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Manchmal muss man die Wahrheit selbst herausfinden!

GeschichteAbenteuer, Familie / P12 / Gen
Legolas OC (Own Character) Thranduil
22.04.2021
17.08.2021
33
18.310
3
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22.04.2021 413
 
Nach drei Runden hörten Lariel und Akinelas auf verstecken zu spielen, weil Akinelas weg musste. Lariel hatte ihn natürlich immer sofort gefunden. Sie kannte eben ihr zuhause am besten.

Lariel hopste ins Schloss, um ihren Ada zu besuchen. Thranduil nannte es immer „bei wichtiger Arbeit stören“, während Lariel fand, dass Wein trinken und Briefe lesen doch gar nicht sooooo wichtig war.Als Lariel an den Wachen im Schloss vorbei lief grüßte sie freundlich. Lariel mochte die Wachen und kannte viele von ihnen persönlich.
Thranduil war immer kalt und herzlos zu ihnen und Lariels Bruder Legolas war zwar nett, aber im Grunde genommen waren die Wachen ihm egal. Lariel hatte eine besonders gute Beziehung zu ihrer Kammerdienerin Ariél.
Lariel hatte nur sie und Akinelas, den Sohn des königlichen Heilers, als Freunde, weil Thranduil es nicht zuließ, dass sie alleine ohne ihn oder ihren erwachsenen Bruder oder eine andere Begleitung das Schloss veließ.

König Thranduil saß schon seit dem Morgengrauen in seinem Arbeitszimmer und las Briefe, Gesetze und andere Dokumente durch.
Seit Legolas sich mit dem Zwerg Gimli angefreundet hatte, wollten diese die ganze Zeit ein Freundes-Handelsabkommen mit dem Düsterwald abschließen, was Thranduil allerdings für schwachsinnig hielt. Sein Sohn Legolas war anderer Ansicht weshalb beide immer mal wieder in sinnlose Diskussionen verfielen.

„Ada!“ Lariel stürmte zu ihrem Vater, der gerade im Zimmer umherging und versuchte eine Absage an die Zwerge zu formulieren. Thranduil zuckte zusammen und sah seine freche und niedliche Tochter gespielt streng an. Auf sie konnte er schwer böse sein.
„Lariel, Kind, klopf an bevor du wie vom Ork gejagt hier herrein kommst!“ Sagte Thranduil trotzdem etwas härter als beabsichtigt. Lariel störte das nicht im geringsten.
Sie ging zu ihrem Vater und umarmte ihn fest auf Bauchhöhe. „Entschuldigung, Ada!“ Thranduil strich ihre hellblonden, langen, verschwitzten Haare hinter ihre spitzen Elbenöhrchen.

Er las ein anderes Dokument weiter und fragte: „Was führt dich hierher?“ „Ich wollte dich besuchen und etwas SEHR wichtiges besprechen!“ sagte Lariel mit entschlossener Stimme und stemmte ihre Hände in die Hüfte. „Und was ist so wichtig, dass du mich bei meiner wichtigen Arbeit stören musst?“ meinte Thranduil ungehalten. „Ach Ada, dass ist doch keine Arbeit. Ich will mit dir darüber reden, dass ich erstens einen Bogen haben will und zweitens alleine aus dem Schloss, Garten und Königreich reiten und gehen darf!“ Meinte Lariel mit entschlossenem Gesichtsausdruck.
Ihr Vater sah sie einfach von oben herab an und sagte „Nein“, und las sein Dokument weiter. Das würde eine längere Diskussion geben.
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