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Kampf um denn zehnerrat

Kurzbeschreibung
GeschichteAllgemein / P16 / Gen
12.04.2021
26.08.2021
49
79.867
1
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47 Reviews
Dieses Kapitel
1 Review
 
24.08.2021 1.480
 
Nené war irgendwann auch eingeschlafen. So schliefen beide Mädchen tief und fest auf dem Sofa. Eishi und Etsuya kamen nach dem Kino in das Zimmer zurück. „Sind sie nicht süss?" Fragte Eizan seinen Freund. „Ja schlafend sind sie so friedlich." Eizan ging zu Nené und küsste sie liebevoll. Nené schlang ihre Arme um ihn. Lächelte ihn an. „Hallo mein Märchenprinz." Lächelte sie ihn an. „Lass uns lieber ins Bett gehen Prinzessin." Sagte Eizan und trug Nené lachend auf seinen Arm in ihr Zimmer. Als die beiden im Bett lagen, schaute Eizan sie an. „Etsuya wie geht es dir denn eigentlich? Ist es wirklich kein Problem für dich das ich deinen Platz übernommen habe?" „Nené bitte lass uns dieses Thema nicht mehr ansprechen. Es ist in Ordnung für mich. Lassen wir es einfach gut sein." Antwortete Eizan ihr und sah gar nicht mehr so überzeugt davon aus. Hatte etwa irgend jemand ihm erzählt das Eizan doch viel besser in denn zehnerrat passte als seine schlampige Freundin die bereits jeder nackt gesehen hat? Bereute er die Entscheidung etwa wieder? Nené drehte sich von ihm weg. Eizan berührte leicht ihre Schulter. „Nené was ist denn plötzlich los? Was ist passiert das du dich von mir abwendest? Ekel ich dich etwa so sehr an?" Fragte er sehr besorgt. „Nein Etsuya. Ich bin es die sich wiederlich und abstoßend findet. Du kannst nichts für das was dir passiert ist. Es ist sogar teilweise meine Schuld. Ich habe aus freien Willen dort getanzt." Schluchzte sie. „Aber Nené du hast es als letzten Ausweg getan um die Akademie zu bezahlen. Du wolltest es ja nicht machen. Bitte mach dir nicht solche Vorwürfe. Es konnte doch niemand ahnen was für ein perverses Schwein Tim ist." „Lass mich bitte jetzt schlafen. Wir müssen morgen wieder früh raus." Sagte Nené nur und versuchte zu schlafen. Eizan traute sich jetzt nicht mehr zu nah an sie ran. War allerdings sehr traurig und hoffte das sich Nené wieder fangen würde. Am nächsten morgen schwiegen beide immer noch. Am nächsten Tag mied Eizan sie und kapselte sich schon wieder völlig ab. Er fühlte sich unwürdig sie als Freundin zu haben und als Versager. Nené übte wie wahnsinnig und stürzte sich in die Arbeit des zehnerrat. Dann bekam sie einen Anruf von einer unbekannten Nummer. Nené bekam schon wieder Angst. Mit zitternden Händen ging sie ran. „Ja hallo." Sagte sie. „Nené? Bist du es? Ich weiß nicht ob du dich noch erinnerst aber hier ist die Ehefrau von Declan." Jetzt beruhigte sich Nené wieder. „Ja natürlich. Geht es um denn Prozess? Warum meldet er sich nicht selbst?" Fragte Nené irritiert. „Das kann er leider nicht. Warum ich anrufe. Er ist im Krankenhaus. Declan hatte einen zusammen Bruch. Er ist total überarbeitet. Keine Sorge es geht ihm gut. Aber wäre es vielleicht möglich für dich ihn zu besuchen? Er macht sich fürchterliche Vorwürfe deswegen und redet nur noch von dir." Nene dachte darüber nach. Vielleicht war es sogar ganz gut für sie mit ihm in Ruhe zu reden. „In Ordnung. Ich werde gleich nach dem Unterricht zu ihm gehen. Ich bin froh das es ihm nicht zu schlecht geht." „Nené? Dürfte ich dich um etwas bitten?" „Ja natürlich. Worum geht's denn?" „Declan ist sehr sensibel. Das weiß nur keiner. Er tut immer so knallhart damit ihn niemand als Schwächling abtut. Das ist für deinen Bruder sehr wichtig. Als Anwalt ist er sehr hoch angesehen. Da muss er denn harten spielen. Aber bei lizzy und mir ist er total liebevoll und eher schüchtern. Ich erzähle dir das weil es ihn ziemlich fertig machen würde wenn du ihn Vorwürfe machen wirst. Ich verstehe das du sauer darüber bist weil Declan nicht eher etwas gesagt hast. Aber er hatte einfach nur Angst. Davor was du sagst oder das du ihn dann nie wieder sehen möchtest. Ich habe ihm gesagt er soll unbedingt mit dir reden. Wie gesagt, ich kann deine Wut ziemlich gut nachvollziehen. Aber ich mache mir auch Sorgen um ihn und was dein Besuch mit ihm macht. Bitte sei nicht so streng zu ihm." „Ist gut. Ich werde versuchen so ruhig wie möglich mit ihm zu sprechen. Er kann mir das doch sicherlich alles plausibel erklären. Ich weiß ja wie unsere