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Stockholm Syndrome

Kurzbeschreibung
GeschichteErotik, Action / P18 / MaleSlash
Harry Styles Liam Payne Louis Tomlinson Niall Horan Zayn Malik
24.04.2021
22.01.2022
40
111.428
35
Alle Kapitel
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15.01.2022 2.789
 
Wir nähern uns dem Ende Leute...

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Harrys POV:

In den darauffolgenden Wochen gab ich mein Bestes die Sache mit Eric zu verarbeiten und mir Zayns Rat zu Herzen zu nehmen. Zu hinterfragen, was ich hier tat und mich dafür fertig zu machen, dass ich das Töten genoss würde mich nirgendwo hinbringen. Ich hatte mich für dieses Leben entschieden und zurückzublicken wäre jetzt Kontraproduktiv. Tatsächlich verbrachte ich sehr viel Zeit mit Zayn, da er es einem leicht machte, das Gangsterleben gut zu finden. Ich trainierte mit ihm und Liam Nahkampf sowohl mit Fäusten, als auch mit Messern während ich mit Louis immer mal wieder Schießen übte. Ich begleitete sie auch immer wieder auf Kopfgeldjagden und andere essentielle Missionen und... es machte Spaß. Ich liebte es mit dieser Gruppe von Freaks, die ich meine Familie nannte, verrückte Missionen zu absolvieren und Menschen zu töten, die es sowieso nicht anders verdient hatten, während ich mich in meiner Freizeit zum absoluten Badass trainierte und absolut atemberaubenden Sex mit Louis hatte. Louis... der Mann in den ich mich mit jedem kommenden Tag mehr verliebte, der Mann, bei dem ich mich so unfassbar sicher und geborgen fühlte, der Mann, der mich glücklich machte.
Jetzt gerade lag ich in seinen Armen und erholte mich von meinem Orgasmus, den Louis mir beschert hatte während wir in der Dusche gewesen waren.
„Was steht heute an?“, fragte ich schläfrig und sah Louis in die Eisblauen Augen, die ich so sehr liebte.
„Wir müssen Liams Geburtstag für nächste Woche planen“, antwortete der Ältere und malte mit dem Finger kleine Kreise auf meine nackte Wirbelsäule.
Ich schreckte hoch: „Liam hat Geburtstag?! Wann genau? Ich habe gar kein Geschenk!“
Louis lachte und zog mich wieder in seine Arme. „Du brauchst auch keins. Wir schenken uns nie Gegenseitig etwas, wir haben soviel Geld, dass sich jeder das kaufen kann was er möchte und außerdem sind wir unkreativ... Stattdessen haben wir eine spezielle Geburtstagstradition...“
„Was für eine Tradition?“, ich blickte ihn neugierig an.
„Das wirst du schon noch sehen“, grinste der Ältere geheimnisvoll, bevor er mich in einen innigen Kuss zog.


