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Kampf um denn zehnerrat

Kurzbeschreibung
GeschichteAllgemein / P16 / Gen
12.04.2021
26.08.2021
49
79.867
1
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Dieses Kapitel
1 Review
 
25.07.2021 1.518
 
Eizan blickte erwartungsvoll zu Kai. Er legte ziemlich frustriert auf und sah Eizan traurig an. „Er wird morgen so schnell wie möglich vorbei kommen. Aber große Hoffnung macht er mir nicht wirklich. Es sieht sehr schlecht aus." Erzählte er Eizan. Etsuya war sprachlos. Seine tränen liefen erneut. „Bitte entschuldigt mich kurz." Sagte Kai und lief eilig vor die Tür. Jules legte Eizan sanft die Hand auf die Schulter. „Bitte lass mich kurz in Ruhe. Ich muss gerade wirklich alleine sein. Es tut mir leid." „Es ist schon in Ordnung Etsuya. Komm ruhig raus wenn es dir danach ist." Sagte Jules und verließ das Büro. Eizan war jetzt völlig am Ende. Würde er seine geliebte Nené nie wieder sehen? War jetzt alles vorbei? Er brach regelrecht zusammen. Schlug auf denn Schreibtisch ein und weinte. Als seine Hand blutig geschlagen war, fühlte er gar nichts. Keinen Schmerz außer dem in seinen Herzen. Was ihm in diesem Moment regelrecht rausgerissen wurde. „Nené bitte komm zurück zu mir. Ich schaffe das alles nicht ohne dich." Schrie er laut. Dann weinte er nur noch. Dann sah er durch seine tränen verschleierten Augen Nené. Sie stand in der Ecke. Lächelte ihn an. Eizan rannte auf sie zu. Aber da war keine Nene. Da war nichts. Verzweifelt ließ er sich auf denn Boden sinken. Nené, sein einziger Halt im Leben war weg. Wie sollte er das überleben?
Jules ging währenddessen raus zu Kai. Er saß ebenfalls ziemlich fertig auf einer Bank. Das Gesicht in seinen Händen vergraben. Auch ihm schienen die Tränen zu kommen. Jules setzte sich neben ihn. „Es ist so schrecklich. Wir müssen doch irgendwas machen können um ihr zu helfen. Nené muss dringend zu uns zurück kommen." Sagte Jules und weinte jetzt auch. Sie hatte Nené schon immer sehr gemocht. Diese leere in ihr die sie jetzt spürte, nachdem die beiden bei ihr gewohnt haben und wieder leben in ihr Zuhause gebracht haben, war unerträglich. Es zerriss Jules regelrecht das Herz. Vielleicht würde ja zumindest Eizan noch etwas bei ihr bleiben. Kai sah Jules an. „Es nimmt Sie ganz schön mit oder?" Fragte er und nahm vorsichtig ihre Hand. „Ja sehr. Nené ist etwas besonderes für mich." Antwortete Jules und erzählte ihm alles was die beiden gemeinsam erlebt haben. Da sie nicht mehr weiter sprechen konnte weil sie wieder nur weinte, nahm Kai sie in seine starken Arme. Das tat Jules wahnsinnig gut. Schon ewig war sie keinen Mann mehr so nah gewesen. Kai dachte derweil daran was er alles bei Nené verpasst hatte und bereute jeden einzelnen Tag denn er nicht bei ihr war. „Wir sollten Etsuya nicht zu lange alleine lassen. Ihm geht es bestimmt ziemlich schlecht damit. Ich mache mir ehrlich gesagt auch etwas Sorgen um ihn." Sagte Jules. „Ja Etsuya ist ein ziemlich sensibler Mensch. Nené ist wohl auch die einzige die ihm so richtig nah kommen kann. Mir gegenüber ist er ziemlich verschlossen. Was ist denn mit ihm los? Irgendwie scheint etwas denn armen Jungen zu beschäftigen." Kai überlegte ob er ihr das wirklich sagen sollte. Aber vielleicht war es für Eizan auch besser wenn Sie bescheid wusste und dementsprechend auf Dinge und Verhaltensweisen von ihm reagieren konnte ohne ihn für verrückt zu erklären. Schließlich hatten die beiden durch Nené in Zukunft wohl noch öfter miteinander zu tun. „Sie dürfen ihm aber niemals erzählen das Sie es von mir erfahren haben ok?" Fragte er Jules. „Natürlich. Ich werde kein Wort sagen." Versprach sie ihn. Dann erzählte Kai ihr was mit Eizan passiert war. Das er im Gegensatz zu Nené, Jahre gebraucht hatte um an ihn ran zu kommen. Eizan war ein völlig gebrochenes Kind. Mehr Tod als lebendig. „Das ist so grauenhaft. Warum machen Menschen bloß all diese schlimmen Dinge? Wie gut das ich in meiner eigenen Welt lebe und mit kleinen unschuldigen Kinder arbeiten kann." „Sie leben lieber in ihre eigenen kleinen heilen Märchen Welt und möchten das leid der Erde nicht sehen oder? Nené ist ebenfalls so. Wenn es nach Nené ginge würde sie in einem Schloss leben, alle mögen sich und die Tiere putzen das Schloss, während die Magd denn ganzen Tag merkwürdige Lieder singt." Jules begann zu lachen. Das fand Kai wunderschön. Diese Frau hatte Nené sehr geprägt. Das wurde ihm immer bewusster. Nené war Jules sehr ähnlich.
