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Hira

von Kitana02
Kurzbeschreibung
GeschichteAllgemein / P16 / Gen
Kakashi Hatake OC (Own Character) Yamato (Tenzo)
20.04.2021
14.01.2022
32
206.754
14
Alle Kapitel
34 Reviews
Dieses Kapitel
1 Review
 
10.01.2022 7.903
 
Ihr Lieben,
langsam endet die Reise, dieses ist das letzte Kapitel.
Es folgt noch ein Epilog und dann habt ihr es geschafft.
Ich danke euch wie immer für  das fleißige Lesen, die Kommentare und die vielen Feedbacks, die mich auch auf anderen Wegen erreicht haben.
Viel Spaß (P.S. ein bisschen Drama muss sein)
liebste Grüße Kitana

31.

Zu meinem Leidwesen, hatte sich mein Bruder bereits am nächsten Tag wieder soweit erholt, dass er den Trainingskampf mit mir durchführen wollte. Und ja, ich hatte Angst davor. Irgendwie war ich der Erwartung erlegen, dass er mich ordentlich vermöbeln würde, sobald er mich zu fassen bekam und wirklich Lust darauf hatte ich nicht. Auf der anderen Seite war ich seine kleine Schwester, seine Hira, er hatte immer versucht Schmerzen und Leid von mir fernzuhalten, also warum sollte ausgerechnet er mir dann Schmerzen zufügen?  Ich klammerte mich an den Gedanken, kaute allerdings mehr als nervös an meinen Nägeln, während Tenzou nur mit einem Handtuch bekleidet aus dem Bad trat und mich musterte. „Geht es dir gut?“ verwundert zog er die Augenbrauen nach oben.
„Ich werde gegen ihn verlieren...Oder? Ich habe doch keine Chance...“ Die Ernsthaftigkeit sprach aus mir und doch brach mein Freund in schallendes Gelächter aus, er hielt sich den Bauch, während er sich vor lehnte. Auf sein Verhalten hin, zog ich die Knie an und grummelte vor mich hin: „Schon klar, das war noch nicht mal eine Frage wert...“ trotzig wand ich den Blick ab. Er hatte die Couch umrundet und stand nun vor mir: „Nein Hira, deshalb hab ich nicht gelacht... Du machst dir zu viel Stress.. er möchte nicht, dass du ihn besiegst, sondern er möchte herausfinden welche Fähigkeiten du besitzt.. Wie ich Senpai einschätze, ist er gerade soweit in der Lage sich im Baum zu halten, eigentlich sollte er sich noch schonen, aber er ist neugierig.“
„Wenn du meinst... Und wenn meine Fähigkeiten ihn enttäuschen? Das ist ja fast noch schlimmer, als am Ende vor ihm im Staub zu kriechen...“ ich schmollte weiter, was Tenzou ein genervten Laut entlockte: „Mensch Hira, warum sollte er enttäuscht sein..was in dir steckt haben wir doch alle bereits gesehen..Du hast ihm das Leben gerettet, vergiss das nicht... Ihm geht es nur darum zu sehen, wie er dir weiterhelfen kann.. Er wird dich nicht mit gut oder schlecht bewerten, du wirst nicht durchfallen und ihn als Bruder verlieren...befreie dich endlich von solchen Gedanken...“ Erbost schnaufend, rieb er sich die Stirn und ich wurde auf meinem Sitzplatz kleiner, wahrscheinlich hatte er Recht, nicht wahrscheinlich, ganz sicher hatte er das.
„Mal was anderes Hira...“ ich hörte seine Stimme aus dem Schlafzimmer und stellte verwundert fest, dass ich nicht mitbekommen hatte wie er weiter gegangen war. „Was hältst du eigentlich von Naruto..?“
Ich lächelte vor mich hin, ja was hielt ich eigentlich von dem quirligen Kerl. Die letzten Wochen hatte ich ihn viel an meiner Seite gehabt, er fragte mir Löcher in den Bauch über meinen Bruder, erzählte mir Dinge, die ich noch nicht wusste und vertraute mir an, dass Kakashi auf ihn geachtet hatte seit er ein Baby gewesen war. Mein Bruder hatte am Ende, wie ich feststellen musste, zwei Kinder großgezogen nicht nur eines und das während ich meine Auswüchse hatte, sein Sharingan versiegelt war und er unter meinem Verlust gelitten hatte. Der Blonde erinnerte mich an Onkel Minato und an das Feuer von Tante Kushina, weshalb ich gar nicht anders konnte, als ihn als äußerst familiär zu empfinden. Ich mochte ihn, er war mein kleiner Bruder. Wie Kakashi würde ich mich dazu verschreiben, auch ihn als Teil meiner Familie zu schützen. Im Grunde hatte ich zwei Brüder und dank meinem großen Bruder wusste ich, wie ich mich als ältere Schwester zu verhalten hatte. „Er ist mein kleiner Bruder, wie soll ich ihn da schon finden? Er ist nervig, anstrengend und absolut liebenswert...“ erneut lachte es aus dem Schlafzimmer, bevor der Herr sich bequemte angezogen heraus zutreten: „Die selben Worte hatte Kakashi auch verwendet...Leider wurde es ihm verweigert Naruto bei euch aufzunehmen, obwohl er damals versprochen hatte alles dafür zu tun, dass Naruto ein gutes zu Hase bekommt und ich glaube, dass dein Bruder für ihn gut gewesen wäre.  Naruto war viel alleine, die Menschen grenzten ihn aus und auch heute sucht er noch nach einem Platz, an den er gehört.“ Traurig senkte ich mein Blick wieder auf meine Knie: „Dann werden Kakashi und ich ihm einen Platz geben... er gehört doch zu uns, so wie ich damals zu Onkel Minato und Tante Kushina.“ Tenzou nickte: „Das ist ein schöner Gedanke... vielleicht erzählst du Naruto ein bisschen was über seine Eltern, wie liebevoll sie waren, zeig ihm was du von ihnen gelernt hast..“ Das würde ich tun, ich liebte Kakashi, Hikari und das Baby, ich liebte Tenzou und ich war fähig liebe für Naruto zu empfinden, mein Kleiner Bruder würde, wie mein großer Bruder, in Zukunft erfahren, was es hieß geliebt zu werden.
„So genug gegrübelt, wir müssen...Wir sollen Kakashi-Senpai bei sich abholen...“ Meine Augen wanderten zur Uhr, Tenzou hatte recht es wurde langsam Zeit, genug mit den Überlegungen was wäre in Zukunft, der Trainingskampf stand an.

Vor Kakashis und Hikaris Wohnungstür hielten wir inne, die wütende Stimme von Hikari drang an unser Ohr. „ Das ist immer das selbe mit dir, verdammt... Musst du es immer so übertreiben? Wäre nicht vielleicht auch morgen noch die Möglichkeit gewesen?“
„Hikari, beruhige dich doch...“ sanft sprach mein Bruder auf seine Frau ein, ich konnte das warme Lächeln unter seiner Maske förmlich sehen, das setzte er immer auf, wenn sie sich sorgte und deshalb etwas aus der Haut fuhr. „Ich verspreche dir mich nicht zu übernehmen...“
„Ich soll mich beruhigen? Du kannst ja noch nicht mal wirklich aufrecht laufen... und dann willst du über die Äste springen und einen Kampf bestreiten? Du spinnst wirklich...“
Er lachte rau, kehlig: „Ich gebe zu, schmerzen habe ich wirklich noch und genau deswegen werde ich mich nicht überlasten...“ Sie schmollte, genau wie ich heute Morgen und murrte: „Wenn du nicht aus eigener Kraft nach Hause kommst, schläfst du heute vor der Tür... ich lass dich dann nicht rein...“ Erneut lachte es, dann war es kurz still.
