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Frühlings Wind

GeschichteFreundschaft, Liebesgeschichte / P18 / Gen
Gou Matsuoka Haruka Nanase Makoto Tachibana Nagisa Hazuki OC (Own Character) Rin Matsuoka
21.04.2021
06.09.2021
18
30.260
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21.04.2021 1.840
 
Es wehte ein frischer Wind, als Mei Watanabe, Schülerin im 2. Jahr der Oberstufe, am Rand der Straße stehen blieb und den Blick schweifen ließ. Sie schloss die Augen und versuchte die verschiedenen Gerüche zu erschnuppern. Lächelnd öffnete sie die Augen und sah sich die seichten Bewegungen des Wassers im Fluss an. Sie blinzelte, als sie eine kleine Gruppe Schüler am Rande des Wassers stehen sah. Ein breites Lächeln huschte über ihre Lippen. Es waren ihre Klassenkameraden. Makoto versuchte gerade seinen Freund Haruka vom Wasser wegzuziehen, während Nagisa fröhlich umher sprang. Mei kicherte unwillkürlich.
Ohne darüber nachzudenken schritt sie auf die drei zu.
,,Hallo, Jungs!“, begrüßte sie die Gruppe. „Oh Hallo Mei -san“, begrüßte sie Makoto freundlich mit seinem Engelslächeln, aber dennoch ein Auge auf Haruka gerichtet weil dieser schon wieder im Begriff war sich auszuziehen und ins Wasser zu gehen. Haruka schaute nur kurz zu ihr um dann wieder richtung Wasser zu gehen. Seine Miene war wie immer ausdruckslos. „Nein Haru nicht ins Wasser, das geht doch nicht!", tadelte er seinen Freund während er ihn fest hielt. „Oh hallo Mei-lein was machst du hier?“, fragte Nagisa total aufgeregt und voller Energie. "Aber Nagisa so kannst du nicht unsere Klassenkameradin begrüßen, sie ist nicht unsere Freundin, begrüße sie bitte ordentlich“, tadelte Makoto nun auch Nagisa. „Muss ich denn hier auf alle aufpassen!“, jammerte Makoto. Mei errötete leicht, bei der persönlichen Anrede. Doch irgendwie freute es sie auch. Gerne wäre sie mit der Gruppe befreundet, sie schienen immer gute Laune zu haben.
,,Ich habe nur etwas die Natur bewundert“, lächelte sie und musterte das Gehabe der größeren Männer. Haruka war dafür bekannt, immer ins Wasser zu wollen.
,,Ist es nicht noch etwas zu kühl? Nanase-san?“, fragte sie. Haruka schaute sie nur wieder ausdruckslos an. „Naja weißt du unser Haruka liebt es zu schwimmen, nur leider haben wir kein Schwimmbecken in das wir gehen können. Das in der Schule ist kaputt und es gibt keinen Club der es repariert. Und wir sind nur zu dritt, also eine Person zu wenig für die Gründung eines Clubs. Und ein öffentliches haben wir hier auch nicht“, erklärte Makoto. Doch einmal nicht aufgepasst und schon hatte sich Haruka ausgezogen und ist ins Wasser gesprungen. „Haru nein komm da raus es ist zu kalt ,du wirst dich noch erkälten“, sagte Makoto und lief immer wieder am Ufer hin und her um eine Stelle zu finden an der er Haruka aus dem Wasser ziehen kann. Nun meinte er eine passende Stelle gefunden zu haben und versuchte nach seiner Hand zu greifen, er hatte sie gepackt aber anstatt Haruka aus dem Wasser zu ziehen, zog Haruka Makoto ins Wasser. Der fiel mit einem Aufschrei ins Wasser und sah aus wie ein begossener Pudel. Nagisa schaute sie an und brach dann in lautem Gelächter aus. „Na warte!“, sagte Makoto ging zu Nagisa und schnappte ihn am Ärmel und zog ihn ins Wasser. Nun war auch er pitschnass. Mei sah Makoto besorgt an als er sprach. Man merkte, wie sehr sie alle sich einen Ort zum Schwimmen wünschten. Dann blinzelte sie und lachte leicht.
,,Ihr erkältet euch alle noch.“, brachte sie lachend hervor. Doch Haruka sah so glücklich aus, während er schwamm.
Das berührte ihr Herz. Er strahlte solch eine Verbundenheit aus.
