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Ein neues Leben für Kathryn Teil 2

GeschichteDrama, Liebesgeschichte / P18 / Het
B'Elanna Torres Chakotay Kathryn Janeway Owen Paris Q Tom Paris
16.04.2021
22.07.2021
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52.708
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22.07.2021 3.972
 
B'Elanna
Ich war fast den ganzen Morgen auf der Voyager weil Joe dringend ein neues Update brauchte. Es war längst überfällig und Dr. Zimmerman gab keine Ruhe mehr. Es würde sage und schreibe drei Tage dauern bis er wieder funktionstüchtig sein würde und solange war er außer Funktion. Da ich immer noch auf die dringend benötigten Teile für der Fötustransporter wartete machte ich den Verantwortlichen Beine denn erstens hatten sie uns einen defekten gegeben und dann auch noch die falschen Ersatzteile geschickt. Wenn ich sie selber herstellen müsste  würde es fünf Tage dauern und eine Unmenge an Energie einfordern die wir auf Dorvan nun mal nicht haben. Mein Klingonisches Temperament ging voll mit mir durch weil diese Idioten keine Ahnung hatten wie wichtig so ein Fötustransporter für uns sein könnte und mich auf Ende nächste Woche vertrösten wollten. Es wäre ihnen nicht möglich die Teile vorher zu uns zu bringen und so musste ich mich notgedrungen geschlagen geben.
"Ich hoffe nur für euch Stümper das nichts passiert denn Admiral Janeway steht kurz vor der Entbindung mit ihren Zwillingen und wenn denen etwas passiert dann Gnade euch Gott!!!!! Ich möchte dann nicht in eurer Haut stecken und mich solltet ihr dann tunlichst meiden..... eigentlich den ganzen Planeten!" Ich trennte die Verbindung abrupt und ging zurück ins Dorf denn auch ich wollte Annies Baby sehen. Als ich bei Kathryn und Chakotays Haus ankam war die Bude schon Voll. Alle waren ums Haus versammelt um das neue Familienmitglied zu begrüßen und ihr ihr Lied zu singen. Ich kam gerade noch rechtzeitig um mitzusingen. Wie immer war es sehr ergreifend und auch ich hatte das eine oder andere Tränchen im Auge und wurde von meinem Tom in den Arm genommen.
"Danke mein Schatz! Ich bin so froh das du an meiner Seite bist. Joe ist die nächsten drei Tage außer Funktion hoffentlich geht das gut! Es war aber leider unumgänglich denn sonst hätten wir Gefahr laufen müssen ihn zu verlieren. Sowas wie damals auf der Voyager brauch ich nicht nochmal! Wie gehts Kathryn? Ich hoffe inständig das wie den Fötustransporter nicht brauchen er ist nach wie vor außer Funktion! Wenn ich die Stümper erwische mache ich Kleinholz aus ihnen!" Man ich war immer noch angefressen doch Tom schaffte es meistens mich zu beruhigen.....heute sah es aber nicht so danach aus. Tom machte ein besorgtes Gesicht. "Tom bei Kahles was ist los ?" Flüsterte ich und sah ihn besorgt an.

Tom
Alle hatten sich um unseren Neuankömmling versammelt und sangen ihr Lied. Ich aber hatte nur Kathryn im Auge. Irgendetwas sagte mir ich solle sie genau beobachten und das tat ich auch. Ich weiß nicht wieso doch ich hatte ein ungutes Gefühl im Bauch und als Lana mir erzählte das weder Joe noch der Fötustransporter zur Verfügung standen wurde es noch schlimmer.
Ich drückte sie an mich und sah sie ängstlich an. "Ich weiß nicht wieso doch ich hab ein ganz ungutes Gefühl! Es ist vielleicht noch niemanden aufgefallen.... doch sieh sie mal an! Sie verzieht ständig ihr Gesicht  und sie ist auch irgendwie spitz um die Nase! Ich kann mich ja irren doch ich glaube sie hat Wehen doch da sie sowieso von ständigen Schmerzen geplagt ist scheint sie das gar nicht zu bemerken! Da....sieh hin sie macht es schon wieder!" Ich stand total unter Strom deswegen.