Mutter ist." „Oh ja mit ihr hatte ich leider auch schon das Vergnügen. Sie wollte lizzy und mich umbringen als Declan mal wieder seine gute Seite zeigen wollte und Juliette zum Essen eingeladen hat. Der gute hatte wirklich gedacht sie könnte sich ändern. Danach haben wir sie zum Glück nie wieder gesehen. Was dir und diesen armen Mädchen passiert ist, war ja grauenvoll. Wie geht's dir denn jetzt?" „Im Gegensatz zu Etsuya recht gut. Aber er quält sich noch immer damit. Es lässt ihn einfach nicht los und ich fühle mich so hilflos. Es ist schön wie du dich um deinen Freund sorgst. Mann merkt wie sehr du ihn liebst. Der Therapeut kann dir sicher eine Gruppe empfehlen die sich mit Angehörigen solcher Opfer beschäftigt. Die können dir bestimmt sagen wie du dich verhalten solltest." „Vielen dank. Ich werde auf jeden Fall danach fragen. Bis bald." Verabschiedete sich Nené. Dann ging sie zum Unterricht. Als eines der Mädchen in ihrem Kurs sie wieder so ansah als möchte sie Nené zerquetschen, streckte sie ihr einfach die Zunge raus und konzentrierte sich auf denn Unterricht, das Mädchen sah sie nicht mehr an. Als sie nach der Schule zu Declan gehen wollte, sah sie Etsuya. Er stand in einer Ecke. Mit 3 Mädchen. Sie himmelten ihn an. Eizan war das unangenehm. Das konnte Nené sehen. Sie kamen ihm viel zu nah. Bedrängten ihn richtig. „Hey. Finger weg von meinem Verlobten." Schrie sie die 3 an. „Spiel dich nicht so auf schlampe." Sagte eine der Mädchen. „Ich bin keine schlampe. Du bietest dich doch hier billig an wie eine läufige Hündin." Darauf wusste sie nichts mehr zu sagen. Beleidigt zog sie mit denn anderen ab. „Danke Nene. Ich liebe dich." Sagte Etsuya und lief schon wieder weg. Traurig machte sie sich auf denn weg ins Krankenhaus. Klopfte aufgeregt an Declans Tür. Er lächelte Nené glücklich an. „Schön das du doch nochmal gekommen bist Nené." Freute er sich. Wie konnte sie ihm so böse sein? Er sah wirklich sehr schlecht aus. „Schau mal ich habe dir Schokolade mitgebracht." Sagte Nené etwas schüchtern und hielt sie ihm hin. Dankbar nahm er sie ihr ab. Dann gab er ihr etwas davon ab. „Ich verstehe ja das es alles sehr merkwürdig für dich sein muss. Ich weiß es aber wirklich auch noch nicht so lange. Ich würde mich sehr freuen dich etwas besser kennen zu lernen wenn du das möchtest." Nene nahm seine Hand. „Du bist mein Bruder. Mein vielleicht einziger vernünftiger Verwandte. Kai ist nett, aber mit dir überhaupt nicht zu vergleichen. Du bist ein angesehener Anwalt und gut erzogen. Das sind unsere Eltern nunmal nicht. Auch wenn sich Kai zumindest Mühe gibt." „Du bist auch ein sehr liebes starkes Mädchen. Ich bin stolz auf dich und was du geschafft hast. Diese Akademie ist sehr hoch angesehen. Wenn du dort deinen Abschluss hast, stehen dir alle Türen offen. Wie kommst du auf das kochen? Ich möchte soviel von dir erfahren. Wie war deine Zeit im Internat?" Nené erzählte Declan schließlich von Jules und das sie es im Internat sehr schwer hatte. Weil sie so anders als andere ist. Declan hörte ihr sehr interessiert zu. War immer wieder erstaunt darüber was seine so zarte kleine Schwester für eine Kämpferin ist. Musste herzlich darüber lachen wie romantisch sie ist und Märchen so liebt. „Du kannst mit meiner Tochter alle Märchen schauen die du möchtest. Sie kann alle auswendig mitsprechen." Lächelte er. Sie unterhielten sich noch sehr lange und ziemlich gut. Es war für Nené schön Zeit mit ihm zu verbringen und sie würde ihn schnell wieder besuchen. Dann musste Nené allerdings schnell zur Akademie zurück. Denn es wurde schon dunkel. Ängstlich sah sie sich immer wieder um als sie das Gelände betrat. Hier sollte eigentlich der letzte Ort sein an dem ihr etwas passiert. Aber Mann konnte ja nie wissen. Nachdenklich lag sie schließlich endlich in ihrem Bett. Auch die nächsten 2 Tage wich Etsuya ihr wieder mal aus. Sie waren doch jetzt schon verlobt. Was war nur wieder mit ihm los? Nené war langsam sehr besorgt. Als sie ihre Hausaufgaben machte kam Rindou aufgeregt zu ihr. „Was ist denn los? Du bist ja total durcheinander." Fragte Nené ihre Freundin. „Es geht um Etsuya. Er spinnt jetzt völlig." Sagte sie nur. „Was ist denn mit ihm? Was hat er getan?" Wollte Nené wissen und hatte schreckliche Angst um ihn das er blödsinn anstellen würde.
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