„Pass gut auf unser Kind auf, bis ich wieder da bin...“liebevoll sprach er die Worte und wir beschlossen einfach zu warten bis er zur Tür kam. Wenige Augenblicke später trat er heraus und sofort wusste ich, warum Hikari sich so geärgert hatte. Mein Bruder wollte fit sein? Das stellte ich wirklich in Frage. Ich biss mir auf die Zunge, versuchte mit aller Gewalt zu verhindern, dass ich sein äußeres Kommentierte und blickte zu Tenzou. Er schüttelte leicht den Kopf, das Zeichen, dass ich es einfach lassen sollte und ich bemühte mich wirklich. Zwischenzeitlich hielt ich sogar die Luft an, nur um nicht aus Versehen doch noch was zu sagen. Himmel, mein Bruder sah einfach schlecht aus. Meine Gedanken drifteten ab, ich fragte mich wann ich ihn das letzte Mal wirklich fit gesehen hatte? Also ich meine ausgeschlafen, unverletzt und gesund. Die drei Attribute, die auf meinen Bruder quasi nie zutrafen vor allem nicht in Kombination.
Während ich grübelte unterhielten sich Tenzou und Kakashi vor mir, ich trottet ihnen einfach nach, bemerkte erst als sie dann stehen blieben, dass wir unser Ziel erreicht hatten.
Naruto und Sakura begrüßten uns, die blauen Augen meines kleinen Bruders strahlten mir aufgeregt entgegen und auch Sakura wirkte interessiert an dem, was nun heute hier passieren würde.
„Ich bin so gespannt Neechan...Du machst Kakashi-Sensei fertig, oder?“ Naruto sah zu mir auf und verkniff mir das Lachen. „Naruto es geht nicht darum Kakashi zu besiegen, er möchte testen welche Fähigkeiten ich habe und ehrlich, mich interessiert das auch. Im Grunde weiß ich kaum was über mich selber...“ Meine Hände erhoben sich, ich besah sie mir und stellte mir vor, wie mein Bruder, einfach Energiekugeln auf ihnen zu erzeugen. Geformte, geballte Kraft, absolute Kontrolle über das eigene Chakra. Kakashi war ein Meister darin und ich, stümperhaft.
Mühsam löste ich mich von meinen Händen, konnte mir vorstellen, dass mich alle gerade etwas komisch ansahen.
„Nun gut, bist du bereit Hira?“ Kakashi hatte sich leicht zu mir vor gebeugt, seine Hände noch immer, wie während des gesamten Weges, in seinen Taschen vergraben und lächelte.
„Bereit ist wohl zu viel gesagt..“ wie konnte ich bereit sein, noch immer hatte ich keine Ahnung was ich eigentlich wirklich machen sollte. Taijutsu war eine Sache, doch die Sache mit meinem Chakra eine ganz andere. Die letzten Jahre hatte ich eigentlich damit nur Schaden angerichtet, selbst als ich Kakashi mein Chakra übertrug, half ich ihm damit nur bedingt, immer wieder entstanden dadurch neue Probleme.
Mein Bruder seufzte angestrengt: „Kleines, hör endlich auf zu zweifeln... teste dich aus, probiere, hab Mut...“ einige Sekunden versank ich in seinem stahlgrauen warmen Augen, wurde mir wieder bewusst wie sehr ich ihn doch liebte und nickte.
„Ich werde es versuchen...“ er brachte etwas Abstand zwischen uns und die anderen verließen das Übungsgelände. Niemand würde eingreifen, uns unterbrechen oder stören.
„Gut Hira, wir wärmen uns erst ein wenig mit Taijutsu auf, das Chakra nutzen wir erst etwas später.“ Ich grinste breit, versuchte Selbstsicherheit auszustrahlen, ich beherrschte den Nahkampf.
Wir gingen leicht in die Knie, die Muskulatur angespannt, zum Absprung bereit. Einige Sekunden standen wir uns reglos gegenüber, ich wartete, dass er den ersten Schritt machte. Mein Bruder wie immer die Ruhe selbst, testete meine Ungeduld, schon nach wenigen Augenblicken biss ich mir auf die Lippe. Sein raues Lachen erklang: „Na dann wollen wir mal...“
Im Bruchteil einer Sekunde war von Kakashi nur noch eine Staubwolke zu sehen, seine Geschwindigkeit beeindruckte mich immer wieder aufs neue. Seine Faust raste von unten auf mich zu, ich wehrte den Angriff ab, duckte mich unter dem Tritt den er nach setzte hindurch und versuchte mit meinem Bein seine Füße weg zu treten. Ich traf ihn zwar nicht, aber freute mich zumindest nicht nach dem ersten Schlagaustausch bereits am Boden zu liegen.
Das Eis war gebrochen. Ich ließ meinem Bruder wenig Spielraum zu agieren, zumindest kam es mir am Anfang so vor, dennoch wehrte er jeden meiner Schläge oder Tritte gekonnt ab. Langsam kam ich außer Atem, er hingegen wirkte nicht einmal angestrengt. Er sprach ja von aufwärmen, grinste frech unter seiner Maske und brachte nun wieder etwas Abstand zwischen uns: „Gut, die Abfolge deiner Angriffe ist in einem schnelle Takt, die Technik und die Ausführung soweit auf einem guten Level...“ Ich verdrehte die Augen, das ABER lag ihm auf der Zunge, weshalb ich genervt fragte: „Aber?“
„Aber, du verlässt dich noch zu sehr auf das was man dir gezeigt hat. Du bist wenig flexibel, zu starr in deinem Grundkonzept... Wir werden daran Arbeiten dich variabler zu gestalten...“ Zornig schnappte ich nach Luft, wie sollte ich auch variabler sein, wenn ich außer Übungskämpfen bisher keine weiteren Kampfhandlungen bestritten hatte. Aber hier ging es ja schließlich auch nur darum herauszufinden auf welchem Stand ich war. Mein Blick ging zu meinem Freund, ich versuchte herauszufinden, ob er von meiner bisherigen Leistung enttäuscht war. Ließ gedanklich direkt den Kopf hängen, als ich nichts auf seinem Gesicht ablesen konnte.
„Können wir dann weiter machen?“ schon im nächsten Augenblick hagelte es Fäuste und Tritte, die Abfolge war atemberaubend, im wahrsten sinne des Wortes. Ich kam wirklich kaum zum Luft holen. Einen der Tritte konnte ich nur mit Mühe und Not abwehren, er kam so schnell zwischen den Fausthieben, dass ich ihn nicht habe kommen sehen. Ich hatte es meinen Reflexen zu verdanken. Der Tritt war derart heftig gewesen, dass ich zurück taumelte, dann doch stürzte und mit dem Rücken einige Meter über den Boden schlitterte. Benommen blieb ich einige Sekunden liegen, spuckte den Dreck aus, den ich geschluckt hatte und konnte mich gerade noch wegdrehen, als von Oben bereits der nächste Angriff erfolgte. Ächzend stemmte ich mich wieder auf die Füße, blockte die nächste Hiebe und setzte nun endlich wieder zum Gegenangriff an.  
