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Kampf um denn zehnerrat

GeschichteAllgemein / P16 / Gen
12.04.2021
15.06.2021
14
23.687
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11.06.2021 1.696
 
Das Shokugeki begann. Beide waren vollkommen auf ihre Gerichte fokussiert. Es war nicht nur der Herd in der Halle heiss. Die Schüler waren alle ganz still und schauten sehr gespannt darauf was beide wohl kochen würden. Nené hatte alles um sich herum vergessen. Sie war völlig in ihrem Element und super glücklich. Nené war fest entschlossen ihn heute zu besiegen und endlich in denn zehnerrat aufzusteigen. Eizan war ebenfalls mit ganzem Herzen dabei. Er blendete die anderen Zuschauer völlig aus. Nené und Eizan kämpften hart und so gut wie sie es vorher noch nie getan haben. Nené hatte sich schon seid einer Ewigkeit überlegt womit sie Eizan fertig machen kann. Sie hatte sich schließlich für Rinderfilet mit Schalotten in Portwein und Selleri entschieden. Es war sehr aromatisch, aber nicht zu aufwendig für diesen Anlass. Etsuya hatte sich hingegen für ein butterzartes Rinderfilet Steak mit Rotwein-Schalotten-Sauce, einem samtweichen Selleriepüree und leckeren Bohnen im Speckmantel entschieden. Er hatte das schon sehr oft geübt und beherrschte das Rezept im Schlaf. So war sich Eizan sehr sicher das er das Shokugeki für sich entschieden würde. Beide Kontrahenten waren gerade mittendrin, als Eizan plötzlich einen lauten Knall hörte. Spürte die Hitze. Er drehte sich ganz langsam um. Nené saß ängstlich in einer Ecke. Alle fingen an zu schreien und liefen aus der Halle. Rindou rannte schnell zu Nené. Nahm sie in denn arm und versuchte sie zu beruhigen. Sie weinte sehr Heftig und war offensichtlich sehr geschockt. Eizan wusste erst überhaupt nicht was passiert war. Bis Saito zu ihm kam. „Hey Etsuya ist alles in Ordnung? Ist dir was passiert?" „Nein, mir geht's gut. Was ist denn überhaupt passiert?" „Der Herd von Nené ist regelrecht explodiert. Sie hatte wahnsinniges Glück gehabt das es ihr so gut geht. Das hätte auch schlimm enden können." „Das war doch bestimmt er. Eizan konnte einfach nicht akzeptieren das ich viel besser bin. Da hast du denn Herd vor dem Shokugeki manipuliert. Gib es doch einfach zu. Du bist so dermaßen krank Eizan. Ich hätte jetzt Tod sein können. Ist dir das denn überhaupt klar?" Schrie Nené ihn an. Eizan verstand die Welt nicht mehr. Er hatte schon viel Mist gebaut, aber niemals würde er jemanden ernsthaft verletzen. Besonders Nené. Sie war eine nervige kleine Hexe, aber das würde er ihr niemals antun. Denn Eizan hatte sich auch vorgenommen diesmal fair zu kämpfen. Das wusste Nené eigentlich auch. „Ich habe damit nichts zu tun Nene. Bitte glaub mir doch." Flehte er. Nené rannte weinend aus der Halle. Alles war kaputt. Schon wieder hatte er es geschafft die Entscheidung rauszuzögern. Nur weil er Angst hatte zu verlieren und aus dem zehnerrat zu fliegen. Dachte Nené zumindest. Saito fand solche Methoden allerdings auch nicht besonders gut. „Du warst vor allen anderen hier Etsuya. Das ist sehr verdächtig. Und du hast Kinokuni schon einmal verletzt. Ich hoffe dir ist klar das wenn du es wirklich getan hast, nicht nur aus dem zehnerrat, sondern auch aus der Akademie fliegen wirst. Es wird gründliche Untersuchungen deswegen geben." Sagte er zu Eizan und sah ihn böse an. „Bitte glaub mir doch, ich war es wirklich nicht. Ich könnte doch Nené niemals schaden. Ich selbst war doch so genervt weil es immer nur hieß, ich wäre bloß im zehnerrat weil sich Nené verletzt hatte. Jeder hier sollte sehen wie gut ich wirklich bin und das ich es verdammt nochmal verdient habe diesen Platz zu bekommen." Tränen liefen seine Wange herab und er rannte verzweifelt in sein Zimmer. Wäre er doch bloß nicht früher hinein gegangen. Jetzt war er für alle der böse. Sie hatten ihn eh nie für voll genommen. Dabei hatte Eizan es wirklich nicht getan. Soweit würde er nie gehen. Jetzt konnte er nur hoffen das die Untersuchungen das auch beweisen können. Aber Eizan dachte auch an die kleine Nené. Zum Glück war ihr nichts schlimm passiert. Er begann sie mittlerweile zu mögen.