B'Elanna
Tom hatte recht mit dem was er sagte, Kathryn verzog wirklich regelmäßig ihr Gesicht. Ich hatte meinen Mann schon lange nicht mehr so beunruhigt gesehen und das machte mir Angst. Er hatte für Kathryn ein besonderes Gespür entwickelt und ich war deshalb mit auf der Hut.

Babys in Kathryn Bauch
Unsere Schwester hatte uns eine Ansage gemacht und der leisteten wir nun folge. "Okay Bruder dann lass uns mal sehen wie es da draußen zu geht! Es wird tatsächlich ein bisschen End hier drinnen! Ha ha ha und wie soll ich das machen? Der Ausgang ist doch viel zu klein! Ich sitze da mit meinem Po drinnen fest! Witzbold.....du musst dich ja auch umdrehen....so kommst du da nicht raus...du liegst ja quer!" Mein Bruder hatte das nun begriffen und begann sich zu drehen doch die Nabelschnur drehte sich nicht so wie er wollte sondern wickelte sich um seinen Hals.
"Hey was ist das denn nun so komm ich doch erst recht nicht raus! Die doofe Schnur drückt mir die Luft ab und quer lieg ich immer noch! Was bei allen Geistern soll ich nun tun?" Mein Bruder war nun auch ratlos doch er versuchte an mir vorbei zu kommen denn irgendeine unsichtbare Macht zog uns nach unten. Ich glaube ich schaff das nicht, grüße unsere Eltern von mir wenn du sie siehst! "  "Rede doch nicht solch einen Quatsch wir kommen beide da raus und zwar lebend! Wir müssen mit unserer Schwester Kontakt aufnehmen die weiß bestimmt was zu tun ist! Beide riefen wir ihren Namen "KIYUUUUUGAAAA KIYUUUUGAAA HILFEEEE HILFEEE HILF UNS!"
Ich machte mir Sorgen denn meinem Bruder ging es gar nicht gut.

Kiyuga
Ich lag noch neben Mami und kuschelte mit ihr als mich die Hilferufe meiner Brüder erreichten. Einer lag quer und drohte zu ersticken .....so ein Mist so ein Verdammter. Ich horchte noch weiter in mich hinein und überlegte was zu tun war da schrie Mommy plötzlich ganz laut Ahhh Au Au Au. Mist.....
Taya ich brauch Taya denn mit dem Reden hatte ich noch Schwierigkeiten.
"Ayaa...Ayaaa...!" schrie ich ganz laut. "Ayaa komm! Buder aua hat! Ayaa!"
Endlich kam sie zu mir. Ich ließ sie wissen was los war .Hoffentlich können sie meinem Bruder helfen.

Taya
Als meine kleine Schwester ganz laut nach mir rief wurde ich hellhörig und ging sofort zu ihr. Sie gab mir zu verstehen das es einem meiner Brüder sehr schlecht geht, das er quer liegt und die Nabelschnur um den Hals hatte. Mommy schrie nun ganz laut und ich wusste das es Ernst war. Ich blickte sofort zu Daddy der mich schon fragend anschaute.
"Dad, Kiyuga sagt das einer meiner Brüder quer liegt und das er die Nabelschnur um den Hals hat! Es geht ihm gar nicht gut! Er braucht
Hilfe!" Sagte ich schon ganz verzweifelt.

