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Kampf um denn zehnerrat

Kurzbeschreibung
GeschichteAllgemein / P16 / Gen
12.04.2021
26.08.2021
49
79.867
1
Alle Kapitel
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Dieses Kapitel
1 Review
 
21.07.2021 1.477
 
Nené und Jules sahen sich an als sie die Einfahrt passiert hatten und der Wagen anhielt. Eizan lief schon auf denn wagen zu und öffnete Nené die Tür. Als sie ausgestiegen war, zog er sie an sich und küsste sie stürmisch. „Hey Etsuya was ist denn los? Du hast dich doch nie so aufgeführt." Sagte Nené und fand Eizans Anhänglichkeit zwar sehr süß, aber auch beängstigend. Er vermied es eigentlich eher so nah zu sein. Außerdem verriet sein Blick nichts gutes. „Bitte sag endlich etwas Etsuya." Flehte Nené ihn jetzt regelrecht an. „Kommt doch besser erstmal rein. Ich habe uns schon denn kaffee fertig gemacht." Antwortete er und gemeinsam gingen sie in das Haus. „Ich hole mal kurz noch ein paar Kekse. Kleinen Moment." Sagte Jules und war wenige Sekunden später wieder mit denn Keksen zurück. „Also was beschäftigt dich denn so Etsuya? Ist etwas passiert während wir weg waren?" Fragte jetzt Jules. „Also Folgendes. Nené du hattest ja dein Handy hier gelassen. In der Zeit hat Rindou ein paar mal angerufen." „Das Rindou sie so dringend erreichen wollte, hatte etwas zu bedeuten. Das hätte sie nicht einfach so getan. Eizan sprach jetzt weiter. „Ich habe sie daraufhin zurück gerufen. Es schien ja wichtig zu sein. Dann hat sie mir erzählt das in meinen Zimmer das Fenster eingeschlagen wurde und meine Sachen durchwühlt wurden. Wahrscheinlich um rauszufinden ob dort irgendwo ein Hinweis auf unseren Verbleib ist. Bei dir wurde ebenfalls alles durchwühlt. Sie waren tatsächlich da um dich zu holen. Dein Geburtstag ist ja bald. Ich hätte dir lieber bessere Nachrichten überbracht süße." Sagte Eizan und sah Nené besorgt an. Die fiel aus allen Wolken. Denn hier war es so wunderschön das sie überhaupt nicht mehr an denn Grund nachgedacht hat warum sie geflohen waren. Jetzt begann Nené zu zittern und schmiegte sich an Eizan. „Wir werden jetzt die Polizei informieren. Nené, es hätte ja sonst etwas passieren können. Ihr bleibt natürlich erstmal noch hier." Sagte Jules und sah die beiden traurig an. Sie würde alles dafür tun um denn beiden turteltauben zu helfen. Außerdem durfte sich niemand einfach ungestraft an ihren Schützling vergreifen. So setzten sie sich alle erstmal an denn Kaffee Tisch um die weitere Lage zu besprechen. Jules rief erstmal die Polizei an die sofort vorbeikommen wollten. Nené kuschelte sich an Eizan und schluchzte leise vor sich hin. Dann irgendwann kam die Polizei auch schon zu ihnen. Nené war sehr eingeschüchtert als die 3 bulligen Polizisten auf sie mit finsterer Miene zukam. „Du bist also die kleine Nené Kinokuni?" Fragte einer der 3. „Ja das bin ich. Oder ist hier noch irgendwo ein anderes Mädchen was Nené sein könnte?" Jules sah sie erschrocken an und hätte nicht gedacht das Nené denn Polizisten gegenüber so sein könnte. Auch Eizan zuckte kurz zusammen. Warum redete Nené so mit denn Polizisten? „Ok junge Dame. Dann erzählen Sie uns doch bitte einmal wo überhaupt das Problem liegt." Nene wusste nicht wieso, aber diese Männer kamen ihr nicht so geheuer vor. Sie war ihnen gegenüber misstrauisch. „Dann zeigen Sie mir erst ihre Marke." Sagte sie frech. Eizan verstand gar nichts mehr. „So jetzt reicht es aber. Gut wie du möchtest. Dann möchten wir aber auch bitte denn Ausweis zur Überprüfung für eventuelle Straftaten haben. Du machst dir hier nicht gerade Freunde kleine." Nené sah die Männer jetzt ziemlich böse an. Die zeigten ihr allerdings wirklich erstmal ihre Marke. Eizan war schon wieder total beeindruckt von ihrer Stärke. Er liebte diese Frau so sehr. Dann holte auch Nené brav ihren Ausweis raus und gab ihn denn Polizisten. Sie hatte ja keine Straftat begangen. Warum also nicht? Einer der Männer ging zu ihrem Wagen und überprüfte ihre Daten. Denn Wagen von Etsuya hatten sie ebenfalls kontrolliert. Er war ja nicht gestohlen und gehörte Eizan. So war alles in Ordnung. Zumindest mit dem Auto. Die Polizisten sahen jetzt allerdings Nené streng an. „Sieh mal einer an. Du wurdest als vermisst gemeldet. Von deiner Mutter." Nené wurde kreidebleich. So hatte ihre Mutter das also gemacht. Und Nené hatte ihr mit dem Anruf bei der Polizei total in die Karten gespielt. Damit hatte sie wirklich nicht gerechnet das Juliette doch so clever ist. Was sollte sie jetzt nur machen? Hilfesuchend sah sie zu Jules. Mit ziemlicher Angst in ihren Augen. „Was soll das ganze jetzt hier? Dieses arme Mädchen hat sie gerufen weil sie Hilfe benötigt. Ich werde nicht zulassen das Sie die kleine so angehen." „Das müssen Sie ja auch nicht oder sind Sie eine erziehungsberechtigte des Mädchens? Denn da sie noch minderjährig ist werden wir Nené Kinokuni jetzt sofort ihrer Mutter übergeben. Denn die macht sich bereits sorgen um das Mädchen und hat das Aufenthalts bestimmungsrecht." „Wie bitte? Nené kennt ihre Mutter überhaupt nicht. Wie kommt diese Frau nur darauf überhaupt Anspruch auf Nené zu erheben?" Wetterte Jules und war fest entschlossen um Nené zu kämpfen. Sie würde nicht zulassen das diese Typen die Jules auch noch ins Haus geholt hatte, Nené schaden würden indem sie das Mädchen zu ihrer verrückten Mutter brachten. Denn Nené stand Jules näher als ihrer Mutter. Sie war freiwillig zu ihr gekommen weil sie Hilfe braucht. Vertraute Jules von klein auf. Jetzt würde Jules ihr beweisen müssen das es die richtige Entscheidung war. Niemals würde sie Nené kampflos aufgeben. „Sie können ruhig meckern wie Sie wollen. Wir sind im Recht und nehmen das Mädchen jetzt mit." Sagte einer der Polizisten. Jules und Eizan stellten sich schützend vor Nené. Aber erfolglos. Es folgte eine heftige Auseinandersetzung zwischen denn Polizisten und denn beiden Helfern. Die überlagen Jules und Eizan natürlich. Sie schubsten schließlich unsanft die beiden zu Boden. Nahmen die weinende und bettelnde Nené einfach mit. 2 der Polizisten hielten Jules und Eizan in Schach. Der 3 trug die um sich schlagende Nené in das Einsatzfahrzeug. Der Anblick war für Eizan kaum zu ertragen. Er versuchte sich loszureißen. Schlug und trat um sich. Wollte einfach nur seine geliebte Nené zurück. Aber die Männer waren einfach zu stark. Sie fuhren schließlich mit Nené davon. Eizan war völlig außer sich. Begann jetzt ebenfalls zu weinen. „Warum machen sie das? Ich dachte die würden uns helfen. Statt dessen nehmen die einfach meine kleine Nené mit?" Das ist ja unglaublich." Sagte er zu Jules. „Hey ganz ruhig. Die Sache wird sich bestimmt irgendwie klären lassen. Die Polizei wird sie zu ihrer Mutter bringen. Aber ich kann mir nicht vorstellen das sie zulassen werden das Nené heiraten wird. Sagtest du nicht das du weisst wer ihr Vater ist?" Fragte sie Eizan. „Ja allerdings. Er hat uns geholfen zu fliehen. Er wird das auch nicht wollen." „Gut, Steig ins Auto. Wenn in dieser Situation jemand helfen kann gegen die Mutter anzukommen, dann der leibliche Vater. Wir werden jetzt sofort zu ihm fahren." Eizan war natürlich sofort einverstanden und fuhr schließlich mit Jules zu Kai.
„Sind Sie überhaupt echte Polizisten oder warum entführen Sie mich einfach so?" Wollte Nené schließlich wissen. „Ja natürlich sind wir richtige Polizisten. Wir machen nur unseren Job. Du bist minderjährig und gehörst zu deiner Mutter." „Soll ich Ihnen mal erzählen was diese tolle Mutter alles getan hat? Ich habe sie übrigens auch jahrelang nicht mehr gesehen." „Das wird dir aber nicht helfen. Du wurdest als vermisst gemeldet also bringen wir dich wieder zurück." Damit war das Thema erledigt und Nené wurde zu ihrer Mutter gebracht. Sie war ewig nicht mehr hier gewesen. Wollte Nené auch gar nicht. Juliette öffnete die Tür und die Polizei übergab ihr Nené. Juliette war noch immer eine wunderschöne Frau. Sie strahlte regelrecht als Nené vor ihr stand. „Hallo Nené. Komm doch erstmal rein und setz dich. Ich denke wir haben viel zu besprechen." Nené sagte kein Wort und folgte ihr in das riesige Wohnzimmer. „Ich bin froh das ich dich endlich wieder gefunden habe meine kleine Tochter." „Du hast mich doch einfach abgegeben. Erzähl mir jetzt nicht das es dich interessiert hätte wo ich gewesen bin." Schrie Nené ihre Mutter voller Verzweiflung an. Ihr schossen die Tränen in die Augen. „Nené Liebling. Natürlich habe ich dich gesucht. Nachdem du das Internat einfach verlassen hast, konnte ich dich nicht mehr finden. Niemand wusste wo du bist. Ich habe ja gedacht das du noch dort wohnst. Wo bist du denn all die Zeit gewesen?" „ Das werde ich dir bestimmt nicht sagen. Ich möchte wieder gehen." „Ist es für dich denn wirklich so schlimm bei mir zu sein? Bitte glaube mir. Ich möchte dir nichts Böses und habe dich wirklich versucht zu finden." Juliette sah jetzt sehr traurig aus. Nené überlegte ob es wohl stimmte. Hatte ihre Mutter Nené wirklich gesucht? Hatte sie in denn letzten Jahren vielleicht doch gemerkt das ihre Einstellung falsch war?
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