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The Tank, The Swan And The Balloon

von Theurgy
GeschichteFreundschaft, Liebesgeschichte / P18 / MaleSlash
Aragorn Boromir Haldir Legolas
20.04.2021
29.06.2021
13
31.581
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21.06.2021 2.411
 
Kapitel 9


Während ihres Spaziergangs beschwerte sich Legolas lautstark über seinen Vater und Aragorn schaffte es nur mit Mühe, den Zorn in seinem Freund zu vertreiben, doch als sie durchgefroren und mit schneebedeckten Jacken und Mützen wieder ins Hotel zurückkehrten, hatte der Elb bereits beschlossen, sich das gemeinsame Wochenende nicht verderben zu lassen und so verbrachten Aragorn und er trotz der Startschwierigkeit ein paar schöne, ruhige Tage, die eine ganze Reihe weiterer einläuteten, in denen Legolas zwar weder mit seinem Vater sprach, aber auch keine wütenden Gedanken über diesen mit sich herumtrug.

Das änderte sich allerdings im darauffolgenden Monat, als einige Zeit nach dessen Beginn ein kleiner Stapel Briefe auf Legolas wartete, als dieser von der Uni kam.
Neugierig öffnete er den ersten, musste sich aber nach der Hälfte des Inhaltes setzen. Sein Vermieter teilte ihm freundlich, aber bestimmt mit, dass die Miete samt Nebenkosten nicht bezahlt worden war, und er solle das doch innerhalb der nächsten 14 Tage nachholen. Der nächste Brief von seinem Stromanbieter offenbarte das Gleiche, wenn auch mit anderen Worten und um das Ganze komplett zu machen, bat ihn auch seine Autoversicherung um Geld.
Seufzend und fluchend zugleich fuhr er seinen Laptop hoch und tätigte die geforderten Überweisungen und wo er schon einmal dabei war, sich damit zu beschäftigen, überschlug er, wie lange das Geld auf seinem Konto reichen würde – das Ergebnis war ernüchternd und brachte die Erkenntnis, dass er dringend einen weiteren Job brauchte.
Das hatte er nun also von seinen großspurigen Worten seinem Vater gegenüber. Auf seinem Konto befand sich lediglich das Geld, dass er im The Swan verdiente und von dem er seine Einkäufe bezahlte. Er musste aber auch erkennen, dass der Geldeingang jeden Monat geringer geworden war, weil er oft seine Schichten abgegeben hatte, um zeitgleich mit Aragorn frei zu haben.
All seine laufenden Kosten wie eben Wohnung, Strom und Auto zahlte Thranduil direkt und selbst seine Einkäufe fernab des Supermarktes hatte er stets mit einer Karte seines Vaters bezahlt, deren Verfügungsrahmen so großzügig war, dass er es nie geschafft hatte, diesen komplett auszunutzen.
Als er sich zumindest etwas beruhigt hatte, rief er einen befreundeten Kommilitonen an, von dem er wusste, dass dieser bei einem Wirtschaftsprüfer arbeitete und gut bezahlt wurde.
Eine Stunde später hatte er einen Termin für ein Vorstellungsgespräch als studentische Hilfskraft in einer Kanzlei unweit seiner Wohnung.