Beverly
Ich war sprachlos als ich das hörte. Woher wusste Kiyuga das ? Die kleine war mir ein einziges Rätsel doch das was ich gerade erfahren hatte war eine Katastrophe. Das allerdings war noch nicht alles denn auch bei mir hatte das Bad gewirkt denn auch ich hatte Wehen. Sie waren zwar noch nicht schlimm doch das konnte sich rasant ändern. "Chakotay komm steh hier nicht herum und halte Maulaffenpfeil ......schaff Kathryn sofort in meine Praxis!" Verdammt musste mein Baby denn alles nachmachen? "Hey kleines bitte halte dich noch ein wenig zurück! Tante Kathryn braucht meine Hilfe!" Sanft streichelte ich über meinen Bauch und sah Jean Luc verzweifelt an. "Wenn das mal gut geht! Jetzt haben die zwei so lange auf sich warten lassen und ausgerechnet wenn Joe außer Funktion ist und der Fötustransporter defekt ist das haben sie sich entschlossen zu kommen! Wieso liegen Die Kotay Babys immer falsch? Kannst du mir das mal verraten!" Fragend sah ich meinen Mann an doch auch er hatte keine Antwort. "Na dann wollen wir den beiden mal auf die Welt helfen .....ich weiß nur noch nicht wie!" Ich watschelte in meine Praxis und verspürte schon wieder eine Wehe. Mein Baby schien keine Anstalten machen zu warten doch darauf konnte ich momentan keine Rücksicht nehmen. Als ich in meiner Praxis ankam hatte Chakotay Kathryn schon aufs Biobett gelegt. "Okay ihr zwei lasst mich mal ran! Ich muss sehen was da los ist. Ich zückte meinen Tricorder und begann mit der Untersuchung.

Chakotay
Nach der Freude über unsere Enkelin lagen meine Nerven nun schon wieder blank. Es lagen bis gestern die Zwillinge doch noch in der richtigen Position....wieso ,wieso musste das denn immer und passieren. Ich schickte ein Stoßgebet zu meinen Geistern und weichte nicht von Kathryns Seite. "Keine Sorge mein Liebling ! Beverly weiß was zu tun ist, notfalls müssen sie halt mit dem Transporter auf die Welt kommen!" Ich war mir Sicher das Beverly das bewerkstelligen würde, bis sie mir sagte das der Fötustransporter außer Funktion ist.....da verlor ich jegliche Farbe aus meinem Gesicht. "Ihr Geister nein ! Bitte bitte nicht!" Kathryns Wehen wurden immer stärker und sie jammerte was ihr eigentlich gar nicht ähnlich sah und das machte mich dann doch ziemlich nervös. Ich war in Gedanken ganz weit weg und betete zu meinen Geistern als Beverly mich in die Realität zurück holte.

Beverly
Chakotay war irgendwie in Schockstarre gefallen, denn er war ganz weit weg mit seinen Gedanken doch das konnte ich nicht gebrauchen. Meine Wehen nahmen rasant zu. "Chakotay hey, wach auf ! Was ist denn los mit dir? Ich brauch dich hier an vorderster Front! Du musst den kleinen drehen... ich bin da nämlich raus! Die Untersuchung hat ergeben das Kiyuga recht hat, der kleine liegt quer und hat die Nabelschnur zweimal um den Hals! Du musst versuchen ihn zu drehen ohne das du ihm die Luft abdrückst!"

Chakotay
Beverly holte mich aus meiner Trance und versetzte mir gleich wieder einen Schock. "Beverly!!!!! Ich kann das nicht! Was ist wenn ich es nicht schaffe? Was ist wenn ich mein Baby dabei töte? Nein diesmal musst es du machen! Ich bleibe bei Kathryn! Sie braucht mich !" Krampfhaft hielt ich ihre Hand fest und sah wie sie vor Schmerzen zusammenzuckte. "Ich bin hier mein Schatz ! Ich weiche nicht von deiner Seite!"

