen gerechtfertigt wäre?
Die sollen mir mal zu nahe kommen. Sailorkriegerin hin oder her. Ich habe ein Klemmbrett und ich werde es auch benutzen!!!! Hah. Ich sag's doch immer. Ein Klemmbrett zur Hand, spart die Axt im Hause!

Du siehst also, liebe Lästerschwester. Es wird nie langweilig.
Ich glaube, wenn das alles vorbei ist, fahre ich erst einmal zur Kur. Jawoll. Das mache ich. ;) Das habe ich mir verdient.
Bis demnächst!

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So, das war Kikais nächster Beitrag. Das macht so Spaß. :D
Aber findet ihr es im Anime nicht auch merkwürdig dass die TL und Michiru nicht zusammen vor dem Konzert geprobt haben? Zumindest hatte es für mich nicht so den Eindruck gemacht.


Wir sehen uns nächste Woche wieder. Da kommt kein Tagebucheintrag, sondern ein Folge, die ich für die fünfte Staffel geschrieben habe.
Schaut also wieder rein!
Ich wünsche euch einen schönen dritten Advent. <3
Eure Anki
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