Ich schaffte es nicht ein Mal meinem Bruder die Deckung zu verwehren, er wehrte jeden Hieb effizient ab und in mir wuchs der Frust. Irgendwie hatte ich gehofft ein besseres Bild abgeben zu können. Was schlimmer für mich war, der Gedanke an die Enttäuschung von Tenzou und Kakashi oder meine eigene, wusste ich nicht. Verbissen erhöhte ich mein Tempo, schlug, trat und kämpfte mit allem was ich hatte. Plötzlich kam mir eine Idee, ich stemmte meine Hände auf den Boden, zog meine Beine an und schob ihm mit Nachdruck meine Füße entgegen.
Er wehrte sie ab, schien aber zufrieden: „Ja Hira, genau das meinte ich...“
Ich grinste, ein erneuter Schlagabtausch folgte, meine Strategie jedoch hatte ich geändert. Minuten lang ließ ich mich von ihm in die Enge drängen, wehrte mich ausschließlich, ohne selber anzugreifen, um den einen Moment abzupassen. Die Chance kam für mich, ich wich seinem Hieb aus, duckte mich leicht nach links, nur um dann mit einem gezielten Tritt an seine Rippen endlich einen Treffer zu landen. Mein Fuß saß, ich spürte wie er sich leicht vorbeugte, doch noch im selben Augenblick wich mir die Farbe. Scheiße, ich hatte genau auf seine Wunde getroffen.
Kakashi kniete auf dem Boden und hielt sich den Brustkorb, schwer atmend brachte ich mich neben ihn. Den Kopf hatte er gesenkt, seine Finger krallten sich in den Boden, er hatte richtig Schmerzen. Besorgt versuchte ich ihn ansehen zu können, stutzte, denn er lachte plötzlich.
„Super Hira, das war großartig....“ ich knurrte verärgert: „Mensch Kakashi, du bist verwundet, wo ist die Situation grade Super..?“ verständnislos packte ich ihn an den Schultern, half ihm dabei sich aufzurichten und schaute in ein zufriedenes Gesicht.
Von weiter hinten konnte ich sehen wie Tenzou und die anderen Beiden zu uns herüber kamen, Sakura sich neben Kakashi niederließ und ihn bat die Hand von seiner Verletzung zu nehmen. Blut drückte sich durch das Shirt und ich schluckte leer.
„Das ist nicht weiter schlimm, die Haut ist oberflächlich etwas aufgegangen, das haben wir gleich...Sensei? Haben sie starke Schmerzen?“  während ihr grünliches Chakra die Wunde verschloss, setzte mein Bruder wieder sein väterlichen Blick auf, er war stolz auf das junge Mädchen, welches innerhalb kurzer Zeit bereits Wunden verschließen konnte.
„Das hast du super gemacht Sakura, ich bin beeindruckt...“ schüchtern lächelnd strich sie sich eine Strähne hinter die Ohren: „Sie haben meine Frage nicht beantwortet...“
Er lachte, griff sich allerdings direkt an den Brustkorb: „ … Der Tritt hat gesessen...“
Mit hochgezogener Augenbraue kniete sich nun Tenzou zu ihm hinunter, tastete den Brustkorb ab und schnaubte. „Willst du weiter machen?“ streckte ihm dann die Hand hin und zog ihn auf die Füße. „Gebrochen ist nichts, aber eine ordentlich Prellung wird das wohl geben...“
Tadelnd sah Tenzou meinen Bruder an, seine nüchterne Einschätzung amüsierte mich.
Erst jetzt bemerkte ich die blauen Augen, die mich fasziniert anstrahlten: „Hira-Neechan du bist ja unglaublich..“ Die Flammen der Begeisterung loderten in Narutos Augen, er sah mich an, als wäre ich eines der Weltwunder.
„Naruto starr sie nicht so an... was hast du erwartet, sie ist meine Schwester...“ verwirrt sah ich zwischen Kakashi und Naruto hin und her, Tenzou grinste vor sich hin. Was genau war hier los? Irgendwas hatte ich verpasst, das war mir klar, ich kam da nur nicht mit.
„Wir starten noch eine kleine Runde durch die Bäume, dann sollte es für heute reichen...“ Kakashi bewegte sich zunächst vorsichtig, dann etwas ausladender, testete wohl ob seine Bewegung eingeschränkt war, gab grünes Licht, dass er weiter machen würde.
Naruto Tenzou und Sakura verließen erneut das Gelände, brachten sich auf die Zaunpfähle um das Gelände drumherum, um uns im Blick behalten zu können.
„Ok, Hira.. als nächstes werden wir unser Chakra ein wenig austesten... wir machen ein Spurt über die Bäume, durch den Wald... erlaubt ist alles... bis zum Fluss und zurück... wer als erstes wieder hier ist, muss den anderen zum Essen einladen...“ er zwinkerte mir zu, entfernte dann sein Stirnband von seinem Auge. Verwundert sah ich ihm dabei zu: „Meinst du wirklich, dass du das gegen mich brauchst?“ Wieder lachte er nur: „Interessant, dass du es nicht einmal selber merkst...“
Mit einem gezielten Sprung, brachte er sich in die Bäume, grinste noch schelmisch unter seiner Maske, als ich auf dem Baum neben ihm erschien und mich bereit machte.
„Ich wiederhole mich Hira, es ist alles erlaubt...“ ich verdrehte die Augen, wollte ansetzen zu einem genervten „hab ich verstanden“ hielt jedoch inne, als ich wirklich verstand. Mein Bruder wollte mir damit sagen, dass ich einiges in der Hand hatte, womit ich deutlich im Vorteil war. Zum einen konnte ich mein Körper zu reinem Chakra machen, so war ich schließlich auch in ihn Eingedrungen, feste Bestandteile der Umwelt würde ich einfach durchlaufen, ohne sie umgehen zu müssen, zum anderen war meine Chakramenge enorm, dass ich die Schwerkraft außer kraft setzen konnte und über den Boden schwebte.
„Ich sehe, jetzt ist es angekommen...“ er lachte, mein Gesicht hatte sich zufrieden verzogen und ob es angekommen war. Ich war im Bilde, weshalb er sein Sharingan verwenden wollte und ich wusste langsam, warum er sich die weite Strecke zumutete. Bis zum Fluss und zurück, würde unter normalen Umständen gute 4 Stunden dauern, nicht aber bei unserem Tempo.
„Gut, fertig? Und los...“ Augenblicklich stießen wir uns ab, die Blätter raschelten, die Äste knarzten und wieder beeindruckte mich das Tempo meines Bruders. Er war wirklich großartig, ein herausragender Shinobi und seinem Gesichtsausdruck abzulesen war, dass er sowohl die Geschwindigkeit als auch das beinahe fliegende Gefühl durch das Geäst, als genauso befreiend empfand wie ich. Er liebte es.
