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Kampf um denn zehnerrat

Kurzbeschreibung
GeschichteAllgemein / P16 / Gen
12.04.2021
26.08.2021
49
79.867
1
Alle Kapitel
47 Reviews
Dieses Kapitel
1 Review
 
08.08.2021 1.577
 
Nachdem Declan die Liste der Wärter und Insassen hatte die sich in der Nähe der Dusche aufgehalten hatten, sah er denn Gefängnis Leiter finster an. „Ich hoffe das Ihnen klar ist das diese Sache noch ein Nachspiel haben wird oder? Ich werde hier einen Untersuchungsausschuss hinschicken. Glauben Sie mir, die werden sich ziemlich freuen dieses Gefängnis auseinander zu nehmen. Jetzt bringen Sie mich bitte zu Mister Eizan." „Ja natürlich. Das hätte niemals passieren dürfen. Folgen Sie mir bitte." Antwortete der Gefängnis Leiter. Dann ging er zu einem spärlichen Krankenzimmer. Es war nur ein wenig abgedunkelt. Eizan lag völlig teilnahmslos in seinem Bett. Er schien gar nichts mehr davon mitzubekommen was um ihn herum passiert. Leise ging Declan in das Zimmer. „Lassen Sie mich bitte kurz mit ihm alleine in Ordnung?" Sagte er jetzt ziemlich geschockt über Eizans Zustand. Der Gefängnis Leiter nickte und zog sich dann tatsächlich zurück. Auch ihn hatte dieser Vorfall sehr schockiert. Sollte der Junge doch die Sache für ihn klären. Es war ihm nur recht. Declan setzte sich mit einem Stuhl an sein Bett. Sah ihn eine Weile nur an. Er musterte Eizan ziemlich genau. Schließlich war das der Mann denn Nené über alles liebte und für denn sie alles machen würde. Eizan dachte genau so über Nené. Leider war er aber deshalb hier. Weil er sein Leben für sie geben würde. Hatten die beiden überhaupt eine Chance unter solchen Zuständen? Declan hoffte es. Allerdings wird es besonders für Eizan verdammt schwer werden überhaupt jemals wieder eine Beziehung zu führen. Nené hatte die Geduld und das Einfühlungsvermögen um damit zurecht zu kommen. Sie liebte ihn schließlich. Declan war sich ziemlich sicher das Nené ihn nicht Stich lassen würde. Aber Etsuya würde damit vorerst gar nicht zurechtkommen. So wie er denn armen Jungen hier vorfand, war er nicht einmal mehr in der Lage zu sprechen. War er überhaupt noch anwesend? „Hey Etsuya. Ich bin es Declan. Hast du Durst oder Hunger?" Fragte er ihn vorsichtig. Declan wollte ihn jetzt auf gar keinen Fall auf die Sache im Badezimmer ansprechen. Eizan sah ihn mit leeren Blick an. Da gab er ihm vorsichtig etwas Wasser. Das trank er auch. Dann blickte er ihn wieder an. „Nené." War alles was er sagte. Declan war einfach gerührt. Selbst jetzt dachte er nur an Nené. „Ich hole dich raus sobald du in der Lage bist verlegt zu werden. Dann wirst du Nené auch wieder sehen." Lächelte er ihn an. Jetzt lächelte sogar Eizan etwas. „Ich hole dir mal etwas anständiges zu Essen." Sagte er und besorgte ihm etwas zu Essen. Das ass Eizan zum Glück dann auch. Dann ließ er ihn vorerst alleine und regelte alles mit dem Krankentransport. Declan musste ihn so schnell es geht hier rausschaffen. Das er jetzt anfing etwas zu Essen war natürlich schon sehr gut. Danach ließ er alle Beteiligten der Tat in der Gefängnis Cafeteria antreten. Inklusive dem Arzt, Sanitäter und dem Gefängnis Leiter. Diese Kerle konnten froh sein das sie hier geschützt im Knast waren. Würde er Ihnen draußen begegnen, wäre dieses aufeinandertreffen anders abgelaufen. Als er in die Cafeteria trat und diese Typen sah, begann er zu lachen. Wie kleine Schuljungen die einem anderen die Süßigkeiten gestohlen hatten, standen sie zusammen gekauert in der Ecke. „Ihr seid doch bloß armselige schiessbudenfiguren. Ihr traut euch ja was. 3 gegen 1. Wow was seid ihr doch für ehrbare Kerle. Ich bekomme ja gleich Angst. Ihr seid die wirklich dämlichsten und heruntergekommensten gestalten die mir je untergekommen sind. Denn Menschen seid ihr meiner Meinung nach nicht. Ihr seid auch keine Tiere. Denn selbst die sind zu gut. Ihr seid abschaum. Dreck. Und ihr tollen Wärter werdet bald selbst mal sehen wie das Knast leben so ist. Denn ihr werdet selbst einsitzen. Dafür sorge ich." Grinste er die Wärter jetzt schadenfroh an. Die mussten schlucken. Sie hatten schon viel von Declan gehört und dementsprechend auch Angst vor ihm. „Hat irgendjemand von euch etwas zu dieser abartigen schweinerrei zu sagen?" Fragte Declan. Aber alle sahen nur beschämt zu Boden. „Ihr seid so widerliche peinliche Würmer." Sagte er nur und ging Kopfschüttelnd. Declan würde im Gericht einen nach denn anderen zerlegen.
Jetzt hatte er allerdings etwas viel wichtigeres zu tun. Er nahm sich jetzt vor die Sache mit Nené zu klären. Da er wusste das sie im Wohnheim der Akademie wohnte fuhr er hin. Declan wollte mehr über sie erfahren. Da Nené nicht dort war, sondern im Krankenhaus, konnte er in Ruhe nachforschen. Sie hatte eine Mitbewohnerin. Die würde er ausfragen bevor er sich Nené stellte. Die Akademie war wirklich sehr eindrucksvoll. Sie gefiel Declan. Nichts im Vergleich zu seiner Universität. Die Schüler waren hier scheinbar auch nicht so kindisch wie bei ihm damals. Er fragte nach Nenés Zimmer und fand es auch sehr schnell. Mit seinen Charme verrieten ihm die Mädchen alles was er wollte. Da klopfte er dann vorsichtig. Eine junge rothaarige Frau die wohl gerade etwas gekocht hatte und am Essen war, öffnete ihm die Tür. Sie schluckte das Essen schnell runter und sah ihn neugierig an. Das kannte er nicht. Declan war es gewöhnt das die Menschen eher Angst vor ihm hatten. „Hallöchen wie kann ich Ihnen denn weiter helfen? Haben Sie sich verfahren?" Fragte Rindou, da sie jemanden wie Declan auf dieser Akademie und vor ihrer Tür nicht erwartet hätte. „Guten Tag. Ich bin Declan. Es geht um Nené Kinokuni. Dürfte ich bitte kurz reinkommen?" „Ja natürlich. Wenn es um Nené geht immer. Gibt es denn irgendwelche Neuigkeiten von ihr? Sind Sie ihr Arzt?" Declan lächelte sie an. „Nein. Ich würde gerne mehr über Nené erfahren." Jetzt sah Rindou ihn erst recht merkwürdig an. „Sind Sie ein Agent der Nené rekrutieren möchte? Oder noch so ein verrückter stalker? Vergessen Sie es am besten gleich wieder. Sie interessiert sich nur für das kochen. Ach übrigens, haben Sie vielleicht Hunger? Ich habe genug übrig. Außer Sie sind noch ein stalker. Der Geruch des leckeren Essens machte Declan tatsächlich ziemlich hungrig. „Ja das ist wirklich sehr freundlich von Ihnen. Nein ich bin kein stalker. Wie war nochmal der Name?" „Ich bin Rindou Kobayashi. Beste Freundin von Nené. Sehr angenehm und Sie sind?" „Es tut mir wahnsinnig leid. Entschuldigen Sie bitte meine Unhöflichkeit junge Frau. Declan. Ich bin Declan Kinokuni. Freut mich auch." Lächelte er sie zuckersüß an. Rindou blieb fast die Luft weg. „Was haben Sie denn mit Nené zu tun? Was wollen Sie von ihr?" Fragte sie ziemlich erstaunt. „Ok. Versprechen Sie mir das Nené es ausschließlich nur von mir erfährt? Niemals ein Wort darüber was ich jetzt sage. Bitte." Rindou sah ihn jetzt wirklich sehr verwirrt an. „Wer sind Sie verdammt? Ich werde wirklich nichts sagen wenn Sie es mir endlich erzählen. Bin langsam echt neugierig." „Ich bin der älteste Sohn von Kai und Juliette. Nené hatte nie von mir erfahren. Kai auch nicht. Juliette hatte ja damals noch als prostituirte gearbeitet. Da war es ihr unmöglich ein Kind zu erziehen. Sie hatte damals schon kein Herz. Da hat sie mich mal eben in die Baby Klappe gelegt. Ich habe erst viele Jahre später davon von meinen Adoptiveltern erfahren. Von Nené wusste ich erst noch viel später. Ich war so dermaßen sauer auf sie weil sie bei Juliette und Kai war und ich einfach abgeschoben wurde. Ich habe Angst ihr die schlimmsten Vorwürfe zu machen wenn ich ihr begegnen würde. Ich möchte Nené ja nicht verletzen. Ich weiß eigentlich das die kleine überhaupt nichts dafür kann. Aber ich bin trotzdem ziemlich eifersüchtig auf Nené. Irgendwie versuche ich das wieder gut zu machen indem ich Etsuya helfe so gut ich kann." „ Wie geht's ihm denn? Nené möchte ihn so unbedingt sehen. Die beiden sind frisch verliebt und vermissen sich so sehr. Das ist schon schwer zu ertragen." Declan sah Rindou traurig an. Dann erzählte er ihr alles was passiert war. Selbst Rindou kamen die Tränen. „Das ist ja furchtbar. Hat Mann die Schuldigen ausfindig gemacht?" „Ja ich werde diese Bande jeden einzeln vor Gericht zerren. Auch die Gefängnis Leitung." „Dankeschön. Das ist sehr freundlich. Aber Nené muss davon erfahren. Soll ich es ihr erzählen?" Fragte Rindou. „Ja das ist echt lieb. Ich möchte nicht das ich bei unserer ersten Begegnung mit ihr über solche schrecklichen Dinge reden muss. Und wer weiß wann ich mich dazu durchringen kann. Jetzt hat sie auch noch damit zu kämpfen. Ich würde aber sehr gern mehr über Nené erfahren. Haben Sie vielleicht auch Fotos?" Wollte Declan wissen. „Ja aber natürlich." Antwortete Rindou begeistert. Dann zeigte Sie Declan die ganzen Bilder von Nené und ihren Freunden. Rindou erzählte ihm auch stundenlang von Nené. Declans stolz auf seine Schwester wuchs immer mehr. Nené war ein so wundervolles Mädchen. Es gab gar kein Grund sie zu hassen. Das musste jetzt auch Declan einsehen. Aber würde er es endlich schaffen sie zu treffen? Declan hatte es oft versucht. War schon öfter hier gewesen. Aber nie hatte er sich getraut zu Nené zu gehen. Denn die Wut darüber das sie ihre Eltern hatte und er einfach abgegeben wurde, war stärker. Aber Sie brauchte ihn jetzt. Da kam ihm eine Idee. Er war ja Eizans Anwalt. Vielleicht würde er ja so die Möglichkeit haben mit ihr in Kontakt zu kommen, ohne ihr zu sagen wer Declan wirklich ist. Und er konnte Nené in ruhe kennenlernen.
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