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Lebe deinen Traum

GeschichteDrama, Romance / P16 / Het
Jimin OC (Own Character) V
18.04.2021
08.05.2021
10
24.632
3
Alle Kapitel
3 Reviews
Dieses Kapitel
noch keine Reviews
 
04.05.2021 2.901
 
Zu alles erst möchte ich mich bei euch für die vielen Aufrufe, die Favoriten und die Empfehlungen bedanken <3
Es ist lange lange her das ich geschrieben habe und es freut mich, dass meine erste FF nach, keine Ahnung, über 10 Jahren?, gut bei euch ankommt. :)

Sie ist mit Sicherheit nicht perfekt, daher freu ich mich auch über Rückmeldung, Tipps und Vorschläge ;)

Viel Spaß <3

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Kapitel 8 - Praktikum?


Vorsichtig strich ich mir mit meinen Fingern die Haare zurück, die das laue Lüftchen mir ins Gesicht wehte. Es war wirklich ein herrlicher Sommerabend, der mich auch den letzten Rest meiner Enttäuschung von vorhin vergessen ließ. V hatte gute Arbeit geleistet mich aufzuheitern, nur leider hatten wir nicht viel Zeit zum reden, da er mit den anderen Membern wieder weg musste. Jimin hatte ich auch nur noch flüchtig gesehen, irgendwie hätte ich auch gerne mit ihm gesprochen, gewusst was er von meiner Arbeit dachte. Immerhin hatte ich es auch ihm zu verdanken, dass ich sie überhaupt fertig bekommen habe.
Ein leises seufzen entwich mir und ich schaute kurz in den blauen Himmel auf, an dem sich nur ein paar fluffige weiße Wolken zeigten. Jetzt saß ich hier in dem Café vor dem BigHit Gebäude und nippe wartend an meinem Iced Americano. Denn gerade als ich das Gebäude verlassen hatte und nach hause fahren wollte, bekam ich eine Nachricht von Eunbyul, dass sie mit mir sprechen wolle. Ich fragte mich was sie wohl wollte und schrieb ihr, dass ich hier warten würde. Das war jetzt vor 40 Minuten gewesen.

Völlig außer Atem kam sie angelaufen und setzte sich zu mir an den kleinen Tisch vor dem Café. “Puh, ‘tschuldige das du so lange warten musstest. Es gab einiges zu besprechen.”, erklärte sie kurz und legte ihre Tasche zu meiner auf den freien Stuhl.
Ihr war die Freude und die Aufregung regelrecht ins Gesicht geschrieben. Das hatte ich schon bei unserer ersten Begegnung gemerkt, Eunbyul war jemand der seine Emotionen immer nach außen zeigte und nichts in sich rein fraß, so wie ich es oft tat. Wenn sie glücklich war sollte das auch jeder sehen, das mochte ich so an ihr. Ob es nun an ihrem Selbstbewusstsein oder ihrer Frohnatur lag, konnte ich nicht sagen, aber manchmal wünschte ich mir ich hätte mehr davon. Die Bedienung kam an unseren Tisch und nahm auch Eunbyul’s Bestellung auf.
“Glückwunsch erstmal, dass du es geschafft hast.”, sagte ich schließlich, nachdem sie es sich bequem gemacht hatte. “Du hast es wirklich verdient, die Entwürfe sind unglaublich gut!”
Sie lachte leicht verlegen auf mein Kompliment und winkte es mit einer Hand ab. “Du bist lieb, danke. Aber tut mir Leid für dich, du hast dich wirklich angestrengt, nicht wahr?”
Ich nickte und sah kurz auf meinen Kaffeebecher in meiner Hand, ehe ich sie wieder ansah. “Ja, aber das ist schon ok. Es war sicher nicht die letzte Chance die ich bekomme.” V hatte völlig recht, ich würde es wieder und wieder versuchen. Solange bis ich es schaffte und dann würde ich sie alle umhauen!
Es dauerte gar nicht lange, da bekam Eunbyul ihren Latte Macchiato und nahm auch gleich einen großen Schluck, wobei sie ein genießendes Geräusch von sich gab.
“Worüber wolltest du eigentlich noch mit mir reden?” Deswegen waren wir immerhin hier. Schnell stellte sie ihr Glas wieder hin und stützte ihre beiden Ellenbogen auf der Tischplatte ab. Sie verschränkte ihre Finger miteinander, beugte sich etwas vor um ihr Kinn auf diesen abzulegen und sah mich dabei eindringlich an. Ich war total verwirrt über den ernsten Ausdruck in ihrem Gesicht, doch dann fing sie an zu grinsen.
“Naja, ich hab mir was überlegt. Für gewöhnlich arbeite ich ja alleine, aber das hier ist ein ganz schön großes Projekt…”, fing sie an ohne den Blick von mir ab zu wenden.
“Ich kann dir nicht ganz folgen.”, sagte ich ehrlich nach dem sie eine kleine Pause eingelegt hatte und zog verwirrt eine Augenbraue hoch. Worauf wollte sie damit hinaus? Sie löste sich aus ihrer Pose und rührte kurz in ihrem Glas rum.
“Ich wollte dich fragen ob du Lust hast mir bei diesem Projekt als meine ‘Assistentin’ zu helfen? So als kleines Praktikum, wenn du so möchtest.” Sie sah mich abwartend an und trank dabei noch einen Schluck von ihrem Kaffee.
Mir klappte die Kinnlade runter. Mit offenem Mund starrte ich sie einen Moment lang an. “Ist...ist das dein Ernst? Darfst du das denn?” Damit hatte ich nun nicht gerechnet, überhaupt nicht. “Ja, das geht klar. Ich hab eben extra gefragt.”
Ich musste nicht eine Sekunde nachdenken. Sofort legte ich meine Hände um ihre, die immer noch ihr Glas hielten und nickte hastig. “Ja! Ja, unbedingt!”


