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Kampf um denn zehnerrat

Kurzbeschreibung
GeschichteAllgemein / P16 / Gen
12.04.2021
26.08.2021
49
79.867
1
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Dieses Kapitel
1 Review
 
09.07.2021 1.644
 
Am nächsten morgen als der Schock von Nené gewichen war, hatte sie plötzlich fürchterliche Schmerzen. Eizan schlief noch und sie wollte ja so gerne mit ihm gemeinsam aufwachen, aber das konnte Nene nicht richtig genießen. Sie wollte ihn eigentlich nicht wecken, aber diese Schmerzen waren so schrecklich. „Etsuya bitte wach auf. Ich habe solche Schmerzen. Hilf mir." Sofort war Eizan hellwach. „Was ist denn los Nené? Was kann ich tun?" Fragte er panisch. „Bitte bring mich zum Arzt. Ich halte diese Schmerzen nicht mehr aus. Es tut mir leid." „Du musst dich doch dafür nicht entschuldigen Nene. Natürlich helfe ich dir. Wir fahren sofort los." Sagte Eizan und zog sich schnell an. Dann ging er aus dem Zimmer um Rindou zu suchen. Er rief nach ihr. Total verschlafen kam sie aus ihrem Zimmer. „Was machst du denn hier für einen Krach Etsuya? Es ist noch viel zu früh." „Sorry, aber ich brauche dringend eine schmerztablette. Nené hat ziemliche Schmerzen bekommen und ich wollte es ihr bis zum Arzt leichter machen." „Ach du scheisse. Moment, ich gebe dir eine und ein Glas Wasser." Sagte Rindou und suchte auch gleich die Tabletten. Eizan ging derweil zu Nené die vor Schmerz kaum noch ansprechbar war. Vorsichtig half er ihr sich anzuziehen. Was gar nicht so einfach war. Da kam zum Glück Rindou mit der Tablette die sie Nené sanft einflößten. In der Hoffnung es würde ihr wenigstens etwas helfen. Nené wimmerte noch immer leicht, aber nicht mehr so stark wie beim aufwachen. So beeilten sich die Freunde zu einem Arzt zu kommen. Rindou rief bei Eishi an damit er Bescheid geben konnte das alle 3 nicht zum Unterricht erscheinen können. Der Arzt kümmerte sich auch gleich um Nené. Ihr wurde sofort in einem Nebenraum über eine Infusion Schmerzmittel verabreicht. Aber um eine genaue Prognose zu stellen musste sie ins Krankenhaus um geröntgt zu werden und eine innere Kopfverletzung auszuschließen. Als es Nené also besser ging, fuhren sie mit ihr ins Krankenhaus. Das fand Nene von beiden wahnsinnig lieb. „Ich danke euch das ihr so für mich da seid." Lächelte Nené gequält. Dann schloss sie aber wieder ihre Augen um sich etwas zu entspannen. Im Krankenhaus trug Eizan Nené sogar zum Empfang. „Guten Tag. Meiner Freundin geht es sehr schlecht. Sie muss dringend geröntgt werden. Bitte helfen Sie uns." Bettelte Etsuya und auch Rindou sah die Dame am Empfang total traurig an. Sie lächelte die beiden an und hatte ziemliches Mitleid mit denn dreien. „In Ordnung. Setzt euch kurz. Ich hole am besten mal direkt die Ärztin für euch. Das hört sich ja sehr dringend an mit eurer Freundin." Sagte die Frau und ging direkt los um die Ärztin zu suchen. Wenn ein so junges Mädchen geröntgt werden muss, schien es tatsächlich dringend zu sein. Und Nené lag auch sehr schwach in Eizans Armen. Wenige Minuten später kam dann auch die Ärztin zu ihnen. „Das ist also Nené Kinokuni? Der Kollege hat mich bereits informiert. Kommt mit, gehen wir gleich los. Holen Sie uns