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The Lupin Twins

GeschichteAllgemein / P12 / Gen
24.04.2021
22.06.2021
11
20.353
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29.04.2021 2.714
 
Lenius saß ruhig in der Küche und starrte auf ein Schachfeld. Gegenüber von ihm saß Charles der nun seine Dame nach vorne schickte. ,,Ich werde euch drei vermissen.", meinte Charles langsam. Lenius lehnte sich zurück und dachte nach, welchen Zug er als nächstes wagen sollte. ,,Ich schreibe dir.", versprach Lenius. Charles lächelte. ,,Hast du was von Mum gehört?", fragte Charles besorgt. Lenius schüttelte den Kopf. ,,Naja, es ist der Traum eines jeden 15-jährigen mehrere Tage oder Wochen vollkommen allein zu sein.", Lächelte er. Lenius lächelte. ,,Wehe du gehst in mein Zimmer.", mahnte er.

,,Du hast mich wieder besiegt.", stellte Lenius fest als sein König das Schwert fallen lies. Charles lehnte sich grinsend zurück. ,,Was stimmt denn nur nicht mit dir hm? Du bist doch eigentlich bei weitem besser als ich.", grinste Charles. Lenius zuckte mit den Schultern.

,,So früh schon Denksport?", Charles sah auf. Sein Vater betrat gähnend in einem braunen Morgenmantel die Küche und lies sich auf einen Stuhl fallen. Charles grinste. ,,Ah, mein Vater hat keine Fangzähne mehr. Sehr schön.", grinste er. ,,Bist du so freundlich und machst mir einen Kaffee?", fragte er. Charles nickte und stand auf. ,,Was für ein Pech, dass in der Nacht vor eurer Abreise Vollmond war.", meinte Charles. Sein Vater nickte bloß erschöpft. ,,Du kannst ja deinen Schlaf im Zug nachholen.", grinste Charles. Er nickte nur müde.

Luan trottete in die Küche und setzte sich zu Lenius. ,,Ihr zwei seht aus wie Zombies.", grinste Charles. ,,Das fehlt in unserer Familie noch, ein Zombie.", meinte sein Vater müde und nahm dankend die Tasse Kaffee an. Charles grinste. ,,Darauf kann ich dankend verzichten. Dad? Weißt du wann Mum wieder kommt?", fragte Charles.

Er schüttelte bloß den Kopf und schloss kurz die Augen. Charles stellte Brötchen und Belag auf den Tisch. Luan bediente sich sofort und biss ein Stück ab. Es war sehr still in der Küche und dafür war Luan auch dankbar. Seine Kopfschmerzen waren einfach nur eine Qual. Nach dem Frühstück stellte er sich gähnend unter die Dusche und stützte sich dabei an der Wand. Dann zog er sich einen braunen Pullover und eine hellblaue Jeans an. Seine Sachen für Hogwarts hatte er schon am Tag zuvor gepackt. So sehr er es auch versuchte, er wurde einfach nicht richtig wach alles in ihm schrie nach ein Bett.

Dann zerrte er seinen viel zu schweren Koffer die schmale Treppe runter, beinahe verlor er dabei das Gleichgewicht. ,,Soll ich dir helfen?", fragte sein Vater der bereits unten im Flur stand und auf sie wartete.  Unten angekommen setzte Luan sich auf den Koffer und fuhr sich durch das braune Haar. Lenius schob seinen Koffer bis zur Treppe. Luan sah zu wie er ebenfalls schweratmend den Koffer nach unten zerrte. Dabei war er doch eigentlich seit seiner Verwandlung unnormal Stark. Luan runzelte die Stirn. Lenius fiel nach vorne und purzelte die Treppe runter der Koffer laut krachend hinterher.

Luan lachte kurz auf. ,,Was machst du denn?", grinste Luan und half Lenius wieder auf die Beine. ,,Ich war wohl unachtsam.", lächelte Lenius und richtete seine Kleidung. Luan zog sich seine Schuhe an.

