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Kampf um denn zehnerrat

Kurzbeschreibung
GeschichteAllgemein / P16 / Gen
12.04.2021
26.08.2021
49
79.867
1
Alle Kapitel
47 Reviews
Dieses Kapitel
1 Review
 
06.08.2021 1.505
 
Als Nené am nächsten morgen aufwachte hatte sie noch immer ziemliche Schmerzen. Aber die Ärzte hatten gesagt das sie wieder kochen können würde. Ihr Arm war gerettet. Und ebenfalls die Mädchen. Das machte Nené etwas stolz. Sie hatten gemeinsam diese schreckliche Frau ausgeschaltet. Es war tatsächlich nicht so schlimm mit anderen Menschen zusammen zu arbeiten. Ab jetzt wollte Nené nicht mehr alleine sein. Sie dachte wieder an Eizan. Wie es ihm wohl geht? Wo war er? Wieso war er noch nicht hier? Nené nahm ihr Handy und wollte ihn einfach anrufen. Er fehlte ihr so sehr und sie wollte Eizan unbedingt sehen. Aber es ging niemand ran. Das fand Nené schon merkwürdig. Er ging doch immer ans Handy wenn sie ihn anrief. Dann rief sie Kai an. „Hey Nené. Was ist denn passiert? Ich werde dich nachher noch besuchen." Antwortete er ihr. „Kai wo ist Etsuya? Er geht nicht an sein Handy und besucht mich nicht. Das ist nicht normal für ihn. Wo ist er? Los sag mir bitte endlich die Wahrheit. Keine Ausrede mehr bitte. Ich muss wissen wo er ist." Sagte Nené und duldete keinen Widerspruch. „Ok kleines. Etsuya sitzt im Gefängnis. Ich wollte es dir eigentlich nicht sagen weil du dich sonst zu sehr aufregst." Nené erschrak. „Was? Er sitzt im Gefängnis? Aber warum denn überhaupt?" Wollte Nené unbedingt wissen. „Er hat diesen Justus zusammen geschlagen. Da haben sie ihn festgenommen. Aber keine Sorge. Ich kümmere mich darum. Dann kommt er dich bestimmt besuchen. Versprochen." „In Ordnung. Bitte hol ihn da schnell wieder raus." „Ja ich gebe mein bestes. Bis später kleines. Dann kann ich dir hoffentlich schon mehr erzählen." Sehr beunruhigt legte Nené auf. Etsuya im Gefängnis. Nach der Geschichte die ihm als Kind widerfahren ist, musste das die Hölle für ihn sein. Sie hoffte das es ihm halbwegs gut ging. Dann klopfte es an der Tür. Rindou steckte vorsichtig ihren Kopf durch die Tür. „Hallo Nené. Bist du wach?" Nené musste lächeln. „Ja das bin ich. Komm ruhig rein. Ich freue mich das du mich besuchen kommst." „Ich habe dir sogar wieder etwas zu essen mitgebracht. Kennst du das noch? Du mochtest es doch so gerne. Da habe ich es einfach nochmal gekocht." Neugierig wie immer roch Nené erst an der Schüssel ohne denn Deckel zu öffnen. Sie wollte wissen ob es noch funktionierte. Interessiert schaute Rindou ihr dabei zu. Nené faszinierte sie noch immer. Und Rindou war auch noch immer der Meinung das Nené es total drauf hatte und unbedingt in denn zehnerrat gehörte. „Du hast die Sauce ausgetauscht oder?" Fragte Nené. „Ja das ist richtig. Du bist so ein Genie Nené. Wir bekommen das hin mit dem zehnerrat sobald es dir besser geht. Ich hoffe es schmeckt dir auch trotzdem. Kannst du auch erraten was ich an der Sauce geändert habe?" Wollte Rindou unbedingt von ihr wissen und sah sie neugierig an. War so gespannt auf das was Nene dazu sagen würde. Denn Eishi würde ihr nie sagen was er wirklich dachte oder sich trauen Rindou zu kritisieren. Denn er wusste warum Rindou der zweite Platz geworden war. Respektierte ihre Leistungen und würde sich niemals anmaßen sie in Frage zu stellen. Nené allerdings war da anders. Wenn ihr etwas nicht gefiel sagte sie das auch. Rindou konnte sich noch sehr gut daran erinnern wie Nené mindestens eine halbe Stunde mit einem der Lehrkräfte diskutiert hatte. Für Rindou ein witziges Erlebnis. Auch die Schüler lauschten dem Gespräch Aufmerksamer als sonst dem Unterricht. Dieser Lehrer war auch eher von der einschläfernden Sorte. Er hielt stur an seiner Meinung fest und duldete keine Kritik. Denn am Ende hatte Nené sogar recht behalten. Der Lehrer war frustriert und schimpfend aus der Küche gelaufen. Nené hatte vor Wut einen roten Kopf. Der Kerl hatte ihre Zeit unnötig verschwendet. Für alle anderen war es die beste Stunde bisher überhaupt und so applaudierten sie Nené sogar. Rindou musste grinsen als sie daran zurück dachte. „Hey ist das richtig? Hast du mir denn überhaupt zugehört?" Fragte Nené jetzt wie aus dem nichts. „Hast du es wirklich erraten? Ich habe damit vorher noch nie experimentiert. Was sagtest du nochmal ist es?" Nené wurde schon wieder knallrot. „Rindou du musst auch mal zuhören wenn jemand mit dir spricht." Sagte Nené erbost. Dann sagte sie Rindou die genaue Zusammenfassung der Zutaten ihrer Sauce. „Wow das ist so abgefahren Nené. Es ist alles richtig. Und wie hat es dir geschmeckt?" Fragte Rindou und schob sich selber erstmal einen riesigen Löffel in denn Mund. Nené musste lachen. „Dir scheint es jedenfalls sehr zu schmecken. Ich finde diese Zusammensetzung deiner Sauce viel aromatischer und auch frischer. Es gefällt mir." Antwortete Nené und gemeinsam aßen sie lachend das Gericht, während das Mittagessen des Krankenhauses wieder in kleinen Krümeln zerlegt an der Seite auf sein Ende in der Tonne wartete.
Declan war auf dem Weg ins Gefängnis. Er würde Etsuya heute wieder mitnehmen können. Mit einem eilantrag hatte er es geschafft ihn frei zu bekommen, da keine Flucht Gefahr bestand und Eizan keine Gefahr für die Allgemeinheit darstellt. Er war auch vorher nie in Erscheinung getreten. Wenn Declan einen Mandanten etwas versprochen hatte, hielt er es auch. Er wollte Eizan schnell rausholen, also machte er genau das auch. Auch wenn der Polizei Chef vor Wut über seine Dreistigkeit im Dreieck gesprungen war und sie ewig über die Gesetze diskutiert hatten. Die Polizei musste sich doch irgendwann mal daran halten und sie kennen. Dachte Declan. Er konnte ja nicht ahnen welch schreckliches Bild ihm Eizan bieten würde. „Ich möchte Herrn Eizan abholen. Jetzt sofort. Bitte keine Diskussion Ok? Die hatte ich genug." Sagte er genervt und gab dem Beamten alle nötigen Unterlagen. Der Beamte sah ihn merkwürdig an. „Ich glaube nicht das sie Mister Eizan jetzt mitnehmen können." „Ach ne. Come on Boy. Diese Diskussion hatte ich jetzt echt zu genüge. Lassen Sie mich einfach nur zu meinen Mandanten." „Ja in Ordnung. Folgen Sie mir." Declan folgte ihm. Er begann sich zu wundern wo er ihn hinführte. Was hatte das zu bedeuten? Warum wurde er nicht informiert? Die Wut machte sich schon wieder in ihm breit. „Was ist hier los? Wo ist mein Mandant genau untergebracht?" „Er liegt auf der kranken Station. Declan bekam fast schnappatmung. „Wieso hat Mann mich nicht darüber informiert?" „Sie sind doch bloß sein Anwalt und nicht seine Mutter oder?" Motzte der Beamte. „Ich kann aber seine nächsten Angehörigen vielleicht darüber informieren du flitzpiepe." Der Beamte hätte ihn wahrscheinlich am liebsten jetzt selbst eingesperrt. Dann waren sie bei Etsuya angekommen. Der Arzt kam zu ihm. „Sind Sie der Anwalt Declan Kinokuni?" „Ja das bin ich. Ich möchte alles über denn Zustand meines Mandanten wissen." „Bevor Sie zu ihm können, reden wir am besten mit unseren notfallsanitäter der ihn aufgefunden hat." Sagte der Arzt und Declan folgte ihm. „Guten Tag das ist der Anwalt  von Mister Eizan. Ich denke sie haben ihm viel zu erzählen." Sagte der Arzt und setzte sich zu dem Sanitäter. Der sah Declan sehr niedergeschlagen an. „Der Zustand ist nicht sehr gut. Es ist sogar sehr ernst. Er ist nicht ansprechbar und völlig in sich gekehrt." „Was zur Hölle ist hier passiert?" Fragte Declan. Packte denn Arzt am Kragen und sah ihm mit stechenden Blick direkt in die Augen. Dann erzählte der Sanitäter ihm alles was er wusste. „Wie kann in ihrer fucking Anstalt so etwas abartiges überhaupt passieren?" Knurrte er regelrecht. „Es tut mir wirklich unendlich leid. Aber die Wärter hätten in dieser Zeit längst ihren Rundgang machen müssen." Verteidigte er sich. Declan lief raus und ging zu dem Büro der Gefängnisleitung. Riss die Tür auf. „Wer hatte hier gestern Abend Schicht? Raus mit der Sprache oder ich mache ihnen diesen Laden sofort dicht und sie sehen eine Zelle von innen statt vom Büro Stuhl." Der Gefängnis Leiter sah ihn geschockt an. „Wer sind Sie denn?" Fragte er. „Ich bin Ihr baldiger Untergang. Oder Sie sind brav und helfen mir diese grausame Sache aufzuklären. Ich denke Sie wissen ja bereits worum es geht." „Ja natürlich. Setzen Sie sich doch bitte. Es geht um denn jungen der gestern hier eingeliefert wurde nehme ich an. Etsuya Eizan oder?" „Ja genau. Ich möchte die Namen aller die in der Nähe dieser Dusche waren. Insassen wie Wärter. Haben Sie denn Ihre Leute nicht im Griff? Ich habe ja schon viel erlebt, aber so eine schweinerrei ist mir noch nie in einem anderen Gefängnis untergekommen." „Ich werde natürlich alles machen um diese Sache aufzuklären. Alle Beteiligten werden zur Verantwortung gezogen. Das ist versprochen." Sagte der Gefängnis Leiter. Declan setzte sich auf dem Stuhl vor seinem Schreibtisch und wartete solange bis er die Liste ausgedruckt hatte die er braucht. Und Declan würde sich jeden auf dieser Liste vornehmen. Der verantwortliche oder wahrscheinlich mehrere sollten sich dann lieber vor ihm in acht nehmen.
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