Einige Momente genoss ich das Kribbeln in mir, mein Wunsch wie die ANBU über die Bäume laufen zu können hatte sich erfüllt, ich lief neben meinem Bruder her, als wäre es nichts, wir hielten uns absichtlich auf gleicher Höhe und glücklich sah er mir dabei zu wie ich das ein oder andere Kunststück versuchte. Freiheit, so fühlte es sich an. Der Wind in meinen Ohren, die Leichtigkeit von Ast zu Ast zu springen und der Rausch der Geschwindigkeit. Lebendiger hatte ich mich selten Gefühlt, es war so richtig, einfach unbeschreiblich.
„Machen wir dann ernst..?“ Kakashi holte mich aus meinen Spielereien und ich nickte: „Du willst es nicht anders...“
Ich drosselte mein Tempo, formte einige Fingerzeichen und veränderte meine Gestalt. Mein Bruder folgte meinem Beispiel, konzentrierte sein Chakra und gab Gas.
Selbstsicher, ließ ich ihm etwas Vorsprung, hoffte, dass mein Plan aufgehen würde. In Gedanken stellte ich mir vor mein Körper wäre ein Blitz und ich könnte im Bruchteil einer Sekunde von hier bis zum Fluss gelangen. Ich spürte das Pulsieren meines Chakras ließ es fließen, genoss das Prickeln und tatsächlich zuckte die Elektrizität über meinen bläulich scheinenden Körper.
In der nächsten Sekunde, zischte ich pfeilschnell durch die Bäume, wich den Stämmen und Ästen aus und fand mich im nächsten Moment am Fluss wieder.
Dort angekommen spürte ich das Auge meines Bruders in meinem Rücken, er betrachtete mich eingehend, machte auf dem Absatz kehrt und raste zurück.
Lachend schrie ich ihm nach: „Das ist schummeln....“ Während er zurück rief: „Es ist alles erlaubt, hatte ich doch gesagt...“ Seufzend ließ ich ihm erneut die Zeit ein wenig Abstand zu gewinnen, hüpfte auf dem Fluss herum und verliebte mich in dieses unglaublich leichte Gefühl.
Dann formte ich meine Fingerzeichen, schoss durch die Bäume hindurch und kam mit einem Krachen auf dem Trainingsplatz an. Der Staub wirbelte auf, ich beobachtete die Partikel dabei wie sie mit dem Wind hinfort getragen wurden, was ein Schauspiel.
Gespielt gelangweilt blickte ich in den Baum, als es leise raschelte: „Das hat ganz schön gedauert Bruder...“ breit grinsend wollte ich noch was anführen, stockte jedoch als Kakashi den Kopf schüttelte und sich benommen wirkend am Baum fest hielt.
„Tenzou..!!“ schrie ich über den Platz, mein Freund reagierte. Kakashi kippte vom Baum, während ich gerade noch rechtzeitig verhindern konnte, dass er hart aufschlug, sah dann hilfesuchend auf, als Tenzou neben mir erschien. „Das du es immer übertreiben musst... du hast das doch geahnt oder?“
Stöhnend griff mein Bruder sich an den Kopf: „Oh man,ich habe echt gedacht ich bin schon wieder fitter... ich muss wohl doch vor der Tür schlafen...“
Kurz schloss er erneut die Augen, richtete sich dann ächzend auf und lehnte sich gegen den Baum: „Hira, du hast dich echt übertroffen... Mit was für einer Leichtigkeit du nach so wenig Training dein Chakra beherrscht...Wahnsinn...“ Ich war von dem Lob meines Bruder geplättet, er war begeistert von mir?
„Mit einigen wenigen Stunden Grundlagentraining und etwas Übung, steht dir die Welt offen...“
Naruto und Sakura traten zu uns hin: „Boah, was für ein Auftritt...Kakashi-Sensei, sie und Hira sind einfach spitze...“ Wir lachten gemeinsam.

Hikari hielt uns allen Drein eine ordentliche Standpauke. Wir waren verdreckt und brachten ihren Mann in einem, nicht ganz vereinbarten Zustand zurück. Auf mein Flehen hin, hatte sie sogar ein einsehen, nahm ihn lächelnd in die Arme und kraulte ihn leicht, während er sich auf der Couch ausstreckte und genießerisch die Augen schloss. Zum Glück, sonst hätte der Arme noch einige Straßen weiter laufen müssen, bevor er dann leider auch nur ein Plätzchen auf der Couch gehabt hätte. Es war mir wirklich recht, dass er nachher in sein Bett konnte.
Auf dem Heimweg war Tenzou unheimlich schweigsam, es machte mich unsicher, irgendwie hatte ich gehofft er würde sich genauso über meine Leistungen freuen wie mein Bruder.
„Tenzou?...“ leise sprach ich ihn an, er schnaubte verärgert.
„Nicht jetzt Hira...“ ich blieb stehen, Tränen sammelten sich in meinen Augen, ich verstand die Welt nicht. Tenzou lief einfach weiter, sah nicht einmal über die Schulter, wartete nicht. Stur nahm er den Weg zu seiner Wohnung, die Hände in seinen Taschen und die Schultern leicht angezogen.
Einsamkeit überkam mich, die Freude und die Glücksgefühle des Tages waren verschwunden. Ich ärgerte mich über Tenzou, zum ersten Mal hatte ich etwas erreicht, fühlte mich gut dabei und an statt sich mit mir darüber zu freuen, nahm er mir die wenigen Glücksgefühle. Oder hatte ich was übersehen? Gab es da etwas was ich nicht bedacht hatte? Ich kam nicht drauf.
Langsam folgte ich ihm, nutzte meinen Schlüssel um die Tür zu öffnen und erschrak erneut, er sah nicht einmal auf.
„Ich geh dann ins Bad...?“ verunsichert wartete ich darauf ob er vielleicht zu erst wollte, auch wenn ich mich in meinem Zustand unmöglich irgendwo hinsetzen sollte, doch er reagierte nicht.
„Es tut mir leid Tenzou, was auch immer in dir vorgeht...Bitte rede mit mir... habe ich etwas übersehen, war ich egoistisch? Hab ich dich mit etwas verletzt?“
Mein Freund schnaubte, stöhnte dann genervt und griff sich in die Haare: „Geh ruhig ins Bad.. wir reden später...“ er erhob sich und verschwand im Schlafzimmer.
Wie ein begossener Pudel stand ich wenige Momente später unter der Dusche, schluchzte leise vor mich hin, in der Annahme mein Freund würde sich nun doch trennen wollen, warum auch immer.
Der Tag war doch so schön gewesen, alles lief wie am Schnürchen und wir haben es sogar geschafft, auch wenn es uns etwas Zeit gekostet hat, Kakashi bei Hikari abzuladen. Warum also war Tenzou so merkwürdig?
