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Kampf um denn zehnerrat

Kurzbeschreibung
GeschichteAllgemein / P16 / Gen
12.04.2021
26.08.2021
49
79.867
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Dieses Kapitel
1 Review
 
31.07.2021 1.718
 
Nené blutete sehr stark. Die Kugel war aufgrund der nahen Entfernung sehr tief eingedrungen. Luisa schrie vor Schreck. Nené begann langsam das Bewusstsein zu verlieren. Der letzte Gedanke war ihr Etsuya. Justus stand bloß geschockt davor. Noch immer mit der Waffe in der Hand. Dann kam auch die Heiratsvermittlerin zu ihnen die denn Schuss natürlich ebenfalls gehört hatte. „Was ist denn hier passiert? Was hast du vollidiot getan? Bist du eigentlich bescheuert? Du sollst diese Mädchen beschützen und nicht umbringen. Wie konntest du das nur machen? Das wird auf jeden Fall noch Konsequenzen haben." Schrie sie Justus an. Dann nahm sie die Waffe und haute sie Justus gegen denn Kopf. Luísa hatte die Decke schnell auf Nenes Wunde gedrückt. „Los helfen Sie ihr gefälligst. Schnell." Rief sie panisch. Dann hörten sie von draußen ein Auto die Auffahrt hochkommen. „Schnell, lass sie verschwinden." Rief die Heiratsvermittlerin und Justus sperrte die Mädchen in einen separaten Raum denn es offiziell nicht gab. Dann lief sie schnell die Treppe runter. Kai und Eizan rannten regelrecht zur Tür. Kai brach die Tür auf. Er wollte jetzt einfach nur noch seine Tochter im Arm nehmen. Ihr sagen wie leid ihm alles tat. Das er sie jahrelang verleugnet hatte. Das er nicht für sie da war. „Meine Herren. Also bitte. Mann rennt doch nicht einfach so in das Haus einer Frau. Haben Sie denn überhaupt kein benehmen gelernt? Was wollen Sie überhaupt hier?" Motzte die Heiratsvermittlerin. „Wir suchen Nené Kinokuni und wissen das sie hier ist." Antwortete Eizan. Die Frau sah ihn interessiert an. „Wer bist du mein Junge?" „Ich bin Etsuya Eizan. Warum sollte Sie das überhaupt interessieren? Es geht hier schließlich um Nené und nicht um mich." „Du bist also dieser Eizan. Ich habe schon sehr viel von dir gehört. Nené hat viel von dir gesprochen." „Dann ist sie wirklich hier? Wo ist Nené?" Wollte er jetzt unbedingt wissen. „Sie ist nicht mehr hier. Ihr Ehemann hat sie abgeholt. Miss Kinokuni wird bald heiraten und ihr seht sie nie wieder." Eizan war am Boden zerstört. „Die alte lügt doch. Nené kann einfach nicht weg sein. Sie ist hier ganz bestimmt." Schrie er und rannte durch das Haus. Die Heiratsvermittlerin wollte schnell hinterher laufen. Kai hielt sie allerdings zurück. „Los, raus mit der Wahrheit. Wo ist meine Tochter?" Fragte er, als Kai plötzlich einen lauten Schrei von Eizan hörte. Schnell lief er zu ihm. Eizan stand im Zimmer der 3 Mädchen. Sah das Blut auf dem Bett und auf dem Boden. „Verdammte scheisse. Was ist hier nur für ein kranker Mist abgelaufen?" Wollte er wissen. „Wenn das von Nené ist. Wir müssen sie unbedingt finden. Bei irgendeinem Ehemann ist sie garantiert nicht in diesem Zustand." „Der Junge hat recht. Wo ist meine Tochter? Ist Ihr irgendwas passiert sind Sie dran. Nené braucht dringend Hilfe." Sagte Kai zu der Frau, die jetzt ziemlich in der Klemme saß. Und das Nené stirbt wollte sie ja auch nicht. Es war alles irgendwie aus dem Ruder gelaufen. „Es war alles ganz anders geplant. Wir wollten denn Mädchen niemals weh tun." „Wir? Wer ist noch in der Sache verwickelt?" Wollte Kai wissen. Eizan lief währenddessen weiter durch das Haus um nach Nené zu suchen. „Ich sage gar nichts mehr." Meinte die Frau schließlich und plötzlich hörten sie Polizei Sirenen. Amanda hatte es tatsächlich geschafft Hilfe zu holen. Ein Rettungswagen stand ebenfalls schon bereit. Die Einsatzkräfte liefen in das Haus. Dort erzählte Kai ihnen die Sachlage und das Nené oder Luisa nicht hier waren. Eizan stand in einem der Zimmer, als er leise Rufe hörte. Luisa rief nach Hilfe. Wegen Nené konnte Justus ihr nicht denn Mund zuhalten. Eizan folgte denn rufen. Fand die versteckte Tür. „Hier." Rief er. Dann sah er Nené. Blutend und bewusstlos. Justus daneben. Er ging sofort auf Justus los. Seine Wut weckte ungeahnte Kräfte in ihm. Eizan prügelte so brutal auf ihn ein das er blutete und mit Sicherheit etwas gebrochen war. Seine Hand tat Eizan zumindest ziemlich weh. Aber das war ihm egal. Hätten die Polizisten ihn nicht zurück gezogen, wäre es richtig schlimm gewesen. So musste Eizan mit auf das Revier, während die Rettungskräfte sich um Nené kümmerten. Eizan währte sich mit Händen und Füßen dagegen. Er wollte jetzt nur noch zu Nené. Hatte so eine unglaubliche Angst um sie. Aber die Beamten ließen ihn nicht. Stopften ihn in das Einsatzfahrzeug. Kai fuhr mit Nené im Rettungswagen mit. Sie musste Not operiert werden. Das dauerte mehrere Stunden. Kai blieb die ganze Zeit im Krankenhaus und wartete auf eine Nachricht von dem zuständigen Arzt. Auch er hatte ziemliche Angst. Eizan musste die nächsten Stunden auf dem Polizeirevier verbringen. Er dachte nur noch an Nené. Konnte sich überhaupt nicht darauf konzentrieren was die Polizisten zu ihm sagten. Eizan sagte kein Wort über denn Vorfall. Jetzt in diesem Moment war es ihm total egal was die Beamten überhaupt von ihm wollten. Das einzige was von ihm kam war ob er telefonieren dürfte. Er wollte ständig Kai anrufen und nach Nenés befinden fragen. Sie ließen ihn erst nicht, da Eizan nichts sagte. Allerdings merkten die Beamten das so erst recht nichts aus dem Jungen rauszubekommen war. Er war trotzig wie ein Kind. Schien sich ihnen gegenüber sogar überlegen zu fühlen. Verhöhnte die Beamten regelrecht. Er spielte ein Spiel mit ihnen. Ich weiß was, was du nicht weißt. Wenn du mir nicht gibst was ich möchte, sage ich kein Wort. So ungefähr kam Eizan denn Polizisten vor. Wenn er nicht telefonieren darf, sagte er auch nichts. Und er war Ihnen auch in dieser Sache tatsächlich überlegen. Also spielten sie sein kleines Spielchen mit. „Also Etsuya, jetzt erzähl uns doch bitte endlich was du weißt. Wir möchten nur denn jenigen bestrafen der deiner Freundin dass angetan hat. Und das wird mit Sicherheit auch in deinem Interesse sein oder? Aber dafür musst du mit uns reden. Du bist auf diesen gigantischen Kerl losgegangen. Hast ihn fast zertrümmert. Was war genau los? Wenn wir dir helfen sollen und dich nicht einsperren, dann musst du dich schon Kooperativer zeigen. So sieht alles nach Körperverletzung aus. Kein Richter wird dir eine milde Strafe geben, wenn du nicht endlich sagst warum du das getan hast und es aufschreibst." „Sorry. Meine Hand tut mir zu sehr weh. Außerdem möchte ich telefonieren und einen Anwalt." Der Polizist drehte fast durch bei so einem trotzigen Verhalten. Das hatte er noch nie erlebt, außer bei Straftätern die das länger machten. Der Polizist nahm sich vor Eizan etwas genauer unter die Lupe zu nehmen. Wer weiß was er bereits auf dem Kerbholz hatte bei der Willenskraft. Er wollte doch unter allen umständen seinen Willen durchsetzen. Es war ihm wichtiger zu wissen wie es Nené ging, als daran zu denken das er eingesperrt wird. Irgendwie berührte es denn Polizisten. Und es interessierte ihn natürlich auch wie es dem Mädchen ging. Sie sah sehr schlimm aus und war einfach noch viel zu jung um so zu enden. Außerdem wussten sie dann ob sie wegen mord ermitteln oder hoffentlich nicht. „Ok kleiner. Du darfst anrufen. Hier ist mein Handy. Du stellst aber auf laut das wir alles mithören können." Eizan willigte ein. Hauptsache er konnte Kai anrufen. „Ja hallo. Wer ist denn da?" Fragte er vorsichtig. „Ich bin es Etsuya. Ich darf dich ganz kurz anrufen. Wie geht es Nené denn? Weißt du schon etwas?" „Nein leider noch nicht. Sie wird noch operiert. Ich hoffe so sehr das sie wieder auf die Beine kommt. Jules ist gerade auch hier." „Hallo Etsuya, wir sind bei dir und denken an dich." Sagte sie und Eizan kamen fast schon wieder die Tränen. Aber die Blöße würde er sich nicht geben vor denn Polizisten. „Danke Jules. Ich bin froh das ihr uns so helft." Antwortete er mühselig. „Etsuya, wir schaffen das. Wir alle 4 ok? Gib jetzt nicht auf. Bitte. Ich weiß es ist alles gerade nicht so einfach für dich. Aber bitte halte nur noch etwas durch. Ich melde mich sobald ich etwas weiß." Sagte Kai. Dann verabschiedete sich Eizan von ihm. „Jetzt reden wir mal wieder über diesen Justus." Meinte der Polizist schließlich. „Etsuya Klappe halten. Du sagst jetzt nichts mehr." Sagte der Mann der gerade in denn Raum gekommen ist. Eizan sah ihn erstaunt an. Wo kam der plötzlich her? „Was fällt Ihnen überhaupt ein mit meinen Mandanten ein Verhör durchzuführen obwohl er eindeutig gesagt hat das er das nicht möchte? Ich denke Ihnen als Polizei Beamten müsste ich das nicht sagen. Aber Mann kann es ja mal versuchen oder? Dieser Junge hat schlimmes hinter sich. Seine Freundin wurde angeschossen. Was gibt Ihnen dann das Recht ihn so durch die Mangel zu nehmen und dann als Spitze des Eisbergs auch noch einzusperren? Haben Sie eigentlich einen Funken Mitleid oder etwas Moral? Was würde Ihre Arme Mutter nur dazu sagen? Ich bin so enttäuscht darüber wie oft diese Polizei es immer wieder versucht sich über Regeln hinwegzusetzen. Setzen Sie sich besser doch erstmal in eine Ecke ihres Büros und schämen Sie sich eine Runde. Ich werde in dieser Zeit mit Mister Eizan sprechen. Und was wir dann erzählen ist unsere Entscheidung ok? Also wenn ich bitten dürfte. Wir möchten uns gerne alleine unterhalten." Die Polizeibeamten waren völlig geschockt. Was war denn das jetzt? Noch so ein aufmüpfiger Mann. Wollte denn heutzutage niemand mehr machen was die Polizei sagt? „Declan Kinokuni. War ja klar das Sie geschickt werden." Schmollte der Beamte. Denn er kannte diesen Anwalt nur zu gut. Und das nicht im guten. Er verhöhnte die Beamten ständig. Erklärte ihnen nur zu gerne ihre Fehler. War ein echtes schlitzohr. Aber auch verdammt gut in seinem Job. Declan war bei Gericht eine wahre rampensau. Der Saal war seine große Bühne. Er zerlegte fast jeden Staatsanwalt und seine Anklage. Daher verließen die Polizisten schnell das verhör Zimmer reumütig wie 2 geprügelte Hunde. Dieser
Anwalt des jungen war ein regelrechter pit Bull. Mit ihm würden sie es besonders schwer haben Eizan einzubuchten. Der grinste denn Beamten nur frech hinterher. „Declan Kinokuni?" Fragte Eizan ziemlich überrascht. Wo kam der plötzlich her? Seid wann hatte er einen Anwalt? Was hatte er mit Nené zu tun?
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