Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast 

Kampf um denn zehnerrat

Kurzbeschreibung
GeschichteAllgemein / P16 / Gen
12.04.2021
26.08.2021
49
79.867
1
Alle Kapitel
47 Reviews
Dieses Kapitel
1 Review
 
22.08.2021 1.508
 
Nené wollte schon aus dem Raum schnell nach draußen rennen. Nur weit weg von Declan. War er etwa auch bloß wieder so ein Psychopath der es auf Nené abgesehen hatte? Sie war schon fast aus der Tür als Declans Frau sie aufhielt. „Warte bitte nochmal ganz kurz. Declan wird es dir erklären. Er will dir nichts Böses oder ist ein stalker. Setz dich bitte. Lizzy wir gehen besser draußen warten." Sagte sie und verließ mit ihrer Tochter denn Raum. „Wir sind dann auch soweit fertig. Ich werde mich bei euch melden." Sagte Declan. So gingen auch Amanda und Luisa nach Hause. Sie umarmten Nené nochmal. „Jetzt bin ich aber mal gespannt." Sagte Nené noch immer sehr panisch. „Ich wollte eigentlich nicht das du es so erfährst Nene. Aber ich muss dir etwas dringendes sagen. Es gibt da nämlich eine Verbindung zwischen uns von der ich auch erst seid kurzen weiß. Ich bin nämlich ebenfalls ein Kind von Kai und Juliette. Mich hat sie allerdings direkt nach der Geburt weggeworfen wie einen Müllsack. Obwohl ich sagen muss das mir wohl nichts besseres passieren konnte. Ich bin also dein Bruder und kein verrückter Kerl der dir nachstellt." Nené war total sprachlos. „Mit Kindern hatten es unsere Eltern wohl wirklich nicht. Denn auch mich hat Juliette einfach ins Mädchen Internat abgeschoben." Antwortete Nené und musste das erstmal verarbeiten was er ihr gerade gebeichtet hatte. Declan war jetzt sauer auf sich selbst. Da hatte er die ganze Zeit einen Groll gegen Nené gehabt und dann wurde sie ebenfalls einfach abgeschoben und hatte gar keine Familie. Wie er auch. Und aus beiden waren wunderbare Menschen geworden. Auch ohne Eltern. Die Erkenntnis traf ihn wirklich wie ein Blitz. All die verschwendete Zeit. Hätte er doch einfach nur mit ihr geredet. „Ich gehe dann wohl besser. Etsuya wird sich bestimmt schon sorgen machen." Sagte Nené und ging wie in Trance nach draußen. Musste an der frischen Luft erstmal wieder zu sich kommen. Das musste sie erstmal verarbeiten. So fuhr sie in Gedanken zurück zur Akademie. Declan ließ sich verzweifelt am Tisch nieder. Seine Frau kam zu ihm. „Nicht gut gelaufen?" „Na ja ich hätte es ihr einfach von Anfang an sagen sollen. Es ist gut das Nené es jetzt weiß. Von alleine hätte ich das wohl nie gemacht. Aber Nené schien nicht sehr glücklich darüber zu sein. Was soll ich denn jetzt tun? Wie soll ich mich ihr gegenüber jetzt nur verhalten?" Fragte er verzweifelt. „Du wirst erstmal gar nichts machen. Lass der kleinen einfach nur etwas Zeit damit klar zu kommen Schatz. Wirst du denn ihren Freund bald sehen? Wann ist denn die Verhandlung? Sie wird bestimmt dabei sein." Wollte seine frau wissen. Declan wühlte in seinen Akten. „Am besten wäre es wenn du dir eine Sekretärin suchst. Dir wächst das alles doch langsam über denn Kopf. Hast du überhaupt geschlafen?" Fragte sie ihn besorgt. „Ehrlich gesagt nein. Der Fall Etsuya Eizan ist so wahnsinnig umfangreich und soviele Menschen die ich zur Verantwortung ziehen muss. Etsuya muss einfach Gerechtigkeit widerfahren. Ich weiß  allerdings langsam wirklich bald nicht mehr wo vorne und hinten ist. Der Termin ist nächste Woche. Vorher muss ich es tatsächlich noch schaffen mit Etsuya zu sprechen. Ich wollte ihm allerdings erstmal noch etwas Zeit lassen alles sacken zu lassen und seinen ersten Termin abzuwarten." Antwortete Declan. Dann plötzlich wurde ihm schwindelig und er sackte zu Boden.
Nené war jetzt derweil in der Akademie zurück gekommen. Sie schaute sich nach allen Seiten um. Aber niemand war zu sehen. Schnell lief sie in ihr Zimmer. „Hey Nené. Du bist ja wieder zurück. Hast du Hunger und Lust etwas mit mir zu kochen? Die Jungs sind im Kino. Ich wollte denn Film nicht sehen und da sein wenn du zurück kommst. Du solltest nicht in ein leeres Zimmer kommen." Nene lächelte. „Vielen dank Rindou. Klar, lass uns zusammen kochen. Ich mache mich nur noch etwas frisch." Antwortete Nené. Sie wollte Rindou nichts davon erzählen das jeder jetzt gegen sie war. Oder das Declan ihr Bruder ist. Sie konnte ja nicht ahnen das Ihre Freundin das bereits wusste. „Nené ich habe eine tolle Idee. Ich werde wieder etwas kochen während du dich fertig machst und wenn du dann fertig bist, musst du es wieder erraten. Ich bin immer noch so erstaunt über deine Leistung. Du bist einfach großartig im kochen. Mal sehen ob du es diesmal wieder so gut hinbekommst." „Gut. Ich nehme deine Herausforderung sehr gerne an. Wenn ich alles errate und richtig