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Familyshow- or is it?

von NoMuggle
GeschichteLiebesgeschichte / P18 / MaleSlash
Niall Horan Zayn Malik
11.04.2021
11.04.2021
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3.082
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11.04.2021 3.082
 
Ich heute Morgen: o.o uhhhhhh.
Ja. Und da war die Idee c:

Das Ergebnis sehen wir jetzt hier... :D
Ich bin gespannt, was ihr dazu sagt, und ob euch dieser kleine OS gefällt :D

Viel Spaß.




Familyshow- or is it?




„Mr. Malik?“
Ich seufzte. Warum sagte man eigentlich, dass man nicht mit dem Nachnamen vom Ex angesprochen werden wollte? Von genau dem Ex, der einem gegenüber saß. An einem überdimensionalen Holztisch. Weil man die Scheidung eingereicht hatte.
„Ja?“  
„Stimmen Sie der Forderung zu?“
Ich sah auf, und schaute meinem Ex- Mann ins Gesicht. Seine Züge waren kalt und berechnend, er saß auf diesem Stuhl, als sei es sein Thron. Ich hasste ihn so sehr.
„Könntest du das bitte wiederholen, Zayn?“ fragte ich seufzend, denn ich hatte gerade wirklich nicht mitbekommen, was er gesagt hatte.
„Geht ja nur ums Haus, Niall. Brauchst gar nicht zuhören“ sagte er. „Ich habe gesagt, dass ich der Meinung bin, dass ich das Haus bekommen sollte“
Eine meiner Augenbrauen zog sich hoch.
„Einfach so?“ fragte ich.
„Ja“ sagte Zayn.
Ich starre ihn an.
„Also weil wir keine Kinder haben, und auch sonst nichts aufteilen müssen, außer dem Haus, denke ich, dass ich auch Rechte daran habe“ machte ich meinen Standpunkt klar.
„Mag sein. Aber ich verdiene viermal so viel wie du, und ich habe auch viermal so viel Geld in das Haus gesteckt. Der einzige Grund, warum es unser Haus ist, ist weil dein Name mit im Grundbuch steht. Finanziell gesehen, gehört dir vielleicht die Veranda“
Er verzog keine Miene.
„Du willst mich hier echt ausnehmen, oder?“ fragt ich entgeistert. ER hatte es immer unser Zuhause genannt. ER hatte mir immer gesagt, dass es ihm egal war, dass ich weniger bezahlte, weil ich weniger verdiente. ER hatte mich im Grundbuch stehen haben wollen, damit es unser Haus war. UNSER Zuhause. Nicht seins, in dem er mich aufnahm.
„Nein. Ich erhebe Anspruch auf meine finanziellen Rechte“ sagte Zayn kühl. „ Es ist das, was mir zusteht“
Ich konnte es nicht fassen. Ich konnte nicht fassen, was für ein abgebrühter, beschissener Wixer er war. Ich schnaubte.
„Das, was du ans Haus bezahlt hast gebe ich dir gerne zurück. Ist kein Problem“ sagte Zayn, und es hörte sich fast an, als würde er damit auf mich zukommen.
„Von mir aus auch ein bisschen mehr. Mir kommts echt nicht auf die Flöhe an“
„Und wenn es dir nicht auf die Flöhe ankommt, warum musst du dann das Haus behalten?“ meckerte ich ihn an. Wie konnte er nur so ruhig bleiben? Naja. Eigentlich war es mir klar. Zayn war nicht ruhig. Er war innerlich überhaupt nicht ruhig. Aber er war einfach sehr sehr gut darin, seine Gefühle hübsch säuberlich sortiert in Kisten zu stecken, die er in Schränken einschloss, den Schlüssel in einen reißenden Fluss warf und dann auswanderte. Innerlich. Während er hier saß.
„Weil ich keine Lust hab, umzuziehen. Ich mag mein Haus“
„UNSER Haus!“
„ja. Noch. Wie gesagt. Du kannst deinen Anteil gerne haben. Dann wird es auch offiziell mein Haus“ Er verzog keine Miene.

„Okay“ sagte plötzlich der Anzugträger neben mir, den Zayn für unsere Scheidung engagiert hatte.
„Ich denke wir kommen hier grade nicht weiter. Wie wäre es, wenn wir… sagen wir 30 Minuten Pause machen, alle ein bisschen zu Ruhe kommen, und mal frische Luft schnappen, und uns dann wieder treffen?“
Er lies es wie eine Frage klingen, aber es war klar, dass es keine war.
„Ja. Meinetwegen“ sagte ich, während Zayn nur nickte, und schon aufstand. Im Vorbeigehen sah ich, wie er eine Zigarette aus seiner Hosentasche zog. Der einzige Hinweis darauf, dass ihn das hier überhaupt nicht so kalt lies, wie er grade tat. Es machte ihn mindestens so fertig wie mich. Er rauchte nämlich eigentlich gar nicht mehr.

Ich stand seufzend auf, und holte mir einen viel zu laffen Kaffee, den ich notgedrungen mit Zucker aufpeppte. Mein Blick wanderte aus dem Fenster, und unwillkürlich kamen mir Bilder der letzten 12 Jahre in den Kopf.
Als ich Zayn das erste Mal gesehen hatte, war ich 15 gewesen, und er fast 17. Er war damals schon unfassbar cool und hübsch gewesen, und ich neu an der Schule, also hatte ich mich natürlich nicht getraut, ihn anzusprechen. Ich wäre nie auf den Gedanken gekommen, dass er Interesse an mir haben könnte, denn er hat nie ein Wort mit mir gewechselt. Und dann plötzlich, drei Wochen vor seinem Abschluss, ich war grade 16, rief er durch die Kantine „Hey Blondie!“ Ich hatte mich umgedreht, nicht weil ich gedacht hatte, dass er mich angesprochen hatte, sondern weil ich hatte sehen wollen, was er treibt. Er hatte mich aber angesprochen. Mit einem Grinsen im Gesicht und einer Rose in er Hand war er auf mich zu geschlendert, hatte sich mir gegenüber auf den Fußboden gesetzt, und mich angegrinst.
„Gehst du mit mir zum Abschlussball?“
Ich hatte ihn angestarrt wie ein Autobus. Und es hatte sehr lange gedauert, bis sich die Frage verarbeitet hatte, aber schließlich hatte ich zugestimmt.
Von da an war es relativ schnell gegangen. Wir hatten uns hin und wieder getroffen. Zayn hatte mir verraten, dass er mich häufig beobachtet hatte. Wir waren zum Ball gegangen und irgendwie waren wir ein Paar geworden.
Wir waren zusammen in den Urlaub gefahren, hatten alle unsere ersten Male zusammen, und ich hatte gelernt, dass Zayn zwar knallhart sein konnte, aber in Wahrheit in ziemlich feiner Kerl war.
Vor drei Jahren hatte er mir einen Antrag gemacht. Und vor zwei Jahren hatten wir geheiratet. Und jetzt standen wir hier, und ließen uns scheiden. Weil ich einfach nicht mehr konnte. Weil wir ständig Streit hatten.
Und beim letzten Streit war mir eben der Kragen geplatzt, und ich hatte die Scheidungspapiere beantragt.

Genau genommen waren wir nicht mal getrennt.

Ich bemerkte, wie sich jemand neben mich stellte.

„Ist es wirklich nötig, mich so abzuziehen?“ fragte ich meinen bald-Ex-Mann.
„Nein“ sagte der kalt. Was mich nur noch wütender machte.
„Du bist so ein mieses Arschloch, wirklich“ ich starrte ihn wütend an.
„Ja“ sagte er ruhig.
„Hör auf!“ schrie ich ihn plötzlich an. „Hör auf mit dieser schieß Nummer! Warum musst du jetzt hier so dicht machen? Warum können wir das nicht einfach vernünftig klären, und gut ist? Ich weiß doch eh, dass du nicht so bist!“
Seine Augen leuchteten dunkel. „Ich könnte noch ganz anders, wenn ich wollte, Niall. Und das weißt du auch.“ sagte er leise, und ging den Flur entlang in Richtung der Toiletten.

Ich rannte ihm hinterher.
„Hey!“ reif ich, aber er drehte ich nicht um.
Ich stieß die Tür auf.
„Du hast mir grade nicht wirklich gedroht, oder?“
„Das kannst du interpretieren, wir du willst“
„Du bist so ein mieser…“ ich kochte vor Wut. Das Blut schoss durch meinen Körper wie Lava, während er anscheinend gelassen neben dem Waschbecken stand.
„Wenn du mich ernsthaft bedrohst, dann finde ich einen Fehler im System, und bringe dich noch vor Gericht“ zischte ich, auch wenn mir klar war, dass es überhaupt nichts gab, womit ich ihn vor Gericht hätte bringen können.
Er grinste, kam plötzlich auf mich zu, packte mich am Kragen und drückte mich gegen die nächste Wand. Ich keuchte erschrocken auf.
„Wir wissen beide, dass das nicht passieren wird“ flüsterte er.
Eine Gänsehaut machte sich auf meinem Körper breit.
Er sah mir in die Augen.
Ich konnte seine Atmung an meiner Brust spüren, weil er sich an mich drücke. Seine Hand hatte immer noch meinen Kragen gepackt.

In dem Moment brannte bei mir eine Sicherung durch. Und bei ihm offenbar auch.
Wir stolperten in die nächste Klokabine, und noch bevor ich sie hinter mir abschließen konnte, lagen seine Lippen fordernd auf meinen.
Ich zog ihn an mich, dränge mich gegen ihn, krallte mich verzweifelt in seinem Nacken, und verdrängte, was hier grade passierte.
Als ich seine Hand auf meinem Hintern spürte, musste ich ein Stöhnen unterdrücken. Er keuchte in meinen Mund. Seine Zunge strich über meine.
Ich liebte es.
Wie automatisch wanderte meine Hand zu seinem Schritt, öffnete den obersten Knopf und den Reißverschluss, und schob seine Hose beiseite.
Ihm entkam ein leises Stöhnen.
Er fing an, an meiner Hose rum zu hantieren, was mich aber deutlich mehr interessierte, war die Hand, die er in seine Eigene Hose schob, und der Finger, den er in sich drückte.
Ich packte ihn am Nacken, zog ihn enger an mich, und drehte uns um.
Egal, wie dominant Zayn sonst in unserer Beziehung auftreten mochte, beim Sex war er unten.

Ich riss ihm die Hose vom Hintern, und schob sie ihm bis zu den Knöcheln. Er steig mit einem Fuß aus dem Hosenbein, und schon saß er auf meiner Hüfte, den Rücken an die Klokabine gedrückt, und stöhnend.
Seine Hände krallten sich in meinem Nacken fest, während wir uns immer noch ungehalten küssten. Meine Hände langen an seinen Beinen, um ihn festzuhalten, und seine linke Hand wanderte langsam über meinen Oberkörper zu meiner Hüfte, wo er meine Unterhose weit genug zu Seite schob, um mehr Haut frei zu legen.
Ich versenkte mich mit einem einzigen langsamen Stoß in ihn. Ich wusste, dass es nicht besonders angenehm für ihn sein konnte, aber es war nicht das erste Mal, dass ich das machte, und wir wussten beide, dass das noch im Rahmen für uns war.

Mir entwich ein Stöhnen, in das Zayn einstimmte.
Dass man uns deutlich hätte hören können, war uns beiden in dem Moment völlig egal. Nicht nur unser Keuchen, auch dass sein Körper immer wieder gegen die semistabile Wand drückte, und unsere Haut obszön aufeinander schlug. In dem Moment, in dem ich mich in ihm entlud, kam er in seine Hand. Meine Stirn landete auf seiner Schulter, und seine Wange an meinem Kopf. Erst nach mehreren Sekunden, zog ich mich zurück, und lies ihn wieder auf den Boden.
Er nahm sich ein Stück Toilettenpapier und hielt es sich unter den Hintern, damit es nicht auf seine Hose tropfte.

Wir starrten uns an.

„Warum lässt du dich von mir scheiden?“ fragte er leise, immer noch mit Klopapier, dass er sich unter den Hintern hielt, und mit nur einem Bein in seiner Hose.
„Weil du ein Arschloch bist.“ Sagte ich.
„Das war auch deine Antwort, als ich dich gefragt habe, warum du damals "ja" gesagt hast, als ich dich gefragt habe, mich zu heiraten.“ Stellte Zayn fest.
Darauf wusste ich auch nichts zu sagen.
Also murmelte ich einfach „ich kann nicht mehr“
„Was kannst du nicht mehr?“ fragte er, und in dem Moment war Zayn plötzlich wieder da. Mein Zayn. Der mit den warmen Augen, und der sanften Stimme. Der, der verletzlich und lieb war, und auf mich aufpasste, wenn ich es brauchte, und den ich so so sehr liebte.
„Alles“ murmelte ich, und Tränen sammelten sich in meinen Augen. „Wir sind nur noch am Streiten… ich kann das einfach nicht aushalten“
„Aber sich scheiden zu lassen… das löst doch unsere Probleme nicht“
„Doch. Dann sind sie weg“
„Nein“ murmelte Zayn „Sind sie nicht. Wir werden dann vielleicht nicht mehr gleich mit ihnen konfrontiert. Aber weg sind sie nicht. Sich scheiden zu lassen, ist kein Problem zu lösen. Es ist nur weg laufen“
„Dann will ich eben weg laufen“ stieß ich aus.
„willst du das?“ fragte er und klang wirklich verletzt. „willst du wirklich nicht mehr?“
„Zieh dich an“ murmelte ich.