Nené war derweil in ihr Zimmer gerannt. Rindou hinterher. Sie machte sich sehr große Sorgen um ihre Mitbewohnerin. „Hey Nené. Es ist so furchtbar. Du hättest bestimmt gewonnen kleine. Ich bin mir da so sicher." Sagte Rindou und nahm sie in denn arm. Nené war so traurig das sie es sogar schön fand. „Danke Rindou du bist so lieb zu mir, obwohl ich dich immer genervt habe." Schluchzte sie. „Nené ich werde dafür sorgen das dieser mistkerl verschwinden wird und für alles bezahlt was er dir bisher angetan hat. Du hast es so Verdient in denn zehnerrat zu kommen." „Nein Rindou. Das ist so lieb von dir, aber ich werde die Akademie verlassen. Irgendwas ist immer was mich davon abhält meine Ziele zu erreichen. Als wenn ich hier überhaupt nicht hingehöre." Sagte Nené traurig. Sie ging gedanklich schon ihre Zukunft durch wo sie ihr Geld wohl damit verdienen würde, doch mit denn Männern auf die Zimmer zu gehen. Niemals würde sie nochmal eine Küche betreten. Rindou sah Nené geschockt an. „Nein, niemals wirst du gehen. Nené du verschwendest nicht dein Talent wegen dem Kerl. Jetzt wirst du dich erstmal ausruhen und morgen wird alles wieder besser aussehen. Das verspreche ich dir. Aber auf keinen Fall verlässt du die Akademie." Nené lächelte Rindou an. „Ich bin dir sehr dankbar für deine Unterstützung Rindou. Aber ich bin jetzt erstmal sehr müde." „In Ordnung. Ich lasse dich erstmal alleine. Aber denk nochmal genauer darüber nach was ich dir gesagt habe ok?" „Ja ich überlege es mir nochmal. Dankeschön. Bis morgen." Nachdem Rindou gegangen war, musste sie auch bald schon wieder in denn Club um mit Kai zu sprechen. So schlich sie sich wieder raus um los zu fahren. „Wo möchtest du denn hin Nené?" Fragte sie Etsuya plötzlich. „Lass mich bloß in Ruhe. Wag es auf der Arbeit auch nicht reinzukommen. Ich möchte dich nie wieder sehen." Schrie sie ihn an und machte sich auf denn weg. Etsuya hinterher. Im Club angekommen war sie die erste und sie ging sofort zu Kai. „Hey Nené. Schön dich zu sehen. Wie geht's dir denn? Was treibt dich zu mir?" „Es geht mir gut. Danke. Ich überlege mir schon etwas länger ebenfalls mit denn Männern auf die Zimmer zu gehen. Ich werde bald mehr Geld brauchen. Würde sich das einrichten lassen?" Eizan der ihr unauffällig gefolgt war, lauschte an der Tür. Er erschrak furchtbar bei Nenés Worten. Niemals durfte sie solche Dinge machen. Etsuya musste sie unbedingt davon abhalten. Wofür würde sie überhaupt mehr Geld brauchen? Wurde sie etwa erpresst? Kai sah Nené allerdings ungläubig an. „Nené, das kann nicht dein Ernst sein. Ich möchte nicht das du nach oben gehst. Du bist noch so jung. Das ist bei dir bestimmt jetzt eine Kurzschlusshandlung die du bereuen wirst. Ich gebe dir gerne mehr Geld, du bist unglaublich gut, aber ich lasse dich nicht zu denn Männern. Ich habe euch Mädchen gegenüber eine Fürsorgepflicht. Auch wenn das in so einem Club schwer nachvollziehbar ist." „Darüber reden wir noch." Sagte Nené beleidigt und stürmte aus seinem