28. August, 23:51 Uhr:
„Ich bereue das jetzt schon“, murmelte ich während Louis den Gurt um meine Taille festzog.
„Du willst doch sowieso sterben und das ist eine ziemlich geile Art und Weise zu gehen“, zog Zayn mich auf. Ich zeigte ihm den Mittelfinger.
„Und das macht ihr zu jedem Geburtstag?“, beklommen überprüfte ich ob alle Gurte fest saßen, während Wind meine Locken zerzauste.
„Jup“, bestätigte Louis, „Und es ist noch nie etwas dabei passiert.“
„Bis jetzt...“, grummelte ich.
„Ich weiß, es ist zunächst beängstigend, aber du wirst es lieben, glaub mir“, sprach Liam mir Mut zu.
„Wieso müssen wir es den ausgerechnet, mitten in der Nacht machen? Braucht man denn kein Tageslicht?“, unbehaglich sah ich durch die offene Flugzeugtür nach draußen.
„Nicht zwingend. Außerdem ist Vollmond, es wird also relativ hell sein“, meinte Niall, der gerade Cara's Gurte überprüfte und ihr dann einen Kuss auf die Stirn drückte.
„Wieso dürfen Bebe und Dominic unten bleiben?“, fragte ich wehmütig.
„Irgendwer muss ja die Gäste begrüßen“, meinte Colson.
„Und Bebe würde nie im Leben Fallschirmspringen gehen“, fügte Ruby hinzu. Da waren wir eigentlich schon zu zweit...
Ich blickte zu ihr und Taylor, die bereits aneinander geschnallt waren, Ruby hinten, Taylor vorne.
„Hast du keine Angst? Es ist doch auch dein erstes Mal“, fragte ich die Blondine.
„Nope, ich vertraue darauf, dass Ruby den Fallschirm im richtigen Moment öffnen wird“, meinte Taylor sorglos und strahlte Ruby an. Taylor war mit ihrer Tour so sehr beschäftigt gewesen, dass sie in letzter Zeit nicht an vielen Missionen beteiligt war, aber diesen Spaß wollte sie sich offensichtlich nicht nehmen lassen.
Ich blickte in Louis' Augen und sein amüsiertes Lächeln, war gleichzeitig beruhigend und ärgerlich.
„Vertrau mir Kitten, ich werde uns sicher auf den Boden bringen. Du weißt, dass ich niemals zulassen würde, dass du stirbst. Du bist bei mir sicher“, er legte eine Hand an meine Wange.
Ich schmiegte mich in die Berührung und lächelte ihn an.
„Ich liebe dich“, wisperte ich. Ich hatte es so lange sagen wollen, habe mich jedoch immer zurück gehalten, weil ich vor Louis' Reaktion Angst gehabt hatte... ich hatte Angst davor gehabt, dass er es nicht erwidern konnte, aber in letzter Zeit hatte ich realisiert, wie mächtig diese Worte waren. Jeder sollte selbst entscheiden können, wann er sie sagen wollte, egal ob der andere es bereits ausgesprochen hatte, oder nicht. „Ich erwarte nicht, dass du es zurück sagst, wenn du noch nicht bereit bist, aber ich liebe dich, Louis.“
Der Ältere sah mich sprachlos an und ich war der Meinung, dass seine Augen ein wenig feucht wurden. Er zog mich in einen langen intensiven Kuss, der mir den Atem nahm.
„Du hast das gerade nicht nur gesagt, weil wir gleich aus einem fliegenden Flugzeug springen werden, oder?“, lachte er leise.
„Ein bisschen“, gestand ich grinsend, „Aber nein, ich meine es Ernst. Du bist mein Leben. Und wenn wir gleich sterben werden, sterben wir zumindest zusammen.“
„Romantisch“, lachte er, bevor er mich mit dem Rücken zu sich drehte, sodass er uns aneinander schnallen konnte.
„Noch eine Minute Leute!“, machte Niall auf sich Aufmerksam: „Wie immer, wird Liam als Geburtstagskind zuerst springen, danach alle anderen. Sobald ihr die Wolkendecke durchbrecht, solltet ihr ein großes, rot leuchtendes Kreuz am Boden sehen. Das ist euer Wegweiser. Verfliegt euch nicht, die Party wartet am Boden auf uns!“
Liam, der ebenso wie Zayn, Colson, Cara und Niall alleine springen würde, stellte sich mit dem Rücken an die offene Tür und hielt sich am Rahmen fest.
Er grinste uns an, während der Wind an ihm zerrte. Wir alle legten unsere Hände an seinen Oberkörper.
„10,9,8,7,6,5,4,3,2,1, Happy Birthday, Liam!“, riefen wir alle im Chor und stießen ihn gemeinsam aus dem Flugzeug.
Ich hörte ihn auflachend aufrufen während er fiel. Mein Herz setzte einen Schlag lang aus, als ich den jetzt 26-jährigen ins Nichts stürzen sah. Zayn sprang ihm direkt hinterher, dich gefolgt von Niall, der einen Kopfsprung aus der Tür machte. Oh fuck. Ich konnte das nicht. Auf gar keinen Fall. Heilige Scheiße.
„Ihr seid alle Lebensmüde“, flüsterte ich ungläubig.
„Bye Bitches“, grinste Ruby und sie und Taylor sprangen ebenfalls. Danach Colson und kurz darauf Cara, sodass nur noch ich und Louis hier oben waren.
Louis schob uns auf die Tür zu und mein Herz begann zu rasen. Ich wollte protestieren, doch ich war vor Angst wie erstarrt und ließ mich von Louis auf die Kante zuschieben.
Ich hörte Louis dicht an meinem Ohr: „Ich liebe dich auch, Harry.“ Und dann fielen wir...