Er warf das Toilettenpapier in die Schüssel und stieg in seine Hose. Auch ich machte meine Hose zu.
„Niall?“ sage er, und ich konnte hören, dass seine Stimme gleich wegbrechen würde. Ich sah ihm ins Gesicht.
„Bitte mach das nicht“
Ich öffnete den Mund und schloss ihn, öffnete und schloss ihn wieder.
„Ich hab verstanden, wie ernst es dir ist, okay? Scheiße, wir sitzen hier vor unseren Scheidungspapieren. Meinst du nicht, ich hab es begriffen?“ er zog die Nase hoch. „Ich kann auch nicht mehr, Niall. Ich halte es auch nicht aus, mit dir zu streiten. Aber ich halte es noch weniger aus, dich gehen zu lassen. Ich kann dich einfach nicht gehen lassen… ich…“ er brach ab. „bitte gib mir noch eine Chance. Uns. Bitte. Wir setzten uns hin, wir finden raus, was das Problem ist, und warum wir immer aneinander krachen, und dann finden wir einen Weg das zu lösen… Aber… ich will nicht mit dir an diesem Tisch sitzen, und darüber verhandeln, wer die beknackte Vase auch Griechenland bekommt. Ich will einfach mit dir nach Hause fahren, auf dem Sofa liegen und kuscheln.“
Ich schluckte.
„Und wenn es nicht klappt… wenn wir es nicht schaffen…. Dann kannst du von mir aus das Haus haben und das Auto und alles, was wir haben… Ich will nichts dafür. Was soll ich da denn ohne dich?“
„Ich will das Haus doch gar nicht, wenn du nicht da bist und auf mich wartest, wenn ich nach Hause komme“ murmelte ich leise.
Denn leider stimmte es.
„Bitte“ murmelte Zayn, und legte seine Stirn auf meiner Schulter ab. „Bitte Niall…“
Ich sagte lange nichts. Auch wenn mein Herz sich schon lange entschieden hatte. Mein Kopf wusste zwar, dass es nicht so leicht werden würde, aber er hatte eben nie so viel Mitspracherecht, als dass das etwas ändern würde.
Also Herz über Kopf…
„Okay“
„Okay?“ Zayn starrte mich entgeistert an. „wirklich?“
„ja. Wirklich“ nickte ich.
Er starrte mich an. Und dann lagen seine Lippen wieder auf meinen. Dieses Mal vorsichtig und liebevoll, als könnte er mich mit den Kuss kaputt machen, wenn er zu doll wurde.

„Und jetzt?“ fragte ich, als wir uns wieder voneinander lösten.
Er grinste „komm“ sagte er leise, nahm meine Hand, und öffnete die Klotür. Er stellte sich vor den Spiegel, richtete sein Hemd und seine Krawatte, und fuhr sich mit Wasser durch die Haare, um seine Frisur zu richten.
Dann drehte er sich mir zu, fuhr mir ebenfalls durch die Haare, und betrachtete uns.
Er sah aus, wie aus einer Zeitschrift. Nicht als hätte ich ihn grade gegen eine Klowand genommen. Ich hatte keine Ahnung, wie er das machte. Es war mir aber auch egal.

