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Kampf um denn zehnerrat

Kurzbeschreibung
GeschichteAllgemein / P16 / Gen
12.04.2021
26.08.2021
49
79.867
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Dieses Kapitel
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16.08.2021 1.505
 
„Nené, lass dich zu nichts drängen. Heirate ihn wenn du soweit bist. Du kannst dir soviel Zeit lassen wie du möchtest. Etsuya wird dir nicht mehr weglaufen. Davon bin ich überzeugt." Lächelte Jules. „Ich möchte ihn so gerne ganz schnell heiraten. Aber es stimmt schon. Etsuya wird mir nicht weglaufen. Vielleicht heiraten wir auch erst nach unserem Abschluss. Das ist eine Sache die ich mit ihm ganz in Ruhe klären werde. Aber nicht mehr heute. Jetzt sind wir hier um unsere Rückkehr zu Feiern." Antwortete Nené. „Du hast recht. Reden wir nicht mehr über die Hochzeit. Heute ist eure Rückkehr wichtig. Aber eine Frage noch Nené. Wirst du deinen Vater dazu einladen? Darf er dich zum Altar führen? Du bist doch so romantisch und traditionell." Wollte Jules von ihr wissen. Nené dachte darüber nach. Sollte Nené Kai einladen und sich von ihm Eizan ganz traditionell übergeben lassen? Es wäre schon für Sie wichtig diese Sache durchzuführen. Es war ihr ja jetzt möglich da sie glücklicherweise jetzt von seiner Existenz wusste. „Nené er würde sich bestimmt ziemlich darüber freuen diese Aufgabe zu übernehmen. Er möchte alles wieder gut machen was er all die Jahre versäumt hat. Er liebt dich. Für Kai ist es übrigens auch sehr merkwürdig plötzlich eine so erwachsene und gut erzogene Tochter zu haben. Du musst auch seine Ansicht verstehen." Verteidigte Jules ihn. Nené lächelte sie an. „Kann es sein das du dich in meinen Vater verliebt hast?" Jules wurde augenblicklich knallrot. Für sie gab es doch bisher nur ihren Hof und die Kinder der Kita. Sollte sich Jules ernsthaft jetzt noch auf einen Mann einlassen? „Ach kleines. Ich weiß ja das du mega romantisch veranlagt bist, was du eindeutig nicht von deinen Eltern hast. Aber nein. Ich habe mich nicht verliebt und werde auch nicht deine böse Stiefmutter." Grinste Jules jetzt Nené an. Aber Nené wusste es besser. Beide waren ineinander verliebt und wollten es nicht einsehen. Was Nené mit ihrer romantischen Ader sehr schade fand. Aber das würde schon noch kommen. Verliebt sah sie jetzt ihren geliebten Etsuya an. Es schien ihm äußerlich schon wieder ganz gut zu gehen. Er scherzte und lachte viel mit Eishi und Saito. Probierte tatsächlich das Kostüm an was seine Freunde ihm gekauft haben. Auch Nené war total begeistert von ihrem hübschen Prinzessin Kleid. Aber wie es tatsächlich in ihm aussah wusste Nené nur zu gut. Sie würde sich auf jeden Fall an denn Rat des Anwalts halten und mit ihm zu der Therapie gehen. Es war ja nur zu seinen besten. War sie jetzt eigentlich mit Eizan verlobt? Fragte sie sich als Nené ihren kleinen plastikring ansah. Rein theoretisch schon. Denn sie hatte jetzt schließlich einen Ring. „Woran denkst du?" Fragte Jules sie plötzlich. „Ach ich mache mir einfach nur allgemein Gedanken um Etsuya. Ich möchte ihm doch einfach nur so gerne helfen. Ich möchte mir nicht einmal vorstellen was er durchmachen musste. Findet ihr das es auch irgendwie meine Schuld war? Schließlich war Etsuya nur wegen mir dort und auch mit Tim gab es bloß Ärger weil er in mich verliebt war. Meine Mutter ist so grausam das sie gar nicht denn Titel Mutter verdient hat. Ich bin doch an allem schuld." Schluchzte Nené. „Hey Nené. Bitte nicht. Rede dir sowas doch nicht ein. Du bist großartig und hast mit gar nichts etwas zu tun was passiert ist." Beruhigte Rindou ihre Freundin. Sie tat ihr so fürchterlich leid. Nené hatte soviel Mist durchmachen müssen und gab sich jetzt auch noch die Schuld an allem. Das hatte sie nicht verdient. Sondern endlich mit Eizan glücklich zu werden und in denn zehnerrat zu kommen. Auch wenn Etsuya und Rindou jetzt halbwegs Freunde waren und Saito ständig versuchte sie davon zu überzeugen das Eizan im zehnerrat bleiben sollte, war die Sache längst nicht vom Tisch. Nené gehörte unbedingt in denn zehnerrat und das würde auch ihrem Ego ganz gut tun. „Nené ich möchte für nächste Woche sehr gerne nochmal ein Shokugeki ausrichten. So wie ich es mir vorstelle. Das längt dich erstmal von der Hochzeit ab. Denn da solltet ihr nichts überstürzen. Hast du Lust?" Bei der Aussicht auf denn Platz im zehnerrat und der Erfüllung ihres Lebensraums begannen ihre Augen sofort wieder zu leuchten. „Ja natürlich. Wie kann ich da Nein sagen?" Freute sich Nené. „Ich bin schon sehr