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Während wir noch eine Weile im Café gesessen waren hatte Eunbyul mir alle Einzelheiten erzählt. Wann genau es los ging, wann ich da sein sollte und wo ich hin musste. Sie würde mich dann noch bei BigHit offiziell als ihre ‘Assistentin’ anmelden, damit sie mich auch rein ließen. Die Arbeiten an dem Projekt waren für einen ganzen Monat angesetzt und würden übernächste Woche beginnen. Es gab nur ein Problem an der ganzen Gesichte, wie mir dabei leider bewusst wurde. Irgendwie musste ich das mit meiner Uni abklären, ob sie mich dafür frei stellen würden wusste ich nicht. Ehrlich gesagt hatte ich da bis zu dem Zeitpunkt auch noch gar nicht dran gedacht.
Nachdem meine Vorlesung zu ende war, blieb ich noch an meinem Platz sitzen bis auch die letzten Studenten langsam den Saal verließen. Ich ging vor zu meinem Lehrer, der gerade noch seine letzten Sachen zusammen räumte und sprach ihn an. Ich schilderte ihm meine Lage und fragte was ich da machen könnte.
“Hm, du hast den Job also nicht bekommen, aber weil du mit der Designerin befreundet bist will sie dich als Assistentin dabei haben? Verstehe.” Er ließ sich das alles durch den Kopf gehen und rieb sich mit einer Hand nachdenklich übers Kinn. Still wartete ich ab ob er eine Lösung dafür hatte.
“Das einfachste wäre es wohl wenn du es wirklich als Praktikum angibst, für die Zeit wärst du vom Unterricht befreit. Dafür musst du allerdings ein ausführlichen Praktikumsbericht verfassen und deine Freundin muss für jeden Tag eine Anwesenheitsbestätigung unterschreiben. Wenn du möchtest kann ich dir das alles vorbereiten, hm?”, erklärte er und lächelte mich freundlich an. Ich war unheimlich erleichtert, dass es mir wirklich möglich war an dem Projekt teilzunehmen und nickte auf eine Angebot. “Ja, bitte!” Meine Augen strahlten regelrecht vor Freude.
“Gut, dann komm heute Nachmittag nach dem Unterricht ins Lehrerzimmer, dann erklär ich dir auch nochmal alles ausführlich.”, sagte er und legte mich kurz lobend seine Hand auf die Schulter. Dann nahm er seine Tasche und verließ den Saal was ich ihm gleich tat.

