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Kampf um denn zehnerrat

Kurzbeschreibung
GeschichteAllgemein / P16 / Gen
12.04.2021
26.08.2021
49
79.867
1
Alle Kapitel
47 Reviews
Dieses Kapitel
1 Review
 
27.07.2021 1.675
 
Die Autofahrt war ziemlich lang. Nené dachte die ganze Zeit darüber nach wie sie entkommen konnte. Das musste wohl warten bis sie wo auch immer angekommen sind. Der Gorilla saß neben ihr und passte genau auf das sie sich keinen mm bewegen würde. Er traute Nené wahrscheinlich noch zu das sie aus dem Auto springen würde. Aber so verrückt war sie nun doch noch nicht. Stattdessen schaute sie sich ganz genau um. Das konnte für eine eventuelle Flucht ja sogar noch wichtig werden. Dann wusste Nené auf was sie sich einstellen musste, falls es schnell gehen würde. Dann waren sie in einem riesigen Anwesen angekommen. Dieses Haus hatte doch mindestens 20 Zimmer und ähnelte sehr einem kleinen Hotel. Vielleicht war es das sogar und sie war nur zum ausruhen hier. Als sie das Gebäude betraten war Nené allerdings schnell klar das es sich keineswegs um ein Hotel handelte. Es war keine Rezeption vorhanden oder der typische Hotel Aufbau. Es war ein ganz normales Wohnhaus. Personal gab es hier trotzdem. Ein Mann nahm ihr denn Koffer ab, denn Juliette ihr gepackt hatte. Nené hatte gar nicht gemerkt das sie denn für sie mitgenommen hatten. Dann brachte Justus sie in ein Zimmer. Dort waren schon 2 andere Mädchen in ihrem Alter. Sie lächelten Nené an. Als sie allerdings ihre Begleitung sahen, verging ihnen das schnell wieder. „Hallo ich bin Nené." Sagte sie zu denn beiden. Die kauerten sich allerdings gemeinsam in die Ecke des Bettes. Sahen sie nur voller Mitleid an. „Ich komme jetzt alleine zurecht. Hier ist schließlich ein Mädchen Zimmer." Sagte Nené gereizt zu Justus. Denn sie wollte wissen was mit denn Mädchen los war. Der ging tatsächlich nach draußen und ließ sie alleine. „Hey was ist denn los? Warum habt ihr denn so eine Angst? Wie heißt ihr?" Fragte sie. „Ich bin Amanda und das ist Luisa." Sagte eine der beiden. „Wie alt seid ihr denn? Wieso seid ihr hier?" „Wir sind 15 und Schwestern. Unser Vater hat uns hergeschickt um eine Ehefrau zu werden. Die Heiratsvermittlerin soll uns alles beibringen." „Ihr seid 15 Jahre alt. Keine Angst. Ich werde versuchen hier rauszukommen und euch werde ich mitnehmen." Lächelte Nené die beiden an. Jetzt schien endlich wieder sowas wie Hoffnung in ihren Augen aufzuflammen. Wild entschlossen hier wieder abzuhauen legte sie denn Koffer bloß unausgepackt unter das Bett. Dachte an Eizan. Sie stellte sich an das Fenster und blickte nach draußen. Erinnerte sich an die Zeit mit Etsuya. Wie lieb er immer zu ihr ist. Jetzt stellte sie sich vor, Nené wäre eine Prinzessin. Gefangen von der bösen Hexe im hohen Turm. Der Drache der denn Turm bewacht. Und dann kommt ihr Prinz Etsuya und rettet sie. Happy End. Dabei musste Nené endlich wieder lächeln. Dann klopfte es und der unangenehme Justus kam wieder zu ihnen. „Kinokuni, los mitkommen. Die Chefin will dich sehen." Sagte er zu ihr. „Ich habe keine Lust mit ihr zu reden." Antwortete sie ihm. „Das ist hier egal ob du willst oder nicht." Sagte er und packte Nené einfach wieder. Nahm sie einfach mit als wäre sie eine Puppe. Dann setzte er sie wieder in einem riesigen Raum ab und die Heiratsvermittlerin kam