Am nächsten Abend saß er in Haldirs Wohnung.
„Mein Vater hat mir den Geldhahn zugedreht“, sagte er plötzlich, ohne dass es irgendeinen Zusammenhang zu ihrem vorherigen Gespräch gehabt hatte.
„Oha, das hätte ich nicht gedacht. Habt ihr euch gestritten?“
„Für unsere Verhältnisse sogar ziemlich heftig und währenddessen hab ich ihm gesagt, dass ich liebend gerne auf sein Geld verzichte.“
„Böser Fehler…“, murmelte Haldir in seinen dampfenden Tee.
„Man könnte auch sagen ziemlich dämlich!“
„Brauchst du was?“
„Nein, das nicht. Ich habe morgen einen Termin bei einem Wirtschaftsberater, mit dem Geld aus dem Club allein komm ich nicht hin.“
„Du kriegst den Job bestimmt und wenn ich richtig informiert bin, verdienen die dort ziemlich gut. Hoffentlich fällt davon auch etwas für dich ab.“
„Ja… hoffentlich…“
„Alternativ verträgst du dich wieder mit Thranduil.“
„Nein. Entweder er duldet Aragorn an meiner Seite oder er lässt es ganz.“
„Findest du das nicht ein wenig übertrieben? Ich meine, du kannst doch wieder Frieden mit ihm schließen und mit Aragorn glücklich sein. Die beiden können sich ja in Ruhe lassen.“
„Damit er mit seiner Art durchkommt? Nein danke!“
„Du versucht den größten Sturkopf der Welt zu ändern und machst dir damit dein eigenes Leben nur unnötig schwer.“
„Mir egal!“
„Jetzt klingst du ein wenig wie ein trotziges Kind…“
„Warum bist du überhaupt auf seiner Seite?“
Einem plötzlichen Impuls folgend strich Haldir eine goldblonde Strähne hinter Legolas‘ Ohr. Der jüngere Elb holte überrascht Luft, nur um danach den Atem anzuhalten. Sekunden verstrichen, in denen sie sich nur ansahen und schwiegen. Schließlich zog Haldir seine Hand langsam zurück.
„Ich bin auf gar keiner Seite, ich möchte nur nicht, dass du in Schwierigkeiten gerätst, egal welcher Art.“
„Ich kann schon gut auf mich selbst aufpassen.“
„Wie du meinst, überleg es dir nur. Hat Aragorn sich denn nicht an den Kosten eures Ausflugs beteiligt?“
„Quatsch! Erstens hat er viel weniger als ich und zweitens habe ich ihn eingeladen.“
„Das ist doch egal…“
„Dir vielleicht, mir nicht.“
„Reg dich doch nicht gleich auf. Ist ja gut, entschuldige bitte meine Frage.“
„Schon gut… ich muss mich entschuldigen, die letzte Zeit war einfach schwierig und meine Nerven sind ein bisschen empfindlich.“
„Verständlich…“
„Warum unternehmen wir nicht mal zu viert etwas? Früher waren wir oft unterwegs, in letzter Zeit überhaupt nicht mehr.“
„Klar, gerne. Ich werde mit Boromir darüber sprechen, wenn ich ihn sehe…“
„Sehr gut! Jetzt muss ich aber los, wollte noch zu Aragorn.“ Legolas erhob sich und umarmte Haldir kurz.
„Viel Glück für morgen, sag mir, was dabei rauskam. Brauchst du wirklich nichts?“
„Nein, aber lieb, dass du fragst“, es folgte eine zweite kurze Umarmung und schon war Legolas aus der Tür verschwunden.
Nachdenklich starrte Haldir in den leeren Raum, schüttelte den Kopf und griff erneut nach seinem Tee. Vorsichtig pustete er in die Tasse, hielt dann aber inne und sah auf.
„Eingeladen schön und gut, aber er hätte wenigstens fragen können…“, murmelte er zu sich selbst und trank einen Schluck.

Auf der Fahrt durch die Stadt beschäftigte sich Legolas mit ähnlichen Gedanken und dachte über Haldirs selbstloses Angebot nach. Wie selbstverständlich hatte dieser ihm Geld angeboten und Legolas wusste, er hätte es mühelos bekommen und wahrscheinlich hätte Haldir jegliche Art der Rückzahlung vehement abgelehnt.
Haldir war nie auf seine Eltern angewiesen gewesen, zumindest ab dem Zeitpunkt, an dem er seine Schule abgeschlossen und in die Armee eingetreten war. Von dem Tag an hatte er stets nur sein eigenes Geld ausgegeben und in all den Jahren hatte Legolas nie mitbekommen, dass es mal nicht gereicht hätte. In ihrer Beziehung hatten sie sich alle Kosten geteilt, egal ob sich um einen profanen Grillabend oder eine Reise gehalten hatte. Wortlos hatte Haldir Legolas immer die Hälfte entweder direkt gegeben oder überwiesen, egal, wie sehr der Jüngere das abgelehnt hatte. Eines Tages sagte der Soldat ihm, er wolle um alles in der Welt vermeiden, dass Legolas auf den Gedanken käme, er wäre nur wegen des Geldes mit ihm zusammen.
Etwas, was Thranduil Haldir stets hoch angerechnet hatte und wenn Legolas ehrlich war, er selbst ebenso.
Vielleicht war es dieser Tatsache geschuldet, dass er doch heimlich gehofft hatte, Aragorn würde ihm anbieten, weinen Teil der Kosten zu tragen. Doch nichts dergleichen war geschehen und diese Erkenntnis versetzte Legolas einen kleinen Stich.

