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Ein neues Leben für Kathryn Teil 2

GeschichteDrama, Liebesgeschichte / P18 / Het
B'Elanna Torres Chakotay Kathryn Janeway Owen Paris Q Tom Paris
16.04.2021
25.10.2021
75
120.933
2
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1 Review
 
31.05.2021 1.676
 
Chakotay
Wir waren seit drei Tagen auf dem Weg nach Hause. In 48 Stunden würden wir wieder auf Dorvan sein. Nanietta hielt sich prächtig obwohl es jeden Augenblick soweit sein konnte. Lana wurde von unseren Ärzten zu einer Zwangspaues verdonnert,damit sie sich von der Geburt erholen konnte und um eine Bindung zu Julia aufzubauen. Das Drama mit Michael brauchte keiner mehr. Ich machte mich auf den Weg zu ihr weil Tom andeutete das sie nicht glücklich damit war....das sie ihn verrückt machen würde.
Ich stand nun vor ihrem Quartier und leutete. Als sich die Tür öffnete war sie nicht zu sehen.....aber zu hören. Sie dachte wohl das es Tom wäre und fluchte auf Klingonisch was das Zeug hielt. Die kleine Julia lag friedlich im Wohnzimmer in ihrer Wiege und schlief.
Ich machte mich bemerkbar.
"B'Elanna, kannst du mal aufhören zu Fluchen und herkommen! Ich wollte dir eigentlich einen Besuch abstatten und mich nicht beschimpfen lassen! Was ist denn mit dir los zum Teufel. Ihr habt gerade ein Baby bekommen und Tom sieht aus als wäre er auf der Flucht und du.....Du meckerst hier rum während dein Baby friedlich schläft! Hallo???? Kannst du mich mal aufklären?"
Ich schaute sie Eindringlich an und machte mich dann auf den Weg zu Julia weil sie anfing wach zu werden.
" Hallo kleine Prinzessin, na hast du ausgeschlafen! Komm zu Onkel Chakotay! Kannst du mir sagen was deine Mommy hat?" Ich herzte sie und kuschelte mit ihr.

B'Elanna
Julia schlief und ich war gerade im Schlafzimmer als es leutete. Wenn das Tom ist und mir wieder gute Ratschläge geben will dreh ich ihm den Hals um. Ich fluchte vor mich hin als ich plötzlich Chakotay's Stimme hörte.
Scheiße.....das war gar nicht Tom sondern Chakotay und er belehrte mich mit seiner ruhigen Art und das machte mich noch wütender. Er hatte mein Baby auf den Arm und schaute mich fragend an.
"Was ich habe? Was ich habe? Fragst du mich das wirklich? Ich sitze hier fest und darf nicht raus! Ich werde noch verrückt!"
Ich schnaufte frustriert auf.

Chakotay
So langsam dämmerte es mir...aber mal sehen was noch kommt.
"Ähm nein! Du darfst dich auf dem Schiff frei bewegen! Du bist doch nicht auf dein Quartier beschränkt!" Sie knurrte mich an und ich grinste in mich hinein. Zum Glück hatte ich Julia auf dem Arm und konnte mein grinsen verstecken.

B'Elanna
Ich knurrte.
"Pah...kann mich frei bewegen! BULLSHITT! Ich darf nicht in meinen Maschienenraum! Ich hab keine Ahnung was da drin vor sich geht! Wer weiß was die da ohne mich alles anstellen! Ich werde noch irre hier drinnen! Bitte Chakotay lass mich doch wenigstens mal nachschauen! Bitteee nur ganz kurz!" Ich bettelte regelrecht und das mir einer Klingonin ich war echt weit gekommen mir graute vor mir selbst. Scheiß Hormone....

Chakotay
B'Elanna bettelte mich an....okay dann war es ernst.
"Gut,Kompromiss! Du hast zwei Stunden und keine Minute länger! Ich nehme solange Julia mit und du holst sie auf der Brücke wieder ab! Muss sie vorher noch gestillt werden?"
Nicht dass das dann dazwischen kommt, das brauchte ich nicht.

B'Elanna
" Ja das muss sie! Sie wird gleich loslegen! Wartest du solange? Alleine fällt mir die Decke auf den Kopf!" Ich nahm ihm Julia ab und setzte mich auf's Sofa.

Chakotay
"Ja ich warte solange! Ich gebe nur schon mal Vorik Bescheid!" Ich peppte auf meinen Communicator: Capitan Chakotay an Vorik!" Ich wartete bis er antwortete.
"Vorik, B'Elanna wird bald vorbeikommen! Sie darf zwei Stunden bleiben,danach hast du das Recht und auch die Pflicht sie aus dem Maschienenraum rauszuschmeißen! Ich verlasse mich auf dich! Capitan Chakotay Ende!" Ich beendete die Kommunikation und setzte mich zu Lana. Ich hatte ja sowieso schon alles von ihr gesehen und sie zeigte auch keine Scham. Dreißig Minuten später war Julchen gestillt und gewickelt. Ich schnallte sie mir auf den Bauch und ging mit ihr auf die Brücke. Lana ging in ihren geliebten Maschienenraum. Ich versteckte Julchen unter meiner Jacke.... mal sehen ob es einer bemerkt.
Harry begrüßte mich wie immer und ich setzte mich auf meinen Platz.
"Bericht!" Forderte ich meinen ersten Offizier auf. Er war noch so in seinen Gedanken das er seine Tochter gar nicht bemerkte. Lana muss ihm schon sehr zugesetzt haben.

Tom
Ich saß nun schon seit Stunden hier und konnten an nichts anderem denken als an Lana. Sie machte mich wahnsinnig mit ihrer Unruhe. Ich kann doch auch nichts dafür das sie zum Mutterschutz verdonnert wurde. Ich war noch in Gedanken als Chakotay einen Bericht forderte.
"Alles in Ordnung! Wir sind noch im Slipstrem und wenn nichts außergewöhnliches geschieht in 40 Stunden auf Dorvan!"

Chakotay
"Gut, weitermachen!" Tom hatte es noch immer nicht bemerkt und ich ließ es dabei. Ich grinste in mich hinein.
Kathryn kam gerade auf die Brücke. Sie war bei unseren Kindern im Kindergarten um sie mit zu füttern.
Ein Blick von ihr genügte und sie sah das ich da was unter der Jacke hatte.

Kathryn
Ich kam vom Kindergarten zurück auf die Brücke, da es ja während des Slipstrem Fluges nichts aufregendes gab war ich bei den Mahlzeiten der Kinder immer dabei. Auf der Brücke angekommen sah ich sofort das Chakotay etwas unter seiner Jacke hatte.
"Na mein Lieber! Was oder eher Wen hast du da denn unter deiner Jacke versteckt? So schnell kannst selbst du nicht zunehmen!" Ich grinste.

Chakotay
"Zugenommen? Nein ich habe nicht zugenommen auch wenn das unsere Ärzte gerne hätten! Ich transportiere wertvolle Fracht! Doch die schläft seelig und süß! Ihre Mama braucht eine Dosis Maschienenraum und solange kümmere ich mich um die kleine Prinzessin! Ihr Vater ist so neben der Spur das er sie noch gar nicht bemerkt hat!" Ich öffnete meine Jacke noch ein Stückchen weiter und zum Vorschein kam ein blonder kleiner Kopf. Erst jetzt erregte ich Toms Aufmerksamkeit.
"Hey Prinzessin, sag doch mal Hallo zu Daddy! Er hat dich noch gar nicht gesehen! Na okay schlaf ruhig weiter! Daddy ist später auch noch da!" Ich schaute zu Tom und grinste.
"Es ist alles in Ordnung Tom! Ich habe ihr zwei Stunden erlaubt,danach muss sie Julchen hier wieder abholen! Sie hat noch Eine Stunde und dreißig Minuten! Möchtest du deine Tochter halten?" Fragend sah ich ihn an.