Gesagt getan ging ich nach meiner letzten Vorlesung für heute ins Lehrerzimmer und setze mich auf den freien Stuhl, neben dem Schreibtisch, den mein Lehrer mir anbot. Er gab mir eine Mappe mit Zetteln die ich jeden Tag ausfüllen musste. Eine kurze Zusammenfassung meiner Aufgaben, das Datum und Eunbyul müsste sie jeden Tag unterschreiben, als Bestätigung, dass ich auch wirklich dort war und nicht einfach nur schwänzte. Dazu kam dann noch, dass ich eine Bericht über der Praktikum schreiben sollte auf den ich Extrapunkte bekommen würde. Und weil das ja immer noch nicht genug Arbeit war, sollte ich eine kurze Präsentation vorbereiten die ich dann, vor versammelter Mannschaft, halten sollte, darüber wie so ein Projekt den ablaufe. Beladen mit der Mappe und den anderen Papieren die er mir mitgegeben hatte machte ich mich auf den Heimweg. Seufzend pustete ich mir eine Haarsträhne aus dem Gesicht als ich endlich im Bus nach hause saß. Ich war wirklich glücklich, dass ich das machen durfte, aber ich hatte nicht damit gerechnet dass er mir so viel Arbeit dafür aufbrummte. Eine Aufgabennachweis, Bericht und Präsentation?! Nicht zu vergessen den ganzen Stoff den ich nacharbeiten müsse weil ich einen Monat Uni verpasse. Allein der Gedanke stresste mich und ich ließ mich tiefer in den Sitz rutschen.
Ich zog das Handy aus meiner Jackentasche und entsperrte den Bildschirm, eine neue Nachricht von Suah die ich während der letzten Vorlesung bekommen hatte, ich öffnete sie und alles was dort drin stand war ‘UND?!’ Ein breites schmunzeln legte sich auf meine Lippen, natürlich hatte ich sie am Wochenende über alles auf den neuesten Stand gebracht und jetzt wollte sie wissen ob alles geklappt hat. Schnell tippte ich meine Antwort in das kleine Kästchen. ‘Geht klar! ;) ‘ Dann setzte ich mir meine Kopfhörer auf, steckte das Kabel in mein Handy und schmiss meine Lieblings Playlist an. Ich schloss etwas die Augen und lehnte mich zurück.