Mit einem Handtuch bekleidet lief ich zum Schlafzimmer, klopfte behutsam an: „Tenzou, entschuldige aber ich brauche Kleidung...“
„Komm ruhig herein...“ Ich schob die Tür auf und hielt inne. Der Mann saß auf dem Bett, vor ihm ein Tablett mit zwei Tellern. Die Gyoza erkannte ich sofort, sie waren von Joubaba und Shin. Mit schief gelegtem Kopf versuchte ich zu verstehen, was hier vor sich ging: „Klärst du mich auf?“
Er seufzte schwer: „Das war eigentlich anders geplant gewesen, aber dein Bruder schafft es immer wieder mich dazu zu zwingen, um zu planen. Er spielt in deinem Leben halt immer die erste Geige, daran hab ich mich schon fast gewöhnt...“ erneut rieb er sich genervt die Stirn, lächelte mich dann allerdings wieder liebevoll an: „Komm bitte her zu mir...“
Ok, verstanden, er war sauer auf Kakashi gewesen, nicht auf mich. Wahrscheinlich, weil wir ihn nicht nur vom Trainingsplatz irgendwie nach Hause schaffen mussten, sondern weil wir uns auch noch die Zeit nehmen mussten Hiakri davon zu überzeugen ihn nicht vor der Tür schlafen zu lassen. Obwohl Tenzou bestimmt auch gefunden hätte, dass das für ihn mal ganz heilsam gewesen wäre. Ich beruhigte mein Inneres und kam dann etwas lasziv grinsend auf ihn zu: „Soll ich das Handtuch anbehalten..?“ Schlug einen verführerischen Unterton an und brachte Tenzou vollkommen aus dem Konzept.
Verwirrt sah er mich an, schluckte: „Nein...“ ich lachte herzhaft auf, er schüttelte den Kopf und grinste selber: „Entschuldige, für den Moment behalte es an.. bitte.. sonst kann ich mich nicht konzentrieren...“
Gut es machte mich nervös, irgendwas lag ihm auf der Seele, seit Tagen und heute war es ganz besonders schlimm. Er musste sich konzentrieren um das mit mir zu besprechen, dass war ungewöhnlich. Ich hielt mich still, sollte er sich darauf besinnen was er zu sagen hatte, so lange ich im Anschluss die Gyoza bekam.
„Hira, eigentlich wollte ich heute nach dem Training mit dir in das Kleine Restaurant gehen...Naruto war vorhin so nett und hat mir die Gyoza abgeholt... Und..“ er seufzte: „Was ich eigentlich fragen wollte, ich meine, wenn wir dort gewesen wären....“ er verzog das Gesicht und ich lächelte, legte meine Hände an seine Wangen und küsste ihn zärtlich: „ Warum bist du so nervös? Ich lauf nicht weg...“ er atmete tief ein und aus, zog dann ein Kästchen aus seiner Tasche und sah mich abwartend an: „Ich weiß einfach nicht ob du das zu früh findest, dir das unangenehm wäre... Aber ich möchte ganz offiziell mit dir eine Wohnung beziehen, mit dir als meine Frau.... ich kenne dich schon so lange und die Trennung hat nichts an den Gefühlen geändert, die ich für dich entwickelt habe. Also, was sagst du?“ seine großen treuen Augen blickten mich an, mein Herz raste und ich unterdrückte den Drang mich zu kneifen. Er fragte mich tatsächlich ob ich ihn heiraten möchte? Ich zögerte, mein Mund wurde trocken, so viele Glücksgefühle wie am heutigen Tag hatte ich noch nie erlebt. Gequält verzog sich sein Gesicht, er rieb sich am Hinterkopf: „Ich überfordere dich wahrscheinlich...tut mir leid...“
„Nein...“ erschrocken sah er mich an, meine Augen weiteten sich: „Himmel, Tenzou..“ beschwichtigend hob ich die Hände. Ich war doch wirklich blöd, in einer solchen Situation Nein zu sagen, ich musste das jetzt schleunigst aufklären: „ Nein, du überforderst mich nicht.... Ich bin so glücklich wie noch nie.. und natürlich möchte ich deine Frau werden...“ Ich lachte verlegen: „Ich habe mich ein Moment zu lange von meinen Emotionen mitreißen lassen....“ sanft legte ich meine Arme um seinen Hals und zog ihn zurück zu mir, da er im Begriff gewesen war aufzustehen. „Ich möchte... unter einer Bedingung...“
Geschafft schnaufte er, sah mich hilflos und überfordert an: „Eine Bedingung..?“
Ich lachte: „Ich bekomme nachher welche von den Gyoza...“ sein Blick wurde immer verzweifelter: „Nachher?“
Ich hielt ihm die Hand hin: „Na zu erst musst du mir den Ring anstecken... und dann beweise ich dir, wie sehr ich mich freue...“ wie zufällig ließ ich mein Handtuch von meinem Körper gleiten, brachte ihn damit noch mehr aus der Fassung. Wie in Trance zog er den Ring aus der Tasche, lächelte dann langsam wieder, als er ihn mir ansteckte und realisierte, das ich wirklich ja gesagt hatte. Er keuchte in den leidenschaftlichen Kuss hinein, den ich ihm aufdrängte und den er nach kurzem Zögern erwiderte, bevor er endlich aus seiner Starre zurück ins hier und jetzt fand, seine Finger lustvoll über meinen Körper gleiten ließ und mich Augenblicke später fest in die Matratze presste.
Eine Stunde später wurden mir die Gyoza ans Bett serviert: „Bitte sehr die Dame.. ihre Gyoza..“
gespielt arrogant ließ ich meinen Blick über den Teller gleiten: „Wo bitte ist die Erdnusssauce?“
Er grinste breit: „Oh aber natürlich.. und bevor ihr fragt Madame, natürlich ist sie leicht erwärmt, so wie ihr sie gern esst...“
Ich lachte, küsste ihn, als er sich zum mir beugte: „Du bist perfekt...“
Sein Blick wurde traurig: „Nicht ganz...“ verwundert wanderte eine Augenbraue nach oben, sie gastierten in letzter Zeit wieder häufiger in höheren Sphären, wie es mir vorkam: „Was meinst du..?“
„Wir müssten uns bei der Hochzeit über eine Sache im Klaren werden...Dadurch, dass ich von Danzou und Orochimaru erschaffen wurde, trage ich keinen Nachnamen...“
Ich seufzte: „Das ist doch kein Problem, eher erleichtert es uns das Ganze... es stellt sich nicht die Frage welchen Namen wir nehmen wollen...Ich hätte deinen angenommen, doch so, nimmst du einfach meinen...Shinzen gibt es nur noch einmal, ich würde mich freuen den Namen am Leben halten zu können.. Kakashi führt den Hatake Clan fort und wir beide Shinzen...“ Erneut ergriff ich sein Gesicht: „Hikari wird ihren Nachnamen los und du bekommst einen.. das ist für alle ein schöne Lösung oder?“
Erleichtert lehnte er sich gegen mich: „Du hast recht, das ist wirklich eine Perfekte Lösung...“
Zufrieden aß ich meine Gyoza, nachdem Tenzou sich neben mich gelegt hatte, offensichtlich hatte ihn das alles beansprucht, denn er war innerhalb kurzer Zeit einfach eingeschlafen. Ich betrachtete mir meinen Ring, er war etwas aufwendiger geformt, verflochten und er passte unheimlich gut zu unserer Geschichte. Unsere Wege trafen sich immer wieder, wir waren mit einem untrennbaren Band verwoben und kamen all die Jahre nie von einander los. Er hatte den Ring wirklich gut ausgesucht. Beide, mein Bruder und er wussten, das wir nicht auf große Steine und viel Prunk Wert legten, uns waren eher die kleinen Symbole, die versteckten Hinweise, das Große Ganze wichtig.