Kathryn
Ich konnte das alles gar nicht glauben. Endlich lag ich in den Wehen und nun das. Ich hatte wahnsinnige Angst um mein Baby und meine Wehen schritten zügig voran. Ich spürte das diesmal etwas anders war....die Schmerzen waren anders denn ich hatte das Gefühl als ob es mich jetzt schon zerreißen wollte. Beverly krümmte sich auch in regelmäßigen Abständen und mein Mann war komplett neben der Spur. "Schatz Chakotay, mein großer starker Krieger! Du musst das machen! Du musst unserem Baby helfen ! Beverly kann das nicht ! Sieh sie dir doch an... Was glaubst du passiert wenn sie mit der Hand in mir drin ist und eine Wehe bekommt? Sie würde ohne es zu wollen uns drei gefährden! Ich vertraue die bedingungslos und wenn die Geister es wollen uns das liebste zu nehmen werde ich dir keine Vorwürfe machen doch wenn du es nicht tust und es stirbt dann kann ich für nichts garantieren! Ich liebe dich mein Schatz und nun hilf unserem Baby auf die Welt! Die Schmerzen werden so langsam aber sicher unerträglich!"

Chakotay
Was blieb mir anderes übrig. Ich musste es tun.....ob ich wollte oder nicht. "Na dann werde ich mal sehen wie weit du geöffnet bist! Entspann dich ! Beverly  kannst du Tom herholen? Ich brauch jemand der mir hilft und mich unterstützt, denn du wirst auch bald Hilfe brauchen  und damit bin ich dieses mal vielleicht Überfordert!" Zum Glück stimmte sie mir zu und holte Tom. Ich fing an Kathryn zu Untersuchen. "Okay mein Liebling Entspann dich und lass mich mal sehen!" Den Blick den sie mir bei Entspann dich zuwarf sagte mir alles was ich wissen musste doch ich ignorierte es. Sie war bei fünf Zentimetern doch für unser Baby ging das zu langsam.

Tom
Beverly hatte mich zur Unterstützung geholt und ich sah auf den ersten Blick das irgendetwas nicht stimmte. Kiyuga schien mit ihrer Aussage recht gehabt zu haben. "Chakotay was soll ich tun?"

Chakotay
"Schön wäre wenn Lana den Fötustransporter in Gang bringen würde doch bis dahin stell dich einfach hinter Kathryn und halte sie fest!" So wie ich die Sache sah mussten wir schnellstens ihren Muttermund weiten damit unser Baby eine Chance hatte. Fragend sah ich Beverly an die sich schon wieder vor Schmerzen krümmte. Bev, du solltest dich hinsetzen! Ich seh doch das es dir nicht gut geht!"

Beverly
"Ja ja ich setz mich schon wenn's  Zeit dafür wird doch erst ist Kathryn dran! Mach dir keine Sorgen .....ich hab noch Zeit!" Er musste ja nicht wissen wie es mir wirklich ging. "Kathryn, jetzt hör mir mal zu.....! Ich werde dich nun in eine leichte Narkose versetzen denn die Schmerzen werden höllisch sein! Wir müssen schnellstens deinen Muttermund weiten ,das Baby drehen und schnellstens rausholen! Ich würde ja einen Kaiserschnitt machen doch mit Wehen geht das nicht! Ich würde euch drei gefährden und das geht auf gar keinen Fall!" Ich wollte ihr noch einiges Erklären doch sie schrie ganz laut NEIN.....

Kathryn
Chakotay hatte Tom zur Unterstützung angefordert und Beverly sulzte mich voll. Narkose?????? Ich will keine Narkose und schrie panisch ganz laut "NEIN!
Nein nein nein ,ich will keine Narkose! Ich will nich aufwachen und feststellen das mein Baby vielleicht TOT IST! Nein ich halte das aus! Ich will wach sein ......ich will alles mitbekommen! KEINE NARKOSE!" Ich war fix und alle und schwitzte vor Aufregung und Schmerzen wie verrückt. Alle schauten mich ungläubig an. "Ich schaffe das!" stammelte ich denn eine weitere Wehe erfasste mich doch Tom hielt tapfer meine Hand. !Tut was zu tun ist und tut es schnell! Rettet mein Baby das hat oberste Priorität! Alles andere ist Nebensächlich! Erst die Babys dann ich .....ist das klar!" Eindringlich sah ich einen nach dem anderen an. Ich wusste das sie damit nicht einverstanden waren doch ich hatte meinen Standpunkt klar gemacht. Chakotay ich will jetzt nichts hören
klar! Rette unsere Babys und rette mich dann ist alles andere hinfällig doch sollest du vor die Wahl stehen dann sind es die Babys die du retten wirst! Hast du mich verstanden? Ich dulde keine Wiederrede und nun mach endlich!" Es packte mich nämlich schon wieder eine Wehe und die tat einfach scheiße weh.

Chakotay
Ich war geschockt als Kathryn uns so ganz unverblümt erklärte dass das leben der Babys vor ihrem stand. Wer aber so wie ich meine Frau kannte wusste dass das in ihrer Natur lag. Erst kamen die anderen und als letztes erst sie. Ich musste das akzeptieren ob es mir gefiel oder nicht.  Ich schaute sie verzweifelt an. "Es ist okay mein Liebling ich werde deinen Wunsch akzeptieren doch gefallen tut er mir ganz und gar nicht! Ich werde nun Ken, Hugh Jean Luc und Lennert herein bitten damit sie dich festhalten wenn ich den Muttermund weite und unser Baby drehe! Ich werde kein Risiko eingehen und ich werde euch alle drei Retten! Für mich gibt es da keine andere Option! Tom holst du sie bitte alle rein, so wie ich sie alle kenne stehen sowieso alle draußen und warten!" Tom ging und kam nach zwei Minuten mit allen wieder zurück. Es war so wie ich sagte ....sie standen alle draußen vor der Tür. Ich reinigte gerade meine Hände und Beverly erklärte was sie zu tun hatten. Ich war im Nebenraum und sammelte meine Gedanken während ich meine Hände desinfizierte. Gretchen kam von hinten und nahm mich in den Arm.

Gretchen
Ich hatte alles Beobachtet und auch alles mitbekommen was mit meiner Tochter los war. Alle rannten wie aufgescheuchte Hühner herum und waren sehr Nervös......wie mag es da wohl Chakotay gehen. Er ist schließlich ihr Mann und der Vater. Ich lauschte im Hintergrund weil ich noch mal zu meiner Tochter wollte und erfuhr das ganze ausmaß der Katastrophe. Ich beobachtete wie mein Schwiegersohn in den Nebenraum ging um sich zu waschen. Er hatte Tränen in den Augen...nein er heulte wie ein Baby. Ich nahm ihn einfach in den Arm und drückte ihn am meine Brust. Ich wartete ein paar Sekunden bis er sich beruhigt hatte, hob seinen Kopf hoch und wischt ihm die Tränen weg.
"Du schaffst das min Junge! Ich glaube fest an dich und sollte das schlimmste geschehen werde ich dir keine Vorwürfe machen und an deiner Seite stehen bis ich sterbe! Ich weiß aber dass das nicht nötig sein wird denn du bist der beste ....du bist das beste was meinem Goldvögelchen je passiert ist und DU wirst meine Enkel und meine Tochter retten!
So und nun wasch dir dein Gesicht und putz dir die Nase denn du willst doch so nicht da raus gehen! Deine Mom, ich und alle anderen werden in der Zwischenzeit zu euren Geistern beten! " Ich wartete bis er fertig war drückte ihn nochmals und schob ihn zu meiner Tochter. " Du schaffst das mein Sohn! Ich glaube fest an dich!" Ich sah noch wie er seine Schultern straffte und tief Luft holte und ich ging zu Tananka und Sekaya und wir beteten gemeinsam zu ihren Geistern.

Chakotay
Gretchen hatte mir wieder Mut gemacht und so ging ich gestärkt an Werk.
Ich positionierte mit Bev Kathryn so wie ich es brauchte und stellte die Männer so hin das sie sie überall festhalten konnten. Tom war bei mir und stärkte mir den Rücken. Beverly musste sich nun doch hinsetzen denn gerade war ihre Fruchtblase geplatzt.
"Seit ihr alle bereit? Schatz kanns los gehen?" Alle nickten mir zu und ich begann. Kathryn hielt sich lange Tapfer doch irgendwann waren die Schmerzen so stark das sie einfach brüllte wie am Spieß. Ich musste das ganze dreimal wiederholen und mein Schatz war der Ohnmacht nahe. Die Männer hatten ihre liebe Mühe sie ruhig zu halten doch sie schafften es. Ich schnaufte erleichtert auf doch lange konnten wir uns nicht erholen denn Beverly drängte mich nun das Baby zu drehen. Seine Vitalwerte wurden schlechter und er musste schnellst möglichst raus.

Kathryn
Es war die Ausgeburt der Hölle doch ich hatte die erste Hürde geschafft. Leider hatte ich nicht viel Zeit mich zu Erholen denn Beverly drängte zum weitermachen. Die Angst um mein Baby ließ mich durchhalten doch auf die Schmerzen konnte ich gut und gerne verzichten. Lennert gab mir schnell einen Schluck zu trinken und dann ging es auch schon weiter. Chakotay sprengte die Fruchtblase und ich spürte eine klitzekleine Erleichterung.

Baby 1
Das Loch unter mir wurde immer größer doch ich passte trotzdem noch nicht durch. Die Schnur um meinen Hals wurde immer Enger und ich bekam fast keine Luft mehr .....und nun war auch noch das Wasser weg und es wurde noch Enger um meinen Hals.
"Bruder ich glaube ich schaff das nicht! Grüße alle schön von mir und vergiss mich nicht! Ich liebe dich Bruder!"

Baby 2
"Hey du spinnst wohl! Nix da du hälst durch klar! Ich brauche dich doch und unsere Eltern wären Totunglücklich wenn du es nicht schaffen würdest! Streng dich an.....ein Zug nach dem anderen! Ich liebe dich auch Bruder und wir schaffen das gemeinsam! Leider hörte das mein Bruder nur noch ganz leise.

Baby 1
Mein Bruder wollte mir Mut machen doch mein Körper versagte so langsam. Mir wurde schwarz vor Augen doch plötzlich packte mich jemand und drehte mich mit meinem Kopf in Richtung Ausgang. Die Schnur bohrte sich weiter in meinen Hals und ich dachte schon das wars als sich plötzlich ein Finger zwischen  meinem Hals und der doofen Schnur bohrte und ich bekam wieder Luft.  Puhhh das war knapp! Langsam zog mich die Hand heraus doch vor lauter Schleim und Blut konnte ich gar nichts sehen. Jemand schnitt die Schnur an meinem Hals durch und ich war wieder frei. Der Rest war ein klacks. Durch die Quetschung an meinem Hals fiel mir das schreien schwer doch ein kleiner Klapps auf meinen Po erschreckte mich so sehr das ich sofort anfing zu schreien. Ich holte lange und tiiiiief Luft. ICH LEBTE. Ein großer starker Mann wischte mir den Sabber aus meinem Gesicht und drückte mich dann ganz fest an sich. Das war schön und ich hörte auch sofort auf zu weinen . Er streichelte und küsste mich und legte mich dann zu meiner Mommy. "Hey Mommy alles klar bei dir? Ich hab's geschafft fehlt nur noch mein Bruder!" Mommy hatte Tränen in den Augen und konnte gar nicht aufhören mich zu Küssen und zu Streicheln. Es dauerte aber nicht lange da nahm mich jemand wieder weg. Mein Bruder war auf dem Weg und Mommy konnte mich da nicht halten.