liege, dann wirst du 1 Woche lang unsere Zimmer ganz alleine putzen. Und sollte ich auch nur eine Zutat vergessen, werde ich putzen." Rindou grinste siegessicher. „Ich nehme den Einsatz an. Glaube aber bloß nicht das ich es dir einfach machen würde. Dann bis gleich." Antwortete Rindou und Nené ging los in das Badezimmer um sich fertig zu machen. Ging in Gedanken schon alle Zutaten durch die Rindou sehr oft und gerne verwendete. Die hatte sich etwas sehr schwieriges für ihre Freundin ausgedacht und wollte sie jetzt ärgern. Denn Rindou hatte sich vorgenommen Tortilla-Torte mit Käsekruste zu kochen. Das Gericht war sehr aufwendig und enthielt insgesamt 15 Zutaten. Unter anderem kidneybohnen, Rosmarin, tabasco und Kümmel. Rindou war sehr gespannt ob Nené tatsächlich all diese Zutaten erkennen konnte. Für sie unvorstellbar. So gut konnte Nené einfach nicht sein. Aber zumindest würde es sie ablenken und Rindou hatte wieder mal sehr großen Hunger. Während Rindou das Essen kochte und Nené schon fertig war, sie war schon völlig aufgeregt, schickte Rindou ihre Freundin in das Wohnzimmer. Nené sollte ja schließlich nicht schummeln und sehen was sie verwendete. Im Wohnzimmer durfte Nené, eingekuschelt in eine Decke, wieder endlich eines ihrer Märchen schauen. Sie war wieder total fasziniert. Trotzdem waren ihre Sinne hellwach. Sie versuchte die ganze Zeit irgendwas zu erraten durch denn Geruch, sobald Rindou eine Zutat frisch dazugab. Allerdings hatte Nené dieses Mal das Pech das sie abgelenkt war durch denn Fernseher und es einfach viel zu viel war. Außerdem hatte Nené jetzt doch ebenfalls ziemlichen Hunger bekommen. Sie musste es auf gut Glück drauf ankommen lassen. Rindou hatte wirklich alle Register gezogen. Dann endlich war es soweit. Nené durfte endlich in die Küche, nachdem ihre Freundin alles wichtige weggeräumt hatte was auch nur ansatzweise irgendwas verraten könnte. Nené sah denn Teller jetzt sehr lange an. Verglich Farben und Strukturen. „Nené es wird kalt und wird nicht mehr Schmecken." Sagte Rindou schließlich und begann schon zu Essen. Bis Nene fertig sein würde, war sie ja sonst längst verhungert. „Ja aber du hast es mir nicht besonders leicht gemacht. Ich habe auch so überhaupt gar keine Lust zu putzen." Erwiederte Nené noch immer hoch konzentriert. Dann endlich begann auch Nené ganz langsam zu Essen. Alle Komponenten einzeln. Das Ganze dauerte bestimmt 30 Minuten. Dann sah Nené ihre Freundin ratlos an. „Wie viele Zutaten sind es denn insgesamt?" „Es sind 15. kleine ich habe dir versprochen das es nicht leicht werden wird. Ich möchte nämlich auch nicht putzen." Grinste Rindou sie an. Dann schloss Nené die Augen. Total gespannt beobachtete Rindou sie. Sie gab sich wirklich sehr viel Mühe. Allerdings schaffte Nené es doch tatsächlich nicht. Sie hatte aber 12 Zutaten erraten. Was Rindou auch schon wahnsinnig gut fand. Nené war wirklich sehr außergewöhnlich. Auch wenn sie jetzt total traurig schaute. „Sei nicht traurig Nené. Du bist so wahnsinnig talentiert. Ich glaube nicht das überhaupt jemand soviel erraten hätte. Du hast trotz allem meinen größten Respekt und ich freue mich so sehr darüber das du jetzt endlich im zehnerrat bist. Dort kannst du dein Können so richtig entfalten und sehr viel bewirken." „Ich freue mich ja auch, aber meinst du wirklich das Etsuya kein Problem damit hat? Ich habe noch immer ein schlechtes Gewissen." „Ach kleine. Du bist so süß. Ehrlich. Etsuya liebt dich. Ihr werdet heiraten. Er hat kein Problem damit das du im zehnerrat bist. Etsuya hat mir sogar mal erzählt das er dir denn Platz im zehnerrat auch einfach so gegeben hätte. Schon vergessen? Aber du wolltest sein Angebot ja nicht annehmen. Jetzt hast du ihn bewiesen das du es auch schaffen kannst, ohne denn Platz geschenkt zu bekommen. Du bist sensationell Nené. Freue dich einfach darüber. Du bist jetzt im zehnerrat. Es war schon immer dein Traum. Leb ihn. Ewig wird das nicht anhalten.“ Redete Rindou ihr ins Gewissen. „Ja du hast recht. Ich freue mich jetzt einfach darüber und genieße es, solange wir noch auf der Akademie sind.“ Antwortete Nené und beschloss die anderen Mitschüler einfach zu ignorieren. Es war ihr egal und irgendwann kam der nächste Skandal. Jetzt war nur Etsuya und der zehnerrat wichtig. „Rindou, würdest du mit mir noch einen Märchen Film schauen? Bitte. Ich habe schließlich verloren und muss putzen.“ Schmollte sie. „Dann frag doch deine singenden Tiere ob sie dir dabei helfen.“ Lachte Rindou sich schlapp und tat ihr dennoch denn gefallen einen Film anzusehen. War allerdings nach 15 Minuten eingeschlafen.
Review schreiben
 Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast