Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast 

A tempting offer

GeschichteAllgemein / P18 / Mix
Anakin Skywalker / Darth Vader Obi-Wan Kenobi Padmé Naberrie Amidala
18.04.2021
14.10.2021
19
59.222
10
Alle Kapitel
24 Reviews
Dieses Kapitel
1 Review
 
 
14.10.2021 2.802
 
A tempting offer

Kapitel 19

Trotz des warmen und schweren Gefühls des schlafenden Alphas in seinen Armen, fühlte sich Obi-Wan unruhig. Zu viele Gedanken geisterten durch seinen Kopf, als dass er ebenfalls in den Schlaf driften konnte: Wie sollte er mit den Dingen, die er erfahren hatte umgehen? Bisher hatte Obi-Wan Anakins Versuche ihm nahe zu kommen auf die überaktive Libido des Alphas geschoben, doch nun war klar, dass Anakin sehr viel mehr wollte als nur mit ihm zu schlafen. Er wollte Obi-Wan permantent in seinem Leben behalten. Als einen zweiten Partner oder einen Liebhaber war nicht ganz klar, lediglich dass er ihn auf keinen Fall gehen lassen wollte. Der Omega in Obi-Wan fühlte sich von dem Plan angezogen, selbst wenn er bedeutete, dass er seinen Alpha würde teilen müsssen, doch für den Mann in Obi-Wan kam diese Lösung auf keinen Fall in Frage. So sehr er sich auch zu Anakin hingezogen fühlte, war eine polyamouröse Beziehung für ihn einfach nicht vorstellbar.

Doch obwohl er sich Anakin gegenüber entschlossen gezeigt hatte, erschien der Gedanke allein in seine Wohnung zurückzukehren immer weniger verlockend. Zwar fehlte ihm das sichere Gefühl, das die vertrauten Räume ihm boten, doch er konnte sich noch gut an die Stille und die Einsamkeit erinnern, die ihn dort nach Qui-Gons Tod umgeben hatten. Die Vorstellung erneut dieser erdrückenden Atmosphäre ausgesetzt zu sein, war nicht gerade angenehm. Doch was hatte er für eine Alternative? Wenn nicht gerade ein Wunder geschah und Anakin sich von Padme trennte, würde die Rückkehr in sein altes Leben der einzige mögliche Weg sein.

Mit einem Seufzen vergrub Obi-Wan seine Nase in Anakins Haar. Er liebte ihn, hatte der Alpha gesagt. Trotz der verfahrenen Situation berührte dieses Wissen etwas in Obi-Wans Herzen. Wie gern hätte er Anakin geantwortet, dass er ebenso fühlte. Schließlich war es die Wahrheit. Mochte der Alpha sich manchmal noch so unvernünftig und kindisch aufführen, hielt er Obi-Wans Herz trotzdem längst in seiner Hand. Natürlich sagte ihm sein Verstand, dass diese Liebe nur im Schmerz enden konnte, doch sein Herz wollte die Wahrheit einfach nicht hören. Bei der Macht, er konnte nicht anders. Er liebte Anakin, mit all seinen Fehlern, doch das durfte der Alpha niemals erfahren.

XXXXXX



Zwei Wochen später war es an der Zeit für die nächste Untersuchung im Medicenter. Inzwischen in der zwanzigsten Wochen schwanger, sah man Obi-Wan seinen Zustand deutlich an. Die Konturen seines Gesichts waren weicher geworden, was nicht nur an dem fehlenden Bart lag. Seine Hüften waren voller als vor der Schwangerschaft und der Zwillingsbauch bildete bereits eine sichtbare Kugel, die dafür sorgte, dass seine Hose nur dank eines zusätzlichen Gummis nicht herunterrutschte. Auch sein Geruch hatte sich so deutlich verändert, dass sogar Obi-Wan selbst es riechen konnte. Kaum jemand, der ihn auf der Straße traf, würde seinen Zustand nicht erkennen. Ein Umstand, der dafür sorgte, dass Anakin selbst im Medicenter kaum von seiner Seite wich. Der Drang den schwangeren Omega beschützen zu wollen war so stark, dass es ihm sichtlich schwer fiel, die Ärztin ihre Arbeit machen zu lassen. Nur mit Mühe unterdrückte er ein Knurren, als Dr Che ihn und Padme für die körperliche Untersuchung nach draußen schickte, doch die Twi'lek Ärztin war lange genug in ihrem Beruf, um sich von seinem Alpha Gehabe nicht beeindrucken zu lassen. Zu oft hatte sie werdende Väter zur Raison bringen müssen.