Tom
Chakotay hatte es tatsächlich geschafft. Der kleine lebte und war putzmunter. Er machte ihn kurz sauber und knuddelte ihn danach legte er ihn zu Kathryn.  Sie war überglücklich doch Baby Nummer zwei wollte auch raus und ich nahm ich den Kleinen wieder ab. "Komm kleiner Mann ! Dein Bruder will auch raus und Mommy braucht ihre Hände du gehst solange zu Tante Beverly!" Ich legte ihn Beverly in die Arme und  ging zurück zu Chakotay. Keiner der Männer hatte sich von der Stelle gerührt. Lennert (da er der größte war ) setzte sich hinter Kathryn und half ihr beim Entbinden von Baby Nummer zwei. Kathryn war inzwischen so fertig das sie keinerlei Wiederstand mehr leistete. Wir alle machten ihr Mut und spornten sie an und dann hatte sie es geschafft. Sie schrie es förmlich heraus und als der kleine dann auch sofort zu schreien begann fiel sie Ohnmächtig vor Freude in Lennert's Arme.

Chakotay
Ich hatte es tatsächlich geschafft. Beide Babys lebten und meine Frau auch, auch wenn sie gerade Ohnmächtig geworden war.  Beverly winkte ab ......ich solle mir keine Sorgen machen sie wäre bestimmt gleich wieder da. Ich kümmerte mich kurz um meine Jungs und überließ sie dann an Tom und Ken. Beverly quälte sich mit Jean Juc's Hilfe zu den kleinen und Untersuchte sie schnell aber gründlich. Es war aber glücklicherweise alles in bester Ordnung und der kleine hatte keinen Schaden genommen. Ich kümmerte mich um Kathryn machte sie Sauber und wartete auf die Nachgeburt. Fix und fertig machte ich mich sauber und  schlurfte zurück zu meiner Familie. Hugh und Lennert wachten über Kathryn doch es ging ihr den Umständen entsprechend gut. Sie war einfach nur an Ende ihrer Kräfte. Auch ich war geschafft und wollte mich gerade zu ihr setzen da meldete sich Beverly zu Wort. Zwei Stunden später war es dann soweit und genau in dem Moment als die kleine geboren wurde machte Kathryn die Augen auf.

Beverly
Auch ich hatte es endlich geschafft doch im vergleich zu Kathryn war das ein Kinderspiel. Überglücklich im Arm hielt ich meine Tochter. Chakotay war einfach toll und ohne ihn hätte es schlecht ausgesehen.
"Danke! Du bist einfach unbezahlbar, wenn du uns nun alle noch in unser Bett bringen würdest wäre ich dir sehr Dankbar! Den Rest können wir morgen Erledigen es sei denn du willst uns die Namen jetzt schon verraten!" Ich grinst müde aber verschmitzt.

Chakotay
Es kam nicht oft vor aber heute war so ein Tag an dem ich körperlich und geistlich total Erschöpft war doch die Namensgebung wollte doch noch erledigen.
Ich nahm meinen Erstgeborenen Zwilling und schaute ihn eindringlich an.
AYABU (Wunder) HELUSHKA (Kämpfer) KEN... Mein kleines Wunder mein Kämpfer
Ich legte ihn zu Kathryn zurück und nahm meinen Zweitgeborenen Zwilling auch ihn sah ich ganz genau an.
AMAR (unsterblich) AMIR (Prinz) HUGH .....Willkommen in unserer Familie. Auch ihn legte ich zurück zu Kathryn.
Jetzt nahm ich noch Beverly's und Jean Luc's Tochter in den Arm.
FELISIA  AHYOKA ( sie brachte Fröhlichkeit) NANIETTA ! Alle waren zufrieden und
Lennert übernahm den Transport der Frauen in ihre Betten. Ich war einfach zu Müde. Ich nahm unsere Kinder mit, übergab sie an Gretchen und legte mich neben meine Kathryn ins Bett. Es dauerte keine Minute bis ich Eingeschlafen war. Zum Glück konnten wir uns auf unsere Familie verlassen und uns ausschlafen.
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