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Schatten der Vergangenheit

GeschichteAngst, Freundschaft / P18 / Gen
Kriminalhauptkommissar Adam Schürk Kriminalhauptkommissar Leo Hölzer
23.04.2021
14.11.2021
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23.04.2021 854
 
Es sind nun zwei Monate her seit dem Vorfall im Wald, Leo erinnert sich noch sehr gut daran, wie Adam ihn versucht hatte aufzuhalten auf Lausch zuschießen, damit dieser Adams Vater töten konnte. Leo ist bestimmt kein Fan von Roland Schürk, aber er konnte es trotzdem nicht mit seinem Gewissen vereinbaren, einfach zu zuschauen, wie Lausch wieder jemand umbringt. Er hatte immer noch Albträume von vor 15 Jahren und seit den Ereignissen im Wald sind nun neue dazu gekommen. Und als er sah, wie Adams Vater mit Pia und Esther redete und zu ihm und Adam schaute, verstärkte sich seine Angst nur noch. Doch wie sich herausstellte, ging es gar nicht um ihn und Adam, sie meinten, er hätte irgendetwas Wirres von sich gegeben, danach wurde er ins Krankenhaus gebracht, wo er schließlich behandelt wurde und keine drei Tage später durfte er wieder nach Hause.

Leo dachte darüber noch eine Zeit lang nach, bis ihn schließlich eine Stimme aus den Gedanken riss:" Hey, Leo! Hörst du mir eigentlich zu? !" Leo erschrak kurz auf und schaute direkt in Adams Gesicht, der ihn abwartend mustert und dann meinte:"Tagträume? Oder wo warst du mit deinen Gedanken in den letzten 10 Minuten?" "Ja so ähnlich. Ich dachte an damals und an die Ereignisse im Wald.", sagte Leo ernst. "Du hast nichts gemacht schon vergessen? Du warst nicht da. Es ist 15 Jahre her.", meinte Adam nur und seufzte, während er sich seine Jacke am Stuhl schnappte. "Ja ... 15 Jahre. Und er lebt, er hätte etwas gegen mich in der Hand! Wenn er will, könnte er mich auch damit erpressen!", sagte Leo laut und stand dann schließlich auch auf und schaute seinen Freund wütend an. "Beruhig dich.  Wir finden eine Lösung. Versprochen. Aber jetzt sollten wir zu unserem nächsten Fall gehen.", sagte Adam und setzte sich in Bewegung und lief aus dem Büro, gefolgt von Leo. Eine Weile später waren sie dann auch schon am Tatort, dieser lag an der Saar. Als die zwei Freunde näher kamen, war auch schon die Gerichtsmedizinerin vorort, die gerade ihre Arbeit beendet hatte und auf die zwei Kommissare zu kam und sagte: "Ich hab ja schon viele Leichen gesehen, die auf eine schreckliche Art getötet wurden, aber das übertrifft es bei Weitem." Als die zwei Kommissare an die Leiche traten, wussten sie sofort das, dass kein normales Verbrechen war.

"Er muss kurz vor seinem Tod gefoltert wurden sein. Man hatte ihm mit einem Messer oder etwas anderes geschnitten und wieder umständlich zugenäht sowie mit einem heißen Gegenstand verbrannt und verstümmelt. Alles Weitere kann ich euch erst nach der Obduktion sagen.", sagte die Gerichtsmedizinerin und ging dann. Nachdem Adam und Leo sowie ihre Kolleginnen alle Personale von schaulustigen und von der Person, die die Leiche gefunden hat, aufgenommen haben, gingen sie wieder zurück zum Kommissariat und teilten dort die Aufgaben auf. Pia und Esther mussten die Personalien überprüfen, Adam und Leo gingen zu den Angehörigen des Opfers. "So, einen Fall hatte ich ihn Berlin. Ein Mann wurde auf dieselbe weise getötet wie unser Opfer jetzt. Es gibt ein Muster. Es ist wieder ein Mann, schwarzhaarig   und Anfang 30. Und in Neunkirchen ist genau dasselbe passiert. Leo, das muss ein und derselbe Täter sein.", stellte Adam seine These auf, während sie zu den Angehörigen des Opfers fahren. "Das, sind nur Vermutungen. Wir brauchen Handfeste, beweise Adam." Sagte dann Leo. "Glaub mir Leo. Da gibt es einen Zusammenhang.", meinte Adam noch.

Nachdem die Kommissaren die traurige Nachricht den Angehörigen übermittelt haben, fuhren sie zurück und fingen mit Recherchen an. Es verging eine Stunde, wo keiner was sagte und nur in den Computer oder in die Akten schauten. "Ha! Leo, ich glaub, ich hab unseren Täter." rief Adam und stand mit einem satz von seinem Stuhl auf und ging zu Leo rüber und zeigte ihm eine Akte. "Heinrich Schillinger? Wie kommst du jetzt auf den?" fragte Leo und hob die Augenbraue. "Er, saß schon öfters hinter Gitter und wurde wegen Totschlags zu 5 Jahren Gefängnis verurteilt und außerdem ..." wollte Adam weiter sprechen, wurde aber von Leo gestoppt: "Moment! Erstens, du brauchst mir nicht sagen, wer das ist, ich hab ihn damals ins Gefängnis gebracht. Zweites ist er schon längst wieder auf freiem Fuß und lebt   nicht mehr in Deutschland. Und drittens, nur weil ein Mensch öfters hinter Gitter war, macht es ihn nicht gleich zu einem Psycho, der die Menschen foltert und qualvoll sterben lässt." "Ja, du hast recht. Aber ..." sagte Adam, wurde aber wieder von Leo unterbrochen: "Nein, kein aber. Wir haben noch ein Berg voller Akten und ich möchte nicht wieder bis in die Nacht hinein arbeiten." "Ist ja gut. Aber wie wäre es, wenn wir nach Dienstschluss noch ein Bier zusammen trinken? Ich bin seit 4 Monaten da, wir sollten viel öfters wieder etwas machen.", meinte dann schließlich Adam. "Einverstanden. Aber jetzt arbeiten wir erst einmal weiter.", sagte dann schließlich Leo.
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