bitte ein Bett." Sagte die Ärztin zu der Empfangsdame. Das war schnell da. So legte Eizan Nené in das für sie viel zu große Bett. Gemeinsam gingen sie zum Röntgen. Sein Herz begann plötzlich vor sorge wild zu schlagen. Leider mussten Rindou und Eizan draußen warten. Beide hatten Angst da es Nené so plötzlich schlecht ging. „Etsuya liebst du Nené wirklich?" Fragte sie plötzlich. „Ja aber natürlich. Ich liebe Nené sehr und bin sogar am überlegen ob ich ihr meinen Platz im zehnerrat überlasse da sie es sich so sehr wünscht und wirklich mehr als verdient hat. Ich möchte einfach nur das Nené endlich glücklich werden kann nach diesem ganzen Mist der ihr passiert ist." Rindou wollte vor Freude laut aufschreien. Aber sie waren hier schließlich in einen Krankenhaus und hatten Angst um die kleine Nené. So hielt sie sich zurück. „Eizan ich bin wirklich froh das Nene sich in dich verliebt hat. Du bist ja doch ganz in Ordnung. Du würdest also für sie deinen Platz im zehnerrat räumen?" „Ja ich würde für Nené alles tun was nötig ist." Sagte Eizan mit einem funkeln in dem Augen. „Du bist so unglaublich nett. Das hätte ich nicht gedacht." Sagte Rindou. Die ganze Situation passte so wahnsinnig gut zu Nené. Es war alles genau so romantisch wie Nené es sich immer wünscht. Die beiden waren ein so schönes Paar. Dann endlich kam die Ärztin zu ihnen. Sofort standen Eizan und Rindou auf und gingen auf sie zu. „Wie geht es ihr denn? Wo ist Nené? Was ist mit ihr? Ist es schlimm?" Sprudelte es aus Eizan herraus. Die Ärztin lächelte die beiden an. „Keine Angst. Es ist soweit alles in Ordnung. Wir haben zum Glück keine inneren Verletzungen gefunden. Aber über Nacht würden wir Miss Kinokuni trotzdem gerne hier behalten." „Können wir sie denn wenigstens noch kurz sehen?" Fragte Eizan. „Ja natürlich, geht nur. Aber bitte nicht zu lange Ok?" „Ja wir möchten nur ganz kurz mit ihr sprechen. Vielen Dank." Erwiederte Rindou. Dann gingen sie zu Nené. „Hey kleine wie geht's dir denn?" Fragte Rindou. „Ich habe noch immer schmerzen, aber es geht mir schon besser. Schön das ihr da seid." Sagte Nené und freute sich total. Eizan küsste sie liebevoll. Dann unterhielten sie sich noch eine Weile. Bis die Schwester Rindou und Eizan leider wegschickte. Nené war darüber sehr traurig, aber sie war auch total müde und sie würde garantiert durchschlafen. So schlief Nené tatsächlich kurz nach dem Besuch der beiden auch wieder ein durch die Schmerzmittel. Dadurch bekam sie wenigstens endlich etwas Ruhe. „Ich werde jetzt zu Kai fahren. Möchtest du denn mitkommen oder soll ich dich vorher zurück bringen?" Fragte Eizan. „Ich werde mitkommen. Das lasse ich mir doch nicht nehmen mir diesen Kerl vorzunehmen der sich tatsächlich Vater nennt." Rindou war noch immer sehr aufgebracht wegen Kai und darüber das er Nené in seinem Club beschäftigte. So fuhren sie zu ihm. Er saß in seinem Büro und telefonierte. Neugierig sah er die beiden Besucher an. Legte auch sehr schnell auf. „Etsuya, was kann ich denn für dich und deine Freundin tun?" Fragte er sie. „Wir sind hier um mit dir über Nené zu sprechen." Antwortete Eizan. „Wie geht es ihr denn? Ist sie sehr schwer verletzt?" Fragte er. „Nein, Nene hat großes Glück gehabt. Es geht ihr