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Kampf um denn zehnerrat

Kurzbeschreibung
GeschichteAllgemein / P16 / Gen
12.04.2021
26.08.2021
49
79.867
1
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Dieses Kapitel
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11.07.2021 1.830
 
Kai kam mit Gina und Tim in sein Büro. Rindou ging gleich auf Tim los. Schlug auf ihn ein. „Du wiederlicher dreckskerl. Verschimmel am besten im Knast. Du bist echt das letzte." Schrie Rindou. Kai zog sie noch zurück. Sonst hätte Rindou ihn wahrscheinlich wirklich noch ernsthaft verletzt. „Beruhig dich doch bitte. Das hilft doch Nene auch nicht. Er ist es nicht wert sich in Schwierigkeiten zu bringen." Sagte Eizan. Rindou war allerdings immer noch rasend vor Wut. Wollte sich losreißen und Tim in Grund und Boden stampfen. Sie hatte so einen Hass auf ihn. „Und du hast damit auch noch was zu tun?" Fragte Rindou nun denn Blick auf Gina gerichtet. „Sie war sogar die treibende Kraft dabei." Sagte Kai vorsichtig. Jetzt war Rindou richtig wütend. „Hoffentlich platzen dir deine falschen titten du hohle Nuss." Schrie Rindou sie an. Jetzt wollte auch Gina auf Rindou losgehen. Tim hielt sie gerade noch fest. „Jetzt beruhigen sich am besten alle erstmal wieder ok?" Sagte Kai. „Ja ist schon gut. Aber diese Verbrecher gehören in eine jauchen Grube." Schimpfte Rindou. Dann endlich kam die Polizei. Sie erklärten ihnen die Situation. „Gut. Wir nehmen die beiden erstmal mit. Und morgen werden wir uns mit dem Opfer unterhalten. Miss Nené Kinokuni richtig?" „Ja genau. Das stimmt." Die Beamten verabschiedeten sich von denn Freunden und brachten Gina und Tim ins Revier. „Wir sollten auch besser gehen." Sagte Eizan. „Und du vergiss bitte nicht morgen mit Nene zu sprechen. Es ist wichtig." „Ja natürlich Etsuya. Ich werde Nené morgen besuchen. Das habe ich dir versprochen." Sagte Kai. Dann verließen Eizan und Rindou denn Club um zur Akademie zurück zu fahren. „Rindou ich fand es sehr lieb von dir wie sehr du Nene heute verteidigt hast. Schön das ihr beide mittlerweile so gute Freunde geworden seid." „Ich liebe Nené. Natürlich nicht so wie ich Eishi liebe, eher so wie eine kleine nervige Schwester. Nervig aber es geht nicht ohne sie." Eizan musste lachen. „Du bist wirklich außergewöhnlich Rindou. Eishi hat Glück das er dich an seiner Seite hat. Ihr beide seid wirklich ein gutes Team. Und sowas von genial." „Du brauchst dich jetzt nicht extra bei mir einschleimen nur weil du Nenes Freund bist." Grinste Rindou. „Ok, aber ich meine es tatsächlich ernst." Lächelte Eizan. Rindou knuffte ihn in die Seite. Lachend ging schließlich jeder in sein Zimmer. Noch sehr lange lag Eizan wach. Er fühlte sich gerade viel zu einsam um schlafen zu können. Die letzten Nächte hatte Nené ihm ja immer dabei geholfen. Sie musste einfach nur bei ihm sein. Genau so wollte er jetzt auch Nené wieder durch die harte Zeit helfen. Da er sowieso nicht schlafen konnte zog er sich an, setzte sich in sein Auto und fuhr ins Krankenhaus. Er hielt es nicht mehr aus. Eizan musste seine Nené sehen. Beide hatten sich die letzten Tage zu selten gesehen. Es war natürlich keine Besuchszeit mehr. Eigentlich hatte Eizan hier überhaupt nichts mehr zu suchen. Aber er konnte nicht anders. So schlich er sich ganz vorsichtig am Empfang vorbei, ging die Treppe hinauf. Auf der Station schaute er vorsichtig durch die Tür wo die Nachtschicht ist. Sie ging zu Eizans Glück gerade zu einem der Patienten der geklingelt hatte. Da die Nachtrunde beendet sein sollte, würde auch vor morgen früh niemand mehr in Nenes Zimmer gehen. So huschte er eilig zu ihr. Es war stockdunkel. Als die Tür aufging schaute Nené erst verwirrt. Sie hatte ja gar nicht geklingelt. Wollte einfach nur endlich schlafen. Dann sah sie das es nicht die Nachtschicht ist, sondern Eizan. Ihr Herz hüpfte voller Freude. „Was machst du denn hier?" Flüsterte sie glücklich. „Ich habe es ohne dich nicht mehr ausgehalten Nene. Stör ich dich gerade? Soll ich besser wieder gehen?" Nené fand seine Unsicherheit irgendwie niedlich. Er war wirklich ein echter Gentleman der immer alles richtig machen wollte. Aber Eizan hatte sie vermisst, war mitten in der Nacht zu ihr gekommen um Nené zu sehen. Das fand sie einfach so unglaublich schön. Sie begann zu weinen vor Freude. Niemals hätte sie damit gerechnet. Sofort war Eizan an ihrer Seite. Nahm sie in denn arm und tröstete Nené. „Etsuya das ist so lieb von dir das du da bist. Ich bin dir so dankbar dafür. Natürlich bleibst du hier und musst nicht wieder gehen. Was ist denn passiert das du mitten in der Nacht extra herkommst?" „Ich habe dich einfach so sehr vermisst und konnte nicht einschlafen. Du warst immer bei mir und dann konnte ich endlich schlafen. Nach Jahren. Nur mit deiner Hilfe komme ich langsam darüber hinweg. Habe gemerkt das deine Nähe mir sogar gut tut und ich keine Angst mehr davor haben muss. Du bist die einzige die ich in meine Nähe lassen möchte. Nené du bist meine zweite Hälfte. Ohne dich kann ich nicht mehr. Die letzten Wochen ist soviel passiert." „Du bist so wahnsinnig süß Etsuya. Na komm her." Nur zu gerne schlüpfte Eizan zu Nené unter die Decke und nahm sie fest in seine Arme. Dann schliefen beide tief und fest. Am nächsten morgen wurden beide allerdings unsanft geweckt. „Was ist denn hier los?" Fragte die Schwester wütend darüber das Eizan einfach im Bett von Nené lag. „Es tut mir sehr leid. Ich habe meine Freundin sehr vermisst und habe mir Sorgen gemacht." „Das geht trotzdem nicht. Ihr könnt hier doch nicht einfach machen was ihr möchtet." Schimpfte die Schwester. Da öffnete sich die Tür und Kai steckte vorsichtig seinen Kopf rein. „Was habt ihr denn jetzt schon wieder angestellt Kinder?" Fragte er und erschrak als er Eizan im Bett von Nené sah. „Was hat das hier zu bedeuten?" Wollte er wissen. „Nené und ich lieben uns." Antwortete Eizan bloß. „Das kann nicht euer Ernst sein Etsuya. Nicht ihr beide." „Warum bitte nicht? Und wieso mischt du dich da denn überhaupt ein?" Fragte Nené etwas sauer. „Es gibt da einiges was ich dir besser mal erklären sollte." Erwiederte Kai. Eizan verstand sofort. „Nené ich gehe mal Kaffee für uns holen und frage nach deinen Papieren. Ich bin gleich wieder zurück." Sagte er daher nur. Gab Nené einen Kuss, was Kai überhaupt nicht passte. Dann ging er aus dem Zimmer um die beiden alleine miteinander reden zu lassen. Eizan war ja froh das Kai sich endlich dazu entschlossen hat mit Nené zu sprechen. Jetzt war wirklich ein guter Moment dafür. „Was gibt es denn wichtiges was du mir erzählen möchtest?" Fragte Nené neugierig. Kai haderte nur kurz mit sich. „Erstmal möchte ich dir das neuste wegen deiner Fotos erzählen." Fing er an und sagte Nené was mit Tim und Gina passiert ist. Darüber freute sich Nené natürlich total. Die beste Vorlage um ihr das eigentliche Thema nahe zu bringen. „Ich weiß ja nicht ob du dich irgendwann mal gefragt hast wer deine Eltern sind oder überhaupt mal an sie gedacht hast." „Meine Eltern? Kennst du sie? Kannst du mir sagen wo sie sind? Ich habe sehr viel an meine Eltern gedacht und warum sie mich einfach alleine gelassen haben." Sagte Nené traurig. „Ok dann werde ich dir jetzt die Antwort darauf geben. Nené du bist meine Tochter." Antwortete er ihr und ließ es erstmal auf sie wirken. Geschockt sah sie ihn an. Kai wusste es und hatte es ihr all die Jahre nicht gesagt. „Wie lange wusstest du es schon?" Wollte sie wissen. „Ich weiß es seid ungefähr 2 Jahren." Nené knallte ihm eine. Brach in tränen aus. „Du blöder arsch. Warum hast du mir davon nie etwas erzählt?" „Nené es tut mir wirklich sehr leid. Ich durfte es dir nicht sagen. Ich darf mich dir nämlich eigentlich offiziell gar nicht nähern." Nene sah ihn ungläubig an. „Was soll das heissen? Bist du etwa auch noch kriminell?" „Nein. Mein Club und ich sind wirklich sauber. Es ist wegen deiner Mutter." „Wer ist denn meine Mutter? Arbeitet sie auch dort?" „Nein Nené. Es war damals zu meinen Anfängen wie bei Etsuya und dir. Sie war prostituirte und ich Tür Steher." „Ich bin keine prostituirte." Motzte Nené. Sie sah in diesem Moment auch so niedlich aus wie ihre Mutter. „Nein. Das ist richtig. Deine Mutter allerdings schon. Sie hießt Juliette. Ich hatte eines Abends nichts mehr zu tun. Sie gefiel mir. Da deine Mutter noch Dienst hatte beschloss ich es auszuprobieren. Ich war da gerade etwas über 20 Jahre alt. Sie ließ sich gerne sogar ohne Bezahlung darauf ein. Wir trafen uns dann immer öfter und verliebten uns. Ich beschloss Juliette unter allen Umständen aus diesem Club zu bringen. Ich wollte nicht das sie da noch weiter arbeiten wird. Ich liebte sie sehr und kam damit nicht klar das sie mit anderen Männern schlief. Auch wenn es für Geld war und ohne Gefühle. Sie sollte ein besseres Leben haben. Dann hatten wir ihr sogar einen richtigen Job besorgt. Ich allerdings arbeitete noch immer dort. Juliette hatte plötzlich Angst ich würde sie für ein anderes Mädchen verlassen wenn sie weg war. Dann wurde sie schwanger und du wurdest geboren. Zuerst war es der Himmel auf Erden. Wir waren so wahnsinnig verliebt und glücklich. Nach einer Weile allerdings drehte sie dann durch. Um so älter du wurdest um so eifersüchtiger wurde deine Mutter. Sie kam damit nicht klar das ich in diesem Club arbeite. Plötzlich war sie eines Tages mit dir einfach verschwunden. Ich habe euch zum Glück irgendwann wieder gefunden. Wollte mich um dich kümmern. An deinen Leben teilhaben. Allerdings hat Juliette dann dafür gesorgt das ich aufgrund meines Jobs als gefährlich für dich eingestuft wurde. Ich habe ein kontaktverbot bekommen. Habe dich dann jahrelang nicht gesehen. Bis du plötzlich vor mir standest. Hast wohl das Club Leben im Blut." Lächelte Kai sie an. Als ich deinen Namen gehört habe war ich natürlich erstmal skeptisch. Wusste nicht ob du es wirklich bist. Ich habe dich ohne nachzudenken sofort eingestellt. War einfach voller Hoffnung dich endlich wieder zu sehen. Dann habe ich nachgeforscht. Du bist eindeutig meine Tochter. Ich wollte nicht mehr das du ab dann weiter in meinem
Club arbeitest. Deine Freundin hat mich übrigens schon ziemlich rund gemacht deswegen." Grinste er. Ich wollte dich Rausschmeißen. Aber dann warst du so hilflos und ohne halt. Du hast mir so leid getan. Da konnte ich es nicht mehr. Außerdem hatte ich Angst das ich dich dann nie wieder sehen würde wenn du weg bist. Dann kam eins zum anderen. Möchtest du denn wirklich immer noch in diesem Club arbeiten? Ich werde dich unterstützen wo ich kann. Du musst das nicht mehr machen." „Bitte geh. Das war alles zuviel in letzter Zeit. Ich möchte dich erstmal nicht mehr sehen." Sagte Nené und wusste nicht ob sie wütend oder traurig sein sollte. Nené war einfach nur völlig durcheinander.
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