Dann gingen beide zurück in Kais Büro. Eizan saß noch immer zusammen gesunken in der Ecke des Büros. Schnell lief Jules auf ihn zu. „Etsuya, du liebe Güte. Was ist denn passiert?" „Nené. Wo ist nur Nené?" Sagte er völlig aufgelöst. Ohne sie brach für Eizan seine komplette Welt zusammen. „Wir sollten ihn wohl besser ins Krankenhaus bringen. Er ist ja völlig fertig." Meinte Kai. Jules nickte und gemeinsam fuhren sie Etsuya zur Sicherheit ins Krankenhaus. Denn sie hatten Angst das er sich etwas antun würde.
Juliette hatte währenddessen Nené in ihr Zimmer eingesperrt. Dort weinte Nené jetzt fürchterlich und vermisste ihren Eizan so sehr. Die Akademie, Rindou. Traurig dachte sie an die schöne Zeit zurück die sie vor ein paar Tagen noch hatte. Jetzt sollte sie von dieser Frau einfach verschleppt werden und eine Ehefrau werden. Darauf hatte Nené gar keine Lust. Sie war 16 Jahre alt. Was war nur mit ihrer Mutter passiert das sie so besessen davon war Nené zu verheiraten. Ob sie es wollte oder nicht. Dann hörte sie die Tür und 2 weibliche Stimmen. Eine davon Juliette und die andere von der Heiratsvermittlerin die Nené jetzt mitnehmen sollte. Niemals. Dachte sich Nené. Aber aus dem Fenster konnte sie nicht fliehen. Es war im 4 Stock. Nené hätte sich womöglich noch irgendwas gebrochen. Dann öffnete sich auch schon die Tür. Bei denn beiden Frauen war auch ein Mann bei. Der sah ziemlich böse aus. Jetzt bekam Nené ziemlich Angst. „Das ist also ihre Tochter?" Sagte die Frau entsetzt bei Nenés Anblick. „Ja das ist meine Tochter Nené Kinokuni. Stimmt etwas nicht?" Fragte Juliette sie. „Ganz ehrlich? Sie ist ja in einem furchtbaren Zustand. Aber keine Sorge. Bis zu der Hochzeit bekommen wir das schon wieder hin." „Entschuldigen Sie bitte. Meine Tochter war auf der Flucht. Ich habe sie erst von der Polizei wieder zurück holen lassen." Die Heiratsvermittlerin rümpfte die Nase. Nené war geschockt. Da sagte Juliette dieser Frau das sie abgehauen ist und sie unternahm nichts? Nahm das einfach so hin? „Alles kein Problem. Dafür habe ich ja meinen Kollegen extra mitgenommen. Er wird schon dafür sorgen das Ihre Tochter denn richtigen Mann auch heiraten wird. Sie wird uns bestimmt nicht entwischen vor der Hochzeit." „Vielen dank. Ich wusste ja das auf Sie Verlass ist. Meine Tochter ist bei Ihnen wirklich in denn besten Händen." „Dann komm mal mit kleines. Wir werden uns jetzt bestens um dich kümmern. Mach dir keine Sorgen. Dir wird schon nichts passieren. Mit ihrer Einwilligung wird ja auch nichts im Weg stehen. Wir werden uns dann die nächsten Tage nochmal bei Ihnen melden." Sagte die Frau zu Juliette. Die fand das ganze hier wohl tatsächlich völlig in Ordnung. „Mama, das kannst du doch nicht wirklich machen." Schluchzte Nené. Aber Juliette ließ sich davon keineswegs beeinflussen. „Kommst du dann bitte mit uns mit Nené?" „Nein, ich werde garantiert nicht mitbekommen. Ihr seid doch alle fanatische Spinner. Lasst mich gehen. Sofort. Ich gehe nirgends hin außer nach Hause zu Etsuya." Die Heiratsvermittlerin horchte auf. „Etsuya? Sag mal kleine bist du etwa keine Jungfer mehr?" Fragte sie und packte Nené fest am Kragen. Nené hatte immer mehr Angst. „Das geht Sie einen scheiss an." Schrie Nené sie an und trat sie gegen das Bein. „So ein kleines freches Biest. Wir werden dich schon noch zähmen. Keine Angst. Solltest du tatsächlich schon Sex gehabt haben, bekommen wir das auch schon irgendwie hin. Justus, schnapp dir die kleine und dann los. Wir haben noch sehr viel Arbeit vor uns mit ihr." Juliette war von Nenes benehmen ziemlich erschrocken. „Es tut mir alles so leid. Ich hoffe Sie können ihr helfen." „Bist du jetzt völlig irre? Die wollen mich einsperren und zwangsverheiraten, wie kannst du das nur zulassen. Juliette, du bist für mich jetzt entgültig gestorben. Du bist so abartig." Schimpfte Nené. Aber auch das half ihr leider nicht weiter. Die Heiratsvermittlerin schnappte sich Nené und wollte sie rausziehen. Aber Nené war zu stark für sie. Erst konnte sie sich noch losreißen. Aber die Frau hatte ja vorgesorgt. Denn dieser Justus war gleich zur Stelle und packte Nené grob. „Hey Sie Gorilla. Lassen Sie mich sofort runter. Wissen Sie eigentlich das Sie sich hiermit strafbar machen?" Schrie Nené ihn an. Der ließ sich aber nicht davon beeindrucken. Er trug Nené federleicht zum Auto und setzte sie auf denn Rücksitz. So blieb ihr nichts anderes übrig als sich ihren Schicksal zu stellen. Aber Nené war nicht gewillt aufzugeben. Die Gedanken an Etsuya gab ihr die Kraft weiter zu machen. Sie liebte ihn so sehr und er fehlte ihr. Nené würde alles dafür tun um ihn wieder zu sehen.
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