Auch für Obi-Wan war die Trennung von Anakin außerhalb des Penthouses schwerer zu ertragen als bisher. Der Instinkt sich zu verstecken und Schutz suchen zu müssen, war fast übermächtig, obwohl der Omega wusste, dass dies nur ein Erbe seiner Gene war. Im Medicenter war es sicher. Hier würde ihm nichts passieren. Trotzdem war er froh, als die Untersuchung zu Ende war und die beiden Skywalkers zum Scan dazukommen durften. Der Scanner summte leise, als er über Obi-Wans Bauch rotierte, dann kam er schließlich zum Stillstand und die ersten Bilder erschienen auf dem Bildschirm. Überrascht stellte Obi-Wan fest, dass die beiden Kinder bereits wie richtige, fertige Menschen aussahen. Eines der Babys zeigte sich ihnen im Profil, das andere von vorn. Da waren die Stirn, das Kinn, die Nase. Dann bewegte das Baby seine filigranen Finger, was fast so wirkte, als würde es ihnen winken und das Herz des Omegas wurde bei dem Anblick ganz weit. Das waren seine Kinder, seine Babys. Die Welle der Liebe erfüllte ihn so plötzlich und mit so viel Kraft, dass es ihm fast den Atem raubte. So deutlich man sie jedoch auch sah, ihr Geschlecht wollten die beiden Kinder noch nicht verraten. Obwohl der Scanner mehrfach vor und zurück fuhr, hielten die Beiden die Beine stets so, dass man nichts erkenen konnte. Doch das war für Obi-Wan auch nicht entscheidend. Wichtig war nur, dass sie gesund waren.

“Die Föten machen gute Fortschritte”, ließ Dr. Che sie wissen. “Die Größe und das Gewicht, die der Scanner ermittelt hat, sind für Zwillinge in diesem Stadium vollkommen normal. Der Muttermund ist geschlossen, die Gebärmutter gut durchblutet und die Milchdrüsen sind bereits deutlich geschwollen. Noch ein paar Wochen, dann könnte bereits die Vormilch, das Kolostrum, einschießen.”

Es war ein wenig früh, jedoch nicht ungewöhnlich, hatte Dr. Che Obi-Wan gegenüber angemerkt, als dieser ihr von der unangenehmen Schwellung seiner Brüste erzählt hatte. Gerade bei Mehrlingsschwangerschaften bereiteten sich die Milchdrüsen schon deutlich vor dem Geburtstermin darauf vor genug Nahrung für die Babys zu produzieren. Trotzdem war es Obi-Wan ein wenig peinlich, als die Ärztin vor den beiden Alphas so offen darüber sprach. Seit die Schwellung vor ein paar Tagen aufgetreten war, war Obi-Wan nicht mehr im Pool schwimmen gewesen, wenn Anakin und Padme zu Hause waren und hatte stets darauf geachtet Kleidung zu tragen, die seine Brüste so gut es ging kaschierte. Seiner Meinung nach sah es einfach nur lächerlich aus, doch er konnte an dem Blitzen in Anakins Augen erkennen, dass dieser am liebsten mit eigenen Augen die Veränderung begutachtet hätte, die mit Obi-Wan vor sich ging, doch da würde er bei dem Omega auf Granit beißen.

Am Ende der Untersuchung gab Dr. Che dem Paar und Obi-Wan jeweils einen Speicherstick mit den Bildern des Scans, damit sie sie auch zu Hause weiter ansehen konnten. Der Omega hielt den Stick wie einen Schatz und auch Padme schien vor Glück kaum stillstehen zu können. Sie wollte die Fotos unbedingt so schnell wie möglich ihrer Freundin Sabé zeigen, weshalb sie bereits aus der Tür war, kaum dass die Ärztin sich verabschiedet hatte. Obi-Wan war wie so oft in Gedanken versunken, doch er lächelte dabei, als er der Alpha Frau nachfolgte, als Anakin jedoch ebenfalls das Zimmer verlassen wollte, hielt ihn Dr. Che zurück.