Büro. Eizan atmete durch. Sie würde sich zum Glück also nicht komplett verkaufen. Dann ging sie sich umziehen. Von denn anderen Frauen war noch niemand da. Als sie komplett nackt im Raum stand, kam Tim rein. „Hey was soll denn das? Bist du bescheuert? Raus hier, ich ziehe mich gerade um. Warte gefälligst bis ich fertig bin wenn du etwas möchtest." Sagte Nené erbost. „Aber jetzt bin ich doch eh gerade hier süße. Ich habe etwas was dir super stehen würde." Erwiederte er und kam ihr immer näher. Dann holte er eine kleine Schachtel mit einer Kette raus. Er stellte sich ganz dicht hinter Nené und legte sie ihr um. Strich ihr über ihre Hüften und hintern. „Ich finde du siehst unglaublich heiß aus." Sagte Tim. Küsste ihren Nacken und ging. Nené war völlig geschockt. Was fiel diesem Kerl bloß ein? Dem würde sie es schon noch zeigen. Erst wollte Nené die Kette in denn Müll werfen. Dann fiel ihr aber etwas besseres ein und sie behielt sie um. Ging nachdem sie umgezogen war und mittlerweile auch die anderen Mädchen eingetroffen waren raus auf die Bühne. Vorher schrieb sie Eizan noch eine Nachricht. „Bitte behalt Tim im Auge. Hilfe Nené." Als Eizan das gelesen hatte, war er augenblicklich in Alarmbereitschaft. Aber dafür musste er rein gehen. Sie sehen. Die Frau die zum ersten mal Gefühle in ihm weckten die er nicht einordnen konnte. Ihr Lächeln, die Berührungen und vor allem die Angst die er plötzlich hatte als es lichterloh beim Shokugeki brannte oder als er die Nachricht sah. So raffte er sich tatsächlich dazu auf denn Club zu betreten. Seine Augen suchten nach Tim. Der sah Nené gierig an. Machte sogar Fotos von ihr. Eizan traute sich erst gar nicht hinzusehen. Aber sie war unglaublich schön. Es sah total ästhetisch aus. Das hatte überhaupt nichts schmutziges an sich. Er wollte ihr zusehen. War total gefesselt. Das erste mal stellte er sich vor sie würde nur für ihn so tanzen.  Als es allerdings doch heißer wurde Konzentrierte er sich aber wieder auf Tim. Er drehte sich mit dem Rücken zu der Bühne um sie nicht nackt zu sehen. Stellte sich vor Tim. „Hey Kumpel, würdest du bitte mal mit raus kommen. Ich muss mal mit dir reden." „ Ja Etsuya, sofort. Aber jetzt kommt doch das beste." Schwärmte er als Nené sich auszog. Eizan sah allerdings nur die ganzen Männer die das arme Mädchen Lüstern ansahen als würden sie über Nené herfallen wollen. Er betete dafür das Nené sowas nie passieren wird. Denn dafür war er schließlich da. Um sie beschützen. Eizan sah allerdings auch Tims geschockten Blick als Nené nicht nur die Kleidung auszog, sondern auch seine Kette zerrissen hatte und sie ihm zuwarf. Dabei zwinkerte sie ihm noch frech zu. Eizan musste leicht grinsen als er sah wie Tim blass wie eine Wand wurde. Diese kleine Nené war einfach unglaublich. So schob Eizan ihn ohne der Bühne noch eines Blickes zu würdigen nach draußen. Während Nené unter Großen applaus die Bühne verließ um sich umzuziehen.
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