Zu der Zeit, als Thranduil Sohn seinen Wagen vor dem kleinen, schon leicht heruntergekommenen Haus anhielt, in dem Aragorn wohnte, schnappte Haldir sich sein Telefon und setzte sich mit ebendiesen auf den Balkon. Kalte Herbstluft umhüllte ihn, jagte ihm einen Gänsehaut über den Rücken, während er eine bestimmte Nummer wählte.
„Grünwald AG. Mein Name ist Aria, was kann ich für sie tun?“
Kein Hinweis darauf, wo der Anrufende genau gelandet war. Haldir grinste.
„Ich möchte bitte Thranduil Grünwald sprechen. Sagen sie ihm bitte, Haldir ist am Apparat.“
Er wusste genau, dass Thranduil, wenn er im Büro war, mithörte, wer dort bei seinem Vorzimmerdrachen anrief. So konnte er unbemerkt sagen, ob er das Telefonat annehmen wollte oder nicht und Aria hatte die Möglichkeit, den Anrufer abzuwimmeln. Bei Unbekannten gerne mit der Begründung, er sei vollkommen falsch verbunden und sie dürfe die Nummer des Vorstands nicht herausgeben. Aber Haldir war kein Unbekannter und anscheinend störte er in diesem Moment auch nicht, so teilte ihm die kühle Stimme kurz darauf mit, er solle bitte in der Leitung bleiben.
„Haldir! Was für eine Überraschung! Von dir hört man auch nichts mehr…“
„Hallo Thranduil. Tut mir leid, ist alles ein bisschen schwierig geworden in letzter Zeit…“
„Wohl wahr…“, es folgte ein Austausch über das jeweilige Befinden und die letzten Neuigkeiten und schließlich, als aller Smalltalk abgearbeitet war, fragte Thranduil „Rufst du aus einem bestimmten Grund an? Kann ich dir irgendwie helfen?“
„Nett von dir. Aber es geht nicht um mich. Legolas war hier und hat mir erzählt, du hast ihm den Geldhahn zugedreht hast.“
„Nachdem er mir groß erzählt hat, er würde für sich allein sorgen können – ja.“
„Hm, das sagte er. Wie viel davon hat mit Aragorn zu tun?“
„Sagen wir mal so – es passte mir nicht, dass er ihren Urlaub finanzierte, ihn teuer einkleidete und ihn mit seinem neuen Auto fahren lässt. Also einiges, könnte man sagen. Himmel Haldir, er ist so niederer Herkunft, dass nicht einmal der Name seines Vaters eine Erwähnung wert ist. Wie kam Legolas auf die Idee, dass ich das dulden würde?“
„Er hoffte es einfach, das kannst du ihm doch nicht verdenken.“
Anscheinend wollte Thranduil das Thema Aragorn so schnell abschließen, wie es aufgekommen war. „Kommt er denn zurecht?“
„Sagt er zumindest. Morgen hat er ein Gespräch bei einer Wirtschaftsberatung, weil er mehr Geld verdienen muss.“
„Das freut mich. Er selbst redet ja nicht mehr mit mir. Ich wäre dir dankbar, wenn du mir sagen würdest, was bei dem Temin rausgekommen ist.“
„Natürlich. Was ist, wenn er den Job nicht bekommt?“
„Dann muss er sich etwas Anderes suchen… aber keine Sorge, ich würde ihm helfen, bevor er auf der Straße landet.“
„Weiß ich doch. Ich melde mich morgen bei dir.“
„Ok.“

„Ich habe morgen ein Vorstellungsgespräch bei einem Wirtschaftsprüfer.“
„Oh. Wieso?“ Aragorn sah seinen Freund aufmerksam an.
„Jetzt, wo mein alter Herr mir die Karten gesperrt hat, brauche ich mehr Geld. Mit dem Verdienst bei Elrond kann ich nicht einmal meine Miete zahlen.“
„Aha…“, eine Emotion war im Gesicht des Menschen nicht zu lesen, „aber dann werden wir weniger Zeit haben…“
„Ja, wird ziemlich viel. Ich muss dringend auch mehr fürs Studium machen, das letzte Semester war ziemlicher Murks, ich wird noch eins dranhängen müssen. Dann die Wochenenden im Club und unter der Woche Arbeit…“
„Naja, aber wenn du das Geld brauchst, geht es ja nicht anders. Wir werden bestimmt noch genug Zeit für uns finden. Dennoch ziemlich unfair von deinem Vater, dich so hängen zu lassen.“
„Er hat mich nicht hängen lassen, es ist im Grunde meine eigenen Schuld.“
„Mag ja sein, er hätte es trotzdem nicht so einfach machen dürfen.“
Legolas zuckte mit den Schultern. „Ist sein Geld, er kann damit machen, was er will. Egal, lass uns über irgendetwas Anderes reden.“
Aragorn krabbelte über die Matratze zu dem Elben herüber. „Reden? Mir fällt etwas viel Besseres ein…“ und Legolas seufzte ergeben.
Bevor er sich allerdings völlig in seinen Gefühlen verlor, rappelte Aragorn sich wieder auf.
„Moment, ich hab noch was für dich, das wollte ich dir schon länger geben, hab es aber einfach vergessen…“, er sprang auf, lief zu seiner Jacke und angelte einen schlichten, weißen Umschlag raus, den er Legolas hinhielt.
Neugierig öffnete der Elb ihn und sah Aragorn erstaunt an. „Was ist das?“
„Das ist mein Anteil an unserem Wochenende. Ich hätte dir gerne mehr gegeben, aber,“ der Mann kratzte sich verlegen am Kopf, „bei mir sieht es selbst nicht so rosig aus. Aber immerhin ist es das, was wir fürs Essen ausgegeben haben. Mir ist erst hinterher aufgefallen, wie unverschämt das eigentlich war, dir das nicht direkt anzubieten…“, weiter kam er nicht, denn ein übers ganze Gesicht lächelnder Elb fiel ihm um den Hals und all die trüben Gedanken, die vorher noch in seinem Kopf gewesen waren, hatten sich in Wohlgefallen aufgelöst.

