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Kampf um denn zehnerrat

Kurzbeschreibung
GeschichteAllgemein / P16 / Gen
12.04.2021
26.08.2021
49
79.867
1
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Dieses Kapitel
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12.08.2021 1.651
 
„Wie kommst du denn jetzt da drauf? Ich habe mich bloß versprochen. Nein, du hast natürlich keinen Bruder mehr. Ich werde jetzt gehen und das nächste mal wirst du hoffentlich wieder zur Vernunft gekommen sein und mit mir mitkommen zu der anderen Heiratsvermittlerin. Es ist alles nur zu deinem besten kleines. Vertrau mir einfach ok?" „Raus hier. Sofort, sonst werde ich die zuständige Schwester holen und denn sicherheitsdienst." Schimpfte Jules. „Hat dieses Krankenhaus überhaupt einen sicherheitsdienst?" Flüsterte sie Nené zu. Die sah Jules nur ratlos an. „Ja ganz bestimmt. Es ist ein großes Krankenhaus." Antwortete Nené nicht so richtig überzeugt. „Wie auch immer. Nené, du hast nicht zum letzten Mal von mir gehört. Bis bald." Sagte Juliette und ging fürs erste. Aber garantiert würde sie es nicht dabei belassen. Denn Juliette war regelrecht davon besessen Nene zu verheiraten. Für Jules eine noch immer sehr schlimme Vorstellung. Nené war gerade einmal 16 Jahre alt. Wer weiß wie alt der Ehemann sein wird. „Nené, mach dir bitte keine Sorgen Ok? Niemals wirst du an einem fremden Mann vergeben. Du bleibst schön bei Etzuya. Er liebt dich schließlich wirklich sehr und aufrichtig. Ihr werdet bestimmt sehr glücklich miteinander werden." Beruhigte sie Jules. „Weißt du eigentlich das wir schon eine Hochzeit am See planen? Das wird so wunderschön werden. Ich kann es kaum erwarten mit Etzuya darüber zu sprechen." Freute sich Nené total darüber und glücklich schloss Jules sie in ihre Arme. „Meinen Segen habt ihr auf jeden Fall meine kleine. Beide wussten ja nicht was Passiert war und Eizan garantiert gerade nicht über eine Hochzeit reden möchte. „Können wir jetzt nach Hause fahren? Ich möchte endlich zu Etzuya. Ich vermisse ihn so. Meinst du ich kann ihn im Gefängnis ganz schnell besuchen?" Fragte Nené Jules neugierig. Ihre Gedanken waren nur noch bei ihm. Jules fand das unheimlich süß. „Du darfst bestimmt Etzuya morgen schon besuchen." Machte Jules ihr Mut. Beide wussten ja nicht das ein Besuch bei Eizan gerade überhaupt nicht möglich ist.
Überglücklich machten sich die beiden auf denn weg ins Wohnheim, damit Nené endlich wieder Routine bekam. Ausserdem freute sie sich schon Rindou wieder zu sehen. Nachdem Jules Nené abgesetzt hatte, musste sie leider wieder wegen ihren Tieren nach Hause auf denn Hof. Nené umarmte sie nochmal und lief eilig in ihr Zimmer. Freute sich ziemlich darüber wieder zurück zu sein. „Rindou ich bin wieder da. Wo bist du?" Rief Nené glücklich. Rindou kam wie ein Blitz aus ihrem Zimmer. Rannte auf Nené zu. Dann erdrückte sie die Ärmste fast vor Glück. „Nené endlich bist du zurück. Es war so einsam ohne dich. Setz dich. Wie geht's dir denn?" Nene musste lachen. „Vor ein paar Wochen hätte das alles noch ganz anders ausgesehen. Wie schön das wir uns jetzt doch so gut verstehen und Freunde geworden sind. Oder was sagst du?" „Ja. Mittlerweile weiß ich zum Glück gar nicht mehr warum ich dich dich nicht leiden konnte. Du hast dich durch Etzuya aber auch ziemlich zum positiven geändert Nene." Freute sich Rindou. Was sie allerdings zum unangenehmen Teil des Tages brachte. Sie hatte Declan Ja versprochen mit Nené zu reden, bezüglich was Eizan passiert war. „Nené ich muss mal mit dir über etwas schlimmes sprechen was Etzuya betrifft. Setz dich bitte mal." Sagte Rindou und sah sie traurig an. „Rindou, was ist denn los? So habe ich dich ja noch nie erlebt." Fragte Nené und bekam langsam ziemliche Angst. „Ist Etzuya etwas passiert? Geht es ihm nicht gut?" „Nene, du musst jetzt ganz ruhig bleiben in Ordnung? Es geht ihm halbwegs gut. Allerdings gab es im Gefängnis einen ziemlich schlimmen Vorfall. Dieser ekelhafte Tim sitzt ja ebenfalls im Gefängnis. Leider auch dort wo Etsuya ist. Er hat ihn jedenfalls wohl gesehen und ist mit ein paar Kumpels auf ihn losgegangen. Und nicht nur das. Sie haben ihn vergewaltigt und einfach liegen lassen." Nene begann jetzt zu weinen. Konnte überhaupt nicht mehr damit aufhören. Rindou hatte Schwierigkeiten sie zu beruhigen. „Das kann doch nicht wirklich dein Ernst sein. Das muss ich hier gerade träumen oder? Diese Monster. Ich muss unbedingt zu ihm. So schnell wie möglich. Wie kann ich es schaffen zu ihm zu kommen?" Fragte sie panisch. „Etsuya hat jetzt einen Anwalt. Ich denke das du über ihn bestimmt die Möglichkeit bekommst Etsuya zu besuchen. Ich gebe dir mal die Nummer." Sagte Rindou. Sie holte die Karte von Declan raus die er ihr dort gelassen hatte. Schnell drehte sie die allerdings wieder von Nené weg und schrieb ihr die Telefonnummer auf einen Zettel. Denn dort stand der Name Declan Kinokuni. Und Rindou war ebenfalls der Meinung das dieses familiäre Geschichte lieber nur von denn beiden geklärt werden sollte. „Vielen dank Rindou. Ich werde sofort dort anrufen." Sagte Nené und ging in ihr Zimmer. Mit zittrigen Händen wählte sie die Nummer. „Ja? Wie kann ich helfen?" „Äh entschuldigen Sie bitte das ich so spät noch störe. Es scheint wohl gerade ungünstig zu sein. Soll ich lieber morgen wieder anrufen?" Fragte Nené etwas eingeschüchtert von seiner schlechten Laune. „Wer ist denn da überhaupt? Ein groupie?" „Wie bitte? Nein natürlich nicht. Für wenn halten Sie sich denn überhaupt? Ich habe noch nie von Ihnen gehört. Mein Name ist Nené Kinokuni. Und ich rufe eigentlich an weil ich denn hoffentlich professionellen Anwalt von Etsuya Eizan erwartet hatte. Aber so wie Sie mit Menschen umgehen hat er wohl nicht die besten Chancen einen Prozess gegen dieses Monster zu gewinnen. Ich möchte unbedingt zu ihm und meine Freundin Rindou hat mir die Nummer von Ihnen gegeben. Ich habe mich da aber wohl verwählt. Entschuldigen Sie bitte die Störung." Sagte Nené und wollte schon wieder auflegen. Declan musste erstmal wieder Luft bekommen. Da hatte er das erste mal Nené am Telefon und er benahm sich so unhöflich. Die sache war ihm jetzt einfach nur noch äußerst peinlich. Da hatte er das erste aufeinandertreffen gleich versaut. Wie sollte es dann nur in Zukunft werden? „Kleinen Moment noch Miss Kinokuni. Mir tut es unendlich leid. Das war sehr unhöflich von mir. Die Sache mit Mister Eizan tut mir so unglaublich leid. Ich bin schon schwer damit beschäftigt ihn aus dem Gefängnis zu holen und in ein normales Krankenhaus bringen zu lassen. Ich denke Sie wissen ja bereits was passiert ist?" „Ja meine Freundin Rindou hat es mir erzählt." Sagte Nené und kämpfte wieder mit denn Tränen. Das bemerkte auch Declan. Wie gerne würde er jetzt bei ihr sein. Sie trösten und Mut zusprechen. Aber war das in diesem Fall überhaupt möglich? Das einzige was er jetzt für Nené tun konnte war alles zu geben um Etsuya zu helfen. Ihn selbst nahm diese Sache auch sehr mit. Declan hatte schon oft mit missbrauchsopfern zu tun gehabt. In solchen Prozessen war er immer besonders emotional. Vor allem wenn es um Kinder ging. „Ganz ruhig Miss Kinokuni. Ich werde dafür sorgen das Sie so schnell wie möglich zu ihm können. Das verspreche ich Ihnen." „Vielen Dank. Bitte melden Sie sich so schnell wie möglich bei mir. Meinen Sie das ich morgen schon zu ihm könnte?" „Ich werde alles was in meiner Macht steht versuchen. Mister Eizan hat übrigens auch schon nach Ihnen gefragt. Ich rufe Sie morgen an in Ordnung? Dann könnten wir uns ja vielleicht treffen und gemeinsam zu ihm fahren. Wäre das für Sie ok?" Fragte er ziemlich aufgeregt. Würde er so die Möglichkeit haben endlich seine Schwester zu treffen und sie kennen zu lernen? „Ja aber natürlich. Es tut mir leid das ich am Anfang zu gemein zu Ihnen war. Es war nicht in Ordnung so spät noch anzurufen. Sie scheinen sich wirklich sehr zu bemühen." Am liebsten hätte er ihr gesagt das sie ihn selbst um 3 nachts noch anrufen konnte. Ihm alles stundenlang erzählen konnte was sie wollte. Selbst wenn es nur ums Stricken gegangen wäre. Declan hätte ihr zugehört. „Das ist schon in Ordnung Miss Kinokuni. Ich bin immer sehr bemüht um meine Mandanten. Ich rufe dann morgen nochmal an. Gute Nacht." Nach dem Telefonat lief Nene aufgeregt zu Rindou ins Zimmer. „Rindou stell dir vor ich kann wahrscheinlich morgen endlich zu Etsuya. Ist das nicht super?" Freute sich Nené. „Das ist schön. Ich bin froh das es so schnell geklappt hat. Du musst ihn unbedingt von mir grüßen und erzählen wie es ihm geht." „Ja natürlich. Ich treffe mich morgen mit seinem Anwalt und dann fahren wir endlich zu ihm." „Du triffst dich mit seinem Anwalt?" Fragte Rindou neugierig. Hatte er wirklich vor Nené alles zu erzählen? Rindou würde sich darüber freuen. Er schien nett zu sein. „Ja ich hoffe nur das er dann in einem normalen Krankenhaus ist wo ich ihn immer besuchen kann." Dann ging Nene ganz aufgeregt ins Bett. Sie hatte die ganze Nacht kaum ein Auge zugemacht. Sehnsüchtig wartete sie auf denn Anruf des Anwalts. Dann endlich war es soweit. Ihr Handy klingelte. „Ja Nené Kinokuni." Sagte sie sofort. „Einen schönen guten Morgen wünsche ich Ihnen. Ich habe Sie doch hoffentlich nicht geweckt oder?" Fragte Declan. „Nein, ich habe bereits auf Ihren Anruf gewartet. Darf ich endlich zu Etsuya?" Nené war wirklich richtig goldig. So wie Declan sich eine Schwester gewünscht hatte. Er grinste. „Nicht so ungeduldig. Ja natürlich. Wir treffen uns in 1 Stunde vor dem Gefängnis. Wäre das für Sie machbar?" „Ja klar." Schrie Nené regelrecht ins Handy. „Oh entschuldigen Sie bitte. Ich freue mich gerade nur so sehr." „Schon in Ordnung. Dann bis gleich." Lächelte Declan. Er war so unfassbar aufgeregt ihr gegenüber zu treten. Dann setzte er sich ins Auto und fuhr los. Mit klopfenden Herz stand er vor dem Gefängnis und sah Nené schon auf sich zukommen. Strahlend wie die Sonne.
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