,,Wieso müssen wir denn wie Muggel reisen?", fragte Luan müde als sie in einem Zug nach London saßen. Doch sein Vater war längst eingeschlafen und Lenius starrte auch nur aus dem Fenster und hatte Luan wohl nicht zugehört. Müde blinzelnd sah Luan aus dem Fenster. Endlich ging es wieder in eine Großstadt! Die Winkelgasse war schön gewesen, aber er wusste, eine Großstadt war doch viel aufregender!

Müde fielen ihm seine Augen zu und er lehnte sich an die Fensterscheibe. ,,Wach auf! Die nächste Haltestelle müssen wir raus!", Luan brummte als er eine kalte Hand auf seine Schulter spürte. ,,Leni....", brummte Luan und nahm Lenius Hand weg. ,,Luan! Steh auf!", rief nun sein Vater. Luan blinzelte und erhob sich stöhnend aus dem Sitz. ,,Sind wir schon in Hogwarts?", fragte er. ,,In London!", lächelte Lenius. Luan stieg müde aus und sah sich auf den belebten Bahnhof um. Lenius fiel schon wieder hin. Luan lachte und streckte sich. Sein Vater lief vor. Luan und Lenius folgten ihm. Luan musste wieder lachen, als er sah wie Lenius sich die Nase zu hielt.

,,Hilft das denn?", grinste Luan. ,,Etwas.", meinte Lenius. ,,Das sieht aber komisch aus.", grinste Luan. ,,Wir sind da.", meinte sein Vater auf einmal. Luan runzelte die Stirn. Sie standen mitten am Bahnhof Kings Cross. Die Muggel liefen gezielt zu ihren Gleisen. Manche aßen auf dem Weg etwas vom Bäcker andere tranken Kaffee. Manche Muggel sahen hilflos auf irgendwelchen Fahrplänen.

Sie selber standen vor der Mauer, die Gleis 9 und 10 trennte. ,,Dad, ich verstehe nicht.", meinte Luan verwirrt. Sein Vater lächelte. ,,Ihr müsst auf die Mauer zu laufen.", erklärte er. ,,Sehr witzig.", meinte Luan der ihm kein Wort glaubte. Dann aber lief sein Vater ohne zu zögern auf die Absperrung zu. Eine Sekunde später verschwand er einfach. Luan nickte entschlossen und rannte gemeinsam mit Lenius hinterher.

Eine Sekunde stand er mit seinem Vater und seinem Bruder auf einem kleinen Bahnsteig. Eine Uhr zeigte ihnen an, dass es Zehn Uhr morgens war. Eine scharlachrote Lock stand schon mit offenen Türen bereit. ,,Ich dachte der Zug fährt erst um 11?", meinte Luan. ,,Es schadet nicht früh da zu sein.", erklärte sein Vater nur und half ihnen die Koffer rein zu tragen.

,,Dad, ich such mir allein mit Leni ein Abteil!", rief Luan sofort und zog Lenius hinter sich her. ,,Wir dürfen doch nicht mit unserem Vater gesehen werden, dass wäre doch total peinlich!", erklärte Luan und schob eine Abteiltür auf. Lenius nickte zustimmend und versuchte seinen Koffer auf die Gepäcksablage zu heben. Als beide es geschafft hatten setzten sie sich. Luan gähnte und streckte sich. ,,Ich bin so froh, dass wir wie unzählige andere Kinder nach Hogwarts dürfen.", lächelte er müde. Lenius nickte und lehnte sich entspannt zurück. Ihm viel schnell auf, dass Luan eingeschlafen war.

Lenius lächelte und sah zu den Wolken. Er hätte sich nie träumen lassen irgendwann einmal wirklich in diesen Zug zu sitzen. Noch aufgeregter war er, als langsam die anderen Hogwarts-Schüler kamen. Mehrere Stimmen drangen durch den Zug bis in sein Abteil. Lenius sah zu wie die Uhr 11 schlug. Er sah Eltern am Bahnsteig stehen, die mit tränenden Augen ihren Kindern zum Abschied winkten. Kleine Geschwister hüpften glücklich um ihre Eltern herum.