Als ebenjener Elb am nächsten Mittag nach Hause kam, trug er eine seltsame Mischung aus Freude und Sorge mit sich herum. Mit einem Kaffee bewaffnet, setzte er sich an seinen Esstisch und öffnete die Tabellenkalkulation am Laptop.
Das Gespräch war ein voller Erfolg gewesen, er hatte den Job bekommen, allerdings war dieser nicht allzu gut bezahlt. Es würde zwar reichen, um seine Wohnung halten zu können, alles andere musste er nun berechnen…
Eine halbe Stunde später klappte er den Laptop zu und fuhr sich fluchend durch die Haare. Dreimal hatte er gerechnet und war immer zum selben Ergebnis gekommen – er würde sich in Zukunft zusammenreißen und auf einiges verzichten müssen.
Aus diesem Grund setzte er sich abends in sein Auto und fuhr zur Villa seines Vaters, wo er diesen im Wohnzimmer vor dem Fernseher vorfand.
„Legolas, ich freue mich, dich zu sehen! Setz dich!“ Thranduil klopfte auf das Polster neben ihm, doch sein Sohn schüttelte nur den Kopf.
„Ich bin nicht zum Plaudern hier“, er zog etwas aus seiner Hosentasche, „bitte…“
Überrascht sah Thranduil auf den Autoschlüssel. „Was soll ich damit?“
„Obwohl ich heute eine Stelle beim Wirtschaftsprüfer ergattern konnte, kann ich mir mein Auto nicht mehr leisten. Melde es bitte ab.“
„Wie willst du denn dann zur Uni kommen?“
„Wie andere auch – mit der Bahn.“
„Was hältst du davon, wenn wir uns anstatt dessen einmal vernünftig unterhalten?“
„Solange du Aragorn nicht akzeptierst und dich mit ihm abfindest – nein.“
„Du willst mich erpressen?“
„Ist mir egal, wie du es nennst. Also?“
„An meiner Ansicht hat sich nichts geändert.“
„Ada ehrlich, du bist dermaßen verbohrt, dass es mich nicht wundert, dass du seit Ewigkeiten alleine bist. Ich glaub, du bräuchtest…“
„Legolas, achte auf deine Worte!“
„…nur mal wieder etwas Anständiges im Bett… dann wärst du gelassener.“
Langsam, sehr bedächtig stand Thranduil auf und stellte sich vor seinen Sohn. „Entschuldige dich – sofort!“
Im Normalfall hätte Legolas genau das getan. Er wäre seinem Vater um den Hals gefallen, hätte dessen Wangen geküsst und ihn mit Tränen in den Augen um Verzeihung gebeten. Doch die Wut und der Stolz hatten Oberhand gewonnen und deshalb schüttelte er stur den Kopf.
„Dann geh jetzt bitte.“ Mühevoll rang Thranduil mit seiner schwindenden Beherrschung.
Klirrend flog der Autoschlüssel auf den Glastisch, wo er einen deutlichen Kratzer hinterließ.
„Du bist so ätzend!“
„Siehst du nicht, wohin er dich bringt? Ist es das, was du willst?“
„Du hast keine Ahnung, was ich will und dass es so gekommen ist, ist allein deine Schuld! Es ist so gekommen, weil du ein spießiger, alter, absolut untervögelter Elb bist, der glaub, sich mit Geld alles kaufen zu können…“
„Raus! Wage dich nicht wiederzukommen, solange du dich für deine Worte nicht entschuldigen willst.“
„Viel Spaß beim Warten!“
Wieder flog die Haustür krachend ins Schloss.
„Wenn das mit ihm so weitergeht, haut er mir das Ding noch aus den Angeln!“, murmelte Thranduil zu sich selbst und betrachtete nachdenklich den Schlüssel. Die Wut über die Worte seines Sohnes verrauchte, denn Thranduil hatte die Enttäuschung und die Traurigkeit hinter der Wut in dessen Augen gesehen.
Vorsichtig nahm er den Schlüssel an sich. „Ach Legolas…“
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