Er nahm meine Hand, warf einen Blick auf seine Uhr, und lief los.
Ich folgte ihm durch den Gang, bis wir das Konferenzzimmer erreicht hatten. Er sah mich an, und fragte „Sicher?“
„Sicher“ nickte ich.
Er leis meine Hand los, klopfte, und öffnete die Tür.
„Entschuldigen Sie die Verspätung“ sagte er in seinem kalten Ton, den er eben bei den Verhandlung schon gehabt hatte. „Mein Mann und ich hatten eine kleine Auseinandersetzung“ Er räusperte sich.
Ich blieb an der Tür stehen.
„Oh“ machte einer der Anwälte. „ähm… ich hoffe, es ist niemand zu Schaden gekommen?“
„Nein“ sagte Zayn kalt.
„Ähm… gut. Und konnten Sie sich bereits einigen, was die Immobilie betrifft?“ fragte der Andere, an mich gewandt.
„Ja“ sagte Zayn, auch wenn der Kerl mich angesprochen hatte. Ich musste ein Grinsen unterdrücken.
„Dürfte ich da mal einen Bick rein werfen?“ fragte Zayn, auch wenn es nicht wirklich klang, als hätte der andere die Option, nein zu sagen, und zeigte auf die Scheidungsunterlagen, die auf meinem Platz lagen. Seine Eigenen hatte er schon in der Hand.
„Aber natürlich.“ Murmelte der Anwalt, deutlich eingeschüchtert.
„Zu Großzügig“ sagte Zayn, und nahm die Papiere. Er zog einen Metallenen Mülleimer hervor und stellte ihn auf den Fußboden. Dann griff er in seine Hosentasche und holte eine Zigarette raus. Er klemmte sie zwischen seine Lippen, zückte sein Feuerzeug, und lies es aufschnappen.
„Sir… das Rauchen ist im Gebäude untersagt“
„Ich weiß“ sagte Zayn, und hielt die Flamme unter die Papiere. Das Feuer züngelte sich an den Blättern hoch, und verbrannte sie zu einem unbrauchbaren Haufen. Er hielt sich die brennenden Scheidungspapiere über den Kopf, so, dass sie grade über ihm hingen, und nahm einen kräftigen Zug, wodurch die Zigarette in seinem Mund anfing zu glühen.

Die brennenden Papiere landeten im Müll.

„Guten Tag“ sage Zayn, drehte sich um, griff meine Hand, und verlies mit mir zusammen das Zimmer.





„Ich hab noch etwas, was dir gehört…“ murmelte Zayn, als wir draußen auf dem Parkplatz standen. Die Zigarette war inzwischen aus, weil er sie ekelig gefunden hatte, und weil er den Rauchmelder nicht hatte auslösen wollen.
Er griff sich erneut in die Hosentasche und zog sein Portemonnaie hervor. Er öffnete das kleine Münzfach und nahm etwas Goldenes hervor. Das Portemonnaie verschwand wieder, und er öffnete langsam die Hand.
Darin lag mein Ehering.
Ich hatte ihn zu Hause gelassen, als ich gegangen war.
Er sah mich fragend an.
„Du musst ihn mir schon anstecken“ forderte ich.
Er schmunzelte, und nahm Meine Hand in seine.
„Niall… ich habe dich vor 12 Jahren… 3 Monaten und…. 2 Tagen gefragt, ob du mich zu meinem Abschlussball begleitest. Weil du der hübscheste und süßeste Junge warst, den ich je gesehen habe… Vor 3 Jahren... 4 Monaten und…. 11 Tagen habe ich dich gefragt, ob du mich heiraten wirst, weil ich den Rest meines Lebens mit dir verbringen wollte, und weil du der einzige Mensch warst, der mir je Halt gegeben hat, wenn ich es brauchte, und der mich in meine Schranken gewiesen hat, wenn ich eben das brauchte. Und vor 2 Jahren und 9 Tagen habe ich versprochen, dass ich dich bis an mein Lebensende liebe werde.
Und heute stehst du hier… du bist immer noch der hübscheste und süßeste Junge, den ich je gesehen habe. Du kannst mich immer noch halten, wenn ich es brauche und mich in meine Schranken weisen, wenn ich es brauche, du bist immer noch der Mann, mit dem ich den Rest meines Lebens verbringen will, und ich brauche dir nicht versprechen, dass ich dich immer lieben werde, weil ich es schon getan habe, und außerdem werde ich das sowieso tun. Egal ob Versprochen oder nicht, und egal ob Scheidung oder nicht. Ich werde dich immer Lieben.“ Er sah mir kurz in die Augen, dann saß er plötzlich in seinem Anzug auf dem Staubigen Boden, und sah mich flehend an. „Bitte bleib mein Niall“ flüsterte er.
Ihn so zu sehen, brach mir fast das Herz. Ich lies mich vor ihm fallen, und küsste ihn vorsichtig.
„Ich hab doch schon gesagt, dass ich wieder mit nach Hause komme“ murmelte ich.
Zayn nickte.
Ich hielt ihm meine Hand hin.
Seine Finger zitterten, als er mir den Ring ansteckte.
„Zaynie?“
Unsere Blicke kreuzten sich.
Er wusste, was ich sagen wollte.
Ein Lächeln schlich sich auf seine Lippen, als sich eine Träne aus seinem Augenwinkel löste.
Ich lehnte mich vor und küsste ihn.
"Ich liebe dich" murmelte ich gegen seine Lippen. "Lass bloß nicht zu, dass ich mich jemals von dir scheiden lasse"
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