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Die Woche verging wie im Flug! Ich hatte all meine Freizeit genutzt um für die Uni vor zuarbeiten, damit ich nicht so viel nachholen müsste. Meine Lehrer waren so nett mir viele der Unterlagen vorab zukommen zu lassen, dass ich mich damit beschäftigen konnte. Natürlich hatten so auch die anderen aus meiner Klasse davon wind bekommen, dass ich einen Monat lang abwesend sein würde. Sie haben die wildesten Theorien aufgestellt, besonders Yejin hatte diese Info ausgenutzt um Gerüchte zu verbreiten. Unschöne Gerüchte.
Keine Ahnung was ihr Problem mit mir war, aber er nervte allmählich. Meine Lehrer wussten natürlich bescheid, schwiegen aber zu den Details meines Praktikums, genau wie ich. Ich könnte ihnen sagen dass ich für BTS arbeiten und beim dreh des Musikvideos dabei sein würde, und jedes der Gerüchte sofort ersticken. Aber ich konnte mir ihre Reaktionen sehr gut vorstellen wenn das rauskäme, sie würden an mir kleben, mich ausquetschen, mich auffordern Fotos zu machen oder sogar sie ihnen vorzustellen oder sowas. Und darauf konnte ich sehr gut verzichten, dann sollten sie lieber über mich reden.
Am Freitag hatte ich dann erneut einen riesen Stapel Unterlagen mitbekommen, das wäre dann der Stoff für die nächsten 2 Woche, meinten sie. Völlig aus der Puste ließ ich den Berg an Zetteln auf den Ladentresen fallen und schnaufte laut aus, “Is der schwer!”
“Ach du Scheiße! Was ist das denn alles?”, fragte Ahri, die hinter dem Tresen stand und meine Zettelsammlung skeptisch begutachtete. “Uni Kram für 2 Wochen.”, antwortete ich ihr und stützte mich vor mir auf dem Tresen ab, ehe ich zwei dreimal tief durch atmete.
“Da hast du dir ja ganz schön was aufgeladen mit diesem Praktikums Ding.”, stellte sie fest. Ahri stand von dem hohen Hocker auf und ging kurz nach hinten, wenig später kam sie mit einem Glas Wasser wieder und reichte es mir. Dankend nahm ich es entgegen und trank erstmal einen Schluck.
“Schon, aber das kann ich mir auch nicht entgehen lassen.” Ich konnte dort wertvolle Erfahrungen sammeln und mich weiterentwickeln. Es war den Stress und die ganze Arbeit also wert.
“Du weißt aber...dass du dafür Samstags hier arbeiten musste wenn du schon unter der Woche nicht kannst, hm?”, kam es ganz trocken von ihr und ich ließ seufzend den Kopf hängen. “Ja, Unni.” Das war wohl das mindeste was ich tun könnte, außerdem würde ich sonst auch kein Geld kriegen, also war das schon gut so.
“Ach übrigens...der Stoff den wir bestellt haben ist heute gekommen.” Ich blickte auf und sah das Grinsen in ihrem Gesicht, sofort hellte sich meine Stimmung auf. “Na endlich!”, rief ich. Voller vorfreude lief ich in den hinteren Bereich, wo Ahri ihre Nähmaschinen stehen hatte und sie das ganze Material und die Waren lagert. Auf dem Zuschnitt Tisch stand das bereits geöffnete Packet und ich warf gleich eine Blick rein. Ich hatte genau die Entwürfe vor Augen die wir als nächstes umsetzen wollten, die Farben und die Muster der Stoffe waren perfekt.  Ich fragte mich wie ich nur die Zeit für all das aufbringen sollte. Am liebsten hätte ich gleich damit angefangen, aber Ahri musste gleich fort und ich alleine auf den Laden achten, also ging das nicht.
Also räumte ich meine Sachen vom Tresen und begann mit meiner Schicht.


~~~~~~


Montag Morgen, es war gerade mal halb 8 als ich mir einen Kaffee in dem kleinen Café gegenüber holte und dann die Straße überquerte um das BigHit Gebäude zu betreten. Da ich das ganze Wochenende mit lernen verbracht hatte, war keine Zeit gewesen um aufgeregt zu sein, dafür war ich es jetzt umso mehr. Aber beim dritten mal ist der Gang in dieses Gebäude gar nicht mehr so beängstigend. Wie die letzten male auch ging ich zum Empfang und meldete mich an, aber dieses mal war etwas anders. Auf dem Ausweis den ich dieses mal bekam stand nicht ‘Besucher’, sondern ‘Staff’, also Mitarbeiter.
“Diesen Ausweis behalten sie bitte, bis die Arbeiten abgeschlossen sind. Einige Türen lassen sich nur mit diesem Ausweis öffnen, halten Sie ihn einfach an den Sensor an der entsprechenden Tür und wenn das Licht grün aufleuchtet, können Sie hinein. An ihrem Letzten Tag geben sie ihn einfach wieder hier ab.”, erklärte mir die junge Dame in einem eher monotonen Ton und ohne mich auch nur einmal dabei anzusehen, Stattdessen tippte sie die ganze Zeit auf ihrer Tastatur herum. Das nennt man den wohl Multitasking. Wahrscheinlich hatte sie diesen Text heute schon ein paar mal runter gerattert. Ich nickte verstehend, ohne daran zu denken, dass sie mich ja gar nicht ansah. Den Ausweis befestigte ich wieder an meiner Hose und ging dann zu den Aufzügen.