Auf einmal gab der Zug ein lautes zischen von sich und setzte sich in Bewegung. Luan wurde von den lauten rattern des Zuges wach und blinzelte müde. Das Licht blendete ihn. Verschlafen warf er einen Blick aus dem Fenster und sah gerade noch wie der Zug London hinter sich lies. Er sah zu Lenius der seinen Kopf an das Fenster gelehnt hatte und die  Augen geschlossen hatte. Es machte wirklich den Eindruck er würde schlafen. Luan grinste und holte sich Süßigkeiten aus seinem Koffer.

Dann klopfte es an seiner Abteiltür. Luan warf sich drei Bohnen in allen Geschmacksrichtungen in den Mund und schaute dann zur Abteiltür. Es war ein Junge der ihn ansah. Er hatte lockiges hellblondes schon beinahe weißes Haar und dunkelblaue Augen. Er trug einen verbeulten kleinen Koffer mit sich herum. Sein grauer Strick Pullover war ihm definitiv zu groß. Der Junge lächelte.

,,Darf ich mich zu euch setzen? bitte?", fragte er. Luan nickte sofort. ,,Ja klar! Setz dich ruhig! Wir haben noch genug Platz!", sagte er sofort. Lächelnd nahm der Junge neben ihm Platz. ,,Hier! Du kannst etwas von meinen Bertie Botts Bohnen haben!", bot Luan sofort an. ,,Oh danke, aber...", der Junge wühlte in seine braune Umhängetasche. Grinsend holte er eine Schokofroschverpackung raus. ,,...ich habe meine eigenen Süßigkeiten.", lächelte er. Luan nickte. ,,Ich liebe Schokofrösche auch!", meinte er.

,,Ich heiße übrigens Silvian. Silvian Donahue.", stellte er sich vor und bis seinem Schokofrosch den Kopf ab. ,,Cool! Ich bin Luan! Spielst du Quidditch?", fragte Luan interessiert. ,,Ja! Wer denn nicht? Quidditch ist der beste Sport auf der Welt!", sagte er sofort begeistert. Luan nickte. ,,Vielleicht werde ich mal Jäger meines Hauses!", meinte Luan hoffnungsvoll. ,,Ich glaube zu mir passt besser die Position des Suchers!", erklärte Silvian.

,,Also ich will durch das Feld schießen! Den Quaffel fest unter den Arm und dann ... TOOOOOOOOR", rief Luan und sprang auf. ,,Also ich will flink sein! Schnell! Den Arm ausstrecken und zack! Hab ich den Schnatz! Und dann strecke ich dem Sucher meiner Gegner die Zunge raus.", grinste Silvian. Luan lachte. ,,Und du? Spielst du auch Quidditch?", fragte Silvian und sah Lenius fragend an. Lenius öffnete langsam seine Augen und schüttelte bloß sachte den Kopf.

Luan lächelte. ,,Er ist ein Streber und liest immer nur.", meinte Luan. ,,Wie langweilig.", meinten Luan und Silvian gleichzeitig. Beide sahen sich an und fingen an zu lachen. ,,In welches Haus willst du?", fragte Luan. ,,Keine Ahnung, aber auf keinen Fall Slytherin.", meine Silvian. Luan nickte zustimmend.

,,Willst du auch einen?", fragte Silvian und hielt Luan einen Schokofrosch hin. ,,Super! Ja danke!", schnell packte er den Schokofrosch aus der sofort auf Silvians Gesicht sprang. Luan hielt sich den Bauch vor lachen. Silvian hielt den Frosch von sich weg und schleuderte ihn gegen die Abteiltür. Luan grinste und fing den Frosch aus Schokolade auf.

Mit der einen Hand hielt er den Frosch fest, mit der anderen schaute er sich die Karte genauer an. ,,Du kannst auch einen haben. Ich habe wirklich genug!", bot Silvian an und hielt Lenius eine Packung hin. Lenius schüttelte bloß seinen Kopf. Silvian zuckte mit den Schultern und packte den Frosch selber aus.

,,Worauf freust du dich am meisten auf Hogwarts?", fragte Luan. ,,Keine Ahnung, ich denke mal ich freue mich darauf die Lehrer verrückt zu machen.", grinste Silvian. Luan grinste. ,,Ich auch! Ich will mir einiges an Streichen ausdenken, wenn ich erstmal da bin!", meinte Luan. Silvian nickte. ,,Ich helfe dir gerne dabei!", grinste Silvian. Luan lächelte und bediente sich an seinen Bertie Botts Bohnen. ,,IGITT.", sofort spuckte er die Bohne aus. ,,Das schmeckt nach Ohrenschmalz!",

Silvian lachte laut auf. ,,Du hättest dein Gesicht sehen müssen Luan!", lachte er. ,,Den Geschmack kriege ich nur durch einen Schokofrosch wieder weg also....", Luan grinste fieß und krallte sich Silvians Tasche. ,,Hey", protestierte Silvian. Luan grinste und fischte sich eine Verpackung raus. ,,Danke!", grinste er und streckte ihm frech die Zunge raus.

Dann wurden die beiden Jungen unterbrochen. Eine rundliche Frau lugte in das Abteil. ,,Möchtet ihr eine Kleinigkeit vom Imbisswagen meine lieben?", fragte sie. ,,Ich hab leider kein Geld.", meinte Luan bedauernd. Silvian nickte. ,,Tut uns leid, nein.", meinte Silvian. ,,Schon gut.", sagte sie freundlich und ging weiter.

Luan und Silvian waren so sehr in Gesprächen vertieft, dass sie nicht merkten als es draußen dunkler wurde.

,,Hast du Geschwister Silvian?", fragte Luan. Silvian nickte. ,,Ich habe drei ältere Brüder.", meinte Silvian. ,,Aber die gehen alle nicht mehr nach Hogwarts.", lächelte er. ,,Und du?", fragte er. ,,Ich habe zwei Brüder. Meinen älteren Bruder Charles, er kann aber nicht zaubern und ich habe Lenius.", meinte Luan und nickte zu seinem Bruder. ,,Ach! Ihr seid Brüder? Das hätte ich nicht gedacht.", meinte Silvian überrascht. ,,Ja sind wir. Keine Ahnung was heute mit ihm los ist.", meinte Luan und zuckte mit den Schultern.

,,Vielleicht hat er letzte Nacht wenig geschlafen vor Aufregung.", vermutete Silvian. Luan zuckte ahnungslos mit seinen Schultern und sah seinen Bruder besorgt an. ,,Silvian wir kommen gleich wieder.", meinte Luan und zerrte Lenius aus seinem Sitz. ,,Was machst du....", brummte er. ,,Wo geht ihr denn auf einmal hin?", fragte Silvian verwirrt. ,,Familienangelegenheit.", meinte Luan nur und schob Lenius aus dem Abteil.

,,Was hast du jetzt wieder vor?", fragte Lenius und lies sich von Luan wütend gegen ein Zugfenster drücken. ,,Lenius, sag schon! Wann hast du das letzte mal getrunken!?", fragte er streng. Lenius blinzelte. ,,Was tut das jetzt zur Sache?", fragte er verwirrt. ,,Sag einfach!", meinte Luan streng. Lenius kratzte sich am Nacken und stöhnte. Luan lies ihn los. ,,Lenius?", fragte er besorgt. ,,Luan....seid.....etwa 3 Wochen.......oder auch 4.....", murmelte Lenius. ,,Was!? Wieso????", fragte Luan schockiert. ,,Ich....", Lenius beendete seinen Satz nicht. ,,Du bist doch verrückt! Warum schadest du dir denn so sehr du Vollidiot!?", fragte er und sah ihn wütend an.

Lenius sah ihn nicht an. ,,Sag schon!", fauchte Luan kalt. Dann sah er überrascht aus dem Fenster, als der Zug anhielt. ,,Sind wir da?", fragte er. Lenius zuckte nur mit den Schultern und trat ans Fenster. ,,Kannst du etwas erkennen?", fragte Luan etwas ängstlich. Lenius schüttelte den Kopf. Luan quitschte erschrocken auf, als die Lichter ausgingen. ,,Was ist hier los?", fragte er nervös. ,,Bestimmt hat der Lockführer alles im Griff....", meinte Lenius und hielt sich an Luan fest, als er drohte das Gleichgewicht zu verlieren.

Laut trommelte der Regen gegen die Fenster des nun stehenden Zuges. ,,Wir sollten wieder in unser Abteil gehen Luan!", schlug Lenius unsicher vor. ,,Was geht hier nur vor sich!?", fragte Luan und sah sich um doch es war viel zu dunkel, als dass er etwas erkennen konnte. Auch Lenius konnte nicht erklären was los war, und dann tauchte vor ihnen auf einmal eine schwarze Gestalt auf. Luan schrie laut auf und rannte davon. Lenius stolperte ihm hinterher. Kälte umhüllte sie. Luan stellte sich schützend vor seinem Bruder, der darüber nur verwirrt guckte.

Luan erstarrte als er das Wesen einfach nur anstarrte. Ein rasselndes Geräusch mischte sich nun unter den lauten Regen. Luan war umhüllt von einer erdrückende Leere die bis in seine Knochen durch drang. Alles Glück schien ihn aus seinem Körper zu entlassen. Seine Beine zitterten. Ein helles Licht blendete den Gang. Luan blinzelte erschrocken. Das Wesen verschwand sofort. Luan schüttelte den Kopf und lehnte sich zitternd an einer Abteiltür. ,,Luan! Lenius! Geht es euch gut!?", hörte er seinen Vater fragen.

Luan spürte wie sein Vater ihn umarmte. ,,Hey Dad.....da war so ein Wesen....ich weiß nicht was es war aber.....", sein Vater schüttelte den Kopf. ,,Ist schon in Ordnung. Wo ist dein Bruder?", fragte er. Luan sah sich um. Dann zeigte er auf Lenius, der stark zitternd auf dem Boden hockte. Luan stand auf und lief zu ihm.

,,Das Ding ist weg...zum Glück.", meinte Luan und schloss Lenius in die Arme. Sein Bruder war kälter als Eis, und hatte seine Augen nur halb offen. ,,Und ich dachte, du wärst der schlauere von uns.", brummte Luan und drückte ihn an sich. Lenius schluckte. ,,Mir war klar, dass er so etwas unüberlegtes tun würde.", meinte sein Vater. Luan half auf die Beine. ,,Kommt.", meinte er. Lenius brummte und lies sich halb von Luan tragen.

Sein Vater öffnete ein Abteil in dem ältere Schüler saßen. ,,Iss Harry, dann wird es dir wirklich besser gehen.", meinte sein Vater zu einem Jungen mit schwarzen haaren.  Dann kramte er in seiner Tasche herum. ,,Hier nimmt das mit, ihr habt nicht so viel Zeit. Immerhin seid ihr noch in Muggelklamotten.", grinste sein Vater und reichte Luan eine silberne Flasche mit feinen Verzierungen.
Luan nickte und zog Lenius zum richtigen Abteil zurück.

,,Ich habe mir schon sorgen gemacht! geht es euch gut?", fragte Silvian. Luan nickte. ,,Ja!", meinte Luan und reichte Lenius die Flasche. ,,Ich brauch das nicht.", brummte Lenius und lies sich auf einen Sitz fallen. ,,Stell dich mal nicht so an! Trink jetzt!", meinte Luan Augenrollend. Lenius öffnete langsam die Flasche und nahm den Deckel ab, während Luan sich mit Silvian umzog.

Kaum fiel der Deckel ab, trank Lenius den gesamten Inhalt hastig aus. ,,Dummkopf, echt mal.", meinte Luan. Lenius guckte schuldbewusst auf seine Füße. Er merkte sofort wie all seine Kraft zurückkehrte und dafür musste wahrscheinlich ein anderes Lebewesen sterben.....

,,Nur sprechenden Menschen kann geholfen werden. hättest du gesagt, dass du Durst hast, dann hätte ich dir mein Wasser gegeben.", meinte Silvian. Luan lächelte.
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