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Alte Liebe, Neue Liebe

von Janiee
GeschichteLiebesgeschichte / P18 / Het
Charlotte Slättberg /Sprotte Frieda Goldmann Friedrich Baldwein / Fred Melanie Klupsch Trudhild Bogolowski / Trude Wilma Irrling
17.04.2021
14.05.2021
13
12.930
1
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17.04.2021 822
 
Mit 16:

Es war als Fred und ich im Baumhaus der Jungs übernachteten. Das Baumhaus war damals ein heiliger Ort für die Jungs gewesen. Sie hatten jahrelang daran gebaut, schon seit der Grundschule. Selbst als Jugendliche trafen sie sich dort immer noch regelmäßig und wir durften mit der Zeit auch immer häufiger dabei sein. Doch an diesem Abend hatte Fred den anderen Jungs verboten auch nur einen Fuß in das Baumhaus zu setzen. Ich hatte es immer erstaunlich gefunden, wie er selbst im Jugendalter noch den Boss raushängen lassen hat und damit sogar durchgekommen ist. Die anderen Jungs hörten auf ihn, als wäre er der König oder sowas. Als Kind hatte mich sein Boss Gehabe massiv aufgeregt, doch mit der Zeit hatte ich gemerkt, dass ich genau das irgendwie anziehend an ihm fand. Er ließ sich nichts gefallen, hatte eine große Klappe und war der geborene Anführer.

An diesem Abend saßen wir Hühner mit den Pygmäen alle gemeinsam bei uns am Wohnwagen. Wir hatten ein Lagerfeuer gemacht und tranken das ein oder andere Bier. Am Tag davor hatten wir eine Party gehabt, weswegen keiner so richtig in Trinklaune war. Der Abend war gemütlich und einfach einer dieser Abende an denen sich alle wohlfühlten. Ich sehe noch heute vor mir, wie Wilma mit ihrer Engelsstimme und Gitarre leise am Feuer gesungen hat, wie Melanie und Willi aneinander gekuschelt im Gras lagen und leise miteinander kicherten, wie Frieda und Trude glücklich ins Feuer sahen und Wilma lauschten und wie Steve und Torte sich angeregt über Fußball unterhielten. Ein trauriges Gefühl der Nostalgie überkam mich, als ich an meine besten Freunde zurückdachte. Noch intensiver wurde das Gefühl, als ich mich daran erinnerte wie ich zwischen Freds Beinen an seiner Brust gelehnt vor dem Feuer saß und ich seinen ruhigen Atem an meinem Haar spüren konnte. Ich konnte diesen Moment so intensiv nachempfinden, als wäre er gestern gewesen.

Er strich mir sanft die Haare hinters Ohr, sodass es frei lag. Seine Lippen berührten dort meine empfindliche Haut während er „Ich will mit dir alleine sein“ in mein Ohr raunte. Er klang heiser und meinen ganzen Körper durchzog ein elektrisierendes Kribbeln. Ich spürte ihn an meiner Haut lächeln, als er meine Gänsehaut an meinen Unterarmen bemerkte. Ich drehte mich zu ihm, um in seine leuchtenden Augen sehen zu können. Sein Blick galt alleine mir. Die Intensivität, die in seinen Augen lag, ließen mich alles um uns herum vergessen und ich fühlte mich, als wäre ich das einzige Mädchen auf der Welt. „Das will ich auch.“ Sagte ich und lächelte. Er küsste mich sanft. „Ins Baumhaus?“ Murmelte er zwischen unseren Küssen. Ich nickte. Er stand auf und zog mich mit sich hoch. Die anderen sahen uns an.
„Heute Nacht kommt keiner von euch ins Baumhaus, ist das klar?“ Er richtete die Anweisung an die anderen Jungs, seine Untertanen, wie ich sie immer nannte und nahm meine Hand. Ich wurde rot. Konnte man es noch offensichtlicher machen? Ich stieß ihm in die Seiten. „Fred.“ Raunte ich mit zusammengebissenen Zähnen. Er ignorierte mich und wartete die Antwort der Jungs ab. Die vier tauschten vielsagende Blicke aus und schienen sich ohne Worte zu verstehen. Dann zog er mich mit sich in den dunklen Wald, Richtung Baumhaus der Jungs.

Sobald wir oben im Baumhaus waren, zündete Fred die Kerzen an, die dort in der Nacht Licht spendeten und lümmelte sich in die Matratzenecke. Ich legte mich in seine Armbeuge und kuschelte mich an ihn. „Das war gerade ganz schön offensichtlich, mein lieber.“ Ermahnte ich ihn. Er lachte und küsste mich auf den Kopf. „Was meinst du?“ Ärgerlich stieß ich ihm in die Seite. „Du weißt genau was ich meine.“ Er lachte erneut. Sein Lachen war eines der schönsten Geräusche die ich kannte. Es war rau und ehrlich. Er drehte sich so, dass er auf mir lag und mich ansah. „Sag was du meinst, Sprotte.“ Sagte er und grinste sein schelmisches Grinsen, welches mich in den Wahnsinn trieb. Er fuhr mit seinen Händen unter mein T-Shirt und begann sanfte Kreise mit seinem Daumen auf meiner Haut zu zeichnen. Er wusste, wie sehr mir das gefiel. „Fred…“ sagte ich leise. Seine Lippen legten sich auf meine und wir verfielen in einen tiefen, leidenschaftlichen Kuss. Als er seine Lippen von meinen löste, seufzte ich leicht. „Tut mir leid, Sprotte aber ich muss es von dir hören.“ Sagte er bestimmt und fuhr mit seiner Hand höher unter meinem T-Shirt, bis an den Rand meines BHs. Ich wollte nicht mehr warten, ich habe schon so lange gewartet, also sagte ich es. „Ich will mit dir schlafen, Fred.“ Seine Augen trafen meine und ich verlor mich in ihnen, wie so oft. Er küsste mich, dieses Mal entschlossener und leidenschaftlicher. Er drehte sich um und zog mich auf seinen Schoß. „Ich liebe dich.“ Flüsterte er atemlos zwischen unseren Küssen und zog erst sein eigenes T-Shirt aus und dann machte er sich an meinem zu schaffen…
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