“Ich würde Morgen gern auf einen Hausbesuch vorbeikommen”, ließ die Twi'lek Ärztin den Alpha wissen.

“Warum?” hakte Anakin überrascht nach. “Ist irgendetwas nicht in Ordnung?”

“Ja und nein”, erwiderte Dr. Che, wobei sie sich vergewisserte, dass Obi-Wan außer Hörweite war. “Auf den ersten Blick ist alles so wie es sein sollte. Die Kinder entwickeln sich wunderbar und auch Obi-Wans Werte sind zufriedenstellend. Er hat gut zugenommen und durch die Vitaminpräparate, die er einnimmt, sind auch keine Mangelerscheinungen festzustellen, doch seine Hormonewerte machen mir zunehmend Sorgen. Seine Dopamin und Cortisol Werte sind seit der ersten Untersuchung deutlich angestiegen, was kein gutes Zeichen ist.”

“Das sagt mir nichts. Was sind das für Werte?” fragte Anakin irritiert.

“Es sind so genannte Stresshormone, da der Körper sie immer dann ausschüttet, wenn er einer Belastung augesetzt wird, realer oder auch mentaler Natur”, führte die Ärztin aus.

“Das verstehe ich nicht”, gab Anakin zurück. “Das kann überhaupt nicht sein. Bei uns ist Obi-Wan sicher und er bekommt alles, was er braucht. Jeden Tag versorge ich ihn mit körperlicher Nähe und Wärme, damit er sich beschützt und geborgen fühlt, genau wie Sie es uns aufgetragen haben.”

“Scheinbar ist das, was Sie tun nicht genug oder es gibt andere Faktoren, die ihm zu schaffen machen”, erklärte Dr. Che ernst. “Deshalb ist es wichtig, dass ich mir selbst ein Bild von seiner Umgebung mache, um eventuelle Störfaktoren zu ermitteln. Wenn seine Werte weiter so ansteigen, muss ich ihn in eine Klinik einweisen. Die Risiken für seine Gesundheit sind einfach zu groß, um zu hoffe, dass es ihm von selbst besser gehen wird.”

Anakins Augen weiteten sich sichtbar bei dieser Aussicht. Damit hatte er ganz offensichtlich nicht gerechnet. “Natürlich können Sie jederzeit bei uns vorbeikommen”, beeilte sich der Alpha zu versichern. “Wir tun alles, damit es Obi-Wan gut geht.”

“Gut”, erwiderte die Ärztin mit einem Nicken. “Ich werde Ihnen eine Nachricht schicken, sobald ich absehen kann, wann ich komme.”

XXXXXX


Der Rest des Tages verging in der gewohnten Routine. Padme fuhr direkt nach dem Termin im Medicenter zu ihrer Freundin und kam erst am Abend zurück und obwohl es Anakin widerstrebte nach dieser beunruhigenden Nachricht das Haus zu verlassen, musste er dennoch zum Dienst, kaum dass seine Frau angekommen war, da ein wichtiger Kunde seine persönliche Anwesenheit bei einer Konferenz verlangt hatte. Um Obi-Wan nicht zu beunruhigen, hatte er ihm nichts von Dr. Ches morgigem Besuch erzählt, sondern sich bemüht den Tag für den Omega besoners angenehm und stressfrei zu gestalten und auch jetzt versuchte er sicher zu gehen, dass es nicht wieder zu Spannungen zwischen Padme und Obi-Wan kam, indem er seine Frau in die Dinge einweihte, die Doktor Che ihm gesagt hatte. Padme war genaso bestürzt über die Möglichkeit, dass Obi-Wan die restliche Schwangerschaft im Krankenhaus verbringen musste, wie er, wenn vermutlich auch aus anderen Motiven, weshalb sie sofort versprach einen ruhigen Abend mit Obi-Wan zu verbringen.

Tatsächlich wurde es einer der angenehmeren Abende im Penthouse, an dem Padme mit dem Omega Sabacc spielte und ihn mit Anekdoten aus ihrer Kindheit unterhielt, bis es Zeit zum Schlafen war. Nachdem Obi-Wan sich zurückgezogen und die Badezimmerroutine hinter sich gebracht hatte, schob er den Speicherstick in sein Datenpad und betrachtete die Bilder, die Dr. Che ihm mitgegeben hatte. Seine Babys. Seine Kinder. Mit einem verklärten Lächeln streichelte er über ihr winzigen Gesichter und stellte sich vor, wie es sein würde, sie wirklich im Arm zu halten, dann legte er den Bildschirm zur Seite und löschte das Licht.

