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Kampf um denn zehnerrat

Kurzbeschreibung
GeschichteAllgemein / P16 / Gen
12.04.2021
26.08.2021
49
79.867
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15.07.2021 1.653
 
Nené schlief in dieser Nacht auch sehr unruhig. Sie verarbeitete das gehörte und ihre Erinnerungen in einem furchtbaren Traum. Dort stand die 17 jährige Nené vor einem Altar. Sah wunderschön aus. Hatte Blumen im Haar. Aber außer dem Pastor war niemand dort. Sie stand ganz alleine da und dachte das zumindest Etsuya jeden Moment durch die Tür kommen würde um sie zu heiraten. Sie wunderte sich auch das nicht zumindest Rindou, Eishi und Saito gekommen waren um das mit ihr zu feiern. Voller Vorfreude wartete sie trotzdem glücklich auf ihren Etsuya. Klammerte sich an ihren hübschen Brautstrauß. Vielleicht würden die anderen ja mit ihm gemeinsam hierher kommen. Dann endlich öffnete sich die Tür. Aber Nené schluckte entsetzt. Denn durch die Tür kam nicht ihr Eizan oder ihre Freunde. Es war ein unbekannter bestimmt schon über 20 jähriger Mann der auf sie zukam. Vielleicht war das ja nur jemand der hier noch etwas erledigen musste. Vielleicht eine Überraschung von Etsuya und denn anderen? Dachte Nené aufgeregt. Aber so war es nicht. Der fremde Mann lächelte Nené an und stand plötzlich neben ihr. „Wir können dann anfangen." Sagte er zu dem Pfarrer. Nené war völlig durcheinander. Was war hier los? Womit sollte er anfangen? Sie kannte diesen viel zu alten Mann doch überhaupt nicht. Aber plötzlich steckte er ihr einen Ring an denn Finger. Was sollte das alles? Hatte sie ihn jetzt wirklich geheiratet? Hatte Nené überhaupt Ja zu ihm gesagt? Sie wusste plötzlich gar nichts mehr und wurde ohnmächtig. Dann wachte Nené klitschnass auf. Dachte sie bekommt keine Luft mehr. Eizan schlief ganz ruhig neben ihr. Sie stand erstmal auf um sich ein Glas Wasser zu holen. Versuchte so leise wie möglich zu sein. Was wenn ihr Traum jetzt schreckliche Realität wurde? Sollten ihr neuer Bräutigam davon erfahren was Nené eigentlich beruflich macht, wäre sie keine passende Frau mehr. Sie hatte wie schon ihre Eltern die Ehre ihrer Familie beschmutzt. Zumindest wusste Nené jetzt das Juliette wohl plötzlich gläubig geworden sein musste, daher auch so ein Theater gemacht hat wegen Kai und ihn verlassen hat. Mit Nené. Dann wollte sie wohl das ihre Tochter niemals das selbe durchmachen musste. Sie sollte die Ehre der Familie wieder herstellen. Darum hatte Juliette Nené wohl auch in dieses Internat geschickt. Damit sie eine ehrbare Ehefrau wurde. Ob es ihr wohl schwer fiel Nené wegzugeben wusste Nené nicht. Vielleicht wollte ihre Mutter das auch gar nicht und hatte keinen anderen Ausweg gesehen. Nur so ließ sich das für Nené logisch erklären. Aber dafür müsste sie mit ihr reden. „Hey Nené, alles in Ordnung?" Hörte sie plötzlich Rindous sanfte Stimme. „Kannst du auch nicht mehr schlafen?" Lächelte Nené sie an. „Nicht so richtig. Die letzte Zeit ist einfach soviel passiert. Das hält mich ständig wach. Wie geht's dir denn? Hast du alles gut überstanden?" „Ja mir geht's wieder besser. Nur noch etwas Kopfweh. Danke das ihr so für mich da seid." „Wir sind Freunde Nené. Natürlich helfen wir dir dann." Sagte Rindou und umarmte sie. „Weißt du eigentlich das Eizan dir seinen Platz im zehnerrat einfach so überlassen möchte?" Verriet sie Nené schließlich. Daran hatte sie durch die Aufregung gar nicht mehr gedacht. „Oh. Das hätte ich überhaupt nicht gedacht das er das machen würde. Ich finde das ehrlich gesagt auch nicht so besonders gut. Wenn ich einen so wichtigen Sitz bekomme wie ein Platz im zehnerrat, dann nur wenn ich mir das auch selbst erarbeitet habe. Weißt du ich koche seid ich 4 Jahre alt bin. Es ist das was mich ausmacht. Was mir gefällt. Ich lebe quasi für das kochen. Dafür habe ich mich verkauft. Sprechen wir es doch ganz einfach offen aus. Du weißt was ich getan habe um diese Akademie zu bezahlen." „Ja das ist richtig, ich werde dich nicht eine Sekunde dafür verurteilen. Aber weißt du eigentlich ob du weiterhin in diesem Club arbeiten möchtest? Dein Vater hat dir doch schließlich zugesagt das er dich finanziell unterstützen wird damit du dort nicht mehr arbeiten musst." „Das stimmt schon Rindou, allerdings liegt es mir fern Geld von ihm anzunehmen und ansonsten von der Bildfläche zu verschwinden. Ich bin keine Geldgeile bitch die nur an sein Geld möchte." „Aber Nené, du wirst doch jetzt auch von ihm bezahlt. Wo ist dann der Unterschied?" Fragte Rindou und schaute Nené treuherzig an. Nené musste lachen. „Ja richtig, er bezahlt mich auch jetzt schon. Aber mit dem unterschied das ich dafür gerade hart arbeite. Außerdem macht es mir auch ein wenig Spaß zu tanzen. Es ist ein schöner Ausgleich zu dem Stress denn ich in der Küche habe. Ich möchte Kai nicht einfach auf der Tasche sitzen." Antwortete Nené. „Du bist wirklich ein sehr sympathischer viel zu netter Mensch Nené. Hast du Hunger? Ich nämlich schon." Sagte Rindou. Nené musste grinsen. „Ja ich könnte auch etwas zu essen vertragen. Auch wenn Mann ja eigentlich nicht um diese Uhrzeit etwas essen sollte." Ermahnte Nené ihre Freundin. Die zog nur einen Schmollmund und schaffte alles ran für eine kleine Mahlzeit. „Warte es mal ab. Wenn du fertig bist hast du bestimmt Hunger." Grinste Rindou. Dann begannen sie zu kochen. Es war einfach nur total schön. Nené hatte soviel Spaß dabei mit ihrer Freundin zu kochen. Wenn es nach ihr ginge, könnte Nené denn ganzen Tag kochen. Und die Nacht. Mit Rindou zu kochen war wirklich unglaublich. Sie verstand jetzt nur zu gut warum Eishi so angetan von ihr war. Nicht nur was die Gefühle füreinander betrifft. Sie waren auch in der Küche das perfekte Paar. Nach dem kochen setzten sie sich an denn Kleinen Tisch um zu essen. Nené schob sich das Essen genüsslich in denn Mund. „Du hast recht Rindou. Egal wie spät es ist. Das Essen ist vorzüglich." Dann öffnete sich plötzlich die Tür ihres Zimmers und ein völlig verschlafener Etsuya sah die beiden Mädchen verschlafen an. „Ihr seid mitten in der Nacht am kochen? Macht ihr das etwa öfter? Total Crazy." Meinte Eizan. „Hey Baby, komm doch einfach dazu. Wir haben wirklich genug zu essen. Es ist phantastisch." Sagte Nené zu Eizan der die Einladung nur zu gerne annahm. Irgendwie hatte auch er plötzlich Hunger bekommen bei dem leckeren Geruch des Essens. „Mädels ihr habt euch tatsächlich selbst übertroffen. Dieses Gericht ist der totale Wahnsinn. Ich könnte das ewig essen wenn mein Bauch davon nicht so voll werden würde." Lobte Eizan das Essen der Mädchen. Nené war total stolz auf sich. „Jetzt wo ich soviel gegessen habe, bin ich plötzlich doch sehr müde geworden." Gähnte Rindou. „Am besten wir lassen jetzt vorerst alles stehen und gehen ins Bett. Es ist fast 4 Uhr am Morgen." War Eizans Meinung und Nené schlief fast an seiner Schulter ein. Hielt sich an ihm fest. Durch denn Alptraum hatte sie sowieso nicht viel geschlafen. Rindou sah Nené liebevoll an. „Ja bring die kleine lieber schnell ins Bett, sonst fällt sie noch um. Sag mal Etsuya, mir ist da etwas aufgefallen." „Ok und was?" Fragte er neugierig. „Du lässt niemandem in deine Nähe. Außer Nené. Ansonsten war noch keiner dicht bei dir oder hat dich mal umarmt? Warum ist das eigentlich so?" Wollte Rindou von ihm wissen. Augenblicklich war er wieder panisch. Zog Nené an sich als könnte er sich an ihr festhalten. „Wir sollten darüber nicht um diese Uhrzeit sprechen. Lass uns doch lieber schlafen gehen. Das würde einfach zuviel Zeit in Anspruch nehmen." War das einzige was Eizan dazu sagte. Rindou nickte und ging dann in ihr Zimmer. Eizan trug Nené ins Bett. Jetzt lag sie ganz ruhig in seinen Armen. Eizan beobachtete sie eine Weile. Jetzt war er überhaupt nicht mehr müde. Strich ihr Haar sanft aus dem Gesicht und küsste sie liebevoll. Dann beschloss er allerdings sie doch schlafen zu lassen und kuschelte sich von hinten an sie. Was er noch nicht ertragen konnte war wenn Nené auf seiner Brust liegen wollte. Alles was ihn daran hinderte zu fliehen ertrug er selbst bei Nené nicht. Er musste immer einen Ausweg haben. Nené zog seine Hände näher an sich. Gefährlich nah an ihre Brüste. Eizan legte sie auf ihren Bauch und küsste ihre Schulter. Dann schlief Nené wieder ruhig. Sie schien ihm wohl sehr nah kommen zu wollen. Aber Etsuya war noch nicht bereit dafür. Auch wenn er sie liebt. Irgendwann kam dann auch Eizan zur Ruhe. Allerdings nicht lange, da es schon wieder Zeit zum aufstehen war. Er hätte in diesem Moment sein Handy am liebsten zertrümmert. Nené lächelte ihn an und kuschelte sich gleich wieder an ihn. Noch sehr müde. „Süsse wir müssen aufstehen." Versuchte er es. Aber keine Chance. Nené war heute sehr kuschelbedürftig. Was Eizan auch sehr schön fand. So zog er sie etwas an sich und sie küssten sich noch etwas. Bis Nene irgendwann doch bereit war aufzustehen. Nach dem Frühstück mit der ebenfalls sehr schweigsamen Rindou, wurde Nené allerdings doch ziemlich munter. Sie sah Eizan plötzlich panisch an. „Hey Nené was ist denn los? Ist etwas passiert?" Fragte er sie überrascht. „Etsuya, wir müssen hier weg. Bitte pack deine wichtigsten Sachen ein. Ich gehe derweil zum Direktor und beantrage unsere vorübergehende Freistellung." Jetzt waren Eizan und Rindou völlig durcheinander. „Nené, sag mal schläfst du noch? Was ist denn los mit dir?" Fragte Eizan und sah Nené ziemlich irritiert an. „Ich erkläre es dir alles unterwegs. Bitte beeile dich." Flehte Nené. Eizan leistete keinen Widerstand und ging sofort los. Als Nené gerade gehen wollte, hielt Rindou sie an denn Schultern fest. „Moment mal. Hast du mich etwa vergessen? Wir sind doch Freunde." „Rindou es ist wichtig das ich schnell verschwinde. Es ist jemand hinter mir her. Ich werde dich anrufen." Sagte Nené. Umarmte ihre Freundin nochmal. Dann lief sie zum Büro des Direktors. Ließ eine fassungslose Rindou zurück.
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