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Kampf um denn zehnerrat

Kurzbeschreibung
GeschichteAllgemein / P16 / Gen
12.04.2021
26.08.2021
49
79.867
1
Alle Kapitel
47 Reviews
Dieses Kapitel
1 Review
 
20.08.2021 1.611
 
Nach der berauschenden Party am Vorabend schliefen alle noch sehr lange am nächsten Morgen. Außer Eizan. Er gönnte seiner Geliebten Nené aus tiefstem Herzen denn Platz im zehnerrat. Keiner hätte ihn je mehr verdient als Nené. Klar war es noch sehr merkwürdig nicht mehr im zehnerrat zu sein. Aber es war in Ordnung für ihn. Denn Etsuya hatte jetzt andere Dinge im Kopf als denn zehnerrat. Er hätte sich wahrscheinlich eh nicht mehr darauf konzentrieren können. Eizan sah die noch immer fest schlafende Nené an. Er war so wahnsinnig verliebt in sie. Aber wäre er ein guter Ehemann? Nené war so romantisch und traditionell. Würde er ihr überhaupt genügen so kaputt wie er war? Eizan hielt es nicht mehr aus neben ihr zu liegen. Er stand auf um schon das Frühstück vorzubereiten und räumte auf. In Gedanken noch immer bei der schrecklichen Tat. Dann kam leise Nené zu ihm in die Küche. Hatte ihn eine Weile beobachtet. Er bemerkte Nené gar nicht weil er noch immer so in Gedanken war. „Etsuya ist alles in Ordnung?" Fragte sie daher vorsichtig. Eizan lächelte sie an und ging auf sie zu. „Ja es ist alles gut. Du bist schließlich bei mir Schatz." Sagte er und küsste Nené. Sie wusste allerdings das es nicht stimmt. Wollte ihn aber auf gar keinen Fall weiter bedrängen. „Dein Essen war gestern übrigens verdammt lecker. Die Jury hatte es sehr schwer sich zu entscheiden. So war zumindest die Aussage von Rindou. Und ich fand es auch einfach nur super lecker. Das war sehr kreativ." Lobte sie ihn für sein Essen. „Nichts in der Welt hätte deine Schokolade im Gericht schlagen können süße. Ich freue mich sehr für dich." „Jetzt im ernst. Freust du dich tatsächlich oder sagst du mir das nur weil du mich liebst?" „Nené ich meine das vollkommen ernst. Du bist einfach nur eine phantastische Köchin. Ich bewundere dich genau wie es Jules ebenfalls tut. Und ich hätte jetzt gerade sowieso keinen Kopf um mich um solche Dinge zu kümmern." Antwortete er ihr aus tiefstem Herzen. „Die erste Stunde bei dem Therapeuten ist übrigens schon morgen. Ich wollte dich nur nochmal daran erinnern Schatz." Sagte Nené etwas ängstlich. „Danke. Ich denke zwar an nichts anderes mehr, aber ist sehr lieb von dir. Ich hoffe ja das du mich immer noch begleiten wirst." Fragte Eizan sie fast schon flehend. „Ja natürlich. Ich werde dich doch nicht alleine lassen." Antwortete Nené ihm. Eizan war sehr erleichtert darüber. Nené zu heiraten ist genau das richtige. Dann kamen auch Rindou und Eishi in die Küche. Freuten sich über das Frühstück. Gemeinsam genossen sie das zusammen sein. Dann gingen alle in denn Unterricht. Nené ging mit erhobenen Haupt und voller stolz durch die Akademie. Eizan musste leider in die andere Richtung und Rindou musste mit Eishi noch in das Büro. So ging Nené alleine zu ihrem Klassenraum. Erst sah Nené nur das alle wieder begannen zu tuscheln. Da wurde es Nené schon etwas mulmig. Jeder sah sie mit Verachtung an. Nené wollte irgendwie gar nicht wissen was jetzt schon wieder der Auslöser dafür war. Auch in ihrem Kurs begrüßte sie niemand. Alle sahen Nené an als wäre sie ein ekelhaftes Insekt. Als es darum ging einen Partner zu suchen für eine übung, wollte auch niemand. Dann wurde ihr eine Mitschülerin zugeteilt die noch übrig war. „Hey Anna, was ist eigentlich los? Warum meiden mich denn alle?" Fragte sie ihre Mitschülerin neugierig. Wollte jetzt doch wissen was wieder los war. Die sah Nené erst angeekelt an. Seufzte aber dann und gab ihr eine Antwort darauf. „Alle behaupten das du nur im zehnerrat bist weil du mit Etsuya Eizan geschlafen hast. Für die anderen bist du seid denn Fotos eine schlampe. Niemand möchte das du im zehnerrat sitzt und unsere schöne Akademie in denn dreck ziehst. Du sollst sofort wieder zurück treten. Etsuya soll uns wieder vertreten. Er ist ein braver und anständiger Mann und hat das toll gemacht. Alle schwärmen übrigens für ihn und glauben das du ihn sowieso nur ausnutzt. Er soll eine bessere Freundin bekommen. Nicht so etwas verdorbenes wie du." Platzte Anna jetzt mit geballter Ehrlichkeit herraus. Die Worte flossen nur so dahin als sie einmal angefangen hat. Nené wurde ganz schlecht. Jetzt ging alles wieder von vorne los. Sie war völlig mit denn nerven am Ende. „Entschuldigen Sie mich bitte kurz." Rief Nené dem Dozenten noch nach und lief auf die Toilette. Das konnte doch einfach nicht wahr sein. Warum passierte das alles nur? Warum wollte das Schicksal es ihr so wahnsinnig schwer machen? Was hatte Nené denn getan? Aber niemand würde sie dazu bringen auszutreten. Es war ihr Traum. Daran hielt sie fest und hatte die Unterstützung von Eizan. Das war alles was zählte. Nené war nicht mehr alleine und eine Einzelkämpferin. Sie musste das nicht alleine durchstehen. Plötzlich klingelte ihr Handy. „Ja hallo? Wer ist denn da?" Fragte Nené sogar leicht panisch. Denn sie wusste ja nicht welche Spielchen jemand mit ihr spielte. „Miss Kinokuni. Ist alles in Ordnung mit Ihnen? Sie hören sich sehr verzweifelt an." „Oh welche Überraschung. Sie sind doch dieser Anwalt von Etsuya oder?" Erst war es kurz still. Declan war leicht schockiert. „Dieser Anwalt? Ihr ernst? Ich werde der jenige sein der dafür sorgen wird das Etsuya Gerechtigkeit wieder fahren wird. Sie werden mich so schnell nicht mehr vergessen. Das verspreche ich Ihnen." Nené musste grinsen. War er tatsächlich immer so durchgeknallt oder versuchte er bloß sie aufzumuntern? „Ich finde jedenfalls das Sie ein sehr aufgeblasener selbstverliebter Gockel sind. Beweisen Sie mir im Prozess erstmal das Sie meinen Mann überhaupt würdig vertreten können. Dann bekommen Sie jede lobeshymne auf Sie die Sie sich wünschen." „So wenig vertrauen in mich Miss Kinokuni? Das ist sehr schade. Der Grund warum ich anrufe ist Luisa und Amanda. Die Mädchen werden ja ebenfalls aussagen. Daher würde ich mich gerne mit Ihnen und denn Mädchen im Vorfeld treffen um alles zu besprechen. Wäre das denn möglich? Und wie schnell?" „Ich könnte direkt nach dem Unterricht vorbei kommen. Wo wollen wir uns treffen? Wie geht’s denn beiden denn?“ Wollte Nené wissen. Sie hatten ja noch schlimmeres durchmachen müssen als sie. Declan fand es schon wieder sehr schön wie liebevoll Nené war. Er war auch froh sie endlich dadurch wieder zu sehen. „Es geht ihnen soweit ganz gut. Sie sind in einer Mädchen Unterkunft und machen dort eine Ausbildung. Am besten treffen wir uns in meinem Büro. Kommen Sie einfach her wenn der Unterricht vorbei ist. Ich warte dann solange. Bis später und einen lieben Gruß an Etsuya. Hat er denn einen Therapeuten?“ „Ja der erste Termin ist auch schon bald. Wir gehen gemeinsam dorthin.“ „Ich freue mich. Dann bis nachher Miss Kinokuni.“ Sagte Declan. Ein wenig Zeit hatte er also noch. Sofort rief er die beste Bäckerei in der Nähe an um Kuchen und Snacks zu bestellen. Buchte sogar einen Barista. Es sollte alles perfekt sein. Declan wollte einen guten Eindruck bei Nené machen und natürlich auch denn anderen Mädchen etwas gutes tun. Nené war ihm wirklich sehr sympathisch im Gegensatz zu Juliette. Die beiden waren so unterschiedlich. Er würde einen Weg finden um sie ebenfalls zur Verantwortung zu ziehen. Sorgte also dafür seine eigene Mutter einzubuchten. Es war ihm erst unangenehm, rief sich aber dann wieder ins Gedächtnis was sie getan hatte.