zu ihr. Er ging vor die Tür. Die sah Nené erst angewidert an. „Du bist schon eine ziemliche Herausforderung Nene Kinokuni. Das du so furchtbar aussiehst hätte ich nicht erwartet. Dein aufmüpfiges Verhalten macht es natürlich auch nicht gerade leichter einen Mann für dich zu begeistern. Aber vertrau mir. Auch dich bekommen wir noch unter die Haube." „Ich will doch überhaupt nicht. Was soll denn überhaupt dieser ganze Mist? Ich bin 16 Jahre alt. Warum sollte ich denn überhaupt Heiraten? Ihr seid doch völlig wahnsinnig. Die beiden anderen Mädchen sind gerade mal 15. Das ist doch nun völlig krank. Wer sind diese Männer die Kinder Heiraten?" „Das sind wohlhabende Familien die nur das beste für ihre Söhne möchten. Sie sind nicht sehr viel älter als ihr. Aber so ist eure Zukunft gesichert. Ihr habt euer Leben lang ausgesorgt. Das bedeutet das ihr euch nicht mit harter Arbeit eure Körper kaputt machen müsst. Ihr werdet Kinder bekommen und könnt euch in aller Ruhe darum kümmern. Es wird ihnen gut gehen." „Ich habe gar keine Lust mit einem Kind zuhause zu sitzen. Ich möchte kochen und erfolgreich sein. Ein Kind ist noch lange nicht in meiner Lebensplanung." „Dafür wird dein Ehemann schon sorgen. Jetzt geh dich duschen. Wir müssen dich endlich mal wieder vorzeigbar machen." Motzte sie Nené an und drückte ihr Handtücher und Klamotten in die Hand. Nené ging ohne Murren ins Badezimmer. Sie wollte sowieso duschen gehen. Als sie die Klammotten angezogen hat, fühlte sie sich sehr unwohl. Die Heiratsvermittlerin zog sie unsanft in eine Art Friseur Raum. Dort setzte sie Nené auf einen Stuhl und werkelte mindestens 2 Stunden an ihren Haaren rum und kleisterte sie mit make Up voll. Das fand Nené einfach nur ekelhaft. Es war ihr Zuviel und sie fühlte sich unwohl so rumzulaufen. Dann sollte sie für Fotos posieren die dem Ehemann geschickt werden soll. Erst weigerte sich Nené. Das war ihr zu freizügig. Aber Justus war ebenfalls wieder anwesend und sorgte schon dafür das sie gehorchte. Er zückte ein Messer. So musste Nené auch das über sich ergehen lassen.
Eizan war in seinem Zimmer im Krankenhaus. Er hatte einen Zusammenbruch und Beruhigungsmittel bekommen. Jetzt schlief er ziemlich unruhig. Alles kam wieder hoch. Er sah sich wieder als 3 jähriger dem die schlimmsten Dinge angetan wurden. Dann seine geliebte Nené. Das machte ihm allerdings an meisten Angst. Sie lächelte ihn an. Sie schienen gerade die Hochzeit zu feiern. „Komm zu mir mein geliebter Etsuya." Rief ihn Nené zu sich. Aber irgendwas war auf einmal falsch. Denn das schöne weiße Kleid wurde plötzlich blutrot. „Nené ich helfe dir." Rief er und lief auf sie zu. Aber Nené verblasste und war auf einmal verschwunden. „Nené wo bist du? Bitte komm zurück zu mir." Als er aufwachte schrie er tatsächlich genau das. Jules die auf einem Sessel eingeschlafen war, sah ihn erschrocken an. „Etsuya, beruhige dich. Was ist denn passiert?" Fragte sie und ging langsam auf ihn zu. Eizan war schweissüberströmt und seine Atmung sehr schnell. „Nené. Wo ist sie?" „Wir sind dabei sie wieder zurück zu holen. Mach dir keine Sorgen." Versuchte Jules ihn zu beruhigen. Aber Eizan schien in einer anderen Welt zu sein. Erst gegen Abend war er wieder bei sich. „Jules. Du bist ja noch hier. Wo ist Kai?" „Er muss sich um denn laden kümmern. Aber er wird auf jeden Fall morgen