Ich liebte den Mann neben mir, der Mann der mir so häufig in der Vergangenheit gezeigt hatte, dass ich es Wert war, am Leben zu sein. Und er gab mir einen Grund zum Leben.
Natürlich lebte ich auch für Kakashi, doch er hatte bald seine eigene Familie, ein Baby, das ihn ausfüllen sollte. Tenzou und ich hatten uns.
Lächelnd fuhr ich ihm über sein Gesicht, freute mich über das leicht kraus ziehen seiner Nase und kuschelte mich an den warmen Körper. Ja, alles was heute geschehen war, fühlte sich richtig an. Das Leben hatte endlich ein Platz für Kakashi und Hikari, Tenzou und Mich.

Wir schliefen wirklich lange, der Kompromiss, dass Kakashi nicht vor der Tür schlafen musste war, dass wir heute und Morgen das Training ausfallen ließen und er sich erholt. Und in Anbetracht der gesamten Situation spielte mir das natürlich in die Karten.
Als aller erstes schaute ich auf meinen Finger, ich musste sichergehen, dass ich das nicht geträumt hatte. Breit grinsend stellte ich fest, dass der Ring noch da war und kicherte, bei dem Schnauben, dass neben mir erklang. Tenzou rieb sich verschlafen die Augen, blinzelte einige Momente verwirrt und rieb sich dann peinlich berührt den Kopf: „Tut mir leid, ich bin wohl eingeschlafen...“
„Was genau tut dir leid? Du scheinst es gebraucht zu haben...“ Ich gab ihm einen Kuss: „Dir geht es aber gut soweit?“ Nun strahlte er über beide Backen: „Sehr gut sogar...“ griff nach meiner Hand und drehte mit seinem Daumen leicht an dem Ring: „..schließlich gehörst du jetzt mir...“
Ernst sah ich ihn an: „Tenzou, eine Sache... das was du gestern gesagt hast... was du vor einer Weile schon angedeutet hast... Ich weiß nicht wie ich das sagen soll... Mein Bruder und ich...“ er schüttelte den Kopf: „Vergiss das einfach Hira... Nach allem was ihr beide durchgemacht habt ist das mehr als verständlich, dass der andere einen besonderen Stellenwert hat....“
Ich umarmte ihn, Tränen traten mir in die Augen: „Du bist mir aber genauso wichtig... Irgendwie hab ich nur bei Ihm immer das Gefühl, aufpassen zu müssen, dass er sich nicht mit irgendwas umbringt...“ Tenzou lachte auf: „Das kommt ja auch hin...Er wirft sich immer in die Schusslinie, das ist anstrengend...“ er murrte leicht und ich grinste wieder. Ja mein Bruder war wirklich anstrengend, denn keiner von uns wollte ihn verlieren, weshalb wir immer dafür sorge trugen, dass er im Anschluss wieder auf die Beine kam. Wir seufzten synchron, wahrscheinlich hatten wir eben den selben Gedanken: „Ja, es ist anstrengend... doch was sollen wir machen.. er ist nun mal Kakashi..“ wie als würde das schon alles sagen, hob ich Schulter zuckend die Hände.
Kuschelte mich dann fest an den Körper neben mich und fuhr über die starke muskulöse Brust. Tenzou war etwas kräftiger gebaut im Vergleich zu meinem Bruder, seine Brust etwas hervortretender seine Schulterpartie aber sehr ähnlich. Mein Bruder war schon ein ausgesprochen schöner Mann, doch für mich war Tenzou noch um einiges attraktiver. Dem Mann unter meinen Fingern entfuhr ein genießerischer Laut, weshalb ich von seiner Brust über seinen Bauch wanderte, die harte Muskulatur spannte sich noch mehr an und er räusperte sich: „Ähm Hira, wenn du so weiter machst...“ Ich grinste leicht: „Dann was..?“ ließ meine Hände weiter nach unten wandern, weshalb er erschrocken die Luft einsog.
Mit einem Ruck brachte er sich über mich, küsste mich sofort leidenschaftlich: „Dann kann ich mich nicht mehr beherrschen...“ erneut presste er sich verlangend gegen mich.
„Oh, ein vollkommen unbeherrschter ANBU... das will ich sehen...“
Wir verbrachten die weitere Hälfte des Tages im Schlafzimmer, egal war dabei, dass wir nicht gefrühstückt hatten, den Hunger verspürten wir auf einer anderen Ebene.

Ich hatte die Zeit mit Tenzou in vollen Zügen genossen und mir wurde es schwer ums Herz als am nächsten Morgen in aller Frühe sein Wecker klingelte, er sich beeilte ihn abzustellen, in der Hoffnung mich nicht zu wecken und leise aber eilig die Wohnung verließ.
Im Grunde wusste ich nicht wirklich was ich erwartet hatte, es konnte ja nicht ewig so weiter gehen wie gestern, auch wenn wir beide mehr solcher Tage gebrauchen konnten.
Heute würde mein Bruder noch verdonnert sein sich auszuruhen, ich schmunzelte vor mich hin und hoffte, dass Hikari nicht alle Hände voll zu tun hatte ihn ruhig zu halten. Vielleicht sollte ich bei den Beiden nach dem rechten sehen. So kam ich mit mir über ein aufzustehen, mich fertig zu machen und meinem Bruder einen Besuch abzustatten.
Ich lauschte vor der Wohnung einige Momente, absolut still, was mich verwunderte es war bereits 10:00. Klopfend machte ich auf mich aufmerksam, wenn sie nicht öffnen würden, ging ich einfach davon aus, dass sie doch noch schliefen und da wollte ich nicht klingeln.
Niemand öffnete, weshalb ich mich gerade abwenden wollte um wieder zu gehen, als mein Bruder vor mir stand. Er wirkte übernächtigt, nicht erholt, wie ich mir das gewünscht hatte und ich seufzte innerlich. Erst im zweiten Augenblick viel mir sein Gesichtsausdruck auf, er sah aus als wäre etwas furchtbares passiert. Nervös sah ich mich um, Hikari war nicht zu sehen und augenblicklich begann mein Herz zu rasen, das durfte nicht sein.
„Kakashi..?“ ich krächzte, meiner Stimme fehlte jeder Klang und ich schluckte meine Tränen hinunter, ich wusste ja noch nicht einmal was geschehen war, doch sein Blick brach mir bereits jetzt das Herz.
Er fuhr sich geschafft durch die Haare, bevor er leise ansetzte: „ Hikari bekam heute Nacht hohes Fieber, weshalb ich sie ins Krankenhaus gebracht habe...Die Ärzte sagten uns, dass sie an einer Infektion litt, im Grunde nicht weiter dramatisch, doch man könne ihr wegen der Schwangerschaft gewisse Medikamente nicht geben, da man nicht wüsste, was diese mit dem Baby machen würden. Hikari war sofort dagegen überhaupt Medikamente zu sich zunehmen....“ er sprach ganz leise, die Machtlosigkeit war ihm deutlich anzusehen, bevor er tief Luft holte und weiter sprach: „Ihr Körper hat dann selber entschieden was zu tun ist...“ Sein Blick wurde glasig, er wich meinem aus und ich verstand was er mir sagen wollte. Hikari hatte das Baby verloren.
Ich nahm ihn fest in die Arme, lehnte seinen Kopf an meine Schulter und strich ihm über die Haare: „Wird sie wieder gesund?“ er nickte, das spürte ich, nahm ihm dann den Schlüssel aus der Hand und öffnete die Tür.
Kaum waren wir in der Wohnung, begann er damit Sachen für sie zu packen, schien irgendwann nicht so richtig zu wissen was sie brauchen würde, weshalb ich ihm die Tasche abnahm: „Lass mich das machen, Frauen wissen besser was Frauen brauchen...“ wieder nickte er nur.
Ich packte alles zusammen, was ich mir bei einem Krankenhausaufenthalt wünschen würde, holte dann meinen Hasen aus dem Zimmer und packte ihn zu den Sachen. Er hatte mir kraft gegeben und würde nun ihr kraft geben.
„Meinst du ich darf mit zu ihr?“ unsicher fragte ich ihn, zum einen wusste ich nicht ob sie es wollen würde und zum anderen wollte ich, dass es in Ordnung für ihn war.
„Natürlich, sie wird sich freuen dich zu sehen...“
Gemeinsam machten wir uns auf den Weg, ich hielt noch kurz bei einem Einkaufsladen, besorgte Schokolade und ein paar süße Reisbällchen.
Bei Hikari angekommen zog ich besorgt die Augenbrauen zusammen, sie war blass, wirkte matt, der Glanz, den sie immer Ausstrahlte, war gewichen. Sie setzte ein trauriges Lächeln auf, als sie mich erblickte und nahm Kakashis Hand, als dieser sich schweigend neben sie setzte.
„Hey, wir haben dir hoffentlich alles mitgebracht was du brauchen könntest...“ Ich stellte die Tasche ab und fühlte mich einige Augenblicke irgendwie fehl am Platz.
Plötzlich flüsterte Kakashi: „Soll ich euch beide vielleicht für einige Zeit alleine lassen?“ er sah seiner Frau eindringlich in die Augen, er wollte wohl herausfinden, ob es Dinge gab, die sie lieber mit mir als mit ihm besprach. Sie drückte seine Hand, er lächelte verkniffen als er sich erhob und nickte verstehend. Seine Hand legte sich auf meine Schulter: „Sie hat seit gestern nicht ein Wort mit mir gesprochen...bitte.. ich weiß nicht was ich machen soll...“ verzweifelt ließ er den Kopf hängen, sah noch ein mal kurz zurück und verließ dann das Zimmer.
Unentschlossen stand ich in dem Raum, setzte mich dann neben Hikari und sah sie einige Momente an: „Ich weiß nicht so recht was ich sagen soll... Kakashi hat mir erzählt was passiert ist...“ ich schwieg kurz, setzte dann erneut an: „Darf ich dich fragen, warum du nicht mit ihm reden magst?“ Eigentlich erwartete ich nicht, dass sie ausgerechnet mit mir sprechen würde, doch sie tat es. Ihr gehauchtes: „Ich kann nicht...“ riss mir fast den Boden unter den Füßen weg. Meine Verständnislosigkeit war mir ins Gesicht geschrieben und offenbar fand sie sich dadurch bemüßigt weiter zu sprechen: „Hira, es tut so unglaublich weh... und er war so enttäuscht...“
Ich legte die Stirn in Falten, besah mir die Frau einige Sekunden und schüttelte dann den Kopf: „ Hikari, ich glaube du missverstehst... Er ist nicht enttäuscht von dir weil..“ ich brach ab.
„Weil ich unser Kind verloren habe?..Ach nein? Wie könnte er denn nicht...“ Tränen rannen über ihr blasses Gesicht, sie zitterte und es tat mir unendlich leid, aber da setzte ich jetzt an. Ich würde ihre Dämme niederreißen: „ Ja, du hast euer Kind verloren, genau wie er und das ist wirklich furchtbar. Er ist nicht enttäuscht, sondern genauso unglücklich darüber wie du. Und noch viel unglücklicher macht es ihn, dass du mit ihm nicht über dein Kummer reden magst. Hikari er holt dir den Mond vom Himmel, wenn du das verlangen würdest, dich so zerbrechlich zu sehen zerreißt ihn. Es ist unfair dir das gerade jetzt zu sagen Hikari, aber sieh nach vorn, es steht euch doch noch alles offen...“ einige Sekunden weiteten sich ihre Augen. Es war hart zu hören, dass man den Verlust einfach so überwinden und an ein neues Baby denken sollte.
Sie setzte sich auf und starrte mich an: „Hira, wie soll ich an ein neues Baby denken...Was ist wenn er nicht mehr möchte, ich hab so Angst davor...Ich wollte nicht hören, was er dazu sagen wollte...Ich wollte gestern nicht hören, was er darüber dachte...Ich wollte, dass er schwieg und das hat er auch getan. Er blieb still neben mir sitzen.“ Ich seufzte: „Warum wolltest du nicht wissen was er dazu gesagt hätte?“
„Weil ich nicht wollte, dass er mir sagte, dass es ihm leid tat. ICH habe das Baby verloren und nicht er..so habe ich gestern kurz gedacht, mich schuldig gefühlt. Das Kind war in mir und nur weil ich krank geworden bin.. Ich hätte besser aufpassen müssen, oder?“ Geschockt saß sie in ihrem Bett, ich setzte mich neben sie und nahm sie in den Arm: „Möchtest du wissen was mein Bruder wahrscheinlich dazu gesagt hätte?“ Sie nickte.
„Er hätte wahrscheinlich gesagt, dass es nicht in deiner Hand lag. Er dankbar ist, dich nicht auch noch verloren zu haben und ihr gemeinsam den Weg weiter gehen werdet. Im Moment allerdings weiß ich nicht ob das Häufchen Elend von Bruder überhaupt im Stande ist etwas produktives zu sagen.“ Sie lachte leise an meiner Schulter: „ Ich war noch sehr früh, erst in der 11. Woche.. die Ärzte sagten mir, dass es leider häufig in dieser Frühen Zeit passieren kann... Trotzdem tut es weh.“
„Ich kann das gut verstehen Hikari.... Mein Bruder ist der letzte, der dir nicht die Zeit lässt, die du brauchst.. der dir nicht erlaubt zu trauern, nur weil es häufig passiert und der dich zwingt sofort zu vergessen und weiter zu machen. Schließe ihn nicht aus, findet gemeinsam euren Weg, du brauchst ihn und er braucht dich, gib ihm die Chance die Geduld, die du mit ihm hattest, auch dir entgegen zu bringen.“ Ich löste mich von ihr und kramte aus ihrer Tasche die Schokolade hervor: „Das Beste gegen Frust ist immer noch Schokolade...“ Ich reichte ihr ein Stück und schon während sie es sich in den Mund schob, lächelte sie mich an: „Danke, du hast recht mit allem...Wir werden uns die Zeit nehmen darüber hinweg zu kommen und dann nach vorn sehen...“
Plötzlich veränderten sich ihre Züge: „Und jetzt erzähl mir was schönes... Hat er dich gefragt?“
Sofort wusste ich worauf sie hinaus wollte und ich gönnte ihr den Themenwechsel.