gespannt darauf dich so richtig kochen zu sehen und freue mich darauf." Sagte Jules. Dann teilten sie diese Entscheidung denn Jungs mit. Auch Eizan war einverstanden. Er würde Nené allerdings nicht bevorzugen. Denn er wollte noch immer beweisen das er rechtmäßig im zehnerrat saß. In der Hinsicht waren sie wirklich Konkurrenz. Niemand würde dem anderen etwas schenken in diesem Shokugeki. So sehr sich beide auch liebten. In diesem Wettkampf war das nicht von Bedeutung. Nachdem noch eine Weile darüber diskutiert wurde, feierten die Freunde allerdings wieder einfach weiter. Keiner sprach mehr darüber. Jetzt wollten sie alle einfach nur noch Spaß haben und das zusammen sein genießen. Es wurde auch noch ein wunderschöner Abend. Bis alle hundemüde beschlossen das es langsam doch Zeit wurde Schluss zu machen. Jules und Saito gingen nach Hause. Eishi und Rindou zogen sich in ihr Zimmer zurück. Nené sah nachdem sie mit Eizan aufgeräumt hatte ihren geliebten nachdenklich an. „Ist alles in Ordnung Nené? Hat dir die Feier nicht gefallen? Ich habe mich sehr darüber gefreut. Danke das ihr das alles für mich getan habt. Es war doch auch irgendwie ganz lustig. Du Siehst total hübsch aus in deinem Kleid." Nené sah jetzt eher besorgt aus. „Etsuya du brauchst gar nicht erst versuchen dich zu verstellen. Ich weiß das es dir nicht gut geht. Lass uns bitte darüber reden. Jetzt wo alle weg sind haben wir auch die Zeit dafür. Von alleine würdest du es nicht ansprechen. Aber ich merke doch das du eigentlich darüber sprechen möchtest. Du darfst es nicht in dich reinfressen. Etsuya, wir haben beschlossen einmal zu heiraten. Du darfst mit mir über alles reden was du möchtest. Wir stehen ab jetzt alles zusammen durch. Du bist nicht mehr alleine. Es gibt jetzt ein uns." Eizan sah Nené noch etwas ängstlich an. Die gute Laune von vorhin schien wie weggeblasen. Er sagte jetzt gar nichts mehr. War ziemlich verwirrt. „Es ist alles noch so frisch. Ich weiß nicht ob ich schon darüber sprechen kann. Oder es möchte." „In Ordnung. Ich dränge dich zu nichts. Wenn du bereit dafür bist reden wir darüber. Du kannst jederzeit damit zu mir kommen. Du wirst mich damit niemals nerven. Ok?" Fragte Nené und küsste ihn vorsichtig. Sah ihn direkt in die Augen. Etsuya standen schon wieder die Tränen im Gesicht. Plötzlich kam alles wieder hoch. Wie eine Welle knallten die Erinnerungen auf ihn ein. „Etsuya es tut mir wirklich sehr leid. Das wollte ich doch nicht. Ich werde es nicht mehr ansprechen. Bitte verzeih mir." Sagte Nene und war völlig verzweifelt. Eizan nahm sie in denn arm um sie zu trösten. „Es ist nicht schlimm Nené. Ich habe es gerade für kurze Zeit vergessen. Aber jetzt durch die Stille kam alles hoch. Das wäre so oder so passiert. Es ist nicht deine Schuld." Beruhigte Eizan sie. Nené kuschelte sich an ihn. Sah ihn treuherzig an. „Möchtest du denn lieber in dein Zimmer gehen oder bleibst du diese Nacht bei mir?" Nené war sich nämlich noch ziemlich unsicher ob Eizan es ertragen würde die ganze Nacht dicht neben ihr zu liegen. Er lächelte sie allerdings an. „Keine Angst Nené. Ich habe es zumindest schon so gut im Griff das ich keine Panik bekomme wenn du neben mir liegst. Auch wenn du scheinbar noch immer die einzige Person bist die ich überhaupt in meiner Nähe ertrage. Was nicht unbedingt an dieser Sache liegen muss." Musste er jetzt sogar grinsen. Nené musste lachen. „Du hast vollkommen recht. Abgesehen von unseren Freunden sind die Menschen teilweise doch sehr Crazy und schwer zu ertragen. Vielleicht waren wir daher vorher solche Einzelgänger. Ich denke das auch vielleicht wir die jenigen sind die zu verrückt für diese Welt sind und alle anderen uns nicht ertragen können. Wer weiß das schon. Aber ganz ehrlich bin ich glücklich so wie es ist. Wir haben uns und unsere Freunde die immer für uns da sind." „Das ist richtig. Es ist gut so wie es ist. Lass uns auch lieber schlafen gehen." Sagte Eizan und beide schliefen aneinander gekuschelt ein. Nené war noch etwas länger wach und sah Eizan eine Weile an. Strich sanft durch seine Haare. Streichelte seine Hüfte entlang. Da begann Eizan plötzlich doch wieder Angst zu bekommen. „Hey Etsuya. Es ist alles gut. Dir wird nichts mehr passieren." Schrie Nené jetzt regelrecht und versuchte ihn zu beruhigen. Die Therapie würde Eizan mehr als nötig haben. Es dauerte noch sehr lange bis Eizan sich wieder beruhigt hatte. Würde jetzt alles von vorne beginnen? Durfte Nené ihm nicht mehr zu nah kommen? Was bedeutete das für ihre gemeinsame Zukunft?
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