nach dem Termin mit dem Anwalt vorbei kommen. Wir holen Nené nach Hause. Ganz bestimmt." Sagte Jules und nahm seine Hand. Eizan lächelte sogar wieder leicht. „Sag mal möchtest du denn morgen mit zu mir kommen wenn du wieder gehen kannst? Es tut uns sehr leid, aber du hattest einen Nervenzusammenbruch erlitten. Da haben wir dich lieber hierher gebracht. Aber morgen kannst du sicher wieder gehen." Sagte Jules. „Ja sehr gerne. Ich kann sowieso nicht alleine bleiben bis Nene wieder da ist. Sie fehlt mir so wahnsinnig." „Ich verstehe was du meinst. Mir geht es auch so. Schon damals als sie nicht mehr in denn Kindergarten gegangen ist." „Kannst du mir von Nené erzählen wie sie früher einmal war? Das würde mir bestimmt sehr helfen." „Ja sehr gerne. Nené war immer sehr stark. Allerdings auch sehr einsam. Sie wollte auch glaube ich nie mit anderen Kindern spielen. Sie war die erste Zeit immer vor der Küche und hat mich beobachtet wie ein Geheimagent. Allerdings ein sehr schlechter. Irgendwann habe ich Nené gefragt ob sie mit mir gemeinsam Smoothies machen möchte. Sie war immer so einsam. Da leuchteten ihre Augen regelrecht. Sie war sofort in der Küche. Erst habe ich Nené nur leichte Sachen machen lassen. Dann mit der Zeit sah ich wie wahnsinnig talentiert sie ist. Damals schon. Sie durfte also immer mehr. Nené blühte richtig auf. Sie war glücklich und kam schon mit einem breiten Lachen in denn Kindergarten. Ich habe sie erst als Belastung gesehen, allerdings wurde sie mir eine wahnsinnig gute Hilfe. Es fing an richtig Spaß zu machen mit ihr zu kochen. Bis heute." Erzählte Jules ihm. Sah zu Eizan. Der war derweil friedlich eingeschlafen. Von Nené gehört zu haben hatte ihn wohl wirklich beruhigt. Jules blieb noch etwas und fuhr dann wieder los. Auch sie würde ihn morgen wieder besuchen.
Auch Nené durfte endlich mit denn anderen Mädchen schlafen gehen. Sie war noch immer sehr verstört von diesem ekelhaften Fotos die sie nicht machen wollte. Dieses Mal zwar angezogen, aber noch anzüglicher. Einfach wiederlich. Beschämt versteckte sie sich unter der Decke und zog sie bis zum Hals. Amanda und Luisa schliefen bereits. Sie wollte nicht wissen was diesen lieben sehr jungen Mädchen schon wiederfahren waren. Oder noch bevorstehen wird. Für Nené jedenfalls stand fest das sie die beiden ebenfalls hier rausholen wird. Als Nené gerade kurz davor war einzuschlafen, hörte sie die Tür. Nené versteckte sich unter der Decke. Hatte furchtbare Angst. Dann kam Justus hinein. Das machte Nené schon wieder sehr wütend. Was hatte dieser Kerl hier im Mädchen Zimmer zu suchen? Wusste die Heiratsvermittlerin davon? Er ging leise auf Nené zu. Blieb vor ihrem Bett stehen. Nené zitterte. Dann hörte sie ihn etwas murmeln. „Nein, du bist ja schon verbraucht." Sagte er und ging zu Amanda. Dann weckte er sie auf. „Los mitkommen." Schrie er sie jetzt an. „Nein, bitte nicht. Lass mich in Ruhe." Flehte sie. Nené stand auf. „Finger weg von ihr du Schwein." Sagte Nené. Dann zog er eine Waffe. „Stellst du dich mir in denn weg, knalle ich euch alle 3 ab." Erwiederte er. „Bitte Nené. Geh wieder in dein Bett." Wimmerte Amanda. Erst wollte Nené nicht. Aber der Blick von Amanda überzeugte sie dann doch. Sie legte sich hin. Zitterte vor Angst als der Kerl mit Amanda das Zimmer verließ.
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