Stolz zeigte ich ihr meinen Ring: „Ich kann es noch gar nicht glauben..“ ich setzte mich wieder mit in ihr Bett und sie griff nach meiner Hand, besah sich den Ring: „Den hat er wirklich gut ausgesucht, der ist unglaublich schön...“ Ich reichte ihr noch etwas von der Schokolade und grinste: „Finde ich auch..Aber mein Bruder hat auch einen guten Geschmack bewiesen, wie ich finde...“
Strahlend hielt sie ihren Finger nach oben: „Da hast du wirklich recht...“
„Tenzou war ein wenig wütend auf Kakashi an dem Tag.. im Grunde hatte er vor mit mir Essen zu gehen, in das kleine Restaurant, in das wir immer gehen, doch die Zeit war knapp, nach dem wir ihn bei dir abgeliefert hatten... Er war unglaublich aufgeregt...“ Ich lächelte bei dem Gedanken und Hikari lachte: „Vor einigen Wochen war er bei uns und hat deinen Bruder um Erlaubnis gefragt, schon da war er wirklich nervös...Kakashi hat das schamlos ausgenutzt...“
Ich seufzte theatralisch: „Das kann ich mir lebhaft vorstellen...Manchmal tut Tenzou mir wirklich leid, ob er sich sicher ist in was für eine Familie er einheiraten wird?“
Hikari lachte, rieb sich dann über die Augen, weinte und lachte zur selben Zeit. Bis wir irgendwann unterbrochen wurden. Mein Bruder klopfte zaghaft und schaute fragend herein: „Darf ich mich wieder nähern?“ Verwundert über den Anblick sah er zwischen Hikari und mir hin und her, blieb dann an der Schokolade hängen und lächelte mich dankbar an. Seine Frau sprach zumindest mit mir und das schien ihn zu beruhigen.
„Kakashi...bitte komm her..“ Sie streckte die Hand nach ihm aus, zog ihn zu sich und schloss ihre Arme um ihn: „Es tut mir leid... es tut mir wirklich leid...“
„Was tut dir leid? Bitte, ich bin verunsichert...“ sanft löste er sich aus ihren Armen.
„Ich hab dich ausgeschlossen und mich verrannt... Das was gestern passiert ist, hat mich überfordert....“ ihre Hände zogen sein Gesicht näher, so dass sie ihre Stirn gegen seine lehnen konnte und ich verließ leise das Zimmer, sollten die Beiden erst mal alles klären.
Eine halbe Stunde wanderte ich über das Klinikgelände, sah den Vögeln zu und begab mich dann wieder auf den Rückweg.
Behutsam öffnete ich die Tür, schmunzelte bei dem Bild was sich mir bot. Hikari hatte ihre Hände in Kakashis Nacken und kraulte ihn lächelnd, während mein Bruder seinen Kopf auf ihrem Schoß gebettet hatte und offensichtlich eingenickt war.
„Hat sich alles geklärt?“ ich hob die Hand und flüsterte, um meinen Bruder nicht zu wecken.
„Ja, vielen Dank Hira, für deine offenen Wort und die Schokolade..“ sie zwinkerte.
„Soll ich ihn dir da lassen, oder soll ich ihn heim bringen..?“ Ich deutete auf den grauen Schopf meines Bruders.
„Lass ihn ruhig noch ein Moment hier... die Visite kommt noch, wenn alles gut läuft, darf ich morgen vielleicht schon wieder gehen... er soll gern dabei sein, vielleicht beruhigt ihn das.“
Ich konnte mir auch vorstellen, dass sie einfach seine Nähe noch etwas genoss, wie auch immer, sie sollte sich die Zeit mit ihm nehmen, die sie brauchte.
Ich machte mich also alleine auf den Rückweg. Als der Schlüssel leise klappernd den Weg auf die Kommode fand und ich alleine war, liefen mir die Tränen aus den Augen. Ich verfluchte das Schicksal, ich verfluchte die Götter und ich verfluchte alles was Einfluss darauf genommen hatte, dass die Beiden ihr Kind verloren.

In den nächsten Wochen trainierte Kakashi Team 7, ging auf Missionen und richtete das Haus ein, damit sie endlich einziehen konnten. Hikari bewies ihr Fingerspitzengefühl bei der Dekoration und sie beide ergänzten sich wunderbar. Mir schien es, als hätte dieser Vorfall im Krankenhaus beide noch weiter zusammen geführt, wenn das noch möglich gewesen war.
Sie beschlossen noch in diesem Jahr zu heiraten, auch wenn sie vorerst kein Nachwuchs bekommen würden.
Schon im Herbst waren Hikari und ich mit den Vorbereitungen beschäftigt, während die Männer auf Mission unterwegs waren und wir Wetten annahmen, ob sie überhaupt rechtzeitig zurück sein würden. Das Kakashi wieder der ANBU angehörte hatte Tenzou dazu bewogen auch weiterhin dort zu bleiben und Hikari war ihm glaube ich wirklich dankbar für diesen Entschluss. Im Grunde war er so eine Art Rückversicherung, dass mein Bruder den Wege nach Hause schaffte. Ich sagte nichts dazu. Mein Wunsch war es gewesen, dass keiner von beiden weiter in der ANBU arbeitet, doch das schien vorerst utopisch.  
Zu meiner Überraschung schaffte es die Beiden noch zwei Tage früher wieder zurück zu sein, als ursprünglich geplant und keiner von ihn war groß verletzt worden.
Was soll ich sagen, die Hochzeit war unglaublich ergreifend, nicht zu Letzt weil Kakashi sich die Mühe gemacht hatte, Hikari ein paar Worte sagen zu wollen. Das Glück der Beiden berührte jeden und ich heulte die ganze Zeit, was das Zeug hielt. Mein Bruder strahlte den ganzen Abend vor sich hin, wirkte absolut zufrieden und nichts hätte mich glücklicher machen können als diese tiefe Zufriedenheit in ihm.
Tief in der Nacht lag ich in Tenzous Armen und machte jedem Honigkuchenpferd Konkurrenz, weshalb mein Zukünftiger mich irgendwann murrend fester an sich presste: „Wenn du bei unserer Hochzeit nicht mindestens genauso glücklich aussiehst, bin ich echt beleidigt...“
Ich prustete los: „Tenzou, es tut mir wirklich leid, aber es macht mich einfach so glücklich, nach allem was..“ er legte mir seinen Finger auf die Lippen und lächelte mich an: „Ich weiß.. ich gönne es den Beiden ebenso...“ Er gähnte neben mir und schloss die Augen: „.. trotzdem, haben wir uns das denke ich auch verdient...“
Ja, er hatte recht. Tenzou hatte in seinem Leben eben so viel erleben müssen wie Kakashi, der Schmerz, den beide ertrugen, all die Jahre, war kaum vorstellbar.
„Tenzou...Ich liebe dich...“ er brummte zufrieden, seine Welt war in Ordnung solange ich glücklich war und meine wenn, neben meinem Bruder, er es genauso war.
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