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Kampf um denn zehnerrat

Kurzbeschreibung
GeschichteAllgemein / P16 / Gen
12.04.2021
26.08.2021
49
79.867
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Dieses Kapitel
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02.08.2021 1.476
 
„Hey Kumpel. Du bist also der berühmte Etsuya Eizan? Ich habe schon soviel von dir gehört. Hast dich ja jetzt ziemlich in die scheisse geritten. Aber keine Panik. Ich bin ja jetzt da. Zusammen wuppen wir das schon." Begrüßte ihn sein Anwalt jetzt richtig. „Du bist Declan Kinokuni und mein Anwalt? Woher weißt du denn überhaupt was passiert ist? Und wer bist du denn?" „Mein lieber Etsuya. Ich sehe schon, du hast sehr viele Fragen. Die habe ich allerdings auch an dich. Lassen wir denn smalltalk also erstmal weg und kümmern uns um die wichtigste Sache gerade. Nämlich dich hier raus zu holen. Am besten erzählst du mir jetzt erstmal was genau vorgefallen ist." Sagte Declan zu ihm und sah ihn erwartungsvoll an. Er schien es wohl gewöhnt zu sein das alle nach seiner Pfeife tanzten. „Ok. Auch wenn es mir noch immer schwer fällt darüber zu sprechen. Kai und ich sind zu diesem Haus der Heiratsvermittlerin gefahren. Nenés Mutter hatte eine arrangiert um Nené zu verkaufen. So nenne ich es jetzt einfach mal." Als Declan das hörte sah Eizan richtig wie die Wut in ihm hoch kroch. „Und was war als ihr dort angekommen seid?" Fragte er. „Als wir im Haus angekommen sind war von Nené keine Spur zu sehen. Ich bin durch das ganze Haus gelaufen. Habe nach ihr gesucht. Ich habe nicht geglaubt das sie angeblich schon auf dem Weg zu ihrem Ehemann war. Schließlich habe ich in einem der Zimmer ein durchwühltes Bett gefunden und überall war Blut. Sie konnte also nicht weg sein. Vor allem wusste ich das sie in diesem Zustand garantiert nicht zu einem potenziellen Ehemann gebracht werden konnte. Niemand würde Nené so heiraten wollen." „Wie geht es ihr denn jetzt?" Fragte er und wirkte plötzlich sehr traurig. „Sie wird noch operiert. Kai wollte sich bei mir melden sobald irgendwas neues bekannt ist. Kann er mich in Untersuchungshaft überhaupt anrufen? Was ist meine Anklage?" Nach einem kurzen Moment hatte sich Declan wieder gefangen. „Ok pass auf. Du warst ja ziemlich angepisst das er die Mädchen so zugerichtet hat. Jetzt hat dieser trottel es doch wirklich gewagt dich wegen Körperverletzung anzuzeigen." „Er mich? Ich glaube meine Hand ist gebrochen wegen dem Mistkerl." Meckerte Eizan. „Mach dir gar keine Sorgen Etsuya. Die Zeit dafür hast du überhaupt nicht. Ich hole dich hier ganz schnell wieder raus. Denn er braucht gar nicht so große Töne spucken. Schließlich war er es, der die scheisse gebaut hat. Nicht du. Du hast dich nur gewehrt. Er wollte dich angreifen. Hast du verstanden? Das wirst du bei Gericht sagen. Der Typ wollte auf dich losgehen und du hast dich nur gewehrt. Das wird die kleine Luisa übrigens auch aussagen. Das ist der Grund warum ich zu spät bin. I'm so sorry Bro. Aber ich musste mich erst mit dem Mädchen unterhalten. Ladys First wenn du verstehst. Da bin ich ja noch Gentleman alter Schule. Mann wurde mir viel blödsinn auf der Uni beigebracht." Grinste er. „Aber egal. Ich schweife ab. Wenn wir bei dieser Story bleiben haben wir ziemlich gute Chancen deinen arsch zu retten. Denn dieser Justus hat schließlich einiges mehr auf denn Kerbholz. Da kommt so einiges zusammen. Glaub mir, dagegen bist du der totale Chorknabe. Einzelheiten erspare ich dir lieber jetzt mal. Spielst du mit? Ich muss mich da total auf dich verlassen können. Ansonsten haben wir ein ziemliches Problem." „Ja natürlich. Ich werde es genau so aussagen." Antwortete Eizan brav. Dieser Kerl hatte trotz seiner jungen Jahre eine wahnsinnige Autorität. Er schüchterte mit seinen dicken Ego garantiert alle ziemlich ein. Die Polizisten hatten zumindest schnell denn Schwanz eingezogen und hatten ihm gehorcht. In ihrem eigenen Revier. Declan war schon eine beeindruckende Persönlichkeit. Die kamen dann irgendwann auch wieder. „Kinokuni die Zeit mit ihrem Mandanten ist um. Raus hier. Wir sehen uns ja noch früh genug." Sagte der Polizist. „Bleib mal cool Mann. Ich gehe ja schon. Aber Mister Eizan wird kein Wort darüber sagen oder aufschreiben." Erwiederte Declan und sah denn Polizisten böse an. Der würde Eizan garantiert nicht mehr bedrängen. Dann ging er. „Los mitkommen. Wenn du uns nichts erzählst werden wir dich jetzt ins Gefängnis überführen wo du erstmal bis zum Prozess bleiben wirst. Eizan ging wortlos mit. Er hatte jetzt plötzlich einen Anwalt und gehorchte diesem besser. Er war ja der erfahrene und wird schon wissen was richtig für ihn ist. Dachte Eizan. Die ganze Fahrt über war er allerdings sowieso nicht in der Lage irgendwas zu sagen. Er hätte auch gar keine Handschellen gebraucht. Er war ein 17 jähriger Junge der seine Freundin blutend gesehen hatte und ausgetickt ist. Welcher Mann der seine Freundin wirklich liebt hätte das nicht getan? So fuhr er ganz ruhig und tief in Gedanken bei Nené in die Untersuchungshaft. Etwas Angst hatte er schon. Dort waren Mörder und andere dunkle gestalten. Eizan hoffte das er in einem anderen gefängnistrack war als diese Männer. Bestimmt würde er in denn Jugend knast kommen. Dort angekommen durchging er der unmenschlichen tortur. Zog die kratzige Kleidung an. Wurde zu seiner Zelle geführt. Dort traf ihn der Schlag. „Hallo Etsuya. So sehen wir uns also wieder. Dann können wir ja wundervoll über alte Zeiten sprechen." Sagte Tim. Sie hatten ihn tatsächlich zu ihm in die Zelle gebracht.
Kai und Jules saßen derweil noch immer im Krankenhaus ohne ein Zeichen vom Arzt. „Es ist alles so furchtbar. Wie kann Mann auf 2 junge Mädchen schießen? Dieser Kerl ist doch einfach nur völlig krank. Was haben sie ihn denn getan? Dann habe ich mich mit dieser armen Luisa unterhalten. Die Mädchen haben so schreckliche Dinge erlebt. Sie wissen jetzt nicht mal wohin. Ihre Eltern haben sie doch ernsthaft verstoßen weil sie nicht geheiratet haben. Wie Unmenschlich kann Mann als Eltern bloß sein? Jetzt sind sie ebenfalls erstmal hier. Ich überlege sie zu mir zu nehmen. Findest du das bescheuert?" Fragte Jules ihn. Er nahm ihre Hand. „Nein. Du hast so ein reines und gutes Herz Jules. Bei dir sind die Mädels sehr gut aufgehoben. Und du siehst auch in Klamotten sehr hübsch aus." Antwortete Kai und Jules wurde schon wieder rot. „Danke Kai. Du aber auch." Kai musste jetzt lachen. „Sorry. Ich habe dich ja noch nicht ohne Sachen gesehen. Du siehst halt immer gut aus. Verdammt ich bin jetzt lieber ruhig oder?" Lächelte Jules ihn an. Dann endlich kam eine Ärztin zu ihnen. „Wie geht es ihr?" Fragte Kai sofort. „In welchem Verhältnis stehen sie denn zu dem jungen Mädchen?" „Ich bin ihr Vater." „Ok, dann folgen Sie mir bitte erstmal in mein Büro. Dort bräuchte ich noch ein paar Unterschriften während ich Ihnen alles genauer erkläre." Sagte die Ärztin und sie folgten ihr. Sie setzten sich in die bequemen Sessel und sahen erwartungsvoll die Ärztin an. „Also es ist so. Die kleine hatte ja einen Schuss in die Schulter. Zum Glück haben wir es hinbekommen das sie ihren Arm noch bewegen kann und er nicht für immer steif bleiben wird. Ihre Tochter ist so tapfer. Die ganze Zeit vor der Narkose hat sie nur davon gesprochen das sie unbedingt kochen will. Wir sollen ihren Arm retten oder sie sterben lassen. Was wir natürlich nicht gemacht hätten. Wir sind Ärzte." Sagte sie als die Ärztin Kais geschockten Blick sah. Jules musste allerdings leicht lächeln. Sie hatte von Nené überhaupt nichts anderes erwartet. Das war ihr Schützling. Jules war so unglaublich stolz auf Nené. Sie war ihrem Traum absolut treu geblieben. Auch wenn sie natürlich auf gar keinen Fall wollte das Nené Sterben würde. „Sie ist jetzt noch immer durch die Narkose sehr müde. Und sie war auch in keinem guten Zustand als sie herkam. Sie sollte sich erstmal ordentlich ausruhen. Ich lasse Sie noch ganz kurz zu ihr. Aber bitte nicht zu lange. Sie braucht wirklich dringend Ruhe." „Ja natürlich. Wir bleiben nicht lange." Versprach Jules, während Kai als Nenés Vater noch einige Formulare ausfüllte. Dann endlich durften sie zu Nené. Das Zimmer war absichtlich verdunkelt. Aber Nené sah die beiden glücklich an. „Wo ist Etsuya?" War allerdings ihre erste Frage. „Er wird auch bald hier sein Schätzchen. Keine Sorge. Wie geht's dir denn?" Fragte Kai. „Es tut ziemlich weh. Aber es geht. Was ist mit denn Mädchen?" „Es geht ihnen gut. Mach dir keine Sorgen." Dann döste Nené auch schon wieder weg. Kai und Jules blieben noch etwas bei ihr sitzen. Als Nené tief und fest schlief, verließen sie das Krankenhaus allerdings schon wieder. Erleichtert darüber das Nené so gut davon gekommen war. So langsam machte sich Kai ernsthaft Sorgen um seine Tochter. Sie brachte sich ständig in Schwierigkeiten. Er nahm sich jetzt vor sich viel mehr um sie zu kümmern.
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