Während ich wartete nahm ich einen Schluck von meinem Kaffee und schon ging die Tür zu meiner Linken auf. Ich trat ein und sah auf die Knöpfe der einzelnen Etagen, man dieses Gebäude war wirklich hoch. Bis jetzt kannte ich nur den 4 Stock wo alles Besprechungsräume für Meetings und dergleichen waren. Darüber kamen ein paar Etagen nur mit Büros hatte Eunbyul mir erklärt. Marketing Abteilung, Werbeabteilung , Rechtsabteilung und all das was eine Firma eben so braucht. Der interessante Kram kam noch weiter oben. Studios, Übungsräume Werkstätten und dann ganz oben waren natürlich die Büros der ganz hohen Tiere. Also die Chefs der Chefs, der Chefs und so weiter. Mit meinem Zeigefinger Drückte ich auf die 11, da hatte Eunbyul gesagt musste ich hin, dann links den Flur runter zu der Tür an der Nähwerkstadt stand.
Gerade als sich die Tür schloss steckte noch jemand seine Hand dazwischen und stoppte die Türen so. Etwas überrascht sah ich wie V sich durch die, sich gerade wieder öffnenden, Türen des Aufzugs zwängte.
“Taehyung-sshi.”, stellte ich leise fest und er blickte zu mir und grinste mich an. Er schien sich beeilt zu haben den Aufzug noch zu erwischen, denn seine Atmung ging schnell und er stemmte die Hände an seine Hüfte als müsste er erst wieder zu Atem kommen. In seinem Grünen Trainingsanzug sah er unheimlich gut aus, seine dunklen Locken fielen ihm wild ins Gesicht. Sogar ungestylt war er eine Schönheit. Die Tür des Aufzuges schloss sich nun wirklich und wir waren allein, schnell lehnte er sich an mir vorbei und drückte auf den Knopf für die 14te Etage.
“Also hab ich doch richtig gesehen…”, fing er dann an und sah mir in die Augen. “Ich hätte dich von hinten fast nicht erkannt. Was machst du denn hier? Du hast doch nicht gewonnen…”, fragte er und kratzte sich verwirrt mit einem Finger an der Schläfe. ‘Klar, stich halt nochmal in die Wunde, ist okay.’, dachte ich mir auf seine Bemerkung und lächelte schief.
“Nein hab ich nicht. Aber ich bin mit Eunbyul befreundet und ich darf ihr als ihre Assistentin helfen.”, verkündete ich stolz und hob meinen Kopf etwas höher um dem zusätzlich Ausdruck zu verleihen. Ich konnte sehen wie seine Augen und auch sein Lächeln größer wurden. Die Freude in seinem Gesicht war so ehrlich, dass es mich richtig rührte.
Er war auch so ein Mensch, der seine Gefühle immer nach außen trug und sie selten versteckte, genau wie Eunbyul.
“Wie Cool, dann kannst du doch mit uns arbeiten. Das freut mich.” Seine Stimme klang ganz aufgeregt, wie von einem kleinen Kind. Es wunderte mich ein bisschen, immerhin kannten wir uns ja kaum, aber seine gute Laune war ansteckend. “Ja, ich mich auch!”
In der 11 Etage hielt der Aufzug schließlich an und die Türen öffneten sich wieder. “Also, bis dann.” Ich stieg aus und wollte gerade gehen, als ich meinen Namen in dieser verführerisch tiefen Stimme hörte. “Mie…” Langsam drehte ich mich zu ihm um und sah in seine braunen Augen. Mit einer Hand hielt er die Türen des Aufzugs offen und sah mich an, ich konnte sehen wie er schluckte und wohl überlegte was er eigentlich sagen wollte.
“Wir proben heute den ganzen Tag. Vielleicht...hast du ja mal Zeit und kommst zugucken?“, sagte er dann doch etwas zögernd und ich blinzelte ihn überrascht an. Meinte er das ernst? Ich dürfte ihnen beim Proben zusehen?
“Ähm, gerne. Ich muss schauen, ob ich Zeit dafür habe, aber an sich...klar.” Ich nickte und wich seinem Blick kurz verlegen aus. Ein schüchternes Lächeln legte sich auf meine Lippen und wieder sah ich in diese tollen Augen die sich nicht von mir bewegt hatten. Er ging einen Schritt zurück und ließ seine Hand von der Tür sinken.
“14 Stock, Studio 3.”, sagte er noch als sich diese dann langsam zwischen uns schlossen. Wenn ich es nicht selbst besser wüsste, könnte man meinen er hat gerade versucht zu flirten.




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Nur um das klar zu stellen.
Ich hab keine Ahnung wie es bei BigHit wirklich aussieht und ich reim mir das alles einfach irgendwie zusammen wie es für mich gerade passt XDD
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