Ich hatte die Augen zusammengekniffen während ich spürte wie wir durch die leere Luft fielen.
„Entspann dich, Kitten!“, rief Louis über den unfassbar lauten Wind hinweg.
„Witzig!“, rief ich zurück, öffnete jedoch die Augen. Der Anblick verschlug mir regelrecht den Atem. Der Vollmond erhellte den Nachthimmel, während wir auf die Wolken unter uns zurasten, die wie weiche, weiße Watte aussahen und von dem Mondlicht in Szene gesetzt wurden. Wir befanden uns im freien Fall und es fühlte sich absolut unglaublich an.
„Wuhuu“, lachte ich und griff nach Louis' Hand, die er um meine Taille gelegt hatte.
Der Ältere neigte den Winkel unserer Körper, sodass wir jetzt mit dem Kopf voran auf die Wolken zuflogen, die wir bereits erreicht hatten, für wenige Sekunden wurden wir von weißem Nebel umhüllt, bevor wir durch die Wolkendecke durchbrachen und der Ausblick nur noch viel besser wurde. In beinahe allen Richtungen waren in der Ferne leuchtende Städte zu sehen, während sich ziemlich direkt unter uns das Schottische Schloss hell leuchtend hervorhob, in dem wir Liams Geburtstag feiern würden. Auf dem riesigen Schlossplatz davor, war das rote Kreuz sichtbar, von dem Niall gesprochen hatte.
Liam und Zayn unter uns hatten ihre Fallschirme bereits geöffnet und Niall zog gerade an seiner Reißleine, sodass sich sein Fallschirm öffnete. Ruby und Taylor befanden sich noch im freien Fall ebenso wie Cara und Colson.
Fasziniert blickte ich zum Erdboden, der sich uns mit rasender Geschwindigkeit näherte.
„Ich werde jetzt den Fallschirm öffnen“, warnte Louis mich vor, bevor er an der Reißleine zog. Ich spürte einen Ruck und unser Sturz verlangsamte sich schlagartig. Schnell zählte ich die Fallschirme durch, um sicher zu gehen, dass niemand Probleme gehabt hatte. Erleichtert stellte ich fest, dass alle sicher waren und lehnte mich an Louis, während ich den wunderschönen Ausblick genoss.
„Jetzt verstehe ich wieso ihr das macht“, sagte ich zu Louis.
„Weil es Spaß macht?“
„Nein, weil ihr alle komplett krank im Kopf seid.“
„True“, lachte Louis und steuerte uns auf das rote Kreuz zu.
Ich sog die frische Nachtluft in meine Lungen und blickte hinab. Liam landete gerade und wurde von einer jubelnden Menge empfangen.
Einer nach dem anderen kam sicher auf dem Boden an, bis nur noch ich und Louis in der Luft waren. Die Landung war sanfter als ich erwartet hatte und Louis und ich liefen unseren Schwung aus. Sobald wir zum Stehen kamen, knickten mir meine weichen Knie ein und ich sackte zusammen, wodurch ich Louis, der ja an mir festgeschnallt war, mitzog.
Dankbar, fuhr ich mit den Händen durchs Gras und lachte leise... wir lebten. Wir hatten diesen Wahnsinn tatsächlich überlebt.
„Bist du okay, Kitten?“, Louis brauchte einen Moment, um sich von mir abzuschnallen. Er drehte mich herum, sodass er mir in die Augen sehen konnte.
„Was hast du vor dem Absprung zu mir gesagt?“ Ich hatte mich verhört oder?
Der Ältere grinste: „Du hast mich schon verstanden... Ich liebe dich, Kitten, ich liebe dich so sehr!“
Ich presste meine Lippen zusammen und drängte die Tränen zurück, die sich auf einmal aus mir heraus kämpfen wollten.
Wir verloren uns in einem innigen Kuss, hier auf dem Rasen, halb in einen Fallschirm verknotet liegend.


Die Party war voller Leute, die zu Louis' Organisation gehörten, legale und illegale Arbeiter, sowie einige von Liams Freunden, die er außerhalb der Mafia hatte. Ich fand es irgendwie lustig, dass so viele Menschen, die diese Party besuchten, keine Ahnung hatten mit was für Geld das hier alles bezahlt wurde.
„Na Curly, wie war dein erster Sprung?“, Bebe reichte mir einen Cocktail und setzte sich neben mich.
„Ich habe mir beinahe in die Hose gemacht“, gestand ich.
„Kann ich verstehen“, lachte sie, „mich würden keine zehn Pferde dazu bewegen können aus einem Flugzeug zu springen!“
„Aber es hatte auch sein Gutes“, schmunzelte ich und blickte zu Louis herüber, der Smalltalk mit einigen Gästen führte.
„Du siehst glücklich aus“, stellte Bebe fest.
„Bin ich auch... so glücklich wie noch nie.“
„Du weißt gar nicht, wie sehr mich das für dich freut“, sie legte einen Arm um mich, „Ich habe mich manchmal echt schuldig gefühlt, weil ich dich eingefangen habe, als du entkommen bist.“
Ich erinnerte mich kopfschüttelnd daran wie ich zu Bebe ins Auto gestiegen war und gedacht hatte, tatsächlich entkommen zu sein.
„Man war ich dumm“, lachte ich und kaute auf dem Strohalm meines Cocktails herum.
Bebe schüttelte den Kopf: „Nicht dumm, nur naiv.“
„Aber jetzt bin ich es nicht mehr oder? Naiv, meine ich. Es ist okay, dass ich mit Louis zusammen bin, richtig?“, fragte ich sie unsicher.
„Das kann ich dir nicht sagen, Curly. Das liegt allein bei dir. Aber wenn es sich richtig anfühlt, ist es das vermutlich auch.“
Ich lächelte. Es fühlte sich richtig an. „Er hat endlich das L-Wort gesagt.“
„Wirklich?! Wow, ich habe nicht gedacht, dass ich das jemals erleben werde. Louis Tomlinson ist wahrhaftig verliebt. Du bist der Erste, der das geschafft hat Harry...“, sie lachte ungläubig und konnte es wahrscheinlich genauso wenig fassen wie ich.
Meine Gedanken wurden von ihr abgelenkt, als mehrere Kellner mit einer Geburtstagstorte zu Liam kamen, die so groß war, dass sie jede Hochzeitstorte eifersüchtig gemacht hätte.
Liam sah ebenfalls glücklich aus und gab Zayn einen langen Kuss bevor er die Torte anschnitt.

Eine Weile später zog ich Louis aus seinem Gespräch mit ein paar mir fremden Leuten und zog ihn auf die Tanzfläche.
„Wirklich, Kitten?“, seufzte er.
„Biiiitttteee, nur ein Lied okay?“, ich sah ihn mit meinem besten Welpenblick an.
„Du schuldest mir was“, erwiderte er scherzend.
Er ergriff gerade meine Hand da endete das alte Lied und das neue erklang. Medicine. Mein Song. Er war zwar nicht veröffentlicht, aber Bebe hatte es organisiert, dass er heute gespielt werden würde.
„You dirty fucker“, lachte Louis und begann mit mir zu tanzen.

Here to take my medicine, take my medicine
Rest it on your fingertips
Up to your mouth, feeling it out
Feeling it out

