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Kampf um denn zehnerrat

Kurzbeschreibung
GeschichteAllgemein / P16 / Gen
12.04.2021
26.08.2021
49
79.867
1
Alle Kapitel
47 Reviews
Dieses Kapitel
1 Review
 
10.08.2021 1.447
 
Nachdem sich Declan und Rindou noch etwas unterhalten haben und Rindou sicher war das er tatsächlich kein stalker war, sie hatte sich seinen Ausweis zeigen lassen, hatte er ein Foto von Nené bekommen. Er wollte es unbedingt haben und hatte mit Rindou um das Foto gezockt. Denn Rindou war langweilig und sie nutzte die Gelegenheit von Declans Besuch. Plötzlich holte sie Karten raus. „Nehmen Sie die Herausforderung an Herr Star Anwalt? Sollten Sie gewinnen, bekommen Sie das Foto." Declan lächelte siegessicher. „Klar, machen wir." Antwortete er und gab Rindou die Hand drauf. Die ließ sich von ihm ganz und gar nicht einschüchtern. Nur weil er ein Anwalt war, konnte er nicht machen was er wollte. Sie war auch tatsächlich ein ziemlich harter Gegner. Die Partie dauerte ziemlich lange. Aber Declan hatte dann doch gewonnen. „Wow das hat echt Riesen Spaß gemacht Declan. Ich hoffe das du Nené ab jetzt öfter besuchen kommst und ich meine Revanche bekommen kann." Lächelte Rindou ihn herzlich an. „Mir hat es auch sehr großen Spaß gemacht Miss Kobayashi. Ich habe selten einen Gegner gehabt der so lange stand halten konnte. Meinen größten Respekt." Sagte er und gab ihr abermals die Hand. „Jetzt muss ich aber leider gehen. Meine siegerprämie nehme ich natürlich sehr gerne mit." Grinste er und verließ das Zimmer der Mädchen. Im Auto sah er sich das Foto genauer an. Es hatte zwar nicht die beste Qualität, aber doch gut genug. Nené war eine wirklich sehr hübsche junge Frau geworden. Wie ihre Mutter. Hoffentlich mit einem besseren Charakter als Juliette. Aber denn Erzählungen von Rindou nach, war sie sehr liebevoll und auch wie sehr Eizan sie vermisste und von ihr gesprochen hat, bestätigte das nur. Er wurde jetzt doch sehr neugierig auf seine Schwester. Declan lächelte das Foto liebevoll an. Warum nur musste er Nené so hassen? Sie wusste ja nicht mal von ihm und hatte ihn ja nicht weggegeben sondern seine Mutter. Und ein schlechtes Leben hatte er ja auch nicht gehabt. Vielleicht sogar ein besseres als wenn er bei Juliette geblieben wäre. Sein nächster Punkt war Kai. Sein Vater. Declan hielt jetzt schon nicht viel von ihm. Aber er wollte auch von ihm etwas über Nené erfahren. Mit mulmigen Gefühl betrat er seinen Club. Declan war jetzt schon angewidert. „Hallo Schätzchen, na was kann ich für dich tun süsser? Möchtest du ein wenig Spaß haben?" Declan sah die Frau erschrocken an. „Nein, ich bin von der Gesundheitsbehörde und kontrolliere die Hygiene Standards." Veräppelte er die arme Frau. Die sah jetzt aus wie ein aufgeschrecktes reh. Declan musste lachen. Die Frau nicht. „Es tut mir sehr leid. Ich bin natürlich nicht von der Gesundheitsbehörde. Ich suche denn Inhaber. Wo finde ich ihn?" Er sah regelrecht wie sich die Gesichtszüge der Dame wieder entspannten. „Folgen Sie mir doch bitte." Sagte sie und brachte ihn zu Kai. „Guten Tag, was kann denn für Sie tun?" Fragte er Declan. Sprachlos sah er ihn an. „Ich möchte gerne über Nené sprechen." Jetzt sah Kai ihn ratlos an. Bitte setzen Sie sich doch bitte." Sagte er zu Declan.
Nené war noch immer im Krankenhaus und machte sich Gedanken um Eizan. Er fehlte ihr so unglaublich. Und Nené wollte endlich hier raus. So versuchte sie sich etwas abzulenken bis die anderen zu ihr kommen dürfen. Nené hatte bei der Visite erfahren das sie heute auch endlich das Krankenhaus wieder verlassen durfte. Sie lass ein buch, auf das sie sich allerdings nicht so richtig konzentrieren konnte, als es leise an der Tür klopfte. Nené wunderte sich darüber, da Rindou noch im Unterricht sein müsste und die anderen bei der Arbeit. Oder war Kai schon hier um sie abzuholen da das Krankenhaus ihn bereits informiert hatte? Herein. Rief Nené. Freute sich bereits. Allerdings kam durch die Tür Juliette. Nené erschrak fürchterlich. „Nein, geh sofort wieder, sonst rufe ich die Schwester." „Nené ganz ruhig. Ich werde dir nichts tun. Ich möchte nur mit dir sprechen. Davon was dir und diesen Mädchen passiert ist, wusste ich überhaupt nichts. Das schwöre ich dir. Ich wollte doch nicht das dir so etwas schlimmes passiert. Hätte ich das gewusst, hätte ich dich doch niemals mit dieser Frau mitgehen lassen. Alles was ich wollte ist das es dir besser geht als mir. Das du einen Ehemann bekommst der sich um dich kümmern kann damit du dir um nichts sorgen machen musst. Ich bin doch deine Mutter und möchte nur das beste für dich." „Du möchtest das beste für mich? Indem du mich zwangsverheiraten möchtest und versteigerst wie Vieh auf dem Markt? Juliette wir leben im 21 Jahrhundert. Ich muss nicht mehr unbedingt Heiraten. Ich kann arbeiten gehen und mein eigenes Geld verdienen. Dafür brauche ich keinen Mann mehr. Außerdem gehe ich auf eine sehr renommierte Akademie. Dort bekomme ich einen sehr hohen Abschluss mit dem mir viele Möglichkeiten offen stehen werden. Aber um nochmal auf das Thema mit dem Heiraten zurück zu kommen. Ich habe bereits einen potentiellen Ehemann. Du brauchst dir also keine Sorgen machen das ich als alte einsame Jungfrau sterbe." Das hatte Nené bis vor einer Weile zwar selbst noch gedacht, aber dann kam Eizan in ihr Leben. Tatsächlich hatte Nené fest damit gerechnet einsam und ohne Freunde ihr weiteres Leben zu verbringen. Jetzt freute sie sich doch darüber nicht mehr so alleine zu sein. Mit ihren Freunden ging es ihr viel besser. „Du redest von diesem Etsuya? Hast du mit ihm geschlafen?" „Das geht dich doch wohl wirklich einen scheiss an. Wir werden Heiraten. Am Strand und es wird super romantisch. Du brauchst dir also keine Gedanken machen. Das hätte mir der wer auch immer bestimmt nicht bieten können. Der Mann wäre doch garantiert auch nicht in mich verliebt gewesen. Also lass alles so wie es ist und misch dich gefälligst nicht mehr in mein Leben ein. Ich hasse dich und möchte dich nie wieder sehen. Also hau ab. Ach und übrigens, du bist zu meiner Hochzeit garantiert nicht eingeladen." Schrie Nené ihre Mutter jetzt an. „Aber Nené Kind. Bitte sei doch vernünftig. Wir werden bestimmt noch eine andere bessere Heiratsvermittlerin für dich finden wo dir nichts passiert. Lass es uns doch bitte nochmal versuchen. Dieser Eizan kann doch garantiert nicht für dich und eure Kinder sorgen." Sagte Juliette überzeugt von ihrer Ansicht. „Sag mal spinnst du denn jetzt völlig? Ich habe dir verdammt nochmal gesagt das ich alleine zurecht komme. Er braucht überhaupt nicht für mich sorgen. Und ich liebe Etsuya. Kinder werde ich garantiert auch noch lange nicht bekommen." Redete sich Nené völlig in Rage. „Sie haben doch gehört was die kleine gesagt hat. Also raus hier. Sofort." Sagte Jules die plötzlich hinter Juliette stand. Die drehte sich jetzt zu ihr um. Sah sie total abwertend an. „Wer sind Sie denn überhaupt?" „Jules. Ich kenne Nené schon seid dem Kindergarten. Sie ist sehr begabt und kommt garantiert sehr gut alleine zurecht." „Sie sind also diese Emanze vom Bauernhof die meiner Tochter diesen blödsinn überhaupt erst eingeredet hat? Gehen Sie gefälligst wieder zurück in ihren Kuh Stall wo Sie auch hergekommen sind. Ihr Aussehen ist ja eine regelrechte Beleidigung für jede Frau." Motzte Juliette. Das ihr Ex Mann das allerdings ganz anders sah wollte Jules ihr jetzt nicht unter die Nase reiben. Sie grinste nur schadenfroh. „Was ist denn Ihr Problem?" Fragte Juliette darauf verärgert. „Sie sind einfach nur lächerlich Lady. Wer seine Tochter verkauft hat denn Titel Mutter wohl kaum verdient. Schämen Sie sich eigentlich nicht? Wofür haben Sie eine Tochter bekommen? Um Geld mit Nené zu verdienen?" „Ihnen bin ich ja wohl kaum eine Rechenschaft schuldig bauerntrampel. Ebenso gehe ich erst wenn ich es für richtig halte." „Ich möchte aber das du endlich gehst. Für mich bist du nämlich auch keine richtige Mutter. Du hast mich jahrelang alleine gelassen. Und dann willst du mich einfach verkaufen wie einen unverhofften Welpen und besitzt die Frechheit hier nochmal aufzukreuzen. Und hör endlich auf Jules zu beleidigen. Sie war immer für mich da im Gegensatz zu dir." Jules war sehr glücklich darüber das Nené sie so in Schutz nahm. Sie liebte dieses Mädchen einfach. „Du bist so undankbar Nené. Ich habe dich als Kind abgegeben weil es für dich das beste war. Genau wie für deinen Bruder." Rutschte es Juliette plötzlich voller Wut über Nenés Vorwürfe raus und sie hielt sich schnell die Hand vor denn Mund. Nené allerdings sah ihre Mutter jetzt ziemlich erschrocken an. „Von welchen Bruder sprichst du? Bin ich etwa kein Einzelkind und habe einen Bruder? Wo ist er?" Flehte sie Juliette jetzt sogar an.
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