Nach der ganzen Aufregung des Tages, hatte Obi-Wan erwartet, dass er wieder einmal lange wach liegen würde, doch tatsächlich schlief er heute überraschend schnell ein, nur um mitten in der Nacht unvermittelt wieder aufzuwachen. Zuerst wusste er nicht, was ihn geweckt hatte, doch als er ganz still lag und in sich hinein horchte, fühlte er es plötzlich: Eine zaghafte Berührung. Kaum wahrnehmbar. Wie der Flügelschlag eines Schmetterlings. Doch Obi-Wan erkannte sie sofort als das, was sie war: Die erste Bewegung eines der Babys. Genau wie beim Scan, durchfuhr ihn auch jetzt ein Gefühl der Wärme und der Liebe, wie er es noch nie erlebt hatte.

'Hallo du', dachte er voller Zärtlichkeit, während er die Stelle auf seinem Bauch zu tätscheln begann und tatsächlich antwortete ihm das Baby mit einer weiteren, federleichen Berührung, die Obi-Wan die Tränen des Glücks in die Augen trieb. Die erste Kontaktaufnahme zwischen Mutter und Kind. Ein erster echter Beweis, dass da wirklich zwei Lebenwesen in ihm wuchsen. Obwohl er sich im Klaren darüber war, dass dies jeden Tag Millionen Müttern passierte, war dies für ihn doch ein unvergesslicher Moment und Obi-Wan lag noch lange wach und streichelte mit den Fingern über seinen Bauch, um seinen Kindern zu signalisieren, dass er da war und über sie wachte.

XXXXXX


Am nächsten Nachmittag kam Dr. Che zu dem angekündigten Hausbesuch vorbei. Den ganzen Morgen über hatte eine angespannte Erwartung über dem Penthouse gelegen und es war ihnen immer schwerer gefallen, Obi-Wan nichts merken zu lassen, bis die beiden Skywalkers schließlich eine Nachricht mit der Ankunftszeit der Ärztin erhielten. Gerade noch rechtzeitig, damit sie ihre Termine so legen konnte, dass sowohl Anakin als auch Padme zu Hause sein konnten, als die Ärztin eintraf. Um Obi-Wan nicht zu beunruhigen, hatten sie abgesprochen, dass Luminara und Barriss sich mit dem Omega im Handarbeitszimmer aufhielten und ihm zeigten, wie man mit Hilfe der Nähmaschine eine Patchworkdecke nähte. Ohne langen Smalltalk führten die beiden Alphas die Ärztin in der Wohnung herum, ließen sie die Dachterrasse, den Wohnbereich und die anderen Räume sehen. Dr. Che betrachtete alles kritisch und runzelte von Zeit zu Zeit die Stirn, doch als sie schließlich Obi-Wans Zimmer betrat, schnalzte sie missbilligend mit der Zunge.

“Wie ich befürchtet habe”, sagte sie, indem sie auf die große Fensterfront deutete. “Das ist alles viel zu offen. Die ganze Wohnung mit ihren Glasfronten und großen Räumen ist für einen Omega wie Obi-Wan ein vollkommen falscher Ort. Es ist alles viel zu leicht einsehbar, zu ungeschützt, schwer zu verteidigen. Selbst sein Zimmer, das sein Rückzugsort sein sollte, bietet keinen Schutz, keine Ruhe. Es wundert mich, dass er in diesem Bett überhaupt schlafen kann. Obi-Wan braucht einen Raum, den er wie eine Höhle gestalten kann. Er braucht ein Nest, das Sicherheit und Geborgenheit signalisiert, doch hier gibt es nichts von alledem. Es ist eine schöne Wohnung, ohne Frage, aber kein Ort an dem ein Omega sich wohlfühlt.”

Betreten sahen Anakin und Padme sich an. Es war ihnen nie in den Sinn gekommen, dass das luxuriöse Appartment Obi-Wan nicht gefallen könnte. Schließlich träumte fast jeder auf Coruscant davon so zu leben wie das vermögende Paar. Doch wenn Anakin darüber nachdachte und sich an die Wohnung zurückerinnerte, die Obi-Wan mit seinem verstorbenen Partner geteilt hatte, musste er zugeben, dass es nicht nur der Luxus war, der die Räumlichkeiten unterschied. Anakin hatte angenommen, dass der Omega nur deshalb in den kleinen, engen Räumen gelebt hatte, weil er sich nichts besseres hatte leisten können. Der Gedanke, dass diese beschauliche Art des Wohnens seinem Instikt entsprach, war ihm überhaupt nicht gekommen. “Er hat nie gesagt, dass es ihm hier nicht gefällt”, warf er trotzdem ein.

“So wie ich Obi-Wan kennengelernt habe, ist er nicht der Typ Mensch, der Anderen mitteilt, was er will und was nicht”, gab Dr. Che zurück. “Aber ich gehe davon aus, dass es trotzdem genug Anzeichen gab, die verraten hätten, wie er sich fühlt, wenn man nach ihnen gesucht hätte.”

Anakin merkte, wie ihm die Hitze ins Gesicht stieg. Das Schlimme daran war, dass die Ärztin nicht unrecht hatte. Die Momente, in denen Obi-Wan entspannt und zufrieden gewesen war, waren deutlich weniger als die, in denen er angespannt und gestresst gewirkt hatte. Doch Anakin hatte das alles auf die Konflikte mit Padme und die Strapazen der Schwangerschaft geschoben. Daran, dass es etwas mit seiner Umgebung zu tun hatte, war er nie gekommen.

Sogar Padme wirkte ehrlich zerknirscht über ihren Mangel an Empathie. “Was können wir tun, damit es ihm besser geht?”

Dr. Che seufzte bekümmert. “Ganz ehrlich, ich weiß es nicht. Wenn Sie in einer Beziehung wären, hätte ich Ihnen geraten die Wohnung Omega gerecht umzubauen, doch davon ausgehend, dass Obi-Wan hier nur auf Zeit wohnt, würde ich sagen, Sie sollten in Erwägung ziehen, ihn für die Dauer der Schwangerschaft in eine Einrichtung für ledige Omegas ziehen zu lassen. Die Häuser sind extra für die Bedürfnisse von Meschen wie Obi-Wan gestaltet worden und die Mitarbeiter dort sind geschult darin sich um auch um schwangere Omegas zu kümmern.”

“Das kommt nicht in Frage.” “Auf gar keinen Fall”, kam es von Anakin und Padme fast zeitgleich.

“Wäre es Ihnen lieber, wenn der Stress sein Herz schädigt oder er deswegen eine Frühgeburt erleidet?” gab Dr. Che scharf zurück.

“Natürlich nicht, aber es muss doch auch einen anderen Weg geben”, entgegnete Padme entschieden.

Erneut drehte sich Dr. Che um und deutete auf die großen Fenster und das Bett, welches mittem im Raum stand. “Hier, an diesem Ort sehe ich keine andere Möglichkeit.”

“Und wenn man den Ort wechselt?” warf Anakin ein. “Durch einen Urlaub bespielsweise.”

“Das hätte nur dann Sinn, wenn dieser Urlaub sich über mehrere Monate erstreckt und an einem Ort stattfindet, der für einen Omega geeignet ist”, gab die Ärztin zu bedenken.

Gedankenverloren kratzte sich Anakin am Kinn, dann leuchteten seine Augen plötzlich auf. “Das ist nicht das Problem. Ich weiß sogar spontan einen Ort, der in Frage kommt. Es ist ein sehr friedliches und ruhiges Haus auf Alderaan.”

Padme stieß einen hörbaren Laut der Überaschung aus, während Dr. Che ihren Mann kritisch von der Seite ansah. “Und Sie könnten bis zum Geburtstermin mit ihm dort bleiben, ihm täglich weiter Geborgenheit und Nähe schenken?”

“Nicht ständig, aber ich hätte jemanden, der dort in meiner Abwesenheit auf ihn acht gibt”, gab Anakin zurück und es war ihm anzusehen, dass er fest davon überzeugt war, die Lösung des Problems bereits gefunden zu haben

“Und wer wäre das?” hakte Dr. Che nach.

Zufrieden grinste Anakin die Ärztin an. “Meine Mutter.”
Review schreiben
 
 Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast