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Kampf um denn zehnerrat

Kurzbeschreibung
GeschichteAllgemein / P16 / Gen
12.04.2021
26.08.2021
49
79.867
1
Alle Kapitel
47 Reviews
Dieses Kapitel
1 Review
 
29.07.2021 1.556
 
Nené war völlig geschockt. Was hatte dieser Kerl nur vor? Was meinte er damit das Nené verbraucht sei? „Luisa? Bist du wach?" Fragte sie vorsichtig. „Ja Nené. Ich habe so eine Angst." „ Wo ist der Kerl mit Amanda hingegangen? Weißt du das?" „Ich kann darüber nicht reden Nené. Er wird uns umbringen." „Heißt das etwa er wird sie töten?" Fragte Nené sie. Luisa schüttelte denn Kopf. „Nein, nur wenn wir darüber sprechen." „Wo ist sie denn jetzt?" Wollte Nené wissen um zu erfahren was hier eigentlich los ist. „Er hat sie in sein Zimmer mitgenommen. Das macht er immer. Ich glaube Amanda soll auch gar nicht verheiratet werden. Sie scheint nur zu seinem Vergnügen hier zu sein." Nené lief es eiskalt denn rücken runter. Dieses Mädchen war ein halbes Kind. Hieß das etwa sie war Justus persönliche Sklavin für seine kranken Phantasien? Jetzt ahnte Nené auch was er mit verbraucht gemeint hatte. Die beiden haben ja gedacht sie hätte bereits mit Etsuya geschlafen. Was Nené wohl vor diesem bestialischen Kerl gerettet hat. Sonst hätte Justus sie ausgewählt. Also sollte sie besser nicht das Gegenteil behaupten. „Hat er dich denn auch schon einmal mitgenommen Luisa?" Fragte sie. „Nein. Mich hat er in Ruhe gelassen. Ich soll aber auch nächste Woche verheiratet werden. Wahrscheinlich lässt er mich deswegen in Ruhe. Ich muss ja rein in die Ehe gehen." Um dann von einem sogenannten Ehemann vergewaltigt zu werden. Dachte Nené traurig als sie Luisa so unschuldig und brav in ihrem Bett sitzen sah. Sie hätte diese Mädchen auf einer Klassenfahrt kennen lernen müssen und nicht in so einer Situation. Das war an Abartigkeit und Grausamkeit nicht zu überbieten. Nené hätte kotzen können. Dann beschloss sie Amanda zu helfen. Sie konnte nicht zulassen das ihr sowas noch weiterhin angetan wird. Leise schlich sie aus dem Zimmer. Überlegte wie sie jetzt vorgehen kann. Dann suchte sie die Zimmer ab. Hörte schon wo sein Zimmer war. Vorsichtig ging sie darauf zu. Musste Justus irgendwie aus dem Zimmer bekommen. Sie sah sich im Flur um. Da kam Nené eine Idee. Sie ging auf eine Vase zu die im Flur auf einem Sockel stand. Die warf Nené mit voller Wucht in eine Ecke. Das verursachte einen heftigen Krach. Wie erwartet kam Justus nach kurzer Zeit rausgelaufen. „Was für eine scheisse. Wer stört mich denn schon wieder?" Schimpfte er. Dann sah Justus die vielen Scherben. Fluchte erneut wie wahnsinnig. Dann ging er los um etwas zu holen womit er die Sache wieder bereinigen konnte. Die Zeit nutzte Nené um schnell in das Zimmer zu huschen. Dort saß Amanda nackt und zitternd im Bett. Nené war schockiert. Dieser bastard. Er war doch bestimmt schon über 30 Jahre alt. Es war so grausam. „Schnell komm raus hier. Wir müssen weg. Er wird gleich zurück kommen." Amanda machte zum Glück was Nené sagte. Sie half dem armen Mädchen sich etwas überzuziehen und zog sie zur Tür. Justus war gerade dabei die Scherben zu entfernen und würde wohl sehr bald zurück kommen. „Bitte hör mir jetzt zu Amanda. Du wirst jetzt so schnell rennen wie du kannst. Hol uns Hilfe. Wir brauchen dich. Hast du verstanden was ich dir erklärt habe?" Fragte Nené sanft als sie die völlig aufgelöste Amanda regelrecht durch die Tür schob. Sie sah Nené kurz ziemlich verängstigt an. Als wenn sie sich nicht traute auch nur noch einen Schritt alleine zu machen. Aber dann nickte sie und rannte los. Wie ein Blitz war Amanda in der Dunkelheit verschwunden. Nené hoffte so sehr das sie auch wirklich Hilfe holen würde. Leise schlich Nené in das Zimmer zurück. „Ich habe Amanda losgeschickt. Sie wird Hilfe holen. Bald werden wir gerettet und du musst nicht heiraten. Alles wird gut." Sprach Nené auf Luisa ein. Die kam jetzt zu Nené und setzte sich zu ihr auf das Bett. Umarmte Nené. „Danke das du hier bist und uns rausholst. Ich bin dir auf ewig dankbar." Sagte Luisa sehr schwach und müde. Die Mädchen hatten hier auch nicht viel zu essen bekommen, da sie schlank bleiben mussten. Das machte sich langsam bemerkbar. „Sag mal wie lange seid ihr eigentlich schon hier?" Fragte Nené. „Seid ungefähr 2 Monaten. Es war so schrecklich." „Wann hat das mit Amanda angefangen das sie mit ihm mit musste? Es ist war vor ca 1 Monat. Er kam einfach mitten in der Nacht hier herein wie heute auch und Amanda sollte mit ihm mitgehen. Sie war sehr müde und wollte natürlich nicht mit ihm mitgehen. Da hat er sie gezwungen. Nach dieser Nacht war nie wieder die Rede davon das Amanda heiraten würde und sie musste ständig mit ihm mitgehen." „Das ist ja furchtbar. Hoffentlich wird sie Hilfe holen. Solange müssen wir noch durchhalten. Schaffst du das?" Fragte Nené sie und ahnte schon das Luisa sehr ängstlich und leicht zu manipulieren war. Sie lächelte aber dann hoffnungsvoll. „Ja Nené. Ich möchte auch so stark sein wie du. Wir müssen hier raus. Es wird gefährlich." Dann hörten sie auch schon Justus zu ihnen stürmen. Luisa versteckte sich bei Nené unter der Decke. „Wo ist das kleine Miststück? Versucht gar nicht erst sie zu verstecken." Drohte Justus noch immer mit der Waffe in der Hand. Dann durchsuchte er das ganze Zimmer nach Amanda. „Ihr sagt mir jetzt sofort wo sie ist oder ich knalle euch ab." Aber beide sagten kein Wort. Nené war stolz auf Luisa. Aber Justus war da ganz anderer Meinung drüber. Er zog seine Waffe und zielte auf Luisa. „Los sag es oder soll ich tatsächlich Abdrücken? Ihr wisst das ich ernst mache." Daran hatten die beiden Mädchen keine Zweifel. Aber sie schwiegen noch weiterhin. Das war zuviel für Justus. Er zielte und drückte wirklich ab. Luisa hielt sich die Hände vors Gesicht. Erwartete jeden Moment Tod zu sein. Aber Nené warf sich dazwischen da sie zum Glück direkt neben ihr saß. Die Kugel traf sie an der Schulter.
Eizan war mitten in der Nacht aufgewacht. Er blickte sich um. In der Hoffnung seine süße Nené im Arm halten zu können und zu sehen das alles nur ein Alptraum ist. Dem war leider aber nicht so. Nené war noch immer weg. Er hoffte so sehr das Kai sie finden würde. Kurz musste Eizan überlegen wo er überhaupt war. Dann fiel es ihm wieder ein. Er musste ja im Krankenhaus bleiben. Konnte es kaum erwarten hier wieder raus zu kommen um Nené zu suchen. Er schlief nicht mehr wirklich. Dann gegen Mittag kam endlich Kai zu ihm um Eizan abzuholen. „Hey wie war das Gespräch mit dem Anwalt Kai?" Wollte er sofort wissen. „Er hat mir sogar Hoffnung gemacht das ich gute Chancen habe das alleinige Sorgerecht zu bekommen und dadurch Juliette jeglichen Umgang mit Nené zu verbieten. Sie dürfte auch nirgendwo mit Nené hin ohne mich vorher zu fragen. Da sie meine Tochter einfach abgeschoben hat und sie eine Gefahr für Nené darstellt." „Ok, aber wo ist Nené jetzt? Wurde sie nicht zurück gebracht? Die Polizei wollte doch zu ihr fahren und Nené daraus holen." Wollte Eizan wissen. „Ja die sind natürlich auch sofort zu Juliette gefahren um zu sehen was da eigentlich los ist. Allerdings haben sie Nené nicht gefunden. Sie war nicht bei ihr im Haus. Juliette will auch nicht sagen wo sie ist." Sagte Kai traurig. „Wer weiß was die mit ihr gemacht hat. Wir müssen dort sofort hin Kai. Ich kann ja jetzt sowieso gehen und nichts wird mich jetzt davon abhalten Nené zu finden. Also wo wohnt deine Ex Frau?" Die Entschlossenheit und sein Kampfgeist beeindruckten Kai ziemlich, nachdem Eizan vor kurzem noch ein Schatten seiner selbst war. „In Ordnung. Lass uns zu Juliette fahren." Willigte er ein. Dann fuhren sie los. Kai war ziemlich nervös. Er hatte sie Jahre nicht mehr gesehen. Eizan war nur noch voller purer Wut. Als beide angekommen waren klingelte Eizan Sturm bei ihr. „Was soll denn das? Sowas gehört sich ja überhaupt nicht." Schimpfte sie als sie die Tür öffnete. Als Juliette Kai sah, erschrak sie erstmal. Diesen Schock Moment nutzte Eizan. „Wo ist Nené?" Schrie er sie an und stürmte in das Haus. „Hey du Flegel was fällt dir eigentlich ein hier einfach so reinzustürzen?" Sagte sie. Dann wollte Juliette ihn hinterher laufen. Kai packte sie allerdings an der Schulter und sah sie finster an das sie augenblicklich bewegungslos war. „Du wirst jetzt sofort sagen wo meine Tochter ist du verdammte Hexe. Sonst wird das alles hier nicht so gut für dich ausgehen." „Du wagst es mir zu drohen? Du bist immer noch so ein abschaum wie damals." Erwiederte sie. „Nené ist hier nicht." Sagte Eizan völlig verzweifelt. Juliette grinste ihn schadenfroh an. Kai reichte es jetzt. Die Zeit lief ihnen davon. Er ging in die Wohnung. Nahm alles auseinander. „Hey du Spinner. Was fällt dir eigentlich ein?" Schimpfte Juliette. Eizan half ihm allerdings und dann fanden sie denn Vertrag der Heiratsvermittlerin. „Los Etsuya. Ich glaube ich weiß wo Nené ist." Rief er und gemeinsam fuhren sie eilig zu der Adresse die Kai von dem Vertrag fotografiert hatte. „Ich hoffe so sehr das sie auch wirklich dort ist." Sagte Eizan und sah sehr niedergeschlagen aus.
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