,,Kann ich Euch denn irgendwie helfen?“. „Hm hast du zufällig trockene Handtücher dabei“, lachte Makoto. „Los ihr zwei raus aus dem Wasser wir erkälten uns noch.“ Und so folgte Nagisa Makoto aus dem Wasser, nur Haru wollte nicht. „Na los komm schon Haru!", sagte Makoto nun etwas lauter und so erbarmte er sich doch und kam zu ihnen. Auf einmal fing Makoto an sein Oberteil auszuziehen: „Nagisa mach das besser auch sonst wirst du noch krank, wir müssen sie in die Sonne legen damit sie schnell trocknen.“ Gesagt getan, Nagisa machte das Gleiche. Nur Haruka zog seine trockenen Klamotten wieder an. Die Oberschülerin sah sofort peinlich berührt weg. Oh Gott, war das peinlich. Die Jungs sahen so gut aus. Besonders...
Ihr Blick huschte nun doch kurz zu Makoto, doch dann lief sie knallrot an. Und drehte sich wieder weg.
,,Ähm...ich habe tatsächlich nur ein einziges Handtuch dabei.“, murmelte sie.
Ihr Sportunterricht war ausgefallen und so war es noch frisch. Immer noch am wegsehen wühlte sie in ihrer Tasche danach und hielt es blind hin.

Ein schriller Pfiff ließ sie aufhorchen. Verwirrt suchte sie nach der Quelle und blinzelte, als sie diese entdeckte. Eine drahtige Mitschülerin kam auf sie zu. Sie war eine Stufe unter ihnen und kannte die Jungs von früher. Sie war mit Rins Schwester Gou befreundet. Ihr Name war Arisa Hibari.
Als sie auf ihrer Höhe war blieb sie stehen und grinste:
,,Sexy ihr beiden.“, bezog sie sich auf Makoto und Nagisa.
Mei errötete noch mehr. "Ah Hallo Ari-lein, was machst du hier?", fragte Nagisa. „D..d..dan.. danke“, sagte Makoto. Er war es nicht gewöhnt Komplimente zu bekommen. Arisa grinste breit:
,,Ich habe euch im Wasser planschen sehen. Das wollte ich mir nicht entgehen lassen.“
Sie zwinkerte Makoto zu.
,,Zier dich nicht so, Makoto-kun. Schwimmen macht eben beachtliche Muskeln. Fühlen sich sicher gut an.“, schnurrte sie fast.
Mei blinzelte und nahm die Farbe einer Tomate an.
Wie konnte Arisa nur so schamlos sein?!
Die Schülerin kicherte. Jetzt nahm auch Makotos Gesicht rote Farbe an. „Ll.ll..lass das Arisa, du weißt doch wie Haru ist, wenn er Wasser sieht muss er immer rein springen. Und ich bin immer derjenige, der ihn aufhalten muss. Und dann kam es dazu dass er mich mit rein gezogen hat bevor ich ihn aus dem Wasser holen konnte.“, sagte Makoto
„Ähm Leute schaut euch mal Mei-leins Gesicht an, das sieht gar nicht gut aus.“, sagte Nagisa. Nun lag all die Aufmerksamkeit auf Mei. Diese hätte sich nun am liebsten in Luft aufgelöst.
Arisa trat näher an sie heran und musterte sie. Dann legte sie eine Hand auf ihre Stirn: ,,Du glühst ja!“.
Mei schüttelte den Kopf. ,,M-mir geht's gut!" ,murmelte sie.
Ja natürlich war ihr warm. Sie war von halb nackten Männern umgeben, die verdammt gut aussahen.
Arisa, welche Makotos Beschwerde ignoriert hatte, drehte sich zu ihm:
,,Gib mir mal das Handtuch.“.
Sie nahm es und ging zum Fluss. Dort tauchte sie es in das kühle Nass und legte es anschließend auf Mei's Stirn.
,,Es geht mir wirklich gut“, versuchte sie zu erklären. „Aber das sehe ich genau so wie Arisa du sollte vielleicht zu einem Arzt gehen“, sagte Haruka, was alle anwesenden in staunen versetzte, denn sonst zeigte Haruka kaum Emotionen oder machte den Eindruck dass er sich um andere sorgt. „Das sehe ich aber auch so. Soll ich dich zu einem begleiten?“, fragte Makoto. „Aber da will ich auch mit“, quengelte Nagisa. „Aber Nagisa du weißt doch garnicht ob sie zu einem will und außerdem sind zu viele Leute bei einem Arzt nicht erlaubt.“, sagte Makoto. Arisa sah verwundert zu Haruka.
„Vielleicht sollte er zu einem Arzt“, meinte sie nachdenklich.
Mei war das durchaus unangenehm.
,,Es ist wirklich nichts. Mir ist nur etwas warm“, sagte sie und Arisa legte den Kopf schief. Sie musterte sie nachdenklich, dann schien sie etwas zu begreifen.