I had a few, got drunk on you and now I'm wasted
And when I sleep I'm gonna dream of how you tasted
”, sang ich anzüglich während ich eng umschlungen mit Louis tanzte.
„Fuck, ich liebe dich so sehr“, feixte Louis und ließ seine Hände tiefer wandern.
Ich küsste ihn: „Ich dich auch.“
Ich sah mich auf der vollen Tanzfläche um. Was ich sah, ließ noch mehr Glückshormone durch meine Adern strömen, falls das überhaupt möglich war. Die Leute mochten meinen Song. Sie tanzten, lachten und küssten sich und hatten einfach nur Spaß zu haben, während meine dreckigen Worte durch die Lautsprecher hallten. Das war beinahe noch besser als Louis' Liebesgeständnis, aber nur beinahe.
Ich sah Liam und Zayn mitten in der Tanzfläche stehen und heftig rummachen während sie 'tanzten'. Niall und Cara hingegen tanzten richtig und sogar ziemlich elegant, wie ich feststellen musste und Bebe und ihr neuer Freund Bill versuchten es ihnen nachzumachen, waren allerdings nicht so Schrittsicher, wodurch sie sich jedoch nicht den Spaß verderben ließen. Weiter hinten auf der Tanzfläche erkannte ich Ruby und Taylor, die beinahe genauso heftig rummachten wie Zayn und Liam und ich musste darüber lachen, dass ich tatsächlich einen Song geschrieben hatte, zu dem Leute Sex haben könnten.
„Das ist mit Abstand der beste Tag meines Lebens“, gestand ich Louis, „Ich habe euer verrücktes Geburtstagsritual überlebt, ich habe dir gesagt, dass ich dich liebe und du hast es erwidert und jetzt tanzen und knutschen die Leute zu meinem Song!“
„Du hast dieses Glück verdient. Du hast all das Glück der Welt verdient“, lächelte er und küsste mich lange und intensiv.
„You get me dizzy, oh, you get me dizzy, oh“, sang ich lachend, als wir uns schwer atmend voneinander lösten.
Liam und Zayn waren auf einmal dicht bei uns und Zayn grinste mich an, während Liam genauso glücklich strahlte wie ich.
„Weißt du was, Styles, ich habe es mir anders überlegt, wenn du weiterhin solche Lieder produzierst, werde ich doch verhindern, dass du dich umbringst“, zwinkerte Zayn.
Ich verdrehte nur grinsend die Augen, bemerkte jedoch dass Louis' Gesichtsausdruck sich verfinsterte. Er und Zayn wechselten einen berechnenden Blick, bevor Zayn den Blickkontakt abbrach und schulterzuckend grinste.
„Bist du eifersüchtig?“, neckte ich Louis.
„Nein. Ich finde das einfach nur nicht witzig“, murmelte er.
„Entspann dich, es tut mir tatsächlich gut, das Thema nicht so ernst zu nehmen“, sagte ich, da packte Niall Louis plötzlich am Arm.
„Kommt mal kurz mit“, wisperte er eindringlich und hatte bereits Ruby, Taylor und Bebe im Schlepptau.
„Was ist los?“, wollte Louis wissen, aber Niall antwortete nicht, sondern führte uns aus der Menschenmenge hinaus in einen leeren Raum.
„Was ist denn?“, fragte Liam genauso verwirrt.
„Gerade hat eine Videobotschaft das Hauptquartier erreicht“, erklärte Cara und klappte Nialls Laptop auf, den er natürlich irgendwie hier her mitgehen lassen hatte.
Niall drückte den Playbutton.
Olivia Calders Gesicht erschien auf dem Bildschirm und ich sah schnell zu Louis herüber, dessen Kiefer sich gerade anspannte.
„Hey Tommo.
Sorry, ich möchte wirklich nicht eure Feier stören, aber nun, ihr habt unsere Drogengang ans Messer geliefert, was irgendwie alle Nettigkeiten überflüssig macht. Ich glaube es wird Zeit, dass wir uns endlich mal unterhalten. Seit dem Tod meiner Schwester hat sich einiges geändert und ich finde wir sollten neu verhandeln... Nächste Woche Freitag, 21 Uhr, Devils Cliff. Wenn ihr nicht erscheint, kommt das einer Kriegserklärung gleich. Toodles!“
„Verhandeln?“, fragte Zayn ungläubig.
„Das ist eine Falle!“, rief Bebe.
„Eindeutig eine Falle... aber da wir das wissen, können wir Vorkehrungen treffen...“, überlegte Louis.
„Du willst da ernsthaft hingehen?“, Liam sah Louis an als hätte er den Verstand verloren.
„Wir könnten endlich diese Olivia umlegen und den verfluchten Calderclan zur Hölle schicken“, stimmte Niall Louis zu.
„Wir sollten nicht gehen“, meinte Ruby, „Lass sie doch den Krieg erklären, was sollen sie schon groß anrichten?“
„Unterschätze niemals deine Gegner...“, murmelte Colson.
„Wir werden gehen, vorbereitet und bis an die Zähne bewaffnet“, beschloss Louis und ich schluckte hart. Ich hatte ein ungutes Gefühl bei der Sache.
„Wo ist die Devils Cliff?“, fragte ich leise.
Louis' blaue Augen trafen meine Grünen: „Dort wo wir uns das erste Mal getroffen haben...“













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