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Kampf um denn zehnerrat

Kurzbeschreibung
GeschichteAllgemein / P16 / Gen
12.04.2021
26.08.2021
49
79.867
1
Alle Kapitel
47 Reviews
Dieses Kapitel
1 Review
 
23.07.2021 1.617
 
Nené saß auf denn Sofa und weinte einfach nur hemmungslos. Sie konnte sich überhaupt nicht mehr beruhigen. Die Tränen liefen wie ein Bach. Das einzige was Nené jetzt wollte war zu ihrem Etsuya zurück gehen. Er war alles was sie jetzt wollte. Die letzten Tage hatte sich Nené so von ihm abhängig gemacht. Das hätte Nené niemals für möglich gehalten. Sie war so unglaublich verliebt in ihn. Auch wenn die beiden noch so jung sind. Für Eizan und Nené stand fest das sie zusammen gehören. Für immer. Dabei hatte immer nur das kochen einen Platz in ihrem Herzen gehabt. Juliette hatte sich jetzt vorsichtig neben Nené gesetzt und streichelte ihre Schulter. Nené sprang auf. „Was fällt dir eigentlich ein? Du lässt mich einfach entführen und denkst damit ist alles wieder in Ordnung? Nein. Das ist es nicht. Du bist nicht meine Mutter. Du hast mich mit 7 Jahren einfach weggeschickt. Auf ein Internat. Ich hatte Angst. Hätte dich da mehr als gebraucht. Als Mutter. Du bist nicht einmal vorbei gekommen. Ich war dir doch vollkommen egal gewesen damals. Daher glaube ich dir auch kein Wort von dem was du sagst oder das du ernsthaft versucht hast mich zu finden. Niemals werde ich sagen wo ich mich gerade aufhalte. Du bist eine böse gemeine Hexe Juliette." Schrie sie ihre Mutter jetzt an. Die war jetzt völlig zusammen gesunken und schien ernsthaft betroffen zu sein davon was Nené ihr vorwarf. Auch sie musste ein paar Tränen verdrängen. „Nené, ich wollte dir doch niemals schaden zufügen. Bitte glaub mir das doch. Damals war ich ein ganz anderer Mensch gewesen. Ich habe als  Prostituierte gearbeitet. War ganz unten in der Gesellschaft. Dein Vater war ebenfalls in einem Bordell angestellt. Was hätten denn die Leute gedacht? Weißt du eigentlich was diese Menschen mit dir gemacht hätten? Keiner dieser Leute hätte dich mit einen ihrer Kinder spielen lassen. Du hättest keine Freunde und wärst einsam aufgewachsen. Dieses Leben wollte ich nicht für dich. Du solltest es besser haben. Denn wärst du geblieben hätte dich jeder verachtet. Keiner hätte dich eingestellt. Ich hätte dich nicht mal zur Schule schicken können. Denn keine dort hätte dich aufgenommen Nene. Du müsstest wenn überhaupt, viele Kilometer zur nächsten Schule gehen. Das war mir für so ein kleines Mädchen einfach zu gefährlich. Die Schule wo du warst hat dich rausgeschmissen als sie es erfahren haben. Mir blieb tatsächlich keine andere Wahl als dich von deinem Vater zu trennen, der dich wirklich vergöttert hat. So wurdest du nicht mehr ganz so direkt mit diesem Thema konfrontiert und in Verbindung gebracht. Ich hatte zum Glück in der nächsten Stadt einen Job als Verkäuferin gefunden. Aber auch dort sprach sich meine Vergangenheit viel zu schnell rum. Sollten doch alle auf mir rumhacken. Ich war schließlich selber schuld daran. Hatte es mir so ausgesucht. Aber du bist nur meine Arme kleine Tochter. Du hattest damit überhaupt nichts zu tun und konntest nichts für das Leben deiner Eltern. Trotzdem musstest du darunter leiden. Das habe ich nicht mehr ertragen. Als ich dann schließlich wirklich keine Schule für dich finden konnte und du genau so abwertend angesehen wurdest wie ich, war das Fass voll für mich. Ich musste handeln um dich zu schützen mein Liebling. Daher blieb mir nur dich in dieses gläubige Mädchen Internat zu schicken. Dort solltest du in Frieden aufwachsen. Ein völlig normales Leben führen. Dazu wurdest du zu einer ehrbaren Frau erzogen. Niemand sollte dich noch mit uns in Verbindung bringen. Aus dir wurde eine züchtige junge Frau die unserer Familie wieder Ehre macht. Du solltest zu einer guten Ehefrau erzogen werden. Mir blieb das leider aufgrund meiner Vergangenheit verwährt. Aber für dich meine süße ist es eine Chance auf ein schönes Leben." Nené musste das erstmal verarbeiten. Das war eindeutig zuviel für sie. Und das alles ohne ihren Etsuya. Sie brach erneut in tränen aus. „Eine Ehefrau? Ich? Wie kommst du überhaupt darauf das ich so ein Leben möchte? Das ist mir viel zu anstrengend und ich bin viel zu jung dafür. Mein Leben ist die Küche. Ich möchte doch bloß kochen." Erwiederte Nené verzweifelt. „Das kannst du doch dann für deinen Ehemann genug. Die Heiratsvermittlerin wird auch gleich da sein und dich mitnehmen um dich darauf vorzubereiten eine gute Ehefrau zu werden." Sagte Juliette zu der völlig geschockten Nene.
Eizan und Jules waren in der Zeit gerade bei Kai im Club angekommen. Als Jules vor dem Club stand, erschrak sie allerdings erstmal fürchterlich. „Hier arbeitet Nené? Darf ich als Frau dort überhaupt rein?" Sie war eine großartige Köchin und überhaupt nicht schüchtern, aber jetzt vor diesem Club wirkte sie ziemlich verklemmt und angewidert. Eizan musste grinsen. „Es ist überhaupt nicht so schlimm wie du denkst. Kai führt im Gegensatz zu vielen anderen Betreibern einen sauberen Laden. Hier kann dir absolut nichts passieren Jules. Denk daran das wir hier sind um Nené zu helfen. Nur er kann das Ruder noch herumreißen." Jules nickte und folgte Eizan in denn laden. Sah sich ausgiebig um. Fing plötzlich an kurz aufzuschreien. Eizan drehte sich erschrocken um. „Jules was ist denn passiert? Warum schreist du denn so? Hier ist doch niemand der dir etwas antun möchte." Beruhigte Eizan sie. „Schau mal. Die Dame hat ja überhaupt nichts an. Kann dieser armen Frau nicht mal jemand etwas anzuziehen geben? Ich kann ihre Brüste sehen." Antwortete Jules völlig geschockt. Eizan begann zu lachen und die Frau drehte sich um. Lächelte Jules an. „Schätzchen komm doch bitte mal mit." Sagte die Mitarbeiterin zu ihr. Jules wurde blass. „Nein, um Himmels Willen. Heilige Maria gottes." „Vertrau mir ruhig. Es wird dir niemand etwas tun." Jules sah sie an. Eizan nickte zustimmend. Dann ging sie mit. Die beiden gingen in einen riesigen Raum wo sehr viele Dessous hingen. Die Mitarbeiterin gab Jules 2 davon in die Hand. „Hier zieh eines davon an wenn du zu unserem big Boss möchtest. Du bist so hübsch, nutz das doch zu deinem Vorteil. Du wirst ihn bestimmt damit sehr beeindrucken. Es passt ausgezeichnet zu deinen phantastischen Augen. Wenn du verstehst." Grinste sie. „Meine Augen? Moment mal Lady. Sie reden doch hier wirklich nur von meinen Augen oder? Sie meinen doch nicht etwa." Sagte Jules und sah zu ihren Brüsten. Hielt sich die Hand vor denn Mund. „Doch. Genau das meine ich. Glaubst du der Boss schaut dir tatsächlich in deine richtigen Augen? Du kommst wohl tatsächlich vom Dorf." Jules schluckte erstmal. „Jetzt hören Sie mal. Ich bin eine Kindergarten Köchin. Was sollen denn die Kinder denken?" Die Mitarbeiterin begann zu lachen. „Jetzt entspann dich mal süße. Deine Kids werden hier bestimmt nichts davon mitbekommen." Jules atmete nochmal tief durch. Es ging hier um Nené. Wenn sie ihr damit helfen konnte mit diesem Hauch von Stoff zu diesen Kai zu gehen um ihn zu überzeugen, dann musste Jules da durch. Eizan war ja bei ihr. Da würde dieser Kai schon nichts schlimmes anstellen. So zog sie sich um und ging zu Eizan zurück. Der wurde gleich knallrot. „Es tut mir sehr leid Etsuya. Ich wollte das gar nicht anziehen. Die Dame meinte aber das macht mehr Eindruck." Stammelte Jules und wurde ebenfalls knallrot. „Ok, verlieren wir besser nie wieder ein Wort darüber und jetzt müssen wir Nené retten." Sagte Eizan und konnte Jules kaum ansehen. Er klopfte. Kai war glücklicherweise im Büro und telefonierte mit einem seiner Händler. Die beiden traten ein und setzten sich. Als Kais Blick auf Jules fiel, wusste Eizan sofort, die Kollegin hatte recht. Sie hatte ihn im Netz. Kai sah Jules an wie ein saftiges Steak. Dann legte er auf. Beachtete Eizan nicht wirklich und sah nur Jules an. Auch sie konnte ihren Blick nicht von ihm lösen. Sie lächelten sich an. „Hallo, was kann ich denn für euch beide tun? Sind Sie hier um nach einen Job zu fragen? Die Chancen stehen ziemlich gut." Fragte er mit einer rauchigen Stimme die Jules einen wohligen Schauer über denn Rücken laufen ließ. Da beide viel zu sehr damit beschäftigt waren sich anzustarren, übernahm nun Eizan das Reden. „Es ist etwas schreckliches passiert. Nené wurde von der Polizei mitgenommen und zu ihrer Mutter gebracht." Sagte er nun ziemlich verzweifelt. „Das ist übrigens Jules. Nenés Kindergärtnerin." Kai sah jetzt etwas verwirrt aus. „Ihre Kindergärtnerin?" „Sorry, ehemalige natürlich. Was machen wir denn jetzt um Nené zurück zu holen?" Fragte Eizan jetzt sehr verzweifelt. Er wollte einfach nur endlich seine Nene zurück. Kai sah jetzt ziemlich wütend aus. „Diese kleine Hexe. Kann sie Nené nicht endlich mal einfach nur in Ruhe lassen? Sie hat dem Mädchen doch nun wirklich schon genug angetan. Was kann ich tun um euch zu helfen?" „Wir möchten das du das alleinige Sorgerecht für sie beantragst. Damit Juliette keine Möglichkeit mehr hat über ihr Leben zu bestimmen." Forderte Eizan. „Ja sehr gerne. Allerdings wird mein Job denn Richter natürlich daran zweifeln lassen ob ich ein guter Vater bin. Das Nené hier arbeitet, macht es auch nicht gerade besser. Aber ich werde alles dafür tun um euch und meiner Tochter zu helfen. Am besten rufe ich mal gleich meinen Anwalt an. Der weiß bestimmt am besten was jetzt zu tun ist. Kleinen Moment." Sagte er. Dann sahen Jules und Eizan gespannt zu wie er mit seinen Anwalt sprach. In Kais hoher Stellung würde der hoffentlich auch gut sein. Hoffte Eizan und ihm kamen erneut die Tränen als er an seine kleine Nené dachte und was sie jetzt wohl durchmacht. Er fühlte sich so leer und verloren ohne sie. Sah sie plötzlich vor sich. In ihrem weißen Kleid und denn Blumen im Haar.
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