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Kampf um denn zehnerrat

Kurzbeschreibung
GeschichteAllgemein / P16 / Gen
12.04.2021
26.08.2021
49
79.867
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Dieses Kapitel
1 Review
 
24.04.2021 1.521
 
Nené dachte noch lange darüber nach ob Eizan vielleicht ein falsches Spiel mit ihr treiben würde. Aber das brachte sie auch nicht weiter. So schlief Nené schließlich auf dem Sofa ein. Mitten in der Nacht wurde sie von lautem Gepolter geweckt. Mühselig machte sie die Augen auf und setzte sich hin. Ihre Knochen taten ihr weh durch das billige Sofa. Als sie sah was denn Krach verursachte. „Rindou was machst du denn da?“ Fragte sie etwas wütend darüber das ihre Mitbewohnerin der Meinung war mitten in der Nacht noch anzufangen sich etwas zu kochen. Die schrie kurz vor Schreck auf als sie Nené erblickt hatte. „Meine Güte Nené. Was treibst du denn hier auf dem Sofa? Hast du kein Bett worin du schlafen kannst wie andere Menschen auch? Dann würdest du mich wenigstens nicht nerven.“ Diese Aussage machte Nené noch wütender. „Ach Ja? Und wenn du nicht mitten in der Nacht anfangen würdest zu kochen und ebenfalls in deinem Bett liegen würdest, wäre es egal wo ich schlafen gehe.“ Motzte sie Rindou an. „Ich habe aber jetzt Hunger. Also koche ich wann ich es möchte und nicht wenn du es mir vorschreibst Fräulein oberschlau. Such dir doch eine Parkbank wenn dir das Zimmer nicht passt. Ich werde dich bestimmt nicht vermissen.“ War Rindou jetzt sehr aufgebracht.  „Ja das sollte ich wohl wirklich besser machen. Die Parkbank ist eine bessere Gesellschaft wie du.“ Steigerte sich jetzt auch Nené total darin ein. Dann war es Rindou zuviel. „Du vergleichst mich mit einer Parkbank? Du spinnst doch wohl.“ Dann nahm Rindou ihr Bettzeug und warf es aus dem Fenster. „Bitte,  dann geh doch zu deiner neuen Familie Parkbank. Die werden dich mit offenen Armen aufnehmen.“ Schrie Rindou sie an und stampfte mit ihrem Essen beleidigt in ihr Zimmer. Nené begann zu weinen. Sie war völlig durcheinander. Mit so einer gemeinen Aktion von Rindou hatte sie gar nicht gerechnet. Nachdem sich Nené wieder etwas beruhigt hatte, ging sie ihr Bettzeug wieder holen. Dann zog sie die Bettwäsche ab und legte sich ins Bett. Schlief aber vor Erschöpfung auch schnell ein. Am nächsten morgen traute sich Nené erst aufzustehen als sie hörte das Rindou schon gegangen war. Alleine saß sie in der Küche und aß ihr Frühstück. Danach durfte sie wieder mal hinter Rindou herräumen. Nachdem sie aufgeräumt hatte, ging sie zum Unterricht. Konzentrierte sich darauf um an nichts anderes mehr denken zu müssen. Da es ihr sehr viel Spaß gemacht hatte, klappte das auch ganz gut. Als sie fertig war, wollte sie nicht Rindou begegnen. Daher beschloss sie noch für das shokugeki morgen gegen Eizan zu üben. Daran sollte sie denken und nicht an ihre gemeine Mitbewohnerin. Als sie mitten drin war, bemerkte sie nicht das Eizan sie beobachtete. Er war neugierig was sie konnte. Es sah auf jeden Fall sehr gut aus und roch auch ziemlich lecker. Daher kam er näher. Eigentlich wollte sich Eizan schnell davon schleichen. Aber dafür war ihr Gericht zu interessant. Er hatte Nené eigentlich nicht als Konkurrenz gesehen. Was er hier sah, ließ Nené in anderen Licht erscheinen. Dann bemerkte sie ihn doch. Sie schrie erschrocken auf. Dabei schnitt sie sich heftig in die Hand. Es begann stark zu bluten. Eizan eilte schnell zu ihr. „Bist du eigentlich total bescheuert? Das hast du doch mit Absicht gemacht. Du hast schiss morgen zu verlieren und willst mich ausschalten. Du blöder idiot.“ Meckerte Nené und funkelte ihn ziemlich wütend an. „Nené, es tut mir wirklich sehr leid. Das war keine Absicht. Ehrlich. Aber du solltest dringend ins Krankenzimmer. Du blutest nämlich sehr stark.“ Erinnerte er Nené daran das sie sich verletzt hatte. Nené sah auf ihre Hand. Sie hatte das vorher gar nicht so richtig wahrgenommen. Dann plötzlich wurde sie Kalk weiß. „Ich kann kein Blut sehen.“ Brachte sie nur noch hervor bevor Nené ohnmächtig wurde. Eizan fing sie zum Glück gerade noch auf. Wickelte ein Handtuch um ihre Hand und trug Nené schnell ins Krankenzimmer. „Hilfe, ihr ist ein Unfall passiert und sie braucht sofort ärztliche Hilfe.“ Rief Eizan als er mit Nené ins Krankenzimmer gelaufen kam. Die Schwester war blitzschnell bei ihm. „Ach du liebe Güte. Das sieht ja furchtbar aus. Die kleine muss sofort ins Krankenhaus. Das ist sehr tief und muss sofort genäht werden. Ich hoffe ihre Hand ist noch zu retten. Das arme Mädchen.“ Sagte die Krankenschwester und rief einen Krankenwagen während sie so gut es ging Nenes Wunde verband. „Wie meinen sie das mit ihrer Hand Schwester?“ Fragte Eizan ziemlich geschockt. Er hatte jetzt sehr große Schuldgefühle ihr gegenüber. Was wenn Nené nie wieder kochen konnte? Und er war schuld. „Ich befürchte das der Schnitt die Nerven getroffen hat. Aber das überlasse ich lieber denn Ärzten. Die kennen sich damit besser aus.“ Dann kam auch schon der Rettungsdienst. Nené wurde in windeseile in das Krankenhaus gebracht. Eizan beschloss erstmal die Küche aufzuräumen. Er musste das jetzt irgendwie verarbeiten. Während er begann aufzuräumen, kam Rindou in die Küche und erschrak. „Was machst du denn hier? Wo ist Nené und was ist hier passiert?“ „Was möchtest du denn jetzt hier?“ „ Ich wollte mich eigentlich bei Nené entschuldigen. Ich war sehr gemein zu ihr. Also wo ist sie? Hier sieht es aus als wäre ein Tier geschlachtet worden.“ Dann erzählte Eizan ihr alles. „Das ist ja furchtbar. Wie geht’s ihr denn?“ Fragte sie besorgt. „Ich bin ja gleich fertig. Dann ist die Op hoffentlich auch vorbei und ich werde mal zu ihr fahren.“ „Bitte sag mir dann Bescheid Ok?“ Sagte Rindou und half ihm noch aufzuräumen. Dann machte er sich auf denn weg zum Krankenhaus. Auf dem Weg über das Gelände zur Hauptstraße, sah er Saito. Er trainierte gerade Kampfsport. Morgen sollte ja das Shokugeki statt finden. Also ging er zu ihm um ihm Bescheid zu geben das es morgen wohl nicht statt finden wird. „Guten Tag Saito Senpai, ich muss Ihnen dringend etwas sagen.“ Er sah ihn finster an. „Was ist bitte so wichtig das du mich bei meinen Training störst?“ Wollte Saito von ihm wissen. Eizan verneigte sich noch Respektvoll. „Es geht um das Shokugeki morgen. Es kann nicht statt finden.“ „Was aber warum denn nicht?“ Wollte Somei von ihm wissen. Dann erzählte er ihm ebenfalls was passiert war. Saito sah ihn geschockt an. „Die ärmste. Das tut mir natürlich sehr leid. Ich werde mich nach ihr erkundigen. Dann kann ich nur sagen Willkommen im zehnerrat Etsuya Eizan.“ Sagte er ihm. „Was? Wie bitte? Aber warum bin ich denn plötzlich im zehnerrat?“ „Da du jetzt keine Konkurrenz mehr hast, bist du jetzt Mitglied.“ Eizan gefror das Blut in denn Adern. Er hatte es tatsächlich geschafft. Eizan hatte sein Ziel erreicht. Aber das wollte er doch so überhaupt nicht. Das sah jetzt in der Tat sehr merkwürdig aus. Als wenn er es mit Absicht gemacht hätte. „Kann mann das Shokugeki nicht einfach verschieben?“ „Eizan, wir sprechen hier nicht von einer Grippe. Kinokuni ist sehr schwer verletzt. Das wird sehr lange dauern. Niemand weiß ob sie sich je wieder erholt. Es ist schrecklich und trifft auch mich sehr hart. Aber du musst verstehen das der zehnerrat eine sehr wichtige Funktion hier in der Akademie hat. Da können wir leider nicht auf solche Dinge Rücksicht nehmen. Es tut mir leid.“ Sagte er ihm. Und sah auch ernsthaft betroffen aus. Er konnte seine Erklärung gut nachvollziehen. Auch wenn er das nicht gut heißen konnte. „In Ordnung. Ich werde Nené Kinokuni jetzt besuchen. Ich werde es ihr sagen.“ Dann machte er sich auf denn weg ins Krankenhaus. Freuen konnte er sich über seinen Sieg nicht richtig. Im Krankenhaus musste er noch etwas warten. Dann durfte er endlich zu Nené. Sie war noch sehr benommen von der Operation. Sah ihn aber schon an. „Nené, wie geht’s dir? Was haben die Ärzte gesagt?“ „Was sie gesagt haben? Du hast mein Leben zerstört. Ich werde wahrscheinlich nie wieder meine Hand bewegen können. Du hast erreicht was du wolltest. Glückwunsch.“ Sagte Nené ziemlich niedergeschlagen. So würde er ihr wohl besser nicht sagen was er von Saito gehört hatte. „Nené es war doch keine Absicht. Ich wollte doch nicht das du dich so vor mir erschreckst das du dich schneidest. Und außerdem steht ja noch gar nichts genau fest. Vielleicht wird ja alles wieder gut. Dann kannst du wieder auf die Akademie zurück kommen.“ „Ich hoffe es so sehr. Was soll ich denn sonst machen? Jetzt stehen mir Monate Genesung und Reha bevor. Kannst du dir eigentlich halbwegs vorstellen wie das ist? Jetzt geh. Sofort.“ „Es tut mir leid Nene. Ich werde morgen nochmal wieder kommen.“ Sagte er und verließ das Krankenhaus. Mit einen schrecklichen Gefühl. Nené war am Boden zerstört. Sie wollte doch ihren Vater stolz machen. Er hatte sich so sehr aufgeopfert damit Nené auf die Akademie konnte. Was er wohl sagen wird wenn Nené abbrechen musste? Aber sie würde ihn erst morgen anrufen. Nené hatte heute einfach nicht die Kraft dafür sich dem zu stellen. Er war doch so stolz auf seine Tochter. Freute sich das sie wirklich hier angenommen wurde. Jetzt musste sie ihn enttäuschen. Unter tränen schlief Nené ein durch die Schmerzmedikamenten die sie bekommen hatte.
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