soweit gut und sie kann morgen schon wieder gehen. Aber darum geht es jetzt auch nicht." „Ok und worum geht es denn?" „Wir möchten das Sie Nené endlich die Wahrheit sagen. Nené hat ein Recht darauf zu wissen wer ihr Vater ist. Außerdem möchte ich gerne wissen warum Sie Nene überhaupt hier arbeiten lassen. Ich finde das so furchtbar und menschlich nicht vertretbar." „Woher wisst ihr das denn überhaupt?" Fragte Kai überrascht. „Ich habe es mitbekommen als Nené verschwunden war und du mit der Polizei telefoniert hast. Es war zufällig. Ich wollte dich nicht belauschen." Sagte Eizan. Kai sah ihn an. „Ich habe gehofft das Nené das niemals erfahren wird da ich mich dafür schäme. Du hast schon recht Rindou. Es ist nicht in Ordnung seine Tochter so zu vermarkten. Was ist wenn sie das weiß das ich das zugelassen habe? Nené wird noch heftiger reagieren als du Rindou. Findet ihr wirklich das es sinnvoll ist es ihr zu sagen?" Wollte er wissen. Beide waren sich einig das Kai es ihr sagen sollte. „Ok wie ihr meint. Dann werde ich gleich morgen zu ihr fahren. Auf eure Verantwortung. Was Tim betrifft habe ich mit der Polizei alles geklärt. Sie sind an der Sache dran. Aber große Hoffnung haben sie mir nicht gemacht. Ich werde ihn nicht weiter mit Nené arbeiten lassen. Macht euch keine Sorgen. Wir schaffen das schon. Ganz bestimmt." Sagte Kai. „Wartet mal kurz ich gebe euch etwas für Nene mit. Ich muss es nur kurz holen." Sagte Kai und verließ das Büro. Rindou und Eizan warteten auf ihn. Kai ging leise zur Treppe. Dort hörte er jemanden sprechen. War es einer der freier? Aber diese Stimmen kannte er doch. Was er dann mitbekam machte ihn sprachlos und ließ jeden Zweifel gegenüber Eizan dahinschmelzen. „Du blödmann hast es fast vermasselt. Was wenn die Polizei der Sache nachgeht?" Maulte eine weibliche Stimme. Das war doch eindeutig Gina. Mit wem hatte sie gesprochen? Wollte Kai jetzt wissen. Er linste um die Ecke. Da sah er Tim und Gina. Hatten Sie etwa zusammen gearbeitet? Waren die Bilder auf Ginas Handy und nicht auf dem von Tim? Aber wieso? Wollte Kai unbedingt wissen. „Wenn du mir die kleine Kinokuni nicht vom Hals schaffst werde ich andere Maßnahmen treffen müssen." Sagte Gina. „Gib Etsuya endlich auf. Er hat kein Interesse an Frauen. Auch nicht an Nené. Sie ist keine Bedrohung für dich. Lass sie endlich in Ruhe. Das mit denn Fotos ging eindeutig zu weit." Sagte Tim sauer. „Du willst die kleine doch unbedingt vögeln. Von alleine wird sie das nicht machen. Da musst du dich halt mal mehr anstrengen. Sieh zu das Nené endlich von Etsuya weg kommt. Sonst wird er der jenige sein der sie ins Bett bekommt." Jetzt reichte es Kai. „Ihr beide seid also der Drahtzieher und habt ihr das alles angetan? Schämen solltet ihr euch. Es ist doch wohl selbstverständlich das ich euch Rausschmeißen werde. Aber vorher werdet ihr der Polizei alles erzählen. Los kommt mit." Sagte Kai und rief die Polizei während er mit Gina und Tim in sein Büro ging. Jetzt beschloss Kai nachdem die Polizei hier gewesen war endlich mit Nené zu sprechen. Die Sache war jetzt aufgeklärt und so geht es Nene bestimmt besser. Also ideal um ihr endlich die Wahrheit zu sagen.
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