Nené hingegen durchlebte diesen Tag die reinste Hölle. Sie war unglaublich froh sich endlich auf denn weg zu Declan machen zu können. Dort angekommen war alles erstmal vergessen. Sie freute sich so unglaublich auf Luisa und Amanda. Es gab ein sehr lautes Wiedersehen. „Hey Ladys, hier ist eine Anwaltskanzlei und kein Pop Konzert.“ Lächelte Declan als er dazu kam um alle zu begrüßen. „Entschuldigen Sie bitte. Guten Tag.“ Sagte Nené. „Ach alles gut. Ich habe eine Kleinigkeit für euch vorbereitet. Setzt euch bitte in denn großen Besprechungsraum.“ Die Mädchen gehorchten und ihnen fiel vor Erstaunen fast die Kinnlade runter. „Eine Kleinigkeit?“ Fragte Nené erstaunt das er sich überhaupt soviel Mühe gemacht hatte. „Ich hoffe es schmeckt euch. Möchtet ihr einen Kaffee? Das ist übrigens Lorenzo. Der beste Barista wurde mir gesagt.“ Die Mädchen waren sprachlos. „Warum das alles?“ Fragte Nené jetzt ungläubig. „Wissen Sie Miss Kinokuni. Das was Ihnen und denn beiden passiert ist, war grauenhaft. Ich möchte Sie einfach mal etwas verwöhnen. Ist das etwa zuviel? Fühlen Sie sich unwohl?“ Fragte er ängstlich. „Nein. Alles gut. Vielen dank. Kommen wir doch zu der Tat.“ Antwortete Nené. Nachdem Lorenzo ihnen einen wirklich phantastischen Kaffee zubereitet hatte, kamen sie zu der Gefangenschaft. Es war schwer für alle darüber nochmal zu sprechen. Aber Declan gab ihnen eine Pause wann immer sie die brauchten und war sehr einfühlsam bei diesem sensiblen Thema. Als es sehr spät wurde, betraten eine Frau und ein kleines ca 5 jähriges Mädchen die Kanzlei. Die Frau klopfte an die Tür. „Es tut mir sehr leid. Ich hoffe ich störe nicht, aber es ist schon sehr spät und deine Tochter verlangt nach dir.“ Sagte die Frau. Lachend warf sich das Mädchen in Declans Arme. Es war wirklich erstaunlich wie lieb er sein konnte. Declan hatte also eine Familie. Die Frau sah Nené irgendwie merkwürdig an. War sie eifersüchtig? Es sah aus als wenn seine Frau etwas sagen wollte, hielt sich aber doch zurück. Im Gegensatz zu seiner Tochter. Die grinste breit als sie Nené sah. „Papa das ist ja die Frau von dem Foto. Sie ist in echt noch hübscher als auf dem Bild.“ Nené erschrak. „Was für ein Bild?“ Fragte Nené ängstlich. Das andere Menschen Fotos von ihr hatten bedeutete nie etwas gutes.
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