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SPN Countdown - nur noch 15 Tage bis Beltane - Ein Freundschaftsdienst

OneshotRomance, Freundschaft / P16 / MaleSlash
Castiel Dean Winchester
15.04.2021
15.04.2021
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Vielen Dank an Phoenix und Nyta dafür, dass ihr an mich gedacht habt und ich einen Beitrag zu eurem Beltane Countdown beisteuern darf.
Bin immer wieder gern dabei!
Und vielen Dank an Rockybeachgirl, die diese Geschichte vorab gelesen und mir ihr 'Go' gegeben hat.


Ein Freundschaftsdienst


Castiel hatte sich gerade mit zwei Biergläsern in den Händen eine ruhige Ecke mit Stehtisch in dieser Szene-Bar gesucht, als Dean auch schon auf ihn zu geschritten kam und zufrieden die Hände zusammen klatschte.
„Hey Cas, ich hab die Informationen, die wir für morgen brauchen. Allerdings war es gar nicht so einfach daran zu kommen. Susan, das ist die Arzthelferin, war ne harte Nuss.“ Als hätte er gerade schwere Arbeit verrichtet, blies er die Luft aus den Backen und schnappte sich das Bierglas, welches Cas ihm schon entgegen hielt.  
„Ich nehme an, du hast all deinen Charme eingesetzt.“ Cas lächelte ihn mit einem Lächeln an, das zeigte, dass er Dean nicht wirklich abnahm, irgendwelche Probleme dabei gehabt zu haben, von einer Frau Informationen zu bekommen.
„Naja, die Infos hab ich schon bekommen, aber ich glaube, Susan hat da ein bisschen was falsch verstanden.“ Dean fuhr sich mit der Hand über seinen Mund, wie er es immer machte, wenn ihm etwas unangenehm war.
Castiel runzelte die Stirn. „Wie meinst du das? Gab es Probleme mit deinem FBI-Ausweis?“
Dean blickte auf und musste lächeln. „Nein, nein. Ich denke, sie glaubt, ich hätte wirklich Interesse an ihr.“ Er zuckte mit den Schultern.
Castiel runzelte die Stirn. „Sieht sie denn nicht gut aus? Ich habe sie nur von Weitem gesehen, aber ich dachte, dass ….“
„Nein, nein, sie sieht schon gut aus, aber deswegen muss ich doch trotzdem nicht direkt was von ihr wollen.“
Castiel war etwas überrascht, aber natürlich hatte Dean vollkommen Recht. Das passte ihm selbst auch sehr gut, er hatte sich nämlich schon auf den Abend mit seinem Freund gefreut. „Aber sie denkt, dass du Interesse an ihr hast?“
„Ja, sie wollte unbedingt mit mir einen trinken gehen, aber ich sagte, ich sei schon verabredet.“ Jetzt grinste Dean Cas an.
Und der lächelte zurück und nickte. „Das ist nicht gelogen.“
„Stimmt. Sie wollte trotzdem nicht locker lassen. War wohl der Meinung, ich würde flunkern, um mich interessanter zu machen.“ Jetzt verdrehte Dean die Augen. „Da habe ich eben gesagt, dass ich leider schon vergeben sei.“ Verschmitzt grinsend trank Dean einen großen Schluck aus seinem Bierglas.
Castiel hob eine Augenbraue.
Dean stellte sein Bier auf den Beistelltisch. „Hey, was sollte ich machen? Sie war einfach nicht loszuwerden.“
Cas wollte gerade etwas erwidern, als Dean versuchte sich etwas kleiner zu machen.
„Oh fuck, sie ist mir ernsthaft hierher gefolgt.“
Unauffällig drehte Cas sich um und sah Susan, die sich suchend umblickte. „Das ist wirklich etwas aufdringlich.“ Er schüttelte den Kopf und wandte sich wieder Dean zu.
„Cas, du musst mir helfen. Falls sie mich entdeckt, musst du irgendwas sagen, damit sie abhaut.“ Dean wirkte tatsächlich schon fast verzweifelt.
„Was denn bitte?“ Castiel würde ihm gerne helfen, nur war er einfach nicht gut im Leute belügen und das war es doch, was Dean von ihm wollte.
„Keine Ahnung… wie toll du meine Freundin findest oder sowas.“ Dean versuchte weiterhin sich hinter dem Engel zu verstecken und gleichzeitig Ausschau nach Susans Position zu halten.
Nein, lügen konnte Castiel nicht gut. Doch dann kam ihm eine verwegene Idee, äußerst verwegen, aber sie würde sicher Erfolg bringen. „Hast du explizit über deine Freundin gesprochen?“
Dean schaute ihn verwirrt an.
„Ich meine, was hast du genau gesagt? Du hast eben gemeint, du hättest davon gesprochen, dass du vergeben seist.“
Dean war immer noch verwirrt über Castiels Frage, aber natürlich gab er Auskunft. Er überlegte kurz und nickte. „Ja, ich sagte: Ich hab da schon Jemanden. Es tut mir leid, aber ich bin glücklich vergeben.“
Wie nebenbei stellte Castiel sein Bierglas auch auf den Beistelltisch. „So hast du es gesagt? Genau so?“
„Ja?“ Dean verstand nicht, auf was Cas hinauswollte. „Oh Mist, sie hat mich entdeckt, sie kommt her.“ Er gab es auf, sich hinter Cas zu verstecken, das würde jetzt doch nichts mehr bringen.
Nun suchte Castiel Deans Blick und fragte ernst. „Ich kann dir helfen. Vertraust du mir?“
„Ja klar, immer! Hilf mir einfach.“ bettelte Dean, als Susan nur noch knappe 10 Meter entfernt war und ihn wie ein Tiger, der seine Beute entdeckt hat, ansah. Doch dann spürte er plötzlich wie er energisch gepackt und an die Wand gedrückt wurde. Er konnte gerade noch Castiel einen fragenden Blick zuwerfen, als dieser auch schon seine Lippen auf die von Dean drückte.
Dean wusste gar nicht, wie ihm geschah, so überrumpelt war er von dem Ganzen. Seine Gedanken rasten, küsste Cas ihn hier ernsthaft? Ihm gingen gefühlt tausend Gedanken durch den Kopf.
Sollte er ihn wegstoßen? - Sollte er mitmachen?
Tat Cas das wegen Susan? - Vermutlich.
War es deswegen OK? - Irgendwie schon, er hatte immer um seine Hilfe gebeten.
Aber sollte er wirklich von seinem besten Kumpel geküsst werden? - Diese Frage wurde umgehend von einer viel wichtigeren verdrängt: Sollte sich das so verdammt gut anfühlen?

Als er spürte wie Cas seine eine Hand in Deans Nacken, die andere auf seine Hüfte legte und ihn immer stürmischer küsste, setzte sein Denken langsam aus. War doch egal, warum das hier passierte und ob es OK war - es war einfach nur berauschend.

Ohne es wirklich bewusst zu entscheiden, begann Dean mitzumachen. Seine Hände, die eben noch einfach neben ihm gehangen hatten, suchten ihren Weg auf Castiels unteren Rücken, vielleicht auch ein klein wenig tiefer.
Das Küssen war richtig gut. Richtig, richtig gut. Dean hatte damals schon gedacht, dass Cas es sicher drauf hätte, als dieser Meg gepackt, sie gegen die nächstbeste Wand gepresst und geküsst hatte. Das hatte wahnsinnig sexy ausgesehen, aber dass er mal in den Genuss kommen würde, hatte er nicht geglaubt. Wobei er schon immer der Meinung war, dass der Engel verdammt gut aussah und eine Versuchung alle mal wert sei. Aber weiter hatte er sich nicht gestattet darüber nachzudenken. Sie waren immerhin beste Freunde und Cas war irgendwie doch immer noch ein Kerl. Doch diese Tatsachen begannen immer mehr an Bedeutung zu verlieren.

Dean öffnete seinen Mund und hieß die Zunge von Castiel willkommen. Wenn sie hier schon eine Show abzogen - und das war es doch, oder? - dann auch richtig. Er fuhr immer wieder mit den Händen die Seiten von Castiels Körper entlang, drückte auch mal kräftiger zu und schließlich landeten sie nun doch ganz ungeniert auf dem Hintern des Engels. Dieser stöhnte kurz auf und entließ Deans Mund aus seinen Fängen, um sich direkt über den Hals des Jägers herzumachen.
Jetzt war es an Dean aufzustöhnen. Er lehnte seinen Kopf gegen die Wand, um dem Engel mehr Platz zu bieten. Als er die Augen kurz öffnete, sah er Susan, die wie erstarrt in sicherer Entfernung stehen geblieben war. Er blickte sie entschuldigend an. Sie sah enttäuscht aus, als sie sich nun doch abwandte und verschwand. Dean schloss zufrieden seine Augen, um sich wieder völlig auf Castiel konzentrieren zu können.
Der Jäger genoss die Küsse an seinem Hals und die Hände auf seinem Körper. Er spürte, wie der Mund des Engels sich seinem Ohr näherte.
„Ist sie weg?“ Es war nur ein Flüstern, welches Castiel zu Stande brachte. Ihn ließ das hier auch keineswegs kalt.
„Wer?“ fragte Dean ganz unschuldig.
„Susan.“ hauchte Cas, bevor er Deans Mund kurz küsste und sich der anderen Halsseite widmete.
„Oh, nein. Die schaut uns noch zu und sieht nicht sonderlich überzeugt aus. Ich denke, da muss ich wohl etwas mehr Initiative zeigen.“ Und mit diesen Worten packte Dean den Engel und drücke sich ab, um sie beide umzudrehen und nun Castiel gegen die Wand zu drücken. Er schob ein Bein zwischen die von Cas und pinnte dessen Hände neben ihren Köpfen gegen die Wand und versank in einen tiefen Kuss, während er sich fest gegen Castiels Körper drückte. Mit dem gesamten Körper. Er ließ keinen Zweifel daran, wie viel Initiative er bereit war zu zeigen.
Nach einer kurzen Zeit öffnete Castiel die Augen und schielte an Deans Kopf vorbei. Er lächelte, als er sah, dass weit und breit keine Susan zu sehen war. Er war sich ziemlich sicher, dass sie schon länger nicht mehr hinter ihnen stand. Das hatte er mit seiner Gnade gespürt. Dean hatte also gelogen. Dean wollte ihn weiter küssen. Und nachdem was er an anderen Stellen von Deans Körper spürte, wollte dieser noch einiges mehr. Und wer wäre er, ihm dies zu verwehren?

Ende

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Über Reviews, Sternchen und Favo-Einträge würde ich mich wahnsinnig freuen!!!
 
 
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