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Gedichtesammlung

GedichtPoesie, Historisch / P12 / Gen
09.04.2021
09.04.2021
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09.04.2021 152
 
Vor dem Tod sind alle gleich.
Schwarze, gelbe, weiße Leich.
Nach dem Tod sind alle gleicher.
Jeder Körper wird dann weicher.

Vor dem Tod. Ist‘s wirklich so?
Isst der Schwarze weißes Stroh?
Nimmt der Gelbe schwarzes Land?
Beides sicher eine Schand.

Vor dem Leben ebenso.
Wundervolles Risiko.
Welche Richtung stellst dich fest?
Norden, Osten, Süden, West?

Wähle Zufall wohl bedacht.
Wirst ein Mensch oder Nicht?
Nur die Sonne strahlt das Licht.
So das Licht zum Leben lacht.

Menschen ähneln dieser Sonne.
Lächeln in Haustierischer Wonne.
Belächeln in Nutzierischem Leid.
Vor dem Tod da rennt die Zeit.

Vor dem Leben, ja auch hier.
Wähle mit bedachte Tier.
Welches Leben soll es sein?
Menschlich Groß? Tierisch klein?

Vor dem Tod würd‘s besser sein.
Wenn der Mensch das Schwein
                                    verstünde.
Totes Schwein ist Menschensünde.
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