Tom
Ich saß da mit offenem Mund und glotzte Bauklötze.
War ich wirklich so fertig das ich meine eigene Tochter nicht bemerkte?
Ich blinzelte ein paar mal und war dann wieder im hier und jetzt.
"Nein lass sie mal da wo sie ist! Sie schläft gerade so schön und das muss ich ausnutzen! Du hast einfach etwas magisches an dir! Bei dir sind alle Babys ruhig....egal welche deine eigenen oder alle anderen! Du kümmerst dich um mein Mädchen und ich kümmere mich solange um dein großes Mädchen die Voyager!" Ich beugte mich zu meinem Baby und gab ihr einen Kuss auf's Haupt. "Keine Sorge Capitan dich küsse ich nicht!" Ich handelte mir von Kathryn einen Klapps auf den Kopf ein und sah in ihr grinsendes Gesicht.

Chakotay
"Frechdachs!" Sagte ich und deutete meiner Frau an mir zu folgen.
"Komm,da mein erster Offizier ja alles im Griff zu haben scheint gehen wir Mittagessen! Schick Lana zu Neelix falls wir nicht da sein sollten!" Ich hackte mich bei Kathryn unter und ging mit ihr in den Lift.
Bei Neelix gab es heute Gemüselasagne und wir ließen es uns Schmecken. Lana kam superpünktlich um ihre Tochter zu holen. Julchen schlief immernoch sellig und süß und ich hatte die kleine kaum bemerkt.

B'Elanna
Tom sagte mir wo Chakotay war und ich fand sie tatsächlich bei Neelix. Meine Augen suchten nach meinem Baby,doch ich sah es nicht.
"Chakotay, wo ist Julia? Wieso ist sie nicht bei dir? Du hast es versprochen!" Ich hatte Panik.....Meine blöden Schwangerschaftshormone machten mich zu einem Weichei.

Chakotay
" Lana,Lana,Laaana,
Hallo beruhige dich mal! Julchen ist doch hier bei mir! Sie schläft tief und fest!" Ich grinste verschmitzt.

B'Elanna
"Was? Wieso? Wo? Ich seh sie nicht! Willst du mich für dumm verkaufen? Wo ist Julia?" Ich stemmte meine Hände in meine Hüften und war auf Angriffsmodus.

Chakotay
Ich öffnete meine Jacke noch etwas mehr.
"Sie ist hier! Genau hier und schläft!" Sie hatte nun einen Blick auf sie und ich sah wie sie aufschnaufte.

B'Elanna
"Oh man, wie kannst du mich so erschrecken! Ich wäre fast gestorben vor Angst! Wieso bei Kahles schlafen sie immer bei dir? Bei mir ist sie nach 30 Minuten wieder wach und schreit! Naja das werde ich wohl nie erfahren! Darf ich noch etwas Essen solange sie schläft? Er nickte mir lächelnd zu und ich holte mir eine Lasagne Bolognese...Ich brauchte Fleisch.
"Danke du bist mein Retter! Kathryn halte ihn bloß fest,er ist unbezahlbar, sowas wie ihn gibt es ganz ganz selten auf dieser Welt!" Ich schaufelte in Windeseile mein Essen in mich hinein, denn Julia würde bald Hunger bekommen. Länger als drei Stunden hielt sie nicht aus und genauso war es dann auch. Ich hatte kaum zu Ende gegessen da fing sie an zu weinen.
"Das ist mein Stichwort! Komm zu Mommy Prinzessin, wir gehen nach Hause und da bekommst du dein Essen!" Ich nahm sie von Chakotay entgegen und ging in unser Quartier.

Chakotay
Da Lana in ihren Maschienenraum gedurft hatte ging es ihr besser und der Rest unseres Fluges verlief Ereignislos.  Nanietta hatte durchgehalten wir waren auf Dorvan und das Baby war noch in Nanietta's Bauch. Sie war wirklich kurz davor zu platzen,doch erstmal gingen wir alle in unsere Häuser und genossen es zu Hause zu sein .
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