,,Achssoooo.“, sagte sie und wackelte mit den Augenbrauen. Mei sah verlegen weg. „Was ach so?“, fragte Nagisa. „Das würde ich aber auch gerne wissen! Also ist sie nicht krank. Aber was ist es dann?“, fragte Makoto. Und Haruka hatte wie immer seine ausdruckslose Miene. Er würde den ganzen Gesprächen lieber entgehen und wieder ins Wasser springen. Arisa grinste und gab Nagisa einen Schnipser auf die Nase.
,,Du kannst alles essen, aber nicht alles wissen.", witzelte sie.
,,Sie ist kerngesund, Mako-chan“, zog sie ihn auf.
Mei sah immer noch leicht gerötet zu der Gruppe. „Och mano ich will es aber wissen.“, quengelte Nagisa. „Nein, wie Arisa schon sagte, du musst nicht alles wissen. Und außerdem haben Mädchen nun mal ihre Geheimnisse. Stimmt doch!“
Makoto sah zu Mei und zwinkerte ihr zu. „So da unsere Sachen immer noch nicht trocken sind werde ich mich ins Gras legen“, sagte Makoto. Und so legte er sich ins Gras die Arme hinter dem Kopf verschränkt und machte die Auge zu. Er genoss die warme Frühlingssonne. Haruka machte es ihm gleich, so wie auch Nagisa. Sie errötete abermals als der gutaussehende junge Mann ihr zu zwinkerte. Sie konnte schwören, dass ihr Herz einen Schlag aussetzte.
Arisa zog Mei kurz beiseite. Sie tuschelten kurz und dann setzte sich Arisa schwungvoll zwischen Makoto und Nagisa.
Mei kam etwas unsicher zu ihnen und nahm neben Haruka Platz.
Arisa beugte sich vor und zwinkerte ihr zu.
Dann stützte sie sich auf die Arme und sah in den Himmel.
,,Habt ihr Jungs eigentlich immer noch nur das Schwimmen im Kopf, oder endlich auch mal Mädchen?!“, fragte sie frech und Mei klappte der Mund auf. Makoto schreckte hoch: „W..wa..wassss soll denn jetzt diese Frage wieder? Oh man, Arisa.". Nachdem er hoch geschreckt war, legte er sich wieder hin.
„Naja schwimmen ist uns schon sehr wichtig. Vor allem für unseren lieben Haru.“. Makoto schaute kurz zu seinem besten Freund. „Aber ab und zu denke ich schon an Mädchen. Wie sieht es bei dir aus Nagisa?“. Und so gab Makoto die Frage weiter. „Naja, klar interessiere ich mich auch für Mädchen, aber sie sehen mich glaube eher als kleinen lieben Bruder als einen Mann.“, und spielte dabei mit seine Muskeln. „Und was ist mit dir Haru-lein?“. Nun waren alle gespannt auf seine Antwort. „Ich mag das Wasser und schwimme nur Freistil.“.
Alle lachten. „Typisch für Haru.“, lachte Makoto.
Mei wagte es einen vorsichtigen Blick auf Makoto zu werfen. Er interessierte sich also für Mädchen?! Sie glaubte, er hätte nur Augen für Haruka, weil er sich immer so rührend um ihn kümmerte.
Sie kicherte tatsächlich als Haruka antwortete.
Ja, das war Typisch.
,,Ich finde, du solltest bleiben wie du bist Nagisa. Irgendwann kommt schon jemand, der genau das an dir liebt“, sagte Arisa. „Danke Ari-lein“, antwortete Nagisa. „So Leute, ich denke die Klamotten sind trocken.“. Und so schnappte sich Makoto sein Oberteil und warf Nagisa seines zu und beide zogen sich wieder an. „Und was machen wir jetzt mit dem angefangen Tag?“, fragte Makoto. Arisa sprang auf:
„Heute Abend ist doch das Sakura-fest?! Wir könnten doch alle zusammen dorthin gehen?“. „Oh ja, das wäre super!“, sagte Nagisa und sprang fröhlich hin und her. „Ja das wäre eine super Idee den Stress des Alltags zu vergessen. Was ist mit dir Haru, kommst du auch mit?“. Haru schaute wie immer, aber nickte. Also war es beschlossene Sache, sie gingen alle auf das Fest. „Wann und wo wollen wir uns treffen?“, fragte Makoto. „Punkt 17 Uhr am Eingang des Schreins, keine Minute später“, mahnte sie besonders Haru.
So kam es dass die Mädels pünktlich am vereinbarten Treffpunkt warteten.
Mei war traditionell gekleidet. Der rötliche Kimono schmeichelte ihren Schokobraunen Haaren.
Arisa hatte einen leichten Yukata an und ihre Haare locker hochgesteckt.
Als sie die Jungs sah, winkte sie: „hier her!“.
 
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