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Kampf um denn zehnerrat

Kurzbeschreibung
GeschichteAllgemein / P16 / Gen
12.04.2021
26.08.2021
49
79.867
1
Alle Kapitel
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Dieses Kapitel
1 Review
 
19.07.2021 1.607
 
Eizan wachte in dem fremden Haus noch öfter auf die Nacht. Er war ein Gewohnheitsmensch und alles was neu war, gefiel ihm ganz und gar nicht. Eizan fand es total schön auf dem alten Bauernhof. Aber es war alles so ungewöhnlich für ihn. Er wanderte in der Nacht ängstlich durch das fremde Haus um eine Flasche Wasser zu holen für Nené und sich. Dabei versuchte er auch so leise wie möglich zu sein. Endlich fand er die Küche. Erleichtert suchte er denn Kühlschrank. Dann hörte er plötzlich ein Geräusch. Wie versteinert blieb er augenblicklich stehen. Das Licht ging an und Jules stand mit einem Messer vor ihm. Beide fingen an zu schreien vor Schreck. „Oh du liebe Güte. Es tut mir so wahnsinnig leid Etsuya. Ich wollte dich auf gar keinen Fall erschrecken, aber wenn Mann in so einem Haus ewig alleine lebt, wird Mann wohl irgendwie bei jeden Geräusch paranoid. Geht es dir gut?" Fragte sie besorgt als Eizan leichenblass vor ihr stand. Durch die Schreie alarmiert, kam auch Nené die Treppe runtergelaufen. Sie hatte gemerkt das Eizan nicht mehr neben ihr lag und war sehr besorgt. Als Nené sah wie beide so voreinander standen musste sie plötzlich lachen. Eizan und Jules sahen sich nochmal an und begannen ebenfalls jetzt zu lachen. „Ach Kinder ich bin so glücklich das ihr hier seid. Danke das du mich für deinen Fluchtplan ausgesucht hast Nene. Wir sollten jetzt allerdings alle wieder schlafen gehen." Sagte Jules und gab denn beiden jeweils eine Flasche Wasser und ein Glas. Lachend gingen Nené und Eizan wieder in das Zimmer. Jules sah ihnen verträumt hinterher. Sie wünschte denn beiden wirklich nur das beste und half Ihnen sehr gerne. Ein paar Minuten blieben Eizan und Nené eng umschlungen liegen. Eizan streichelte sanft ihren Körper. Erforschte Nené regelrecht. So ängstlich Etsuya Frauen gegenüber war, um so neugieriger war er jetzt bei ihr. „Du bist so perfekt Nené. Ich kann gar nicht mehr aufhören dich zu berühren." „Dann mach weiter Etsuya, bitte hör nicht auf." Flehte Nené ihn an. Eizan ließ seine Finger sanft über sie gleiten. Nené schloss die Augen. Stöhnte leicht vor Lust. Führte seine Hand dorthin wo sie es haben wollte. Nach nur wenigen Sekunden hielt es Nené nicht mehr aus. Sie stöhnte immer lauter. Klammerte sich an ihn. Dann traf Eizan ihre empfindliche Stelle und Nené kam heftig. Eizan sah sie fasziniert an. „Geht es dir gut? Habe ich dir weh getan?" Fragte er sie. Nené lächelte ihn an und streichelte sanft seine Wange. „Nein Etsuya. Es war so unglaublich schön. Es hat mir super gefallen. Mach dir keine Sorgen. Meinetwegen könntest du das öfter machen. Ich freue mich ja über jeden kleinen Schritt von dir." Beruhigte ihn Nené. Dann schliefen beide völlig erschöpft von der kurzen Nacht wieder ein. Morgens war Nené als erste wach. Sie blieb ganz ruhig liegen. Sah sich in denn Zimmer jetzt ganz genau um. Es war tatsächlich wunderschön. Sie hätte für immer hier bleiben können. Das ging natürlich nicht. Aber es hatte nach denn letzten schlimmen Monaten ihrer Seele so wahnsinnig gut getan Jules wieder zu sehen. Noch immer fühlte Nené vollste Bewunderung für diese Frau. Sie sah zu Eizan hinüber. Niemals hätte Nené es ausgehalten ihn zurück zu lassen. Die Trennung von ihm, hätte Nené fertig gemacht. Bisher konnte sie ja nicht abschätzen wie lange sich Nené Verstecken muss. Vorsichtig öffnete Eizan seine Augen. Diese wunderschönen grünen Augen die Nené schon von Anfang an fasziniert hatten. Verliebt lächelte sie ihn an und kuschelte sich an ihn. „Guten morgen. Hast du denn noch gut geschlafen?" „Ja weil du hier bist. Egal wo wir sind. Ich könnte immer schlafen solange du in meiner Nähe bist." Sagte Eizan und küsste sie liebevoll. „Du bist so süß wirklich. Ich könnte niemals jemand anders heiraten außer dir. Vor allem wenn ich diesen Mann überhaupt nicht kenne." Eizan überlegte kurz. Sah Nené an. „Ist alles in Ordnung Etsuya? Du kuckst mich so merkwürdig an." Fragte Nené ihn besorgt. „Ich habe gerade überlegt dich zu Heiraten. Ich hatte schon das Bild vor Augen wie du in einem zarten weißen Kleid und einem Blumen Haarkranz vor dem Altar stehst. An einem Strand. Es ist so eine kleine Phantasie. Du musst das nicht für voll nehmen. Aber ich dachte das ich dir das erzählen könnte." Beichtete Eizan ihr. Nené war im ersten Moment völlig sprachlos. Dann fiel sie ihm überglücklich in die Arme. „Meine Güte Etsuya das wäre so wunderschön. Ich kann es gar nicht glauben das du daran auch nur ansatzweise gedacht hast. Ich bin so glücklich." „Freut mich das dir das gefallen könnte. Wir sollten langsam aufstehen oder?" „Ich würde am liebsten gar nicht mehr aufstehen. Es ist gerade so schön mit dir hier." Sagte Nené und beide standen schließlich doch auf. Als sie in die Küche kamen roch es schon total lecker. Jules hatte Rührei und frische Brötchen gemacht. Lächelte Eizan und Nené an. „Guten Morgen ihr lieben. Kommt und stärkt euch erstmal." „Das sieht alles wieder so himmlisch aus Jules. Dankeschön." „Ist extra für euch alles selbst gemacht. Selbst das Brot." „Wirklich alles? Auch die Butter, Wurst und der Käse?" Fragte Eizan ziemlich beeindruckt. Kein Wunder das Nené so gut war. Dachte er noch. Jules nickte. „Ohne Ausnahme. Ich habe sogar noch Marmelade gefunden die ich einfach mal aus Langeweile gemacht habe. Lasst es euch mal schmecken." Beide genossen das wahnsinnig gute Frühstück. „Sag mal Jules wie machst du das eigentlich alles? Wo hast du das alles her um es herzustellen?" Wollte Eizan noch wissen. „Wir räumen hier erstmal auf. Dann zeige ich euch mal etwas." Antwortete sie. „Ich mache das hier schon. Geht ihr mal ruhig. Ich kenne ja alles schon." Bot Nené an. „Ok, aber wenn du möchtest dann komm bitte sofort nach Nene." Sagte Jules und ging mit Eizan nach draußen. Gestern hatte er von dem Hof ja nicht mehr viel gesehen. So führte Jules ihn erstmal rum. Sie hatte tatsächlich noch einige Tiere wie Kühe, Hühner und einen pechschwarzen Hengst. Außerdem einen Kräuter und Gemüse Garten. Sie war quasi Selbstversorger. „Sag mal schlachtest du eigentlich auch selbst? Fragte er noch neugierig. „Nein, das würde ich nicht übers Herz bringen. Ich bekomme das Fleisch dann vom Metzger wieder zurück und verarbeite es dann. Da ich nicht soviel verbrauche verkaufe ich auch einiges davon noch. Zum größten Teil bringe ich es aber auch in denn Kindergarten um denn kleinen etwas vernünftiges anbieten zu können. Denn das Budget reicht ehrlich gesagt nur für Minderwertige Ware. Die Eltern finden das toll und spenden sogar manchmal etwas. Es ist schön so bewundert zu werden. Das Nené damals so besessen vom kochen mit mir war, hat mich richtig gefreut. Endlich jemand der die Arbeit auch richtig zu schätzen wusste. Aber na ja diese Kinder sind ja in der Regel 2 bis 5 Jahre alt. Da isst Mann auch noch alles." Lächelte Jules. Bewundernd sah Eizan sie an als auch Nené zu ihnen kam. „Na was sagst du Etsuya?" „Es ist unglaublich. Wie eine eigene kleine Welt. Wunderschön." Antwortete er und küsste Nené. „Sag mal Nené, möchtest du in denn Kindergarten mitkommen? Ich könnte deine Hilfe gebrauchen." Fragte Jules. Nené sah zu Eizan. „Nein, ich bleibe besser bei Etsuya." „Geh ruhig Nené. Ich werde denn hof in der Zwischenzeit in Ordnung bringen. Das ist das mindeste. Hauptsache du hast Spaß bei der Arbeit. Außerdem bin ich noch etwas müde." „Ok dann gehe ich sehr gerne mit." Erwiederte Nené und fuhr mit Jules los, während Eizan sich im Haus nützlich machte um sich danach noch etwas hinzulegen. „Etsuya ist sehr nett. Schön das du so einen tollen Freund gefunden hast Nené." Sagte Jules schließlich anerkennend. „Ja er ist wundervoll. Allerdings gibt es da ein Problem. Es gibt in dieser Akademie einen sogenannten zehnerrat." Dann erzählte Nené ihr alles von ihrem Traum. Auch das Eizan im zehnerrat war und Nené nicht. Sie schaute traurig. „Ok Nené pass auf. Niemand hat es mehr verdient in diesem zehnerrat zu sein wie du. Ich kenne niemanden der so ehrgeizig und talentiert ist. Wir sind ja in dem Kindergarten für uns alleine. Etsuya wird davon nichts mitbekommen. Ich werde dir noch einiges zeigen kleine. Da du an meiner Seite bist haben wir Zeit genug dafür. Außerdem möchte er ja sowieso noch schlafen und wir brauchen nicht so früh zurück. Soll sich Etsuya ruhig etwas ausruhen." Grinste Jules und sie kamen im Kindergarten an. Die kleinen freuten sich wie früher Jules zu sehen und auch Nené wurde neugierig angesehen. Dann machten sie denn Kids phantastisches Essen. Backten sogar einen Kuchen. Dann als die kleinen ihr Schläfchen machten, begannen Jules und Nené zu kochen. Nené lernte noch neue Gewürze kennen. Bekam neue schneidetechniken gezeigt und lernte viel über Konsistenz und gar Punkte. Nené und Jules waren so im kochen vertieft das sie tatsächlich die Zeit vergessen haben. Eizan rief sie schon ganz panisch an. Nené konnte ihn allerdings schnell wieder beruhigen. So bereiteten sie nur noch denn Kuchen vor, bevor sie schließlich wieder zum Hof zurück fuhren. „Bitte versprich mir das du wenn ihr zurück seid keine Rücksicht auf Gefühle nimmst Nené. In diesem Duell seid ihr knallharte Gegner. Egal wie sehr du ihn liebst. Das kannst du danach auch noch weiterhin. Aber mach ihn fertig. You Go Girl." Sagte Jules. „Ich werde bestimmt zuschauen und du möchtest mich doch nicht enttäuschen oder?" Zwinkerte Jules. „Nein Jules. Ich werde